DE686766C - Verfahren zur Herstellung von aus regenerierter Cellulose bestehenden kuenstlichen Wursthuellen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von aus regenerierter Cellulose bestehenden kuenstlichen WursthuellenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von aus regenerierter Cellulose bestehenden künstlichen Wursthüllen Es ist bekannt, aus regenerierter Cellulose bestehende künstliche Wursthüllen dadurch herzustellen, daß man Celluloselösungen, wie Viscose, Kupferoxydammoniakcelluloselösungen oder Nitrocelluloselösungen, aus ringförmigen Düsen auspreßt, die so entstehenden Schläuche durch bestimmte chemische Behandlung in regenerierte Cellulose überführt und sie dann, gegebenenfalls nach Behandlung mit Reinigungsbädern sowie Weichmachern, trocknet. Bei den bisher üblichen Verfahren zur Herstellung solcher Hüllen aus regenerierter Cellulose erhielt man aber nur Erzeugnisse von durchgängig gleicher Wandstärke und gleichem Durchmesser. Ein Nachteil der bisher bekannten Verfahren ist es, daß man Hüllen, die in ihrer Form den bekannten blasen- oder birnenförmigen Naturdärmen entsprechen, nicht herstellen kann.
- Es ist nun gefunden worden, daß man auch aus regenerierter Cellulose bestehende künstliche Wursthüllen erhalten kann, die in ihrer Form den natürlichen blasen- oder birnenförmigen Därmen entsprechen. Dies wird dadurch erzielt, daß der in bekannter Weise erhaltene Schlauch unmittelbar vor dem Trocknen in regelmäßigen Abständen mit geschlossenen Hülsen von einem dem Schlauchdurchmesser annähernd ,entsprechenden Durchmesser umgeben wird. Der Schlauch wird dann mit Luft oder einem inerten Gas so stark aufgeblasen, daß die zwischen den Hülsen gelegenen Teile des Schlauches einen wesentlich größeren Durchmesser, also etwa kugelähnliche Gestalt annehmen, und getrocknet.
- Es ist zweckmäßig, für das neue Verfahren den Schlauch mit dickeren Wänden als üblich herzustellen, damit die nicht von den Hülsen bedeckten Stellen beim Aufblasen trotz großer Ausdehnung noch eine ausreichende Wandstärke erhalten. Vorzugsweise geht man so vor, daß man den Ausfluß der Lösung aus der Düse so regelt, daß in regelmäßigen Abständen einmal geringe Mengen, dann wieder größere Mengen .der Lösung austreten. Man erhält auf diese Weise einen Schlauch, dessen Wandstärke im gleichmäßigen Abstand in gleichem Grade wechselt, wobei im allgemeinen die Teile geringerer Wandstärke kleiner bzw. kürzer sein sollen . als die anderen Teile. Dieser Schlauch läuft nach üblicher chemischer Behandlung durch ein Quetschwalzenpaar und wird dann mit Druckluft aufgeblasen und durch einen Trokkenraum geführt. Vor dem Aufblasen des Gelbandes werden die Stellen des Bandes, die eine geringe Wandstärke aufweisen, die also bei Austritt einer geringen Menge Lösung aus der Düse entstanden sind, mit einer verhältnismäßig, engen,geschlossenen Hülse, Manschette o. dgl. umgeben, die z. B. aus steifem Papier, Gewebe oder Metall bestehen kann. Dies hat zur Folge, daß beim Einblasens der Druckluft oder eines inerten Gases diese dünnen Stellen des Gelbandes nur so weit' aufgeblasen werden können, wie der innere Durchmesser der aufgeschobenen Hülse oder Manschette ist. Die anderen Teile des Gelbandes, also die mit großer Wandstärke, entstanden durch Austreten einer größeren Menge Lösung, werden dagegen stärker aufgeblasen; durch Regelung des Druckes der eingeblasenen Luft wird dieses Aufblasen so weit getrieben, daß die Teile des Gelbandes mit ursprünglich dicker Wand eine Wandstärke erhalten, die annähernd der Wandstärke des nicht aufgeblasenen dünnerwandigen Teiles entspricht. Auf diese Art und Weise nehmen die aufgeblasenen Teile einen Durchmesser an, der erheblich über den Durchmesser der Düse und den des. ursprünglich gebildeten Schlauches hinausgeht. Das getrocknete Enderzeugnis enthält daher große, kugelförmige Teile, die mit engen Verbindungsstücken regelmäßig abwechseln. Durch Zerschneiden dieser Gebilde erhält man Wursthüllen, die den natürlichen blasen- und birnenförmigen Hüllen vollkommen entsprechen. Die Form kann man im einzelnen noch
dadurch regeln, daß man die neue Wurst- hülle nach Einfüllen der Wurstmasse ver- @dieden abbindet. Es ist so möglich, kugel- ei blasenförmige Erzeugnisse oder auch Jf @tir;birnenförmige Hüllen zu bekommen. ..t fy. ,F
Claims (2)
- ' PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von aus regenerierter Cellulose bestehenden künstlichen Wursthüllen durch Auspressen einer Celluloselösung, insbesondere einer Viscoselösung, aus einer Ringdüse und weiterer an sich bekannter chemischer Behandlung des entstehenden Schlauches, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch unmittelbar vor dem Trocknen in regelmäßigen Abständen mit geschlossenen Hülsen von einem dem Schlauchdurchmesser annähernd entsprechenden Durchmesser umgeben und dann mit Luft oder einem inerten Gas so- stark aufgeblasen wird, daß die zwischen den Hülsen gelegenen Teile des Schlauches einen wesentlich größeren Durchmesser annehmen.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auspressen aus der Ringdüse die später zwischen den Hülsen gelegenen Teile des Schlauches mit einer größeren Wandstärke versehen werden.
Priority Applications (1)
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| DE1935K0138484 DE686766C (de) | 1935-07-06 | 1935-07-06 | Verfahren zur Herstellung von aus regenerierter Cellulose bestehenden kuenstlichen Wursthuellen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE686766C true DE686766C (de) | 1940-01-16 |
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