DE608288C - Einrichtung zum Betrieb von Kraftwerken mit mehreren parallel arbeitenden Kraftmaschineneinheiten - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb von Kraftwerken mit mehreren parallel arbeitenden Kraftmaschineneinheiten

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Publication number
DE608288C
DE608288C DES75279D DES0075279D DE608288C DE 608288 C DE608288 C DE 608288C DE S75279 D DES75279 D DE S75279D DE S0075279 D DES0075279 D DE S0075279D DE 608288 C DE608288 C DE 608288C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
relay
circuit
command
temperature
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Expired
Application number
DES75279D
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English (en)
Inventor
Georg Gormann
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betrieb von Kraftwerken mit mehreren parallel arbeitenden Kraftmaschineneinheiten Bei Kraftwerken für die Erzeugung elektrischer Energie ist es vorteilhaft, Einrichtungen vorzusehen, die bei Erfüllung bestimmter Anforderungen an Betriebsbereitschaft und Parallelbetrieb die Anlage selbsttätig in Betrieb setzen und in Abhängigkeit von anderen Betriebszuständen ebenfalls selbsttätig stillsetzen.
  • Man leistet diesen Forderungen in besonders volkommener Weise Genüge, wenn man ein Kommandorelais für die Überwachung der Automatik vorsieht, von dessen Lage sowohl der Anlauf der Maschine als auch deren Außerbetriebsetzung, z. B. bei unerwünschten Betriebszuständen, abhängt. Dieses Kommandorelais bewirkt dann in der einen Stellung; der Betriebsstellung, das selbsttätige Anlaufen einer durch die Automatik überwachten Kraftwerksmaschine, einschließlich der Steuerung der Kraftmittelzufuhrorgane, der Überwachung der Generatorerregung, Schließung des Hauptschalters usw.; sind diese Vorgänge erfolgt, so bleibt das Kommandorelais in der Betriebsstellung. Soll die Maschine z. B. infolge einer Störung stillgesetzt werden, so bewegt sich das Kommandorelais in .die Störungsstellung, in der nun die notwendigen Vorgänge zur Stillsetzung der durch die Automatik überwachten Maschine, beispielsweise also Schließung der Kraftmittelzufuhrorgane, schnelle Entregung usw., veranlaßt werden. Gleichzeitig ist bei dieser Stellung des Kommandorelais ein neuer Anlauf nicht möglich.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine derartigeAutomatik für mehrere Kraftmaschineneinheiten, die nach Bedarf selbsttätig zu- oder abgeschaltet werden.
  • Es ist bereits bekannt, die Einheiten eines selbsttätigen Unterwerkes bei Über- der Unterschreitung bestimmter Belastungsstufen selbsttätig zu- oder abzuschalten; dieses Verfahren genügt häufig nicht allen Anforderungen an die Betriebssicherheit, weil unter Umständen eine Belastungsüberschreitung nicht abgewartet werden darf, um weitere Einheiten zuzuschalten.
  • Eine wesentliche Erhöhung der Betriebssicherheit erzielt man, wenn man, wie ebenfalls bekannt, die Ab- und Zuschaltung von Maschineneinheiten abhängig von der Temperatur im Betrieb befindlicher Maschinen selbsttätig erfolgen läßt. Gemäß der Erfindung wird für diese selbsttätige Ab- und Zuschaltung bei jeder Maschine, und zwar für Anlaß- und Stillsetzautomatik, ein Kommandorelais vorgesehen., dessen Erregerkreis von den Temperaturüherwachungseinrichtungen der dem Relais zugeordneten Maschine und einer in vorbestimmter Reihenfolge vorhergehende Maschine beeinflußt wird. Durch diese Kommandorelais wird gewissermaßen eine Zentralisierung der temperaturabhängigen Steuerungseinrichtungen bei jeder Maschine erreicht. Die temperaturabhängig wirksam werdende Einschaltfolge und Ausschaltfolge der einzelnen Maschinen kann je nach den Betriebsbedürfnissen geändert werden; man kann also das eine Mal eine große Maschine, das andere Mal eine- Maschine kleiner Leistung zu den in Betrieb befindlichen Maschinen selbsttätig zuschalten. Der Schaltzyklus läßt sich ferner jederzeit erweitern und arbeitet auch dann stets richtig, ohne daß der Schaltwärter einzugreifen braucht. Die Festlegung einer Schaltfolge für das Eingreifen der temperaturabhängig arbeitenden Kommandorelais vereinfacht den Aufbau der Automatik wesentlich und erhöht nicht nur die Übersichtlichkeit des Schaltbildes, sondern auch die Betriebssicherheit durch die sich dabei bemerkbar machende Ersparnis an Zwischenrelais.
