DE615385C - Rollfilmkamera - Google Patents
RollfilmkameraInfo
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- DE615385C DE615385C DEK133153D DEK0133153D DE615385C DE 615385 C DE615385 C DE 615385C DE K133153 D DEK133153 D DE K133153D DE K0133153 D DEK0133153 D DE K0133153D DE 615385 C DE615385 C DE 615385C
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- Germany
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- film
- lever
- axis
- camera according
- roll film
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- Expired
Links
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- 230000007723 transport mechanism Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
4. JULI 1935
4. JULI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE 25oi
Kodak Akt.-Ges. in Berlin*) Rollfilmkamera
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1934 ab
Bekannt sind Rollfilmkameras mit einem Automatverschluß, dessen Auslöser derart an
das Filmschaltwerk angegliedert ist, daß er unter dem Einfluß einer durch den Film
S mitgenommenen Rastenscheibe während des Filmtransportes gesperrt ist.
Erfindungsgemäß wird diese Maßnahme auch bei Rollfilmkameras mit einem durch
das Filmschaltwerk zu spannenden Objektiv-Verschluß in der Weise verwirklicht, daß die
die Auf wickel spule durchgreifende und mit dieser sich kuppelnde Filmaufwindachse
einerseits über ein Zwischengetriebe mit dem Spannglied des Objektivverschlusses in Verbindung
steht und andererseits ein Sperrglied trägt, das durch eine gleichfalls vom Film angetriebene Rastenscheibe gesteuert ist
und den Verschlußauslöser während des Filmtransportes sperrt.
Dadurch wird bei möglichst gedrungener Anordnung sämtlicher Schaltteile erreicht,
daß der Verschluß, dessen Spannweg stets kürzer als der Filmschalthub ist und im Hinblick
auf die .durch die Durchmesserzunahme der Aufwickelspule bedingte Veränderlichkeit
des Schalthubes mit diesem beginnen muß, nur nach Beendigung der Filmschaltung betätigt
werden kann. Fehlbelichtungen, wie sie etwa durch Auslösung des Verschlusses nach
nicht vollständig zu Ende geführtem Filmtransport zustande kommen können, sind auf
diese Weise unterbunden.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch wiedergegeben.
Es zeigt
Abb. ι eine Aufsicht auf das Spann- und Sperrgetriebe bei gespanntem Objektiwerschluß
und ausgerücktem Auslösersperrhebel,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Abb. i,
Abb. 3 die gleiche Aufsicht wie Abb. 1 nach
Auslösung des Ob-jektivverschlusses,
Abb. 4 eine Aufsicht auf die Verschlußspannvorrichtung vor ihrer Betätigung und
Abb. 5 eine Seitenansicht zu Abb. 4 mit der Rückzugfederemrichtung für den Schalthebel
der fest eingebauten Aufwickelspule und der Objektivverschlußauslösevorrichtung, die in
gestrichelten Linien dargestellt ist.
Der Aufbau der Einrichtung1 ist folgender:
Die Aufwickelspule s ist an ihren Enden durch die Lager I, Z1 geführt. Das Lager /
bildet ein Lagerring, der einen Stift I2 trägt. Über diesen ist die Aufwickelspule ί mittels
des Schlitzes s1 geschoben. Der Lagerring/ dient mit seinem Ringbund Is der Lagerhülse
h als Gegenlager, auf die er fest aufgezogen ist. Die Hülse h hat an ihrem äußeren
Ende ein Schaltrad r. Ihre Führung hat die Hülse h im Festlager /, das an dem Kamera-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. August Nagel in Stuttgart.
gehäuse g durch an sich bekannte nicht dargestellte Mittel befestigt ist.
Die Lagerteile h, I1 haben mittlere Bohrung
h1, /4, durch die eine Achse α greift.
Diese ist an ihrem oberen Ende«1 mittels eines Vierkantes ar mit einem Schalthebel i
versehen, der durch eineGegenschraiube daran festgelegt ist. Über dem Achsenende a1 befindet
sich fest damit verbunden ein mit einer to Lagerhülser2 versehenes Sperrad?'1, das mit
seiner Unterfläche auf der Oberfläche des Schaltrades r der Aufwickelspule j lose aufliegt.
Dieses Sperrad?-1 hat einen hebelartigen Ansatz r3, der mittels des Bolzens rk einer
Klinke r5 zum Lager dient. Die Klinke r5
wird durch eine Feder r6 in die Verzahnung des Schaltrades r gepreßt. In die gleiche Verzahnung
greift eine Sperrklinke W- eines um
die Achse k2 drehbaren Hebels k ein, der
durch die Schraubenfeder ks nach dem Sperrrad
?-1 hin gepreßt wird. Gleichzeitig greift der Hebel k mittels eines entsprechend gestalteten
Ansatzes A4 in eine Aussparung c1
einer Scheibe c ein, die um einen am Kameragehäuse g befindlichen Lagerbolzen c- drehbar
ist. Ein mit der Scheibe c verbundenes Rad c3 kämmt mit einem Rad?»1, das mittels der
Achse ma die Gehäusewand g1 durchgreift
und mit dem in den nicht dargestellten Film eingreifenden Sternrad in starr verbunden ist.
Über dem Sperrad c1 ist eine um deren Lagerhülse?-2 drehbare Scheibe d vorgesehen,
die mit einem Ansatz d1 in eine Aussparung e1
einer Scheiben eingreift, die mit der Scheibec
starr verbunden ist und sich ebenfalls um den Bolzen c- dreht. Ein hebel artiger zweiter Ansatz
d- legt sich mit seinem Ende ^3 gegen die
•Kante n1 des um die Achse n- schwenkbaren
Hebels n, gegen dessen Schräge ns sich der
Ansatz o1 des durch Längsschlitze o2 und
Schrauben o3 geführten Schiebers 0 legt. Der Schieber 0 hat einen Druckknopf o4 und wird
durch die Feder os nach oben gepreßt. In der am unteren Schieberende oö befindlichen Aussparung
O7 ist mit dem Ende p1 der um die
Achse ps schwenkbare Hebel p geführt, der
sich mit dem Ende/»4 seines anderen Hebelarmes p5 gegen den Auslösehebel q des Objektivverschlusses
ν legt. In eine Aussparung d4 der Scheibe d legt sich ein Stift k5 des Hebels k
und wird durch die Schräge ds der Aussparung d6 zugeführt. Um die Achse α ist
innerhalb der Aufwickelspule j eine Schraubenfeder^ gelegt, die mit ihrem einen En de .r1
an der Achse α und mit ihrem anderen Ende.*2
an dem Lager I1 befestigt ist.
An dem Ende α3 der Achse α befindet sich
ein durch einen Vierkant α4 und eine Gegenscheibe
a5 festgelegter Hebel t, der über den Bolzen i1 und das Gestänge t" mit einem um
die Achse ti1 schwenkbaren Hebel 11 gelenkig
verbunden ist. Das Hebelende u2 greift durch
einen Bogenschlitz gs der Gehäusewand g- und
legt sich gegen den Spannhebel w des Objektivverschlusses v. Eine durch Schrauben an
der Gehäusewand g- befestigte Brücke b legt sich lagesichernd über den Hebel n.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei ausgelöstem Objektivverschluß befindet sich das Betätigungswerk in der aus Abb. 3
ersichtlichen Lage. Wird nun der Druckknopf o4 freigegeben, so kehrt das Objektivverschlußauslösewerk
o, n, p unter dem Einfluß der Feder o5 in die aus Abb. 5 ersichtliche
Lage zurück.
Es muß nun die Fortschaltung des Films um eine Bildlänge erfolgen. Um dies zu bewirken,
wird der Hebel/bewegt. Dabei nimmt die Klinke ή das Schaltrad r und demzufolge
auch die Aufwickelspule s mit. Das Sternrad m wird durch den Film mitgenommen,
überträgt durch die Achse mr diese Drehung auf das Rad m1 und veranlaßt dadurch eine
Drehung des Rades c3 und der mit diesem verbundenen Scheiben c, e um den Lagerbolzen
c2. Die Kante e~ der Aussparung e1 der
Scheibe e preßt dabei gegen den Ansatz d1 der
Scheibe d und veranlaßt dadurch die Drehung derselben um die Lagerhülse?-2. Der Hebelarm
d2 wird somit so lange geschwenkt, bis die Fläche al auf der äußeren Ringfläche der
Schaltscheibe e ruht. Eine Verschwenkung der Scheibe d im rückläufigen Sinne ist damit
unmöglich, und das Hebelende d'· verhindert,
da es sich vor die Kante n1 des ObjektivverschlußauslÖsehebels
η legt, die Verschwenkung des letzten und sperrt damit auch die
anderen Verschlußauslöseteile 0, p, q. Während dieser Drehung der Scheiben wird die
mit ihr starr verbundene Scheibe c in· gleicher Weise mitgenommen. Der Ansatz k* des
Hebels k ruht dabei mit seiner Fläche k6 auf
der äußeren Ringfläche, so daß die Sperrklinke k1 außer Eingriff mit der Verzahnung
des Sperrades r1 des Schalthebels i bleibt. Ist der Film um eine Bildlänge weitergeschaltet,
so befinden sich die Ansätze k*, d1 den Aussparungen
c1, d1 (gegenüber. Die Klinke k* fällt
durch den Zug der Feder ks in die Aussparung
c1 ein, legt sich sperrend und damit eine
Rückbewegung des Films zur nicht dargestellten Filmabgabespule verhindernd gegen
die Kante c4 der Aussparung c1. Der Hebel k
legt sich mit dem Stift h5. in die Aussparung
dl der Scheibe d und greift dabei gleichzeitig
mit der Klinke k1 sperrend in die Zahnung
des Sperrades?·1 ein, um die Schaltbewegung des Hebels i zu hemmen. Das
äußere Ende des Hebelarms d1 befindet sich am Anfang der Aussparunge1 der Scheibe«;
(siehe Abb. 1).
Bei der vorstehend geschilderten Ver-
Bei der vorstehend geschilderten Ver-
Schwenkung des Hebels i ist durch die Achse α
der an der Längsseitenwand g2 des Kameragehäuses g zur Achse α fest vorgesehene
Hebel ί mitbewegt worden und hat mittels des Verbindungsgestänges t~ den Hebel u um
Achse ζ*1 geschwenkt und durch den Ansatz«2
den Aufzughebel w des Objektivverschlusses ν mitgenommen und diesen dadurch gespannt.
io= Wird der Hebel i von der Hand des die
Kamera Gebrauchenden freigegeben, dann bewegt die Feder x, die vorher eine zusätzliche
Spannung erfahren hat, die Achse α und damit den Hebel i in die ursprüngliche Lage
zurück.
Die Klinke rs gleitet federnd über die Zahnung
des Spulenschaltrades r, das gegen Verdrehung durch eine um Bolzen s1 schwenkbare
Klinke*? gehalten wird, zurück, bis der Ansatz r3 an dem am Gehäuse befindlichen Stift y
anschlägt. Die Objektivverschlußspannteile t, t", u, u- kehren ebenfalls in ihre Anfangslage
(Abb. 4) zurück.
Wird ein Druck auf den Knopf o4 ausgeübt,
so nimmt der Gleitschieber 0 durch die Aussparung o1 den Hebel p mit, schwenkt ihn
um die Achse/»3 und bewirkt .damit die Bewegung
des Objektivverschlußauslöseheibelsi]'.
Zu gleicher Zeit hat der Schieber 0 durch den Ansatz o1 den Hebel η durch Druck gegen die
Schräge n3 um die Achse u" und durch Druck
der Kante n1 gegen das Ende d3 des Ansatzes
dr die Scheibe d um Lagerhülse r2 geschwenkt.
Dabei wird der Hebel k durch den Stift k5 mittels der Schräge d5 verschwenkt,
die Klinke kx außer Eingriff mit der Zahnung
des Sperrades r1 gebracht" und der Filmschalthebel
ί zur erneuten Betätigung freigegeben. Der Ansatz dl hat sich an die Kante e2
angelegt, und der Arbeitsgang kann in der geschilderten Weise wieder von neuem beginnen.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Rollfilmkamera mit einem durch das Filmtransportwerk zu spannenden Objektivverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufwickelspule (s) durchgreifende und mit dieser sich kuppelnde Filmaufwindachse (a) einerseits über ein Zwischengetriebe (t, t-, u) mit dem Spannglied (w) des Objektivverschlusses (v) in Verbindung steht und andererseits ein Sperrglied (d) trägt, das durch eine vom Film angetriebene Rastenscheibe (e) gesteuert ist und den Verschlußauslöser [o) während des Filmtransportes sperrt.
- 2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmaufwindachse (α) an dem der Schalthandhabe (i) -entgegengesetzten Achsenende (a3) eine Kurbelscheibe (t) trägt, die durch eine Schaltstange (i2) mit einem Schwenkhebel (u) verbunden ist, der beim Filmtransport den Spannhebel (w) des Objektivverschlusses (v) mitnimmt.
- 3. Rollfilmkamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die über eine Klinke (rs) die Aufwickelspule (s) mitnehmende, hin und her drehbare Aufwindachse (α) unter dem Einfluß einer Rückholfeder (x) steht, die einerseits an der Achse (α) und andererseits an einem Spulenlager (Z1) befestigt ist.
- 4. Rollfilmkamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Achse (α) sitzende, die in das Schaltrad (r) eingreifende Mitnehmerklinke (r5) tragende Scheibe (r1) mit einer Sperrverzahnung versehen ist, mit der eine die Filmschaltung und damit auch die Bewegung der Rastenscheibe (e) begrenzende Sperrklinke (kl) zusammenarbeitet, die über einen Ansatz (fe4) gleichfalls von einer durch den Film angetriebenen Rastenscheibe (c) gesteuert ist.
- 5. Rollfilmkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastenscheibe (c) mit der Rastenscheibe (e) fest verbunden ist.
- 6. Rollfilmkamera nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (k) derart mit einem Bolzen (k5) in den Bereich des Sperrhebels (d2) ragt, daß er bei dessen Verschwenkung zur Verschlußauslösung durch eine an dem Sperrhebel (d2) vorgesehene Schräge (d5) ausgerückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK133153D DE615385C (de) | 1934-02-11 | 1934-02-11 | Rollfilmkamera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK133153D DE615385C (de) | 1934-02-11 | 1934-02-11 | Rollfilmkamera |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615385C true DE615385C (de) | 1935-07-04 |
Family
ID=7247807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK133153D Expired DE615385C (de) | 1934-02-11 | 1934-02-11 | Rollfilmkamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615385C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968856C (de) * | 1951-01-23 | 1958-04-03 | Andre Grange | Vorrichtung zur selbsttaetigen Blockierung des Bildzaehlers und der Filmaufwickelvorrichtung in photographischen Apparaten |
-
1934
- 1934-02-11 DE DEK133153D patent/DE615385C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968856C (de) * | 1951-01-23 | 1958-04-03 | Andre Grange | Vorrichtung zur selbsttaetigen Blockierung des Bildzaehlers und der Filmaufwickelvorrichtung in photographischen Apparaten |
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