DE613982C - Selbsttaetige Glasblasemaschine - Google Patents

Selbsttaetige Glasblasemaschine

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DE613982C
DE613982C DEK130066D DEK0130066D DE613982C DE 613982 C DE613982 C DE 613982C DE K130066 D DEK130066 D DE K130066D DE K0130066 D DEK0130066 D DE K0130066D DE 613982 C DE613982 C DE 613982C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/14Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
    • C03B9/16Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds
    • C03B9/18Rotary-table machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Selbsttätige Glasblasemaschine Bei bekannten Verfahren und Maschinen zur selbsttätigen Herstellung von Glashohlkörpern wird entweder mit einer Kopfform, einem Dorn, einer Vorform und einer Fertigform gearbeitet, oder man verwendet zwei Kopfformen, zwei Dorne, eine Vorform und eine Fertigform.
  • Der Arbeitsvorgang bei Verwendung einer Kopfform, eines Dornes, einer Vorform und einer Fertigform ist folgender: In der umgekehrt auf der Kopfform stehenden Vorform wird ein Külbel gebildet, welches nach der Fertigstellung mittels der Kopfzange in die Fertigform zum Zwecke des Fertigblasens gebracht wird. Der fertiggeblasene Gegenstand wird hiernach aus der Fertigform entfernt, die Kopfform wieder in die Lage unter der Vorform gebracht. und der Arbeitsvorgang beginnt von neuem. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die Vorform während der Zeit des Fertigblasens des in ihr gebildeten Külbels leer steht. Bei dem Verfahren in- Maschinen mit zwei Kopfformen, einer Fertigform und einer Vorform, ist zwar die Möglichkeit gegeben, daß in der Zeit, in der das in der Vorform gebildete Külbel in der Fertigform ausgeblasen wird, in der Vorform ein neues Külbel gebildet werden kann; der Nachteil des vorerwähnten Verfahrens ist dadurch also behoben, doch zeigt sich bei diesem zweiten Vorgang der Übelstand, daß für die Leistung der Maschine die Dauer des Aasblasens maßgebend ist, die zwecks Verineidung einer Formveränderung des fertiggeblasenen Gegenstandes nicht abgekürzt werden kann.
  • Bei Handmaschinen wird dieser Übelstand durch Verwendung einer Vorform und zwei Fertigformen behoben.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Glasblasemaschine mit zwei Kopfformen, einer umgekehrt stehenden Vorform und zwei aufrecht stehenden Fertigformen. Das Neue besteht darin, daß die voneinander unabhängigen Kopfformen an schwenkbaren Klappzangen angebracht sind, die das Külbel aus der Vor- in die Fertigform überführen und wechselweise mit ein und derselben Vorform und einem beide Kopfformen gemeinsam auf und ab bewegbaren Kopfdorn zusammenarbeiten. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß durch die verlängerte Aasblasezeit die Leistung der Maschine eine vielhöhere ist, ohne eine Formveränderung der geblasenen Gegenstände befürchten zu müssen.
  • Zum öffnen, der Kopfzange über der Fertigform ist ein Zangenöffner vorgesehen, der mit seinem wirksamen Ende zwischen die Schenkel der Kopfzange greift, seinen Antrieb durch die Schwenkachse der Fertigformträger hindurch erhält, in seiner Ruhestellung als Führung der Kopfformzange in der Lage über der Fertigform dient und durch Drehung um seine Achse ein Öffnen der Kopfform bewirkt.
  • Zum Ausblasen des Hohlkörpers wird ein an sich bekannter Ausblaskopf mit selbsttätig wirkendem Ventil durch eine im Innern der Säule, die den Ausblaskopf trägt, befindliche, entgegengesetzt wirkende Stange mittels Hebel und Kurvenscheibe heruntergedrückt und durch einen in der Stange befestigten Bolzen, der -im Lager der Säule geradlinig geführt ist und in eine in die Säule eingearbeitete Spiralnute eingreift, über die auf der Fertigform befindliche Kopfform geschwenkt.
  • Sämtliche Bewegungen der Vorfdrm; Kopfformen, Fertigformen, des Dornes, der Ausblasköpfe, Fertigformböden und der Zangenöffner erfolgen mittels Kurvenscheiben, die auf einer gemeinsamen, angetriebenen Welle sitzen.
  • Die zur Ausübung der Erfindung dienende Maschine ist in ihren wesentlichen Teilen beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Aufriß der Maschine, teils im Schnitt, unterWeglassungverschiedenerTeile, Abb. 2 eine Draufsicht der Maschine unter Weglassung verschiedener Teile, Abb. 3 einen Querschnitt der Maschine, Abb. 4 eine Draufsicht auf die Kopfformenzange in geöffnetem Zustand, Abb. 5 eine Teilansicht-der Einrichtung für die Blaskopfbewegung, Abb.6 einen Schnitt der Einrichtung für die Blaskopfbewegung, Abb.7 Ansicht der Einrichtung für die Regelung der Saug- und Blasluft für die Külbelbildung, Abb. 8 eine Ansicht der Bodenkippeinrichtung.
