DE60798C - Einlegemaschine für Zündhölzchen - Google Patents

Einlegemaschine für Zündhölzchen

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DE60798C
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DE
Germany
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sticks
machine
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row
insert frame
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60798D
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English (en)
Original Assignee
MORITZ MEISSNERS SÖHNE in Wien und Triesch bei Iglau, Mähren
Publication of DE60798C publication Critical patent/DE60798C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/04Filling match splints into carrier bars; Discharging matches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
(Mähren).
Einlegemaschine für Zündhölzchen.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum reihenweisen Einlegen von Zündhölzchen zwischen die Schienen der Einlegrahmen, welche beim Tunken der Zündhölzchen angewendet werden.
Diese Maschine ist durch zwei auf parallelen Wellen gelagerte und nach entgegengesetzten Richtungen in Umdrehung versetzbare Schnecken oder Schrauben gekennzeichnet, zwischen welchen der Einlegrahmen sammt den Schienen derart eingesetzt ist, dafs letztere durch die Gänge der Schnecken einzeln herabbewegt werden, wobei durch einen hin- und hergehenden Kamm die Hölzchen aus einem Behälter reihenweise so vorgeschoben werden, dafs jede Reihe gesondert zwischen zwei Schienen oder Theilen des Einlegrahmens zu liegen kommt, worauf, wenn der Rahmen gefüllt und die Deckleiste auf die Spindeln des Einlegrahmens aufgeschoben ist, die Hölzchen mittelst der Maschine gleichgestofsen und sammt den Rahmentheilen zusammengeprefst werden, so dafs sie durch einen geeigneten Rahmenverschlufs in ihrer gegenseitigen Lage festgestellt werden können.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine . der Erfindung getnäfs eingerichtete Maschine dar.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht derselben,
Fig. 3 ein Längenschnitt,
Fig. 4 eine Draufsicht, zum Theil Schnitt nach der Linie x-x in Fig. 2,
Fig. 5 eine die Arbeitsweise der Maschine zeigende theilweise Vorderansicht in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 6 zeigt in Ansicht und Querschnitt das zum Beschweren der in dem Behälter befindlichen Hölzchen dienende Gewicht und
Fig. 7 eine Draufsicht der Ausrückvorrichtung.
Wie ersichtlich, sind auf den Wellen a a die Schrauben oder Schnecken b b aufgekeilt, zwischen welchen der Einlegrahmen, welcher in bekannter Weise aus der Bodenleiste c, der Deckleiste d, den Schienen f und den Spindeln g besteht, derart eingesetzt wird, dafs die Enden der Schienen f nach einander auf den Gängen der Schnecken aufliegen, während die Bodenleiste c des Einlegrahmens auf dem Untertheil h der später zu beschreibenden Prefsvorrichtung aufruht.
Zwischen den Schnecken und hinter der Ebene des Einlegrahmens ist an dem Maschinengestell ein Block (Platte) i befestigt, welcher an seiner oberen Fläche und an seiner dem Einlegrahmen zugekehrten Stirnfläche mit parallelen Rinnen k bezw. I versehen ist, deren Entfernungen den Abständen entsprechen, in welchen die Hölzchen in den Rahmen eingesetzt werden sollen.
Hinter den Rinnen k und in deren Ebene ist ein hin- und herbewegbarer Kamm m angeordnet, und oberhalb dieser Rinnen k befindet sich ein Behälter zur Aufnahme der in den Rahmen einzulegenden Hölzchen.
Dieser Behälter besteht aus den seitlich an dem Maschinengestell befestigten an ihren einwärts gerichteten Flächen vortheilhaft abgerundeten Backen η τι, der in der Quervorrichtung hin- und herschiebbaren Ruckplatte o, welche mit den Führungsplättchen o2 und einer drehbaren Klappe o2 versehen ist, und aus der in seitlich am Maschinengestell angebrachten Führungen einschiebbaren Schliefsplatte p.
