DE61421C - Ackergeräth - Google Patents
AckergeräthInfo
- Publication number
- DE61421C DE61421C DENDAT61421D DE61421DA DE61421C DE 61421 C DE61421 C DE 61421C DE NDAT61421 D DENDAT61421 D DE NDAT61421D DE 61421D A DE61421D A DE 61421DA DE 61421 C DE61421 C DE 61421C
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- DE
- Germany
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- rods
- rod
- wheel
- plants
- trees
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil
- A01B35/02—Other machines for working soil with non-rotating tools
- A01B35/04—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
- A01B35/08—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Ackergeräth.
Die Erfindung behandelt ein Ackergeräth, welches von dem Arbeiter vor sich hergestofsen
wird, wobei das Körpergewicht des Arbeiters derart ausgenutzt wird, dafs derselbe, ohne erheblich
mehr Kraft als beim gewöhnlichen Gehen anzuwenden, beide Hände zur Führung des Geräthes oder zur Vornahme von Verrichtungen
mit demselben frei hat. Das Geräth besteht aus zwei in verticaler und horizontaler
Richtung beweglichen Bäumen, die von den Händen des Arbeiters gefafst werden und nach
der zu leistenden Arbeit zur Regelung des Tiefganges bezw. der Entfernung der Geräthe
von einander verstellt werden können. Das Geräth kann leicht so hergerichtet werden,
dafs es entweder auf zwei Rädern oder nur auf einem Rad läuft, um entweder eine Reihe
Pflanzen von beiden Seiten behäufeln oder in anderer Weise beackern· oder aber um zwischen
zwei Reihen nur mit einem Geräth arbeiten zu können.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die perspectivische Ansicht des zweirädrig
eingerichteten Ackergeräthes, das eine Reihe Pflanzen gleichzeitig von zwei Seiten zu
bearbeiten geeignet ist,
Fig. 2 die Oberansicht des in ein einrädriges Geräth umgewandelten Ackergeräthes, das zwischen
zwei Reihen arbeitet; die Stofsstange ist hier abgebrochen dargestellt, um die Anbringung
der Handhaben zu zeigen.
Fig. 3 zeigt in Einzeldarstellung und gröfserem Mafsslabe den Bolzen, an welchem die Geräthebäume
angebracht sind und der die Achse für das zweirädrige Geräth bildet; aus
dieser Figur sind nur die Achsschenkel ersichtlich, die Räder selbst dagegen fortgelassen.
Fig. 4 ist eine perspectivische Darstellung des Keilstückes, um die Handhaben zu spreizen,
und des Eisenblockes, um dieselben an den Geräthbäumen zu befestigen.
Fig. 5 veransch aulicht die Befestigungsweise der Geräthe an den Geräthebäumen, um dieselben
unter verschiedener Neigung einstellen zu können/
Die Achse A des Geräthes trägt die lose aufgesetzten Räder BB1. Mitten zwischen den
Rädern greift an die Achse eine Stofsstange C an, die am oberen Ende eine gekrümmte
Platte D trägt, gegen welche sich der Körper des Arbeiters stützt, um das Geräth vorwärts
zu bewegen. Das untere Ende der Stofsstange C ist gegabelt; die Gabelschenkel haben
Löcher, durch welche die Achse hindurchgesteckt wird.
Die Stangen E und E1 des Geräthes sind
an einem Ende gebogen, um eine Oese zu bilden, welche sich um die Achse legt, so dafs
die Stangen auf der Achse in einer verticalen Ebene beweglich sind. Die Geräthebäume M
sind an den freien Enden der Stangen EE1
durch Gelenke derart befestigt, dafs sie nur in horizontaler Ebene bewegt werden können.