  • Zu diesem Zweck erhält der Kommandokreis des Kommandorelais für die Anlaufautomatik der einzelnen Maschinen Unter-Brechungsstellen, die durch Temperaturrelais gesteuert sind. Eine der Unterbrechungsstellen kann, man vorteilhaft durch ein Temperaturrelais der zugeordneten - Maschine steuern, eine zweite Unterbrechungsstelle kann vorteilhaft sowohl von Hand, z. B. durch einen Steckerschalter, als auch durch Nebenschlüsse überbrückt werden, die selbsttätig gesteuert sind. Diese Nebenschlüsse werden von der automatischen Einrichtung einer anderen bereits im Lauf befindlichen Maschine des - Nebenwerkes aus gesteuert, und zwar entweder von dem Temperaturrelais dieser Maschine oder von einem Schalter, der sonst dazu dient, die Spannung für den Kommandokreis der Maschine zwecks Außerbetriebsetzung abzuschalten.
  • Die Einrichtung für den Betrieb eines Kraftwerkes, dessen Steuerung gemäß der Erfindung erfolgt, zeigt die Figur.
  • Es sind hier drei- Kraftmaschineneinheiten G1, G2 und G, angenommen, die parallel auf Sammelschienen R,. S, T arbeiten. Eine Fernleitung F verbindet die Sammelschienen mit einem anderen Kraftwerk. Der Übersichtlichkeit halber sind in der Figur die Stromkreise nur insoweit eingezeichnet, als sie zum Verständnis der Erfindung dienen. Die zu den einzelnen Maschinen gehörenden Apparate und Relais sind mit denselben Bezugszeichen versehen wie die Maschine selbst. So ist z. B. der Maschine Gl ein Kommandokreis zugeordnet, der den Schalter i1, den Kommandoapparat 31 und die von dem Relais 41 für vorübergehende Fehler gesteuerte Unterbrechungsstellen hat. Die Kommandokreise liegen an den Hilfssammelschienen H,S2, die von zwei Phasen der Fernleitung, z. B. von S und T, über einen Spannungswandler, HilfssammelschienenHS1 und SchalterIV gespeist werden. Die Schaltungspunkte S2 und T2 der Abbildung sind an die Hilfssammelschienen HS2 angeschlossen. Der Minuspol der zur Steuerung verwendeten Gleichstromhilfsbatterie ist mit den Schaltungspunkten S2 verbunden.
  • Jeder Kommandokreis besitzt drei Unterbrechungsstellen, von denen beispielsweise für den' Kommandokreis der Maschine G1 die erste durch das Hilfsrelais 2o1, die zweite von dem Relais 41 für vorübergehende Fehler, die dritte von den Hilfsrelais 2o3 oder 2,13, die einer der Maschine Gi in vorbestimmter Reihenfolge vorhergehenden Maschine, z. B. Gs, zugeordnet sind, gesteuert werden. Die Unterbrechungsstellen der Relais 2o3 und 2,13 können durch einen von Hand einzulegenden Stecker 30, oder durch die Kontakte los, die bei öffnen des Schalters IV3 sich schließen, überbrückt werden. Außerdem stehen die parallel geschalteten Unterbrechungskontakte der Relais tos und 2i3 in gegenseitiger Abhängigkeit, derart, daß die Unterbrechungsstelle des Relais 2o3 durch die Kontakte des Relais eis kurzgeschlossen werden kann, und umgekehrt.
