DE587170C - Verfahren zur Herstellung von Papiergefaessen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PapiergefaessenInfo
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- DE587170C DE587170C DEJ43794D DEJ0043794D DE587170C DE 587170 C DE587170 C DE 587170C DE J43794 D DEJ43794 D DE J43794D DE J0043794 D DEJ0043794 D DE J0043794D DE 587170 C DE587170 C DE 587170C
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Papiergefäßen Die 'Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gefäßen aus Papier o. dgl. Die Erfindung besteht darin, daß die zunächst durch bekannte Maßnahmen in bequem zu erzielende Gestalt gebrachten Gefäße durch Mittel, die das Papier steif machen, insbesondere Paraffin, behandelt und vor Eintreten der Steifigkeit in der endgültig zu erzielenden, von der ursprünglich hergestellten Gestalt abweichenden Form gehalten werden, so daß nach Eintreten der Steifigkeit diese endgültige Form beibehalten wird. Vornehmlich hat das Verfahren gemäß der Erfindung Bedeutung für jene Art von Papiergefäßen, bei der die unten runde oder ovale Wandungsform oben in eine viereckige Form übergeht, so.daß, sowohl was den Verschluß anbelangt als auch den Boden und die sonstigen Teile des Gefäßes, eine genügende Dichtigkeit gegen den Durchtritt von Wasser oder anderen Flüssigkeiten erzielt ist.
- Da derartige Gefäße im allgemeinen mit irgendwelchen Stoffen imprägniert werden, die die Dichtigkeitseigenschaften des Gefäßes begünstigen sollen und die in der Regel das Papier steif machen, so besteht ein Bedürfnis dafür, ein möglichst einwandfreies und schnell arbeitendes Herstellungsverfahren für derartige Papiergefäße zu erhalten.
- Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung von Papiergefäßen ist man nun noch nicht so einfach vorgegangen, wie das eingangs bei der Erfindungskennzeichnung auseinandergesetzt worden ist. So kommt man bei einigen bekannten Verfahren ohne die Anwendung eines besonders starken Druckes nicht aus, will man eine Rückbildung des unter Druck verformten Gefäßes in die ursprüngliche Gestalt unterbinden. Daß in der Anwendung besonders starker Drücke wesentliche Nachteile liegen, ergibt sich daraus, daß zur Herstellung eines starken Druckes kräftig gebaute und daher teuere Maschinen erforderlich sind, und daß ein besonderer Arbeitsgang für das Drücken, Pressen u. dgl. eingeschaltet werden muß.
- Nach einem anderen bekannten Vorschlage, der sich lediglich auf Gefäße mit mehrlagigen Papierschichten bezieht, wird ebenfalls von dem für die Erfindung wesentlichen Merkmal, daß das in bequem zu erzielender Gestalt hergestellte Gefäß nach der Herstellung dieser Gestalt durch Mittel, die das Papier steif machen, behandelt wird, nicht Gebrauch gemacht, sondern das Steifmachen des Papiers erfolgt nur durch die gegenseitige Bindung der einzelnen Papierlagen aneinander. Mithin kann dieses bekannte Verfahren nur. bei Papiergefäßen mit mehreren Lagen angewendet werden, während es nach der Erfindung genügt, wenn die Wandung aus einer einzigen Papierlage besteht. Auch der Umstand, daß nach dem bekannten Verfahren das Bindemittel bereits während der Herstellung der ersten Gestalt aufgetragen wird, ist zu beachten. Hierbei ist nicht nur der Unterschied zu berücksichtigen, daß es sich in dem einen Falle um ein versteifendes, im anderen Falle um ein bindendes Mittel handelt, sondern zu berücksichtigen ist auch, daß, wie schon erwähnt, das Verfahren gemäß der Erfindung in erster Linie zur Herstellung wasserdichter Papiergefäße dient, für deren Imprägnierung Paraffin und ähnliche Stoffe in Betracht kommen. Paraffin läßt sich nun aber während der Herstellung der ersten Gestalt nicht auftragen, da eine schnelle und zuverlässige Klebung von stark paraffiniertem Papier große Schwierigkeiten bereitet. Wollte man den Versuch machen, wie an sich schon vorgeschlagen worden ist, die Vereinigung lediglich durch Erwärmen der paraffinierten Angrenzflächen des Papiers unter Pressung zu erzielen, so hätte das praktisch nicht den gewünschten Erfolg, da auf diese Weise eine schnelle und zuverlässige Klebung, wie sie für Hochleistungsmaschinen erforderlich ist, nicht möglich ist. -Im nachstehenden wird eine beispielsweise Art der Ausübung des Verfahrens beschrieben. Es zeigen Abb. i das zunächst auf bekannte Weise hergestellte, noch unfertige Gefäß, Abb. 2 das Einführen des Formdornes in das Gefäß, Abb. 3 das Gefäß mit eingeführtem Formdorn, Abb. q. das fertige Gefäß.
