DE129014C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE129014C DE129014C DENDAT129014D DE129014DA DE129014C DE 129014 C DE129014 C DE 129014C DE NDAT129014 D DENDAT129014 D DE NDAT129014D DE 129014D A DE129014D A DE 129014DA DE 129014 C DE129014 C DE 129014C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shooter
- claw
- driven
- channel
- chopsticks
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 9
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 3
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 2
- 230000003028 elevating effect Effects 0.000 description 2
- 208000010201 Exanthema Diseases 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 201000005884 exanthem Diseases 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 1
- 235000020777 polyunsaturated fatty acids Nutrition 0.000 description 1
- 206010037844 rash Diseases 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D41/00—Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
- D03D41/002—Looms for weaving reed, straw or wood
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
SCAISE^yCHES
PATENTAMT
Qj
M 129014 KLASSE 86 β.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Webstuhl zur Herstellung von Holzvorhängen, bei
welchem während des Umtretens des Faches und Anschlagens eines eingetragenen Stäbchens der
Schützen unter dem Kettenfach hin mechanisch nach seiner Ausgangsstelle zurückgetrieben wird,
um neue Eintragungen ausführen zu können. In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform
eines derartigen Webstuhles mit den zum Verständnifs nöthigen Theilen während der verschiedenen Arbeitsstellungen in
Fig. ι bis 4 im Aufrifs und in Fig. 5 im
Seitenrifs veranschaulicht, während die Fig. 6 bis 10 Einzelheiten desselben darstellen.
Der Betrieb ist mit dieser Ausführungsform so
gedacht und durchgeführt, dafs dem Schützen a an dem einen Ende b der Lade die Holzstäbchen
c zugeführt, von diesem mit einer federnden Klaue d erfafst und bei seinem
mechanischen Antrieb mit einem Schläger e in das Fach eingetragen werden. Am anderen
Ende/" der Lade g wird der Schützen, nachdem er von dein Stäbchen selbsttätig befreit
ist, durch einen Senkkasten h vor einen Kanal i in der Lade geführt und in diesem mittels
eines anderen Schlägers j nach dem Ende b zurückgetrieben, um dort wieder mittels eines
Hubkastens k zu der oberen Schufsbahn / gehoben zu werden und für den nächsten Stäbcheneinschufs
wie vorher ein Stäbchen zugeführt zu erhalten. Der Senkkasten h ist in einem Ausschnitt m, und der Hubkasten k in
einem Ausschnitt κ der Lade geführt und jeder wird durch einen Bolzen 0 getragen, die durch
Stangen ρ mit Kurbelzapfen q einer Welle r verbunden sind, von der aus beide, der Hub-
und Senkkasten, .annähernd gleichzeitig gehoben b.ezw. gesenkt werden, so dafs, wenn der
Schützen α von dem einen Kasten abgetrieben wird, der andere zu seiner Aufnahme bereit steht
(Fig, ι und 2).
Den Antrieb der .Schläger ej bewirkt eine starke, auf Zug beanspruchte Schraubenfeder s,
deren Enden durch zwangläufig geführte Glieder t u und Stangen ν w mit den Schlägern verbunden
sind, und die zu diesem Zwecke abwechselnd mittels vor Nasen xy der Glieder
tu greifender Sp.er-rklinken \ bezw. 1 festgehalten
und freiseseben werden. Zum Auslösen der beständig nach unten federnden
Sperrklinken \ und 1 dienen auf der Welle r angeordnete Stellringe 2, 3, die an Stelle von
Daumen mit Schrauben 4, 5 versehen sind, um damit mit den Sperrklinken verbundene
Hebel ausheben zu können. Die Stellung de.r Daumenringe 2,4, 3, 5 ist dabei so gewählt,
dafs das Ausheben der Sperrklinke \ erfolgen mufs, wen.n die TragBäche des den Schützen
tragenden Senkkastens mit der Kanalrücktriebbahn abschneidet, und das Ausheben der Sperrklinke
1, wenn der.Hubkasten -,mit dem Schützen
mit der oberen Ladenschufsbahn abschneidet, also wenn der Senk- oder Hubkasten seine
für den Abtrieb des Schützen richtige Stellung eingenommen hat.