  • Die Hilfsrelais 2o und 21 sind ebenso wie ein weiteres Hilfsrelais 22 je einem besonderen Kontaktpaar 40, 41 bzw. 42 zugeordnet. Wird z. B. das Kontaktpaar 40 geschlossen, so spricht das Relais 2o an. Wird 41 geschlossen, spricht 21 an, und der Kontaktschluß von 42 hat das Ansprechen von 22 zur Folge. Die Kontakteinrichtungen 40, 41, 42 sind längs einer Skala verschiebbar, an der der Zeiger 43 eines Meßwerkes spielt, das in bekannter Weise mittels Widerstandsthermometer oder Thermoelemente Temperaturen mißt. . Meßvorrichtung und Kontakteinrichtungen werden durch einen Fallbügel 44, der sich periodisch hebt und senkt, verbunden. Befindet sich der Zeiger beim Senken des Fallbügels gerade über einer Kontakteinrichtung, so gibt er einen vorübergehenden Kontakt.
  • Die Kontakteinrichtungen, der Fallbügel mit seinem Triebwerk und die Meßvorrichtung bilden das Temperaturrelais 5o, das jeder einzelnen Maschine zugeordnet ist. Erreicht die Temperatur einer Maschine einen bestimmten Minimalwert, so stellt sich der Zeiger 43 des zugehörigen Temperaturrelais gerade oberhalb des Kontaktes 42 (Minimalkontakt) ein. Der sich senkende Bügel 44 schließt dann den Kontakt 42, worauf Relais 22 anspricht. Steigt die Temperatur weiter, so werden schließlich die Kontakte 41 (Maximalkontakt) und 4o (Gefahrkontakt) geschlossen, und die entsprechenden Relais 21 und 2o sprechen an. Da der Kontaktschluß nur kurzzeitig ist, so würden alle Relais 20, 21 und 22 sofort wieder abfallen; die Relais 20 und 21 erhalten daher Selbsthaltekontakte. Der Haltekontaktstromkreis des Relais 21 führt über die Kontakte von Relais 22. Hat also z. B. Relais 21 angesprochen und spricht hierauf Relais 22 an, so wird der Haltekontaktstromkreis von 21 unterbrochen, und Relais 21 läßt seinen Anker wieder fallen.
  • Das Relais 20, z. B. schließt in seiner Ruhelage den Kommandokreis der Maschine Gi, in seiner Ansprechstellung dagegen unterbricht es diesen und schließt dafür den Kommandostromkreis für die Maschine C2; zugleich erhält es sich in dieser Stellung durch seinen (linken) Selbsthaltekontakt. Der Selbsthaltekontaktstromkreis des Relais 20 kann nur durch den Handschalter 6o unterbrochen werden.
  • Das Relais 211 schließt in seiner Ansprechstellung ebenfalls den Kontakt für den Komniandostromkreis der Maschine G2, jedoch nur dann, wenn der Anker des Relais 2o2 sich in seiner Ruhelage befindet.
