DE354558C - Webstuhl zur Herstellung von Chenilleteppichen - Google Patents

Webstuhl zur Herstellung von Chenilleteppichen

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DE354558C
DE354558C DER51422D DER0051422D DE354558C DE 354558 C DE354558 C DE 354558C DE R51422 D DER51422 D DE R51422D DE R0051422 D DER0051422 D DE R0051422D DE 354558 C DE354558 C DE 354558C
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chenille
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HEINRICH ROSENDAHL
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HEINRICH ROSENDAHL
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webstuhl zur Herstellung von Chenilleteppichen. Die Erfindung betrifft einen Chenilleteppichwebstuhl, bei dem die Chenille als Kette verwebt wird. Die Neuerung besteht in der Verwendung rohrartiger Führungen für die Flachchenille, so daß die Chenillefahne stets senkrecht zur Kettenebene steht.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist Abb. i eine schematische Anordnung des Stuhles mit den wesentlichen Einzelheiten, in Abb. 2 ist die Bindung ersichtlich und die Lage der Chenille in den Leitrohren beim Durchgang und Austritt zu erkennen.
  • Das Weben der Chenilleteppiche nach den bisherigen Verfahren sei als bekannt vorausgesetzt und soll nachstehend die neue Herstellungsart erläutert werden.
  • Nachdem die auf den Vorwarestühlen hergestellte Chenille als Kette a vorgerichtet ist, wird sie in das Gestell b eingelegt. Von hier aus wird sie dann nach dein doppelten Linienzuge c über die Rollen d und Spannrollen e durch die Leitrohre f, welche in dem feststehenden Rahmen i. eingebaut sind, zum Tischblatt g geführt, Die Bindekette, eine einfache Fadenkette, kommt von dem Kettenbaume k und wird nach dem Linienzuge o über die Spannvorrichtung l durch den Schaft h ebenfalls zum Tischblatt g geleitet. Das Umstellen .des Faches wird durch die Bindekette vollzogen, und zwar derart, daß das Schußmaterial abwechselnd über und unter den feststehenden Leitrohren bzw. der Chenillekette eingebracht werden kann. Das Heben und Senken der Bindekette erfolgt mittels des Schaftes h von der Wellen aus durch Exzenter p und Hebel q. Die Einbringung des Schußmaterials geschieht nicht mit dem Schützen, sondern mit der Schußnadel s, wie sie bereits an andern Webstühlen Verwendung findet. Das Anschlagen des einge-I brachten Schusses besorgt die Lade y, die von der Welle m mittels Exzenters t bewegt wird. Der eigentliche Anschlag erfolgt durch die Rietstäbe u, die zwischen den Leitrohren angeordnet sind. Bei jedesmaligem Ladenanschlage wird die Chenillekette um ein Stück-, chen aus den Leitrohren nach vorn gezogen; bei jedem zweiten Anschlage wird die nächste Noppe v frei, so daß sich der neue Schuß einlegen kann. Ein Zurückgehen der-vorgezogenen Chenillekette wird durch den Zugbaum z verhütet. Die fertige Ware wickelt sich auf den Warebaum x auf. Von der Antriebswelle w aus müssen die Wellen n und m im Verhältnis i : 2 angetrieben werden. Die Zeiten des Stillstandes und der Bewegung von Lade r und Schaft k liegt in der Form der Exzenter fest. Die Bewegungs- und Reguliermechanismen der einzelnen Stuhlteile sind dieselben, wie sie bereits im Webstuhlbau bekannt sind, und brauchen hier nicht näher erläutert zu werden. In Abb. 2 ist die Bindung ersichtlich und die Lage der Chenille in den Leitrohren beim Durchgang und Ausi tritt deutlich zu erkennen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcFI Webstuhl zur Herstellung von Chenilleteppichen, dadurch gekennzeichnet, daß jgdes einzelne Flachchenilleband der Chenillekette in rohrartigen Leitapparaten derart geführt wird, daß die Chenillefahne stets .senkrecht zur Kettenebene steht, und daß nach jedem zweiten, dritten oder gewünschten Ladenanschlage immer die nächste Noppenreihe an den Rohrmündungen freigelegt wird, so daß das Schußmaterial richtig und fehlerfrei eingewebt werden kann.
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