DE616155C - Verfahren zum Herstellen von grossen, hohlen Plastiken aus Zellstoff o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von grossen, hohlen Plastiken aus Zellstoff o. dgl.

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DE616155C
DE616155C DES111164D DES0111164D DE616155C DE 616155 C DE616155 C DE 616155C DE S111164 D DES111164 D DE S111164D DE S0111164 D DES0111164 D DE S0111164D DE 616155 C DE616155 C DE 616155C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D5/00Multiple-step processes for making three-dimensional [3D] articles
    • B31D5/02Multiple-step processes for making three-dimensional [3D] articles including pressing

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Description

  • Verfahren zum Herstellen von großen, hohlen Plastiken aus Zellstoff o. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von großen, hohlen Plastiken usw., wie großen Köpfen usw., aus Zellstoff D. dgl.
  • Kleinere Plastiken aus Watteoder Zellstoff .oder einem Gemisch dieser beiden Baustoffe herzustellen, ist schon vorgeschlagen worden. Jene Plastiken haben eine derartig hohe Vollkommenheit in der Wiedergabe ergeben, daß der Wunsch bestand, nun- auch große Plastiken nach einem ähnlichen Verfahren herzustellen. Es hat sich hierbei gezeigt, daß dies nicht möglich ist, da der zur Pressung gelangende Zellstoff z. B. im Endprodukt zerreißt.
  • Eine Lösung, große Plastiken aus Zellstoff herzustellen, wurde darin gefunden, daß die Form mit Hand von innen aus mit Zellstoffstücken ausgelegt wird, und zwar erfindungsgemäß unter Erzeugung verschieden hoher Wandstärken.
  • Solche erfindungsgemäß mit Zellstoff ausgefüllten Formen lassen sich nunmehr ausprägen, ohne daß ein Zerreißen eintritt, und zeigen ihrerseits die gleiche Vollkommenheit in der Wiedergabe der Plastik, wie die eingangs erwähnten kleinen Arbeiten.
  • Es hat sich gezeigt, daß sich große Plastiken aus Zellstoff zur Zeit nicht maschinell herstellen lassen. Eine Ausprägung in der Form ist nur dann möglich, wenn innerhalb der Form eine Zellstoftscliicht einmodelliert wird.
  • Das Einbringen jener Schicht hat hierbei derart zu erfolgen, daß verschieden hohe Schichten nebeneinander zu liegen kommen, derart, daß mit dem Einführen des Stempels durch die verschieden hoch gelagerten Zellstoffschichten innerhalb der Matrize am Schluß der Stempelbewegung allseits tunlichst ein gleich starker Drucl,: herrscht.
  • Die Höhe der Schichten wird am einfachsten @einpirisch ermittelt. Ihre richtige Aufbringung :erfordert natürlich eine gewisse Handfertigkeit. Besonders die der Bewegungsrichtung des Stempels ganz oder teilweise parallel liegenden Innenflächen der Form sind mit dickeren Zellstoffschichten zu versehen, als diejenigen Teile der Form, auf welche der Stempel anähernd senkrecht auftrifft. Besonders die Ohren, die Nase, das Kinn sind dementsprechend individuell mit verschieden hohen Zellstoffschichten auszulegen.
  • War die Form vor dem Pressen in richtiger Weise mit einer verschieden hohen Zellstoffschicht bündig ausgelegt worden, so entsteht nach dem Pressen eine Plastik, welche eine einheitliche glatte Außenfläche ergibt.
  • Eigenartiger Weise erwecken jene ,großen glatt gepreßten Zellstoffflächen nach ihrer Fertigstellung in besonders hohem Maße eine plastische Wirkung.
  • .Ein wesentlicher Teil der Erfindung wird schließlich darin. gesehen, daß die Zellstoffstücke außer im Innern der Form auch noch auf dem Rande der Form in größerem Umfange ausgelegt werden. Erfindungsgemäß kommen also auch Zellstoffschichten am kantle der glatten Außenfläche der Form zu liegen, welche auf der Stempeleingangs.seite bei Matrizen üblicher Weise vorhanden zu sein pflegt. Der eintretende Stempel hat hierdurch Gelegenheit, vom Rande aus Zellstoff mit in die Form hineinzuziehen.
  • Es wird hierdurch erreicht, daß auch die Randpartien der Plastik die nötigen Zellstoffmengen und hierdurch während des Preßvorganges den nötigen Druckerhalten.
  • Wichtig ist, daß auch hier am Rande der Form der Zellstoff in verschieden. hohen Schichten angeordnet wird, derart, daß .an den verschiedenen Randteilen der Form ein verschieden starker Nachfluß des Zellstoffes stattfinden kann, wenn jene Randteile eine verschieden hohe Ausprägung erhalten.
  • Die Eigenart des vorbezeichneten Verfahrens bringt es mit sich, daß es sich besonders gut zum Herstellen von großen, hohlen Plastiken, wie Totenmasken usw., eignet. Ein zugleich miterzeugbarer eigenartiger gelber Ton an der Außenseite der erzeugten Plastik ergibt hier in besonders hohem Maße eine täuschende Ähnlichkeit mit dem Original.
  • Es lassen sich auch Puppenköpfe o. dgl. mit einer ganz vorzüglichen Plastik darstellen. Bei solchen 'Köpfen -wird man natürlich in an sich bekannter Weise auch noch die Rückseite des Schädels herstellen und die beiden Hälften zusammenkitten, so daß ein vollständiger Kopf o. dgl.entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellten von großen, hohlen Plastiken, wie großen Köpfen usw., aus Zellstoff o..@dgl., bei welchem die Form (Matrize) vor dem Pressen bündig durch Hand mit Zellstoffstücken ausgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Form nach innen bin verschieden hohe Schichten vorgesehen werden, derart, daß mit dem Einführen des Stempels in die Form :ein tunlichst gleich starkes Anpressen des Zellstoffes an die Formwandungen und hierdurch nach dem Pressen eine einheitliche, glatte Außenfläche erzielt ist. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellstoffstücke außer im Innern der Form auch noch auf dem Rand der Form angeordnet sind, insbesondere in verschieden hohen Schichten, derart, daß mit dem Einführen des Stempels in die Form zugleich auch Zellstoff vom Formrand mit in die Form hineingezogen -wird, und zwar insbesondere in verschiedenen Mengen, je nach der Höhe der Anlagerung.
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