Der Abtrieb des Schützens erfolgt mittels an Schienen 6, 7 geführter Treiber 8, 9, die durch
Führungsschlitze der Schienen 6, 7 hindurch mit den Schlaghebeln ej beweglich verbunden
sind, und von denen der Kopf 9 nur so hoch ist, dafs er nicht über den Schützen heraussteht,
um unter dem auf dem Schützen be-
festigten Stäbchen an das Schützenende anschlagen und den Schützen forttreiben zu
können. War eins der Schraubenfederenden zwecks Bewegung eines der Schläger eg, j&
entspannt, so wird die Wiederspannung und Sperrung durch je einen Winkelhebel io, ii,
12, 13 bewirkt, welcher mit einem Arm 10
bezw. 12 das Glied tu mit einem daran festen
Zapfen 14, 15 so weit zurückschiebt, dafs die betreifende Sperrklinke wieder vor die diesseitige
Nase schnappen kann (Fig. 1 links und Fig. 3 rechts). Nach dieser Spannung zieht
eine Feder 16 die Hebelarme 11, 13 aufwärts
und giebt dadurch die Zapfen 14, 15 für die
nächste Entspannung frei (Fig. 1 rechts und Fig. 2, 3 links) während zwei ebenfalls auf Zug
berechnete, an die Schläger ef unterhalb deren Lagerstelle 17, 18 angehängte schwächere Federn
19, 20 die Schläger zu neuem Ausschlag zurückführen (Fig. 1 links und rechts, Fig. 2, 3
links und Fig. 4 rechts).
Zur Bewegung der Hebel 10,11, 12,13 dienen
zwei an einer Schiene 21 (Fig. 6)' gelagerte
Hebel 22, die von Daumenscheiben 23, 24 niedergedrückt werden (Fig. 6) und unter deren
zum Theil gespaltenen Schenkel der Hebelarm 11 bezw. 13 greift, um damit ebenfalls
niedergedrückt zu werden.
In der Zusammenwirkung mit der Ladenbewegung, dem Fachbilden und dem Anschlag
des eingetragenen Stäbchens findet der Rücktrieb sowie das Heben und Senken des Schützens
in folgender Weise statt: Während das Fach gebildet ist und die Lade zurücksteht, befindet
der Schützen sich rechts oben mit erhobener Klaue d zum Empfangen des Stäbchens c.
Nachdem das Stäbchen unter die Klaue geführt ist, klemmt diese dasselbe auf eine Stützfeder
25; dann erfolgt der Schlag des Schützens nach links und Eintrag des Stäbchens in das
Fach, wobei links aufserhalb der Kette ein Abstreifer das Stäbchen unter der Klaue d
herausstreift. Darauf gelangt der Schützen in den Senkkasten h, in welchem er etwas gebremst
wird, und findet bei Ueberwindung der Bremse noch mit seiner Spitze Anschlag an einem Gummipfropfen. Während nun der
Senkkasten h gesenkt und der Schützen darin vor den Kanal i gebracht wird, bewegt sich
die Lade nach vorn, und indem nun das Fach umgetreten und die Lade das vorher eingetragene
Stäbchen anschlägt, wird der Schützen unter der Bahn von links nach rechts im Kanal
i entlang in den Hubkasten k getrieben. Nun wird der Hubkasten k mit dem Schützen a
wieder gehoben, die Lade geht zurück, das Fach wird umgetreten, der Schützen wird
wieder mit einem neuen Stäbchen durch dasselbe getrieben, und so geht es fort.
