AT100068B - Papierfaß und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Papierfaß und Verfahren zur Herstellung desselben.

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AT100068B
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Ernst Kruger
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Ernst Kruger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Papierfass und Verfahren zur Herstellung desselben. 



   Die Erfindung betrifft ein aus Papier hergestelltes Fass und ein Verfahren zur Herstellung desselben bei welchem der Fassmantel in bekannter Weise durch Übereinanderwiekeln und Zusammenkleben einer Anzahl von Papierlagen auf einen verengbaren Dorn gebildet wird, worauf man den Dorn verengt und den Fassmantel abstreift. 



   Das Wesen der Erfindung besteht, wie aus der Zeichnung welche ein Papierfass gemäss der Erfindung zum Teil im Schnitt und zum Teil in der Absicht darstellt, ersichtlich ist darin, dass zunächst der Boden des anzufertigenden Fasses zwischen einem verengbaren langen und einen kurzen vorteil- 
 EMI1.1 
 auf den Dornen Papierstreifen auf die sich zusammen drehenden Dorne in Nuten derselben gewickelt und verklebt werden, wobei vorteilhafterweise gleichzeitig auf dem langen Dorn nahe am anderen Ende desselben ein Papierstreifen gewickelt und verklebt wird, wodurch Innenreifen 5,6   bzw. 7,   entstehen.

   Um diese Innenreifen und Dorne wird sodann eine entsprechend breite Papierbahn in mehreren Lagen gewickelt und verklebt, wodurch der Fassmantel 8 entsteht, auf den man hierauf an den Enden, gegen- über den Innenreifen 5,6 und dem Boden 1 sowie gegenüber dem Innenreifen 7, und an einer beliebigen Anzahl von zwischen den Enden liegenden Stellen Papierstreifen aufwickelt und verklebt, wodurch Aussenreifen 9,   10,   4,   4   entstehen. Schliesslich werden die Dorne 2,3 verengt und aus dem Fasse gezogen oder es wird der kurze Dorn 2 aus dem Fass gezogen und zur Seite geschwenkt und das Fass von dem verengten langen Dorn 3 abgezogen und zum Trocknen gestellt. Der lange Dorn 2 muss soweit verengt sein, dass er nach der Verengung durch den Innenreifen 7 herausgezogen werden kann.

   Man erhält dadurch in einem Wickelvorgang ein Fass mit in demselben zwischen den Innenreifen 5,6 festgehaltenen Boden 1 und einem darin festgemachten Innenreifen 7 der als Auflage für den Deckel dient, und den Aussenreifen 9,   10,   4,4. Nach dem Trocknen braucht man nur das Fass zu füllen, den Deekel auf den Innenreifen 7 zu legen und durch einen darüber gelegten und in irgend einer geeigneten Weise am Fassmantel zu befestigenden Reifen, am'besten einen federnden aufgeschnittenen Holzreifen in der bekannten Weise festzumachen, um Fass samt Inhalt für die Beförderung fertigzustellen. 



   Das vorliegende Fass zeigt eine selbst für die Beförderung schwerer Güter wie Zement ausreichende Festigkeit und bei geeigneter Wahl des Klebemittels überdies die nötige Wasserdichtigkeit. Das vorliegende Fass ist hauptsächlich für Güter wie Zement bestimmt und bietet den Vorteil, dass es an der Erzeugungsstätte der Güter in sehr einfacher und billiger Weise mit einer verhältnismässig einfachen Maschine, die keinen Gegenstand der Erfindung bildet, hergestellt werden kann, während die bisher für diesen Zweck benutzten Holzfässer abgesehen von den sehr erheblichen Materialkosten, eine grosse Anlage und zahlreiche geschulte Arbeiter erforderten.

   Die Aussenreifen 9, 10 können mit dem Fassmantel und den gegen-   überliegenden   Innenreifen durch Nägel, Nieten oder Klammern verbunden sein, wenngleich dies in der Regel nicht nötig sein wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Papierfässern durch Wickeln von Papier in mehreren Lagen und Verkleben derselben auf einem verengbaren Dorn, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem verengbaren Dorn, und einem damit drehbaren zweiten Dorn der Fassboden eingespannt und zu beiden Seiten desselben je ein Innenreifen durch Wickeln und Verkleben von Papierstreifen in Nuten an den Dornen erzeugt und auf die Innereifen und Dorne der Mäntel gewickelt und verklebt wird, worauf auf der <Desc/Clms Page number 2> Aussenseite des Mantels Aussenreifen durch Aufwickeln und Verkleben von Papierstreifen erzeugt werden können, und schliesslich das Fass von den Dornen nach Verengung derselben abgenommen und getrocknet wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Aufwickeln der den Boden festhaltenden Innenreifen eininnenreifenin der Nähe des anderen Endes des herzustellenden Fasses in einer Nut des verengbaren Dornes durch Wickeln und Verkleben eines Papierstreifens erzeugt wird.
    3. Papierfass nach dem Verfahren nach Anspruch 1, mit einem durch Aufwickeln und Verkleben einer Papierbahn hergestellten Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Fasses zwischen zwei Innereifen des Mantels liegt, die durch Wickeln und Verkleben von Papierstreifen entstanden und mit dem Mantel verklebt sind.
    4. Papierfass nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des dem Boden gegenüberliegenden Endes des Fassmantels ein Innenreifen vorgesehen ist, der den Innenreifen am anderen Fassende gleicht und als Auflage für den Deckel dient.
    5. Papierfass nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden des Fassmantels aussen gegenüber den Innenreifen und gewünschtenfalls auch an anderen Stellen des Fassmantels Aussenreifen angebracht sind, die aus auf den Mantel gewickelten verklebten Papierstreifen bestehen. EMI2.1
AT100068D 1924-04-07 1924-04-07 Papierfaß und Verfahren zur Herstellung desselben. AT100068B (de)

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