DE129014C - - Google Patents

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DE129014C
DE129014C DENDAT129014D DE129014DA DE129014C DE 129014 C DE129014 C DE 129014C DE NDAT129014 D DENDAT129014 D DE NDAT129014D DE 129014D A DE129014D A DE 129014DA DE 129014 C DE129014 C DE 129014C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
    • D03D41/002Looms for weaving reed, straw or wood

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

SCAISE^yCHES
PATENTAMT
Qj
M 129014 KLASSE 86 β.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Webstuhl zur Herstellung von Holzvorhängen, bei welchem während des Umtretens des Faches und Anschlagens eines eingetragenen Stäbchens der Schützen unter dem Kettenfach hin mechanisch nach seiner Ausgangsstelle zurückgetrieben wird, um neue Eintragungen ausführen zu können. In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform eines derartigen Webstuhles mit den zum Verständnifs nöthigen Theilen während der verschiedenen Arbeitsstellungen in Fig. ι bis 4 im Aufrifs und in Fig. 5 im Seitenrifs veranschaulicht, während die Fig. 6 bis 10 Einzelheiten desselben darstellen.
Der Betrieb ist mit dieser Ausführungsform so gedacht und durchgeführt, dafs dem Schützen a an dem einen Ende b der Lade die Holzstäbchen c zugeführt, von diesem mit einer federnden Klaue d erfafst und bei seinem mechanischen Antrieb mit einem Schläger e in das Fach eingetragen werden. Am anderen Ende/" der Lade g wird der Schützen, nachdem er von dein Stäbchen selbsttätig befreit ist, durch einen Senkkasten h vor einen Kanal i in der Lade geführt und in diesem mittels eines anderen Schlägers j nach dem Ende b zurückgetrieben, um dort wieder mittels eines Hubkastens k zu der oberen Schufsbahn / gehoben zu werden und für den nächsten Stäbcheneinschufs wie vorher ein Stäbchen zugeführt zu erhalten. Der Senkkasten h ist in einem Ausschnitt m, und der Hubkasten k in einem Ausschnitt κ der Lade geführt und jeder wird durch einen Bolzen 0 getragen, die durch Stangen ρ mit Kurbelzapfen q einer Welle r verbunden sind, von der aus beide, der Hub- und Senkkasten, .annähernd gleichzeitig gehoben b.ezw. gesenkt werden, so dafs, wenn der Schützen α von dem einen Kasten abgetrieben wird, der andere zu seiner Aufnahme bereit steht (Fig, ι und 2).
Den Antrieb der .Schläger ej bewirkt eine starke, auf Zug beanspruchte Schraubenfeder s, deren Enden durch zwangläufig geführte Glieder t u und Stangen ν w mit den Schlägern verbunden sind, und die zu diesem Zwecke abwechselnd mittels vor Nasen xy der Glieder tu greifender Sp.er-rklinken \ bezw. 1 festgehalten und freiseseben werden. Zum Auslösen der beständig nach unten federnden Sperrklinken \ und 1 dienen auf der Welle r angeordnete Stellringe 2, 3, die an Stelle von Daumen mit Schrauben 4, 5 versehen sind, um damit mit den Sperrklinken verbundene Hebel ausheben zu können. Die Stellung de.r Daumenringe 2,4, 3, 5 ist dabei so gewählt, dafs das Ausheben der Sperrklinke \ erfolgen mufs, wen.n die TragBäche des den Schützen tragenden Senkkastens mit der Kanalrücktriebbahn abschneidet, und das Ausheben der Sperrklinke 1, wenn der.Hubkasten -,mit dem Schützen mit der oberen Ladenschufsbahn abschneidet, also wenn der Senk- oder Hubkasten seine für den Abtrieb des Schützen richtige Stellung eingenommen hat.
Der Abtrieb des Schützens erfolgt mittels an Schienen 6, 7 geführter Treiber 8, 9, die durch Führungsschlitze der Schienen 6, 7 hindurch mit den Schlaghebeln ej beweglich verbunden sind, und von denen der Kopf 9 nur so hoch ist, dafs er nicht über den Schützen heraussteht, um unter dem auf dem Schützen be-
festigten Stäbchen an das Schützenende anschlagen und den Schützen forttreiben zu können. War eins der Schraubenfederenden zwecks Bewegung eines der Schläger eg, j& entspannt, so wird die Wiederspannung und Sperrung durch je einen Winkelhebel io, ii, 12, 13 bewirkt, welcher mit einem Arm 10 bezw. 12 das Glied tu mit einem daran festen Zapfen 14, 15 so weit zurückschiebt, dafs die betreifende Sperrklinke wieder vor die diesseitige Nase schnappen kann (Fig. 1 links und Fig. 3 rechts). Nach dieser Spannung zieht eine Feder 16 die Hebelarme 11, 13 aufwärts und giebt dadurch die Zapfen 14, 15 für die nächste Entspannung frei (Fig. 1 rechts und Fig. 2, 3 links) während zwei ebenfalls auf Zug berechnete, an die Schläger ef unterhalb deren Lagerstelle 17, 18 angehängte schwächere Federn 19, 20 die Schläger zu neuem Ausschlag zurückführen (Fig. 1 links und rechts, Fig. 2, 3 links und Fig. 4 rechts).
