AT138041B - Verfahren und Vorrichtung zum portionsweisen Abteilen des Tabaks auf seinem Wege zur Zigarrenwickelmaschine. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum portionsweisen Abteilen des Tabaks auf seinem Wege zur Zigarrenwickelmaschine.

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AT138041B
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  Verfahren und Vorrichtung zum portionsweisen Abteilen des Tabaks auf seinem Wege zur Zigarren- wickelmaschine. 



   Der Gedanke, die Abteilung des Tabaks auf seinem Wege zur Zigarrenwickelmaschine derart zu portionieren, dass der Tabak zu einem Wickel von doppelter Fertiglänge geformt wird, ist nicht neu. Die Wickel entstehen hiebei als spindelförmige Gebilde mit Köpfen an den Enden, die zugespitzt sein können. Sie werden nach Fertigstellung mitten durchschnitten, so dass zwei symmetrische Teilwickel entfallen. Diese Doppelwickel werden in einer Fassonform mit einem einzigen Tabakkanal und einem einzigen Schieber erzeugt und sind daher auf die Spindelform   beschränkt.   



   Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Portionieren des Tabaks so vorzunehmen, dass dieser auf seinem Wege zur Wickelmaschine in Wickel beliebiger Form übergeführt werden kann. Es sollen also Zigarren hergestellt werden können, die beidseitig eingezogen oder zugespitzt oder einseitig eingezogen und anderseitig zugespitzt, symmetrisch oder unsymmetrisch, gleich oder ungleich lang sind. 



   Eine Lösung dieser Aufgabe wurde darin gefunden, dass der Tabak bei seinem Durchgang durch die Maschine auf zwei voneinander getrennten, nebeneinander befindlichen   Wickelformbahnen   geführt wird. Die Vorschübe der beiden Tabakstränge erfolgen dabei gleichzeitig, aber unabhängig voneinander, u.   zw.   vorteilhaft in an sich bekannter Weise mit einem sich der Dicke und Dichte des Stranges selbsttätig anpassenden Druck. Hiezu sind in der Maschine getrennte Fassonformen und getrennte Schieber vorgesehen, die den Tabak durch erstere hindurch der in   Höhenrichtung   längs geteilten Pressform zuführen.

   Die Schieber arbeiten gleichzeitig und sind dabei durch Federwirkung nachgiebig, so dass bei Veränderung der Dichte oder der Menge des Tabaks in der einen Fassonform die andere vielleicht gerade in regelmässiger Weise beschickte Fassonform nicht beeinflusst wird und infolge des Spieles in den Schiebern der Arbeitsvorgang in der einen Fassonform von dem in der andern Form, bei etwa auftretenden Unregelmässigkeiten, unabhängig ist. 



   An Hand einer in der Zeichnung beispielsweise dargestellten, bei einer Zigarrenwickelmaschine an sich bekannten Bauart angebrachten Vorrichtung sind nachstehend das Verfahren und die Vorrichtung näher erläutert. Es zeigt die Fig.   1 einen Längsschnitt durch   die Formbahn einer Zigarrenwickelmaschine nach Linie G-H der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Vorderansicht derselben ; die Fig. 4-6 veranschaulichen Querschnitte nach den Linien   A-B,     C'-. D   und E-F der Fig. 2. 



   An dem Bolzen 2 des von einem (nicht gezeichneten) Exzenter gesteuerten Hebels 1 sind die 
 EMI1.1 
 Stangen 11, 11 a unabhängig voneinander angelenkt. Beide Stössel arbeiten gleichzeitig und bewegen sich über dem Förderband 6 für den Tabak in der Vorformkammer 4 hin und her, wodurch sie den Tabakstrang bilden. Die Kammer 4 ist durch eine Zwischenwand 5 (Fig. 5) halbiert ; der in die Kammer 4 von oben schlagend Hammer 12 hat einen die Wand eintretenlassenden Schlitz. Aus der Vorformkammer 4 gelangt der Tabakstrang in den von   Stäben 7 überdeckten Formkanal   (Fig. 6) und von hier aus in das für die jeweils in Betracht kommende   Zigarrenform hergerichtete Mundstück 8.

   In gleich-   mässigen Zeitabständen drückt der Doppelschieber 9, dessen Arbeitsfläche ebenfalls der herzustellenden paarigen Zigarrenwickelform angepasst ist, von oben in die zur Wickelbildung bestimmte Einrichtung. 

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   Durch die getrennte Ausbildung der Stössel, der Führungsbahnen für den Tabak und der Formkanäle für die Tabakstränge hat man es völlig in der Hand, den paarig herzustellenden Wickeln jede gewünschte Form und Grösse geben zu können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum portionsweisen Abteilen des Tabaks auf seinem Wege zur Zigarrenwickelmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabak auf zwei nebeneinander befindlichen, aber voneinander getrennten   Wickelformbahnen geführt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschübe der beiden Tabakstränge gleichzeitig, aber unabhängig voneinander erfolgen.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch nebeneinander befindliche, aber voneinander getrennte Formkanäle und Vorformkammern für die einzeln zu bildenden Tabakwickel, sowie in die Kammern eintretende Einzelstössel, die gemeinsam bewegt werden. EMI2.1
AT138041D 1931-10-26 1932-10-01 Verfahren und Vorrichtung zum portionsweisen Abteilen des Tabaks auf seinem Wege zur Zigarrenwickelmaschine. AT138041B (de)

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