- Wenn ein durch die Abb. q. wiedergegebenes wasserdichtes Gefäß angefertigt werden soll, bei dem der Querschnitt am Boden rund, am oberen Ende jedoch quadratisch ist und welches sich nach oben allmählich erweitert, so wird in an sich bekannter Weise zunächst ein Gefäß hergestellt, das in allen Teilen kreisrunden Querschnitt hat und sich nach oben konisch erweitert. In dieses Gefäß wird nach Abb. 2 und 3 ein Formdorn, dessen Abmessungen dem Innenraum des zu erzielenden Gefäßes nach Abb. q. entsprechen, eingeschoben. Auf diesem Formdorn haftend, wird das Papiergefäß getrocknet, zum Imprägnieren in ein heißes Paraffinbad getaucht und nach Ausgießen und Abtropfen der überflüssigen Paraffinmenge abgekühlt. Das Gefäß wird nunmehr von dem Formdorn abgeschoben und behält die durch Abb. q. wiedergegebene Form bei.
- Die Anwendung dieses Verfahrens ist nicht auf die in den Zeichnungen wiedergegebenen Formen der Gefäße oder Formdorne beschränkt. Das Verfahren kann auch Anwendung finden auf andere Querschnittsformen und auch auf Gefäße, die an beiden Seiten offen sind. Bei der Herstellung von Gefäßen, deren Wandungen nach innen durchgebogen oder durchgeknickt sind, werden Formdorne verwendet, die nicht nur in den Innenraum eingreifen, sondern durch außenliegende Finger die Durchbiegungen bzw. Knicke nach innen ziehen.
- Außer Paraffin können auch andere Massen zum Steifmachen, die entweder in warmem oder kaltem Zustande anzuwenden sind, benutzt werden. Wenn bei Erwärmung erweichende Massen zur Imprägnierung benutzt werden, so kann das Verfahren auch derart ausgeübt werden, daß das Imprägnieren zunächst beliebig ohne Rücksicht auf die zu erzielende Gestalt stattfindet -und die Gefäße danach durch Erwärmen noch einmal weich und biegsam gemacht, sodann auf einen Formdorn aufgebracht werden und dort erkalten und unter Erhärtung die gewünschte Form annehmen:
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Papiergefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die zunächst durch bekannte Maßnahmen in bequem zu erzielende Gestalt gebrachten Gefäße durch Mittel, die das Papier steif machen, insbesondere Paraffin, behandelt und vor Eintreten der Steifigkeit in der endgültig zu erzielenden, von der ursprünglich hergestellten Gestalt abweichenden Form gehalten werden, so daß nach Eintritt der Steifigkeit diese endgültige Form beibehalten wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während des Eintretens der Steifigkeit die Gefäße in der endgültig zu erzielenden Form durch an sich bekannte Formdorne gehalten werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Gefäß von kreisförmigem, sich nach oben konisch erweiterndem Querschnitt hergestellt wird, und daß durch- Einführen eines Formdornes die obere Kante des Gefäßes von der Kreisform in eine rechteckige Form gebracht wird, so daß ein Gefäß entsteht, welches sich nach oben erweitert, am Boden runden und oben rechteckigen Querschnitt besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ43794D DE587170C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Verfahren zur Herstellung von Papiergefaessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ43794D DE587170C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Verfahren zur Herstellung von Papiergefaessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587170C true DE587170C (de) | 1933-10-31 |
Family
ID=7206227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ43794D Expired DE587170C (de) | 1932-02-21 | 1932-02-21 | Verfahren zur Herstellung von Papiergefaessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587170C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741520C (de) * | 1940-10-06 | 1943-11-12 | Wolfgang Sturm | Viereckiges Gefaess aus Papier, Karton o. dgl. und Zuschnitt zu seiner Herstellung |
| EP1932771A1 (de) | 2006-12-13 | 2008-06-18 | Nestec S.A. | Rechteckige, kegelförmige Verpackung für gefrorene Süßwaren |
| WO2008071558A1 (en) * | 2006-12-13 | 2008-06-19 | Nestec S.A. | Square cone packaging for frozen confectionaries |
-
1932
- 1932-02-21 DE DEJ43794D patent/DE587170C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741520C (de) * | 1940-10-06 | 1943-11-12 | Wolfgang Sturm | Viereckiges Gefaess aus Papier, Karton o. dgl. und Zuschnitt zu seiner Herstellung |
| EP1932771A1 (de) | 2006-12-13 | 2008-06-18 | Nestec S.A. | Rechteckige, kegelförmige Verpackung für gefrorene Süßwaren |
| WO2008071558A1 (en) * | 2006-12-13 | 2008-06-19 | Nestec S.A. | Square cone packaging for frozen confectionaries |
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