  • Das selbsttätige Zu- und Abschalten der Krafteinheiten geht demnach wie folgt vor sich: Im Stillstand sind die Relais 2ö, 21 und 22 stromlos; ihre Kontaktträger befinden sich daher in der unteren (Ruhe-)Stellung; die Kommandokreise der einzelnen Maschinen sind alle offen. Erhält nunmehr die Fernleitung F vom Hauptwerk Spannung, so fährt diejenige - Maschine an, deren Kommandostromkreis bei 3o von Hand, z. B. durch den Stecker 3o1, geschlossen ist, also G, Die Temperatur der Maschine G1 steigt und v eranlaßt nach einiger Zeit, daß der Minimalkontakt 421 des Relais 5o1 kurzzeitig geschlossen wird. Das Relais 221 zieht seinen Anker an, was aber in diesem Augenblick keine besonderen Folgen hat. Relais 22, läßt seinen Anker bald wieder los. Die Temperatur der Maschine G1 steigt weiter. Der Kontakt 411 wird geschlossen, Relais 21, spricht an. Hierdurch wird der Kommandokreis von G2 geschlossen, so daß auch diese Maschine anläuft. Relais 21i fällt nicht ab, da es einen Selbsthaltekontakt besitzt, der über die Ruhestellung von 221 geführt ist.
  • Sind die Stellungen der Turbinenregler ebenso wie der Nebenschlußregler an allen Maschinen richtig, so verteilt sich jetzt die Last auf die Maschinen G1 und G2 gleichmäßig. Die Temperatur von G1 wird daher sinken, diejenige von G2 steigen. Sofern jetzt , bei G1 der Minimalkontakt betätigt wird, zieht 221 an und unterbricht den Selbsthaltekontaktstromkreis von 2i1, was zur Folge hat, daß 21, seinen Anker fallen läßt; hierdurch wird die Maschine G2 wieder stillgesetzt.
  • Steigt die Temperatur der Maschine G2, sofern sie eingeschaltet bleibt, so ;wird der Kontakt 4r2 geschlossen, Relais 2r2 spricht an und schaltet Maschine Gs ein.
  • Sind nun G1 und G2 eingeschaltet, aber hierbei die Reglerstellungen nicht richtig, so übernimmt z. B. G2 keine oder sehr wenig Last, und die Temperatur der bereits vorher eingeschalteten Maschine G1 steigt weiter. Wird für diese Maschine die gefährliche Temperatur erreicht, so wird Kontakt 401 geschlossen, Relais 2o1 spricht an und unterbricht den Kommandostromkreis von G1. Die Maschine Gi wird hierdurch stillgesetzt.
  • Tritt danach, z. B. bei Ausbleiben der Fernspannung, ein Stillstand sämtlicher Maschinen ein, so würde bei einem späteren Anfahren, sobald die Fernspannung wiederkommt, jetzt Maschine G2 als erste anfahren. Denn das Anfahren der Maschine G1 wird durch den Selbsthaltekontakt des Relais toi gehindert; der Kommandostromkreis von G2 bleibt dagegen durch die obere Kontaktstellung der Relais 2o1 bzw. 211 geschlossen. Die Steckerstellung bei 30, ist also nur für den ersten Anlauf maßgebend und unwirksam, falls eine Maschine die Temperatur des Gefahrkontaktes erreicht hat.
  • Durch wahlweises Stecken bei 30" 30, und 3o3 kann man jede beliebige Maschine zwecks Überholung, Reparatur usw. an die letzte Stelle der Reihenfolge bringen. Soll z. B. G2 gründlich nachgesehen werden, so steckt man 303 (den Kommandokreis der nächstfolgenden Maschine) und hat dadurch die Reihenfolge G3, G1 und G2.
  • Wenn die Spannungsspule für den Schal= ter IV anspricht, z. B. bei Heißlaufen der Lager, so wird durch die Kontakteinrichtung 7o ebenfalls die Wirkung der Stecker 30 ersetzt.
  • In welcher Reihenfolge die Maschinen zu-bzw. abgeschaltet werden, hängt lediglich davon ab, von welcher weiteren Maschine man den Kommandokreis der eigenen Maschine beeinflussen läßt. In dem gezeigten Beispiel wird der Kommandokreis von G1 von der Maschine G3 beeinflußt. Dies hat zur Folge, daß auf G3 - die Maschine G1 folgt. Würde man z. B. den Kommandokreis von Gi durch denjenigen der Maschine G2 beeinflussen, so würde auf die Maschine G2 die Maschine G1 folgen.