Um beim Heben des Hubkastens das selbstthätige Aufklinken der Klaue d zum Unterführen
eines neuen Stäbchens herbeizuführen, ist an der Lade g neben dem Hubkasten k ein
mit einer Ausbauchung versehener Haken 28 pendelnd angeordnet (Fig. 9), dessen Ausbauchung
29 während der Hochbewegung des Hubkastens von diesem zurückgedrückt wird, so dafs derselbe, über einen Stift 30 an der
Klaue greifend, diesen nach unten zieht und dadurch die Klaue d aufklappt. Ist, darauf das
neue Stäbchen darunter geführt, so gelangt bei der noch nothwendigen geringen Hochbewegung
des Hubkastens k die Ausbauchung 29 unter denselben und, indem dieselbe dadurch frei
wird, giebt auch der Haken 28 den Stift 30 frei, so dafs die von einer Drehfeder 31 beeinflufste
Klaue d das Stäbchen auf der Stützfeder 25 festhalten und beim Abtrieb des
Schützens mitnehmen kann. Während bisher nur etwa 8 Schufs in der Minute zu erzielen
waren, werden bei dem vorliegenden mechanischen Betrieb wenigstens 40 Schufs in der
Minute erzielt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Webstuhl zur Herstellung von Holzvorhängen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Rücktrieb des Schützens unter dem Kettenfach hin in einem Kanal erfolgt und zu diesem Zweck an einem Ende seiner Bahn mit einem Senkkasten vor die eine Mündung des Kanals gebracht wird, an dessen anderer Mündung er wieder in einen Hubkasten gelangt, um von diesem wieder zu neuem Eintrag in die Schufsbahneberie gehoben werden zu können.
- 2. Ein Webstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das selbstthätige Oeffnen der Stäbchenklemmvorrichtung dadurch erfolgt, dafs bei der Hochbewegung des Schützenhubkastens die Stäbchenklaue von einem Haken gehoben und vor dem Abtrieb des Schützens wieder fallen gelassen wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129014C true DE129014C (de) |
Family
ID=397506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129014D Active DE129014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129014C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4942678A (en) * | 1987-10-22 | 1990-07-24 | Gumbert Jerry F | Footwear |
-
0
- DE DENDAT129014D patent/DE129014C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4942678A (en) * | 1987-10-22 | 1990-07-24 | Gumbert Jerry F | Footwear |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE129014C (de) | ||
| DE94432C (de) | ||
| DE257122C (de) | ||
| DE387274C (de) | Webvorrichtung | |
| DE697465C (de) | Freifallbohrkran | |
| DE232649C (de) | ||
| DE55511C (de) | Schützenschlag-Rundwebstuhl | |
| DE142950C (de) | ||
| DE173385C (de) | ||
| DE20993C (de) | Handwebstuhl mit vertikal schlagender Lade und horizontal beweglichen Schäften | |
| AT34471B (de) | Verfahren und Webstuhleinrichtung zur Herstellung von Roßhaargeweben. | |
| DE204510C (de) | ||
| DE125266C (de) | ||
| DE17033C (de) | Neuerungen an mechanischen Webstühlen | |
| DE47872C (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Auswechseln des Schützens in mechanischen Webstühlen | |
| DE560903C (de) | Vorrichtung zum reihenweisen Einknuepfen von Perserknoten in eine Webkette | |
| DE191713C (de) | ||
| DE645337C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Weben auf Webstuehlen mit einem zusaetzlichen, eine Viereckbewegung ausfuehrenden Anschlagkamm | |
| AT128674B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Knüpfteppichen u. dgl. | |
| DE806238C (de) | Mechanischer Webstuhl | |
| DE354558C (de) | Webstuhl zur Herstellung von Chenilleteppichen | |
| DE401438C (de) | Schuetzenschlagvorrichtung fuer Handwebstuehle | |
| DE836324C (de) | Verfahren zum Weben auf Greiferwebstuehlen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| DE170716C (de) | ||
| DE129133C (de) |