DE616443C - Verfahren zur Herstellung eines pastenfoermigen Hautreinigungsmittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines pastenfoermigen Hautreinigungsmittels

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DE616443C
DE616443C DEB164109D DEB0164109D DE616443C DE 616443 C DE616443 C DE 616443C DE B164109 D DEB164109 D DE B164109D DE B0164109 D DEB0164109 D DE B0164109D DE 616443 C DE616443 C DE 616443C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines pastenförmigen Hautreinigungsmittels Reinigungsmittel für die Haut, welche ohne zus3tzliches Wasser verwendet - werden können, sind bereits bekannt. Größtenteils bestehen sie aus gegebenenfalls einen Glycerinzusatz enthaltenden festen Substanzen, die der mechanischen Entfernung der Schmutzteilchen dienen und die für die chemische Einwirkung mit organischen Lösungsmitteln, wie, Tetrachlerkohlenstoff, Trichloräthylen u. a., getränkt sind. Aus Zweckmäßigkeitsgründen werden diese Bestandteile zu einer mehr oder weniger konsistenten Paste angerührt. Daneben gibt @es auch Pasten, welche ohne Anwendung _ organischer Lösungsmittel nur mechanisch oder physikalisch wirken. Man verwendet zu ihrer Herstellung Casein 'mit Sägespänen, Papierfasern u. dgl., die durch Zusatz von Alkohol zu einer knetbaren Masse verarbeitet sind. Oder es werden verseifte Wachsarten mit Kautschukmilch in Pasbenform gebracht.
  • Allen diesen Reinigungspasten haften aber erhebliche Mängel an. Diejenigen Reinigungspasten, welche organische Lösungsmittel .enthalten, greifen die Haut an, da die Lösungsmittel der Haut den natürlichen Fettgehalt entziehen und sie dadurch spröde und rissig machen. Abgesehen davon empfiehlt sich auch die Anwendung organischer Lösungsmittel zu Hautreinigungszwecken deshalb nicht, weil der Dampf der Lösungsmittel durchweg außerordentlich störend und der Gesundheit abträglich ist. Die nur mechanisch bzw. physikalisch wirkenden .Trockenreinigungsmittel hingegen haben neben einer recht geringen reinigenden Wirkung den Nachbeil,. daß sie auf der Haut ein unangenehmes Gefühl übermäßiger Trockenheit und Stumpfheit hinterlassen. Alle sonstigen Reinigungspasten, deren Grundlage aus Seifen besteht, bedürfen selbstverständlich zu ihrer Anwendung des zusätzlichen. Wassers und sind. nicht benutzbar, 'wenn solches fehlt.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, ein Reiniggungsm:Lttel in Pastenforin zu schaffen, das ohne Anwendung von zus,ätzlichem. Wasser benutzt werden kann und dabei imstande ist, unter größter Schonung der Haut selbst stark mit Öl, Fett, Ruß, Verbrennungsrückständen usw. verschmutzte Haut einwandfrei zu reinigen. .
  • Erreicht wird diese Wirkung dadurch, daß Stärke bzw. stärkehaltige Mühlenprodukte in vollkommen aufgeschlossener Form als. ,Träger eines wassergelösten Alkaliphosiphabes dienen, beispielsweise einer wässerigen Trinatriumphosphatlösung, und daß dieser gallertartigen Masse, welcher die adsarbierende Eigenschaft fehlt, als Adsorptionsmittel und zugleich zur mechanischen Reinigung solche Körper zugesetzt sind, die durch ihre große Oberfläche bzw. der ihnen eigenen Kapflarwirkung diesem - Zweck besonders angepaßt sind, z. B. harzfreie kalibrierte Sägespäne, Bimsstein u. ä.
  • Durch das in wässeriger Lösung- in der Paste enthaltene Alkaliphosphat werden alle die Schmutzteilchen festhaltenden Öle und Fette emulgiert, und die Verunreänigunge@n werden dann durch die Adsorptions- und mechanische Einwirkung der der Passte einverleibten festen Körper völlig von der Haut entfernt.
  • Obgleich schon der durch. das völlige Aufschließen der Stärke erzeugte Kleister auf die Hauteine außerordentlich wohltuende Wirkung ausübt, empfiehlt es sich, zur nachhaltigen Konservierung der Haut, der Paste noch eine entsprechende Menge Glycerin zuzusetzen.
  • Das Verfahren zur Herstellung der Reinigungspaste wird beispielsweise wie folgt ausgeführt In einem beheizten Rührwerkskessel werden bei Siedetemperatur 65 Teile Trinatriumphosphat und 3 5 Teile calc. Soda in 2 i o Teilen Wasser aufgelöst und der Lösung 25 Teile Glycerin als Weichmachungsmittel zugesetzt. Sodann . werden 6o Teile Stärkepulver in 300 Teilen kaltem Wasser aufgeschwemmt; diese Stärkeaufschwemmung wird unter starkem Rühren und weiterem Erhitzen der siedenden Salzlösung zugesetzt. In der heißen, verhältnismäßig stark alkalischen Lösung wird die Stärke vollkommen aufgeschlossen, so daß -sich eine homogene Gallerte bildet, welche mit dem angewandten - Wasser die in diesem vorher gelösten Salze trägt. Der abgekühlten Gallerte werden ioo Teile italienischer Bimsstein, ¢o .Teile kalbrierte, möglichst harzfreie S,ägesp.äne und 5 Teile Zinkoxyd, die in 120 ,Teilen Wasser aufgeschwemmt waren, zugesetzt und in dieser gleichmäßig verrührt. Gleichzeitig. exfolggt durch geeigneten Essenzzusatz eine beliebig zu gestaltende Parfüniierung der Paste.
  • Diese Paste eignet sich zur Verpackung in. Dosen wie 9.n -Tuben und kann auf Grund ihres hohen Eigengehaltes, an Wassier, welches für die hydrolytische Aufspaltung der iiq der Paste gelösten Salze vollauf genügt, ohne Anwendung von zusätzlichem Wasser gebraucht wcxden, wobei natürlich auch, wenn Wasser vorhanden ist, dieses mit zur Waschung herangezogen werden kann.
  • .Das Verkleistern von Stärke ist an sich bekannt, und zwar bei der Herstellung von 'Seife.,. die zwecks Füllung und: Streckung mit Stärke versehen wird. Eine reinigende oder wassertragende Wirkung kommt hierbei der Stärke nicht zu.
  • Es ist- ferner eine als Reinigungsmittel dienende wasserhaltige Seifenlösung bekannt, die u. a. Sägespäne, Trinatriumphosphat und Mehl als Mischungsbestandteile,enthält. In diesem Mittel ist das Mehl. nicht aufgeschlossen und demgemäß auch ni ht Wasserträger. Die Lösung kann wegen des großen Gehalts an Seife ohne Wasserzusatz nicht verwendet werden. Ihre Reinigungswirkung läßt wegen der gleie'hzeitigen Anwesenheit von Seife und Trinatriumphosphat stark zu wünsche übrig, weil. sich duxch das Phosphorsäuresalz eine erhebliche Beeinträchtigung der Schaumentwiickdung und der adsorptiven Wirkung des Sevfenkolloids ergibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines pastenförmigen Hautreinigungsmittels, dadurch gekennzeichnet, da.ß durch an sich bekanntes vollständiges Aufschließen von Stärke in der Hitze unter Zusatz von Alkali und .Trinatriumphosphat eine wässerige Stärkegallerte hergestellt wird, welcher das gelöste Trinatriumphosphat als Emulgator einverleibt ist und in welche als Adsorptionsmittel Sägespäne, Bimsstein o. dgl. eingerührt werden.
  2. 2. Pastenförmtiges Reinigungsmittel, bestehend aus dem gemäß Anspruch i erhaltenen Gemisch.
DEB164109D 1934-02-01 1934-02-02 Verfahren zur Herstellung eines pastenfoermigen Hautreinigungsmittels Expired DE616443C (de)

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