Die Stangen E El sind auf der Achse zwischen
den Rädern so weit von einander entfernt angeordnet, dafs die Bäume M ausreichende freie
Bewegung gegen einander haben. Mit jedem Baum M ist eine Handhabe H in geeignete
Verbindung gebracht. Nach der Darstellung geschieht dies durch einen Ring, welcher den
Baum umgiebt und einen nach oben gerich-
teten Ansatz hat, an welchem die Handhabe angebolzt ist. Das eigentliche Ackergeräth, z. B.
ein Spaten, eine Harke, ein Furchenzieher etc., wird an dem unteren Ende der Bäume M bezw.
an den nach unten gerichteten Armen derselben befestigt. Die Höhenlage und Stellung des
eigentlichen Geräthes auf dem Baum kann durch eine Klemmschraube, wie dargestellt, geregelt
werden, und um auch den Winkel zwischen dem Geräth und seinem Halter ändern zu können, ist ein aus gezahnten Scheiben gebildetes,
durch eine Schraube festspannbares Gelenk vorgesehen (Fig. 5).
Durch die nach zwei Richtungen mögliche Beweglichkeit der Gerä'thebäume kann das Geräth
für alle vorkommenden Arbeiten verwendet werden, ohne dafs störende, nicht stabile Universalgelenke
eingelegt werden.
Das bisher beschriebene Ackergeräth ist ein zweirädriges, welches geeignet ist, eine Reihe
Pflanzen gleichzeitig auf beiden Seiten zu beackern.
Um nun dieses Geräth in ein solches mit einem Rad zu verwandeln, das zur Arbeit
zwischen zwei Pflanzenreihen geeignet ist, wird die Achse A nach Abschrauben der Mutter an
einem Ende herausgezogen; darauf wird ein Rad bei Seite gelegt und das andere Rad
zwischen die beiden Schenkel der Gabel der Stofsstange C gebracht. Alsdann wird die
Achse mit den Stangen EE1 wieder in die ursprüngliche Lage gebracht. Es kann in
diesem Falle statt der langen Achse eine kurze Spindel angewendet werden, wie dies in Fig. 2
angegeben, oder es können Unterlagsscheiben hinzugefügt werden, um die Räume auf der
Achse auszufüllen, die vorher durch das fortgelassene Rad eingenommen wurden.
Alsdann werden die Geräthebä'ume von den Stangen EE1 abgenommen, und es wird die
flache Verbindungsstange N an die Stange angebolzt, um die beiden Enden der Stangen EE1,
wie aus Fig. 2 ersichtlich, zu verbinden. Einer der Geräthebäume ist entbehrlich, während der
andere mit der Stange JV durch Einstecken des Gelehkbolzens in das hierzu in der Stange vorgesehene
Loch verbunden wird.
Um das so geänderte Gerä'th zu vervollständigen, wird die Handhabe des abgenommenen
Baumes oder, für den Fall dies vorgezogen wird, eine besondere, für diesen Fall bereit gehaltene
Handhabe an den belassenen Geräthebaum angebolzt (Fig. 2) und durch zwei Keilstücke
S, wie aus Fig. 4 ersichtlich, die Schrägstellung dieser Handhabe gesichert. In umgekehrter
Weise kann das einradrige Geräth wieder leicht in ein zweirädriges verwandelt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Ackergeräth, welches durch eine Stofsstange (C) bewegt wird und dessen die eigentlichen Geräthe tragende Bäume (M) mit um die Achse (A) beweglichen Stangen (E E1) gelenkig so verbunden sind, dafs die Geräthe in horizontalem und verticalem Sinrie bewegt werden können, wobei die Umwandlung des zweirädrigen, zur Bearbeitung von Pflanzenreihen gleichzeitig von beiden Seiten bestimmten Geräthes in ein solches mit einem Rad zur Arbeit zwischen zwei Pflanzenreihen durch Abnahme eines Rades und Anbringung des anderen, zwischen den Gabelschenkeln der Stofsstange (C), sowie durch Verbindung der beiden Stangen (E E1) und Anbringung des einen Baumes (M), nach Entfernung des anderen, in der Mitte der Verbindungsstange (N) vollzogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61421C true DE61421C (de) |
Family
ID=335484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61421D Expired - Lifetime DE61421C (de) | Ackergeräth |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61421C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030090B (de) * | 1955-04-09 | 1958-05-14 | Wilhelm Fleischer | Kulturgeraet fuer Reihenkulturen zum Anbauen an Ackerschlepper |
-
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- DE DENDAT61421D patent/DE61421C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030090B (de) * | 1955-04-09 | 1958-05-14 | Wilhelm Fleischer | Kulturgeraet fuer Reihenkulturen zum Anbauen an Ackerschlepper |
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