  • Auf dem fahrbaren Unterteil i sind der Ständer 2, die Gehäuse 3 für die Bodenkippung und die Lager 4 für die Kurvenscheibenwelle5 angeordnet. Die Kopfformen6 sind an den schwenkbaren Klappzangen 7 befestigt. Eine Druckfeder 8 dient zum Schließen und die Zangenöffnungsvorrichtung 9 zum Öffnen der Klappzangen 7. Die Achsen io, an denen die Klappzangen 7 gelagert sind, werden über Kegelradgetriebe i i mittels Zugstange 12, die am Hebel 13 angreift, in Bewegung gesetzt. Der Dorn 14 ist an der verstellbaren Dornspindel 15 auswechselbar angebracht. Er wird durch Hebel 16 betätigt (Abb. 3). Die MotzfOrm 17, die zweiteilig ist, wird mit den Schlitten 18 in Verbindung gebracht und durch Hebel ig, 2o, Verbindungsstange 21, Hebel 22, 23 und der federnd einstellbaren Stange 24 betätigt. Die Fertigformen 25 (Abb. 2) werden von den am Ständer 2 gelagerten Trägern 26 getragen und mittels Stangen 27, Hebeln 28, Kegelradgetriebe 29, 3o, Hebeln 31, Stange 323, Hebeln 33, 34 und der doppeltfedernd einstellbaren Stange 35 geöffnet und geschlossen. Die federnden. Ausblasköpfe 36 werden in Lagern der Arme 37 geführt und getragen und vermittels der durch. Hebel 38 und Schubstangen 39 (Abb. 5) betätigten, im Innern der Säulen 40 verschiebbaren Stangen 4i über Doppelhebel 42 (Abb. i) auf die Kopfformen aufgedrückt und über Bolzen 43, der im Lager 44 (Abb. 5) geradlinig geführt wird und in die spiralförmigen Schlitze 45 der Säule eingreift, auf die über der geschlossenen Fertigform 25 befindliche Kopfform 6 geschwenkt und zurückbewegt. Eine Schraube 46 am Doppelhebel 42 dient zum Regeln der Ausblasluft. Der Zangenöffner 9 (Abb. z und 2) wird durch Hebel 47, Lasche 48, Hebel 49, Kegelradgetriebe 5o und die im Gelenkmittel der Fertigformträger 26 befindliche Welle 51 betätigt.
  • Da das wirksame Ende 9 des Zangenöffners abgeflacht ist und zwischen die Schenkel der über die Fertigform geschwenkten Kopfformzange greift, erfolgt beim Drehen der Welle 51 zwangsläufig das Öffnen der Kopfform.
  • 5.2 ist ein Külbel und, 53 eine fertige Flasche. Der in bekannter Weise kippbare Fertigformboden 54 ist auf dem kippbaren Dorn 55 'auswechselbar angebracht. Ein Kegelradgetriebe 56, Welle 57, Kegelradgetriebe 58, Hebel 59, Verbindungslasche 6o und der betätigte Hebel 61 bewirken die Kippung des Dornes 55 mit dem Boden 54. Die Zahnstange 62, welche die Kippvorrichtung trägt, läßt sich mittels Zahnrades 63 in der Höhe verstellen. Das Kegelradgetriebe 58 und Zahnstangengetriebe 62, 63 sind in dem Gehäuse 3 eingebaut. 64 ist ein Lager für die Welle 57. Der Kanal 65 und die Leitung 66 (Abb. i) dienen zur Zuführung der zur -Külbelbildung nötigen Saug- und Blasluft, die im Ventilgehäuse 67 geregelt wird. 68 ist die Saugleitung, 69 die Blasluftleitung.
  • Ventilscheiben 70 werden durch Verbindungsstangen71, Winkelhebel 72 und Kurvenscheiben 73, 74, die an: den Nockenrädern 75 verstellbar ,artgebracht sind, betätigt. Zugfedern 76 bringen die Winkelhebel 72 in die Ruhestellung. Zahnrad 77 sitzt auf der Kurvenscheibe 5 und greift in die Zahnräder 75 ein. 78 sind Kurvenscheiben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Glasblasemaschine mit zwei Kopfformen, einer umgekehrt stehenden Vorform und zwei aufrecht stehenden Fertigformen, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander unabhängigen Kopfformen, (6) an schwenkbaren Klappzangen (7) angebracht sind, die wechselweise mit ein und derselben Vorform und einem beiden Kopfformen gemeinsamen auf und ab bewegbaren Kopfdorn zusammenarbeiten. .
  2. 2. Maschine nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine durch die Gelenke der Fertigform hindurchgeführte zwangsläufig angetriebene Öffnungsvorrichtung (9) für die Kopfzange (7), die in ihrer Ruhestellung als Auflage und Führung für die jeweils über die Fertigform geschwenkte Kopfformzange dient und durch Drehung um ihre Achse das Öffnen der Kopfform bewirkt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch z und 2, gekennzeichnet durch eine den Blaskopf betätigende, im Innern der Säule (40) geführte Stange (4z), die durch Eingreifen eines an der Stange (4z) sitzenden Bolzens (43) in eine in die Säule (4o) eingearbeitete Spiralnut (45) den Blaskopf während seiner Abwärtsbewegung gleichzeitig über die auf der Fertigform befindliche Kopfform schwenkt.
DEK130066D 1933-05-10 1933-05-10 Selbsttaetige Glasblasemaschine Expired DE613982C (de)

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