DE674124C - Verfahren zum Herstellen von grossen, hohlen Plastiken - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von grossen, hohlen Plastiken

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DE674124C
DE674124C DES130795D DES0130795D DE674124C DE 674124 C DE674124 C DE 674124C DE S130795 D DES130795 D DE S130795D DE S0130795 D DES0130795 D DE S0130795D DE 674124 C DE674124 C DE 674124C
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DE
Germany
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sculptures
foils
hollow
mold
pulp
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Expired
Application number
DES130795D
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English (en)
Inventor
Marie Senf Geb Schuldt
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MARIE SENF GEB SCHULDT
Original Assignee
MARIE SENF GEB SCHULDT
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/08Stamping or bending

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von großen, hohlen Plastiken Die Erfindung betrifft leine Verbesserung des Verfahrens zur Herstellung von Plastiken gemäß Patent 6 16 1 5 5.
  • Gegenstand des Hauptpatents ist ein Verfahren zum Herstellen von großen, hohlen Plastiken ,aus Zellstoff o. dgl., bei welchem die Form (Matrize) vor dem Pressen bündig durch Hand mit Zellstoffstücken ausgelegt wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß in der Form nach innen hin verschieden hohe Schichten vorgesehen werden, derart, daß mit dem Einführen des Stempels in die Form ein tunlichst gleichstarkes Anpressen des Zellstoffes an. die Formwandungen und hierdurch nach dem Pressen :eine einheitliche glatte Außenfläche erzielt wird.
  • Diese Zellstoffstücke können außer im Innern der Form auch noch aluf dem Rand der Form angeordnet sein, insbesondere in verschieden hohen Schichten, derart, daß mit dem Einführen des Stempels in die Form zugleich auch Zellstoff vom Formrand mit in die Form hereingezogen wird, und zwar insbesondere in verschiedenen Mengen, je nach der Höhe der Anlagerung.
  • Die diesem Verfahren eigene scharfe Ausprägewirkung wird nun zum Ausprägen von Metallfolien ,an Stelle von Zellstoffstücken verwendet.
  • Für die Herstellung von Reliefkarten wurde schon vorgeschlagen, geeignete Blätter, auch dünne Metallblätter, zwischen einer Form und Gegenform zu prägen.
  • Ferner ist das Anbringen einer metallischen Verkleidung auf aus Faserstoffen zu pressenden Gegenständen und Zwischenschaltung einer Kl:ebstofis.chicht bekanntgeworden.
  • Aber erst die schichtenweise aufeinandergelegten Metallfolien ergeben bei der Verarbeitung gemäß dem Hauptpatent eine einheitliche Plastikwand von ganz überraschender Wirkung.
  • Die nach dem Verfahren hergestellten Plastiken sehen. wie besonders sorgfältig gegossene und bearbeitete Metallbilder aus.
  • Da die erfindungsgemäßen Plastiken im Gegensatz zu den Gußplastiken auf der Presse hergestellt werden, so lassen sie sich insbesondere bei Berücksichtigung ihrer hohen Qualität auch noch schneller und mithin billiger herstellen als gegossene Plastiken.
  • Durch Erhitzen, der Plastik, insbesondere der Oberfläche der Plastik, kann der beim Pressen entstehende Preßglanz beseitigt werden, so daß die Plastiken. nach diesem VeredluIlgsverfahren einen wie bei Gußplastiken vielfach üblichen stumpfen, matten Metallfarbton ,aufweisen.. Es genügt im allgemeinenein schwaches Erhitzen der Plastiken, um jenen matten Ton zu erzielen.
  • Das Verfahren ,gemäß dem Hauptpatent kann mit dem zusätzlichen Verfahren kombiniert werden, so daß nur zur Erzeuginlg der Vorderseite der Plastiken Metallfolien verwendet werden. Für die Rückseite sowie für die verstärkt aufzutragenden Rückseitenteile kann dagegen Zellstoff o. dgl. genommen werden. Die Plastiken werden hierdurch in der Herstellung billiger, sogar erheblich billiger, wenn Folien aus Edelmetall verarbeitet werden. Es genügt, wenn für die Außenschicht eine verhältnismäßig dünne Folienschicht in die Prägeform eingebracht wird, während die stärkere oder starke Rückseite der Plastikaus dem weniger wertvollen Zellstoff usw. besteht. Die gemäß der Erfindung hergestellten Plastiken gleichen im wesentlichen den galvanisch veredelten, doch erscheinen sie edler und wertvoller als die galvanisch veredelten Plastiken. Zur sicheren Verbindung der Metallfolien mit einer aus Zellstoff -o. dgl. bestehenden. Rückwand kann zwischen den beiden Werkstoffschichten eine Klebstoffschicht angeordnet sein, so daß -in an sich bekannter Weise die Metallfolie 'an der Zellstoffwand o. dgl. ankascbiert wird.
  • Es können gleichzeitig auch zur Erzielung besonderer Effekte verschieden gefärbte oder aus verschiedenen Metallen bestehende I olien zur Anwendung gelangen. Besonders wirkungsvoll ist es, wenn z. B. ein Kopf in einem hellen Metallteil, wie Aluminium-, Silberfolien usw., reliefartig ausgeprägt und der verbleibende Rand in einem dunkleren Ton, z. B. schwarz gebeizte Aluminiumfolien, angefertigt wird.
  • Zur Verbilligung dieses Verfahrens können aus den dunklen Folien mit einem Stammesser die Umrisse des Kopfes ausgestanzt werden, so daß die dunklen Folien nur paßgerecht in. die Preßform eingelegt zu werden brauchen. Auf das offen gebliebene ausgestanzte Feld kommen dann die anderen, z. B. helleren Folien zu liegen usw. Die Rückseiten dieser Folien lassen sich durch Aufbringen eines Klebstoffes und einer Zellstoffschicht o. dgl. zu .einem festen, einheitlichen Ganzen miteinander verbinden.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜcFIr:: i. Verfahren zum Herstellen von großen, hohlen Plastiken gemäß Patent 6 16 15 5, gekennzeichnet durch die Verwendung von Metallfolien an Stelle der Zellstoffstücke. a. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung verschieden gefärbter Metallfolien oder aus verschiedenen Metallen bestehenden Folien.
DES130795D 1938-02-13 1938-02-13 Verfahren zum Herstellen von grossen, hohlen Plastiken Expired DE674124C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2460744A1 (fr) * 1979-07-02 1981-01-30 Mitsubishi Metal Corp Materiau metallique composite pour articles decoratifs et procede pour son obtention

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