Ein in den Behälter eingelegtes, zwischen den Backen η η geführtes Gewicht q, Fig. 6, drückt die Hölzchen in die Rinnen k.
An der Vorderseite der Maschine ist der bei rr drehbare Anschlagdeckel 5 angebracht, welcher an den Einlegrahmen angehoben und durch einen geeigneten Verschluss s1 in geschlossener Stellung festgestellt werden kann.
Ein Haken oder Greifer s2, welcher am Anschlagdeckel 5 drehbar ist und seine Bewegung von einer Herzscheibe t auf der Hauptwelle \ mittelst der Stange i1 und des Hebels t2 erhält, bewirkt das Andrücken der einzelnen, durch die Schnecken herabbewegten Schienen f auf die unter denselben liegende Reihe Hölzchen.
Die Prefsvorrichtung besteht aus dem auf den Stangen h1 verschiebbaren und durch ein Gegengewicht h2 ausbalancirten Untertheil h und aus dem auf der Hauptwelle % drehbaren Widerlager j, dessen hakenförmig abgebogene Enden nach Andrehen des Widerlagers über die Deckleiste des Einlegrahmens nach dessen Füllung greifen und so den Obertheil der Presse bilden; die Prefswirkung wird hierbei durch einen Tritthebel u mit Gegengewicht u1 bewirkt, der mit einer in ein gezahntes Stück ha des Pressenuntertheiles h eingreifenden federnden Sperrklinke M2 versehen ist, so dafs der Untertheil mit dem daraufliegenden Einlegrahmen gegen das Widerlager j kräftig angehoben werden kann. An dem Widerlager ist auch ein Kästchen jl zur Aufnahme der Verschlufshaken für die gefüllten Rahmen angebracht.
Die Bewegung des Kammes m erfolgt von einer auf der Hauptwelle % sitzenden Curvenscheibe m1 mittelst der Lenkstange m2 und der um die Achse m3 schwingenden Arme w4. Durch Einstellung der letzteren in den mit Schlitzen versehenen Armen m5 kann die Länge des von dem Kamm gemachten Weges vergröfsert oder verkleinert werden, während durch Federn me der Kamm m sich mit entsprechendem Druck in die Rinnen k hineinlegt.
Die Hin- und Herbewegung der Rückplatte 0 des Behälters erfolgt durch die Hebelverbindung W1W2W3W* von einer auf der Welle { sitzenden Curvenscheibe w.
Beide Schnecken b b werden durch eine Zahnrad- oder Frictionsradübersetzung b1 b2 von der Hauptwelle \ nach entgegengesetzten Richtungen angetrieben.
Um nach der Füllung des Einlegrahmens die Deckleiste auf die Spindeln g aufschieben und den Rahmen pressen zu können, und damit die Leisten nicht zu sehr verkürzt werden müssen, sind die Schneckengänge mit einer Absetzung versehen (Fig. 4), welche mittelst des Handrades y so eingestellt wird, dafs die Deckleiste zwischen den Schnecken herabgleiten kann, oder aber die Schnecken sind in ihren Lagern oder mit denselben am Ständer nach aufsen verstellbar.
Zum Abstellen der Maschine dient die Griffstange ν, welche in eine geeignete Kupplung auf der Hauptwelle eingreift und mit einem Finger vl versehen ist, der gegen die auf der Schneckenwelle α sitzende unrunde Scheibe a1 derart. vorsteht, dafs er nur bei bestimmter Stellung der letzteren durch den Griff herausgedreht, bezw. die Kupplung ausgerückt werden kann. Die drehbare Klappe o2 an der Rückwand ο des Behälters ermöglicht eine leichte Reinigung der Rinnen k.
An dem Maschinengestell kann an geeigneter Stelle eine Scala e für bestimmte Rahmenhöhen angebracht sein.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Nachdem der Behälter mit Hölzchen gefüllt ist, wird die Schliefsplatte ρ eingeschoben und das Gewicht q aufgelegt; hierauf wird der Einlegrahmen mit den auf die Spindeln g aufgesteckten Schienen f derart eingesetzt, dafs die Bