DE61435C - Elektricitätszähler - Google Patents
ElektricitätszählerInfo
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- DE61435C DE61435C DENDAT61435D DE61435DA DE61435C DE 61435 C DE61435 C DE 61435C DE NDAT61435 D DENDAT61435 D DE NDAT61435D DE 61435D A DE61435D A DE 61435DA DE 61435 C DE61435 C DE 61435C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf mechanische Elektricitätszähler,
bei welchen von einem Uhrwerk oder dergleichen ein Zählwerk derart in Bewegung gesetzt wird, dafs durch die der jeweiligen
Stromstärke entsprechend sich ändernde Kraftabgabe des Uhrwerkes die in bestimmten Zeiträumen
verbrauchte Strommenge angegeben wird. Der Zweck dieser Erfindung besteht
darin, den nach diesem System erbauten Vorrichtungen eine genaue, zuverlässige und keinen
Störungen ausgesetzte Einrichtung zu geben.
In der Zeichnung ist in der Fig. 1 eine
Vorderansicht des Elektricitätszählers mit theilweise entfernter Vorderwand dargestellt. Die
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1 in der Richtung des Pfeiles gesehen
und die Fig. 3 ■ zeigt den mit Rippen versehenen kreisenden Körper im abgewickelten
Zustande. Die Fig. 4 ist eine abgeänderte Form der Vorrichtung, und die Fig. 5 und 6
veranschaulichen eine Vorder- bezw. eine Seitenansicht einer Einzelheit in etwas abgeänderter
Form. Die Fig. 7 und 8 zeigen in gröfserem Mafsstab Einzelheiten der durch die Fig. 4
veranschaulichten Ausführungsform und zwar in je einem senkrechten Schnitt, Längs- und
Querschnitt.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein Solenoid bezeichnet,
welches unmittelbar in ■ einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet und mit einem
Kern bezw. Anker 2 versehen ist, welcher mit seinem verlängerten Ende an einem geeigneten
Zapfen 3 drehbar gehalten wird. Dieser verlängerte Anker kann auch, wenn erforderlich,
mit einem Zeiger 4 versehen werden, welcher sich über einer mit Theilstrichen versehenen
Scala 5 bewegt. Mit 7 ist ein Arm bezeichnet, welcher entweder an dem Anker 2 oder aber
an dem Seitenarm 6 . desselben befestigt ist und mit seinem unteren Ende dicht auf dem
kreisenden Körper 8 aufruht. Dieser Arm 7 ist nicht biegsam, sondern starr, so dafs beim
Anschlagen der Rippen 20 gegen denselben in der nachstehend beschriebenen Weise im
wesentlichen nur eine Drehung dieses Armes um seinen Zapfen, nicht aber eine Biegung
und ein seitliches Ueberspringen über die Rippen 20 stattfindet. Das obere Ende dieses
Armes trägt eine Klaue 9 und ist zwischen den Führungsstücken 10 in der Längsrichtung
der letzteren verschiebbar gelagert. Auf jeder Seite der Klaue befindet sich ein herabhängender
Arm bezw. Ansatz 11, durch welchen dieselbe an dem Sperrrade 12 gehalten wird.
Mit 13 ist eine Sperrklinke bezeichnet, welche einen Rücklauf des Sperrrades verhindert. Man
kann den Arm 7 durch einen schwingenden Körper in Bewegung setzen, anstatt denselben
behufs Umdrehung des Sperrrades um einen Zapfen zu drehen. 14 bezeichnet die Hinterwand
eines Gehäuses, welches ein mechanisches gewöhnliches Zählwerk einschliefst, dessen nähere
Einrichtung, da dieselbe eine durchaus beliebige sein kann, hier nicht näher erwähnt zu werden
braucht. Vorausgesetzt wird, dafs das Zählwerk verschiedene Zeiger 15 besitzt, welche
getrennt.und mit wechselnder Geschwindigkeit
über mit Theilstrichen versehene Zifferblätter 16
in gewöhnlicher Weise bewegt werden. Der Antrieb des Zählwerkes wird von dem Sperrrade
12 aus mittelst der Welle 17 bewirkt. Der Winkel 18 besitzt an seinem hinteren
Ende einen Haken ig, welcher bei der in der Figur veranschaulichten Stellung den Ankerhebel
2 festhält und denselben an einer Schwingung verhindert. Soll die Vorrichtung benutzt werden, so wird dieser Winkel in die
mit punktirten Linien angedeutete Stellung gebracht. Unterhalb des Armes 7 befindet
sich der kreisende Körper 8, auf dessen Oberfläche eine Anzahl hervorragender Rippen 20
angeordnet sind, welch letztere kreisbogenförmig gestaltete Gleitflächen besitzen, deren
Mittelpunkt im oder nahe dem Scharnierpunkt des Hebels 2 sich befindet. Diese Rippen
besitzen eine verschiedene Ausdehnung und die längsten derselben reichen fast über den
ganzen Körper 8 hinweg, während die kürzesten Rippen nur einen kleinen Theil desselben einnehmen.