Zur Bewegung der Hebel 10,11, 12,13 dienen zwei an einer Schiene 21 (Fig. 6)' gelagerte Hebel 22, die von Daumenscheiben 23, 24 niedergedrückt werden (Fig. 6) und unter deren zum Theil gespaltenen Schenkel der Hebelarm 11 bezw. 13 greift, um damit ebenfalls niedergedrückt zu werden.
In der Zusammenwirkung mit der Ladenbewegung, dem Fachbilden und dem Anschlag des eingetragenen Stäbchens findet der Rücktrieb sowie das Heben und Senken des Schützens in folgender Weise statt: Während das Fach gebildet ist und die Lade zurücksteht, befindet der Schützen sich rechts oben mit erhobener Klaue d zum Empfangen des Stäbchens c. Nachdem das Stäbchen unter die Klaue geführt ist, klemmt diese dasselbe auf eine Stützfeder 25; dann erfolgt der Schlag des Schützens nach links und Eintrag des Stäbchens in das Fach, wobei links aufserhalb der Kette ein Abstreifer das Stäbchen unter der Klaue d herausstreift. Darauf gelangt der Schützen in den Senkkasten h, in welchem er etwas gebremst wird, und findet bei Ueberwindung der Bremse noch mit seiner Spitze Anschlag an einem Gummipfropfen. Während nun der Senkkasten h gesenkt und der Schützen darin vor den Kanal i gebracht wird, bewegt sich die Lade nach vorn, und indem nun das Fach umgetreten und die Lade das vorher eingetragene Stäbchen anschlägt, wird der Schützen unter der Bahn von links nach rechts im Kanal i entlang in den Hubkasten k getrieben. Nun wird der Hubkasten k mit dem Schützen a wieder gehoben, die Lade geht zurück, das Fach wird umgetreten, der Schützen wird wieder mit einem neuen Stäbchen durch dasselbe getrieben, und so geht es fort.
Um beim Heben des Hubkastens das selbstthätige Aufklinken der Klaue d zum Unterführen eines neuen Stäbchens herbeizuführen, ist an der Lade g neben dem Hubkasten k ein mit einer Ausbauchung versehener Haken 28 pendelnd angeordnet (Fig. 9), dessen Ausbauchung 29 während der Hochbewegung des Hubkastens von diesem zurückgedrückt wird, so dafs derselbe, über einen Stift 30 an der Klaue greifend, diesen nach unten zieht und dadurch die Klaue d aufklappt. Ist, darauf das neue Stäbchen darunter geführt, so gelangt bei der noch nothwendigen geringen Hochbewegung des Hubkastens k die Ausbauchung 29 unter denselben und, indem dieselbe dadurch frei wird, giebt auch der Haken 28 den Stift 30 frei, so dafs die von einer Drehfeder 31 beeinflufste Klaue d das Stäbchen auf der Stützfeder 25 festhalten und beim Abtrieb des Schützens mitnehmen kann. Während bisher nur etwa 8 Schufs in der Minute zu erzielen waren, werden bei dem vorliegenden mechanischen Betrieb wenigstens 40 Schufs in der Minute erzielt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Webstuhl zur Herstellung von Holzvorhängen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Rücktrieb des Schützens unter dem Kettenfach hin in einem Kanal erfolgt und zu diesem Zweck an einem Ende seiner Bahn mit einem Senkkasten vor die eine Mündung des Kanals gebracht wird, an dessen anderer Mündung er wieder in einen Hubkasten gelangt, um von diesem wieder zu neuem Eintrag in die Schufsbahneberie gehoben werden zu können.
  2. 2. Ein Webstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das selbstthätige Oeffnen der Stäbchenklemmvorrichtung dadurch erfolgt, dafs bei der Hochbewegung des Schützenhubkastens die Stäbchenklaue von einem Haken gehoben und vor dem Abtrieb des Schützens wieder fallen gelassen wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE129014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4942678A (en) * 1987-10-22 1990-07-24 Gumbert Jerry F Footwear

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4942678A (en) * 1987-10-22 1990-07-24 Gumbert Jerry F Footwear

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