  • Der Stecker 3o darf selbstverständlich nur bei Stillstand aller Maschinen eingeführt werden. Verzichtet man auf die endgültige Stillsetzung bei Erreichen der Gefahrtemperatur, weil man annimmt, daß das Revisionspersonal die Regler stets in den richtigen Stellungen halten wird, so können der Gefahrkontakt 40, das Relais 2o und der Schalter 6ö fortfallen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Betrieb von Kraftwerken für die Erzeugung - elektrischer Energie mit mehreren parallel arbeitenden Kraftmaschineneinheiten, die in Abhängigkeit von der Temperatur der laufenden Maschinen selbsttätig zu- und abgeschaltet werden, gekennzeichnet durch Kommandorelais (3) für die Anlaß- und Stillsetzautomatik, deren Erregerkreise von den Temperaturüberwachungseinrichtungen der zugeordneten Maschine und einer in vorbestimmter Reihenfolge vorhergehenden Maschine beinflußb werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Erregerkreisen der Kommandorelais Unter-Brechungsstellen (z. B. Kontakte der Relais 2o1, 41, 2,13 bzw. Zog) vorgesehen sind, -die von den Temperaturüberwachungseinrichtungen der zugeordneten Maschine (z. B. GI.) und der in vorbestimmter Reihenfolge vorhergehenden Maschine (z. B. G3) gesteuert werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kurzschließstellen (30, 70) vorgesehen sind, durch die die der Nachbarmaschine zugeordneten Unterbrechungskontakte (2o, 21) überbrückt werden können.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die der Kurzschluß sowohl von Hand (z. B. durch einen Stekker 30) als auch von einem der Nachbarmaschine zugehörigen Schalter (IV), der die Spannung für den Erregerkreis des Kommandorelais einschaltet, herbeigeführt wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Erregerkreis zwei Nebenschlußwege (Kontakte der Relais 2o, 21) vorgesehen sind, die von dem Temperaturrelais der Nachbarmaschine wechselweise, je nach Eintritt von zwei zahlenmäßig vorbestimmten Temperaturen, gesteuert werden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der von Hand zu bedienenden Kurzschlußstellen (30), daß durch Einlegen der Stecker sowohl die den Kommandokreis der zugehörigen Maschine beeinflussende Nachbarmaschine ausgewählt und dadurch eine bestimmte Reihenfolge der zu- und abzuschaltenden Maschinen erzwungen wird als auch die zuerst in Betrieb zu nehmende Maschine bestimmt wird.
  7. 7. Einrichtung zur Überwachung der Temperatur nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Temperaturmeßvorrichtung (43) für die zugeordnete Maschine und durch Kontakteinrichtungen (40, 41, 42), die mittels eines periodisch bewegten Fallbügels (44) gesteuertwerden. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für jede einzelne Kontakteinrichtung (40, 44 42) ein besonderes, ihr zugeordnetes und von ihr beeinflußtes Hilfsrelais (2o, 21, 22) vorgesehen ist.. g. Einrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Gruppe von drei Kontakteinrichtizngen und ` drei Hilfsrelais, von denen das erste (2o) und das zweite (2i) einen Haltekontakt besitzen, während das dritte (22) ' den Haltekontaktstromkreis des zweiten (21) steuert. io. Einrichtung nach Anspruch g, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß das erste Hilflsreläis (z. B. 2o1) sowohl den Kommandokreis der eigenen Maschine (z. B. GI) als auch einen zweiten Kommandokreis (z. B. G2) steuert. i i. Einrichtung nach Anspruch 1o, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß das zweite Hilfsrelais (z. B.:2 11) nur den Kommandokreis einer Maschine, und zwar den der in der vorbestimmten Reihe folgenden Maschine ` (z. B. G2) steuert.
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