Die verschiedenen dazwischenliegenden Rippen nehmen in der Länge allmälig ab, wie dies in der Fig. 3 dargestellt ist. Der
Körper 8 wird mittelst eines Uhrwerkes oder einer sonstigen geeigneten Kraftmaschine 21 in
Bewegung gesetzt, welch letztere in ihrer Bewegung genau geregelt und. beispielsweise so
eingerichtet werden kann, dafs dieselbe in einer gewissen Zeit eine bestimmte Anzahl
von Umdrehungen erhält; es hat sich eine Umdrehungszahl von 9 in der Stunde als
geeignet und ausreichend erwiesen. Auch ist es vorteilhaft, eine Kraftmaschine anzuwenden,
welche in einem Monat nicht öfter als einmal aufgezogen zu werden braucht oder aber man
wendet ein Uhrwerk bezw. eine Kraftmaschine an, welche sich nach dem Ablaufen selbsttätig
wieder aufzieht. Die in der Fig. 4 dargestellte Anordnung ist der vorstehend beschriebenen
durchaus gleichartig.
ι bezeichnet das unmittelbar in einen Stromkreis
eingeschaltete Solenoid,' welches einen Ankerhebel 2 besitzt. Der Arm 7 ist mit dem
letzteren mittelst eines Hakens oder Auges 7' verbunden, mit einem bei 7'" drehbaren Ansatz
7" versehen und trägt ein Zahn- oder Reibungsrad 22, welches beim Emporheben
in das Rad 23 eingreift, welches für gewöhnlich von der gleichzeitig den Körper 8 in
Bewegung setzenden Kraftmaschine 21 angetrieben wird. Gleichzeitig greift das Rad 22
auch in das Rad 24 ein, welches mittelst der Welle 17 das bereits oben beschriebene Zählwerk
in Bewegung setzt.
Unterhalb des Armes 7 befindet sich der kreisende Körper 8, welcher auf seiner Oberfläche
mit erhöhten Theilen 20' versehen ist, welche derart kreisbogenförmig gekrümmt sind,
dafs der Mittelpunkt dieser Bögen in oder nahe dem Scharnierpunkte des Hebels 2 liegt.
Der Ansatz 201 am linken Ende des Körpers 8 ist schmal, verbreitert sich dagegen nach der
rechten Seite hin in einer stetigen Curve. Diese erhöhte Anschlagfläche entspricht, den
getrennten Anschlagflächen, welche von den Rippen oder Stiften 20 bezw. 22" der Fig. 1
und 6 gebildet werden. Der Körper 8 erhält eine regelmäfsige und beständige Drehung durch
die Kraftmaschine 21 und der Hebel 2 ist unabhängig vom Arm 7 gelagert.
In den Fig. 5 und 6 wird der kreisende Körper bezw. Theil 8 nicht aus einer festen
Masse mit einer oder mehreren hervorragenden Rippen, wie in den übrigen Figuren, gebildet,
sondern besteht aus einer Scheibe mit hervorstehenden Stäben 20", welche gleichzeitig wie
bei den bereits mit Bezug auf die Fig. 1 beschriebenen Rippen eine verschiedene Länge
besitzen. Diese Stäbe können, wenn erforder- . lieh, in der bereits angegebenen Weise gekrümmt
sein. Es ist im übrigen selbstverständlich, dafs diese Vorrichtung noch in mannigfacher Weise abgeändert werden kann,
ohne von demselben Grundgedanken abzuweichen , und es können daher beispielsweise
anstatt eines gekrümmten Solenoides beliebige andere elektrische Antriebsvorrichtungen benutzt
werden und ebenso können verschiedene Wege eingeschlagen werden, um die von dem kreisenden Körper 8 ausgehende Bewegung
auf das Zählwerk zu übertragen.
Die im Vorstehenden beschriebene Einrichtung wirkt in folgender Weise:
Nimmt man zunächst an, dafs bei der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Anordnung
des Elektricitätszählers kein Strom durch das Solenoid oder die sonstige elektrische Bethätigungsvorrichtung
fliefst, so wird der Zeiger sich auf den äufsersten linken Punkt der Scala
einstellen und der in Drehung befindliche Körper 8, welcher beispielsweise 9 Umdrehungen
in der Stunde vollenden möge, wird keine der Rippen, Stäbe oder sonstigen Ansätze des Körpers 8 berühren. Wenn indessen
ein Strom von Y2 Ampere durch das Solenoid hindurchfliefst, wird der Zeiger an
der Scala nach rechts bewegt, so dafs der Arm 7 an dem Körper 8 nach rechts beispielsweise
bis zu dem in der Fig. 1 angegebenen Punkte entlang gleitet. In dieser Stellung wird
der Arm bei jeder Umdrehung des Körpers 8 aufgehalten und sobald eine der Rippen oder
Ansätze den Arm 7 berührt,, wird jedesmal der letztere um seinen Scharnierpunkt gedreht
und demnach die Klinke nach vorn bewegt und das Sperrrad 12, sowie das Zählwerk um
einen Zahn weiter vorgeschoben. Ist die Vorrichtung eine Stunde hindurch in Thätigkeit
gewesen, so wird demnach das Zählwerk neun Vorschubbewegungen (von je einer Zahnweite)
angeben und eine Strommenge von l/2 Amperestunde
bezeichnen. Nimmt man nun an, dafs das Solenoid von einem Strom von
ίο Amperes durchflossen wird, so würde der
Zeiger an der Scala 5 entlang bewegt lind der Arm 7 über den Körper 8 hinweg in eine
Stellung gebracht werden, in welcher derselbe von beispielsweise 20.Rippen oder Ansätzen
des Körpers 8 getroffen wird. In jeder Stunde würde also bei der Umdrehung des Körpers 8
die Uebertragungsklinke 180 Mal nach vorwärts gestofsen werden und das Zählwerk
würde 10 Amperestunden anzeigen. Die Wirkungsweise wird für sämmtliche Stromstärken
von Y2 Ampere bis hinauf zur höchsten Stromstärke, für welche die Vorrichtung
bestimmt ist, genau dieselbe sein.
Die Wirkungsweise der in der Fig. 4 dargestellten Einrichtung unterscheidet sich von
der im Vorstehenden beschriebenen insofern, als das Zählwerk nicht durch eine stofsweise
Bewegung bethätigt, sondern eine gewisse Zeit hindurch beständig gedreht wird. Die Zeitdauer
der Drehung hängt hierbei von der jeweilig vom Arm 7 mit Bezug auf die erhöhten Gleitflächen 20" eingenommenen Stellung ab,
da das Rad 22 die Bewegung vom Rad 23 nach dem Rad 24 so lange überträgt, als dasselbe
gegen die letzteren Räder angedrückt wird, was dadurch geschieht, dafs der herabhängende Arm 7 des Rades 22 mit seinem
unteren Ende auf den erwähnten Berührungsflächen ruht. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung
ist aus der beiliegenden Zeichnung unmittelbar ersichtlich.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Mefsvorrichtungen für elektrische Ströme, deren Zählwerk beim Durchflufs des elektrischen Stromes durch eine Erregerwicklung von der eine Schaltwalze gleichmäfsig drehenden Antriebskraft bewegt wird, die Anordnung eines aus drei Rädern gebildeten Wendegetriebes, welches zwischen der Antriebsvorrichtung (Uhrwerk etc.) und dem Zählwerk eingeschaltet ist und durch Vermittelung eines von dem zu messenden Strome erregten Magneten durch die Schaltwalze periodisch desto länger in Eingriff gehalten wird, je stärker der Magnet bewegt wurde.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61435C true DE61435C (de) |
Family
ID=335496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61435D Expired - Lifetime DE61435C (de) | Elektricitätszähler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61435C (de) |
-
0
- DE DENDAT61435D patent/DE61435C/de not_active Expired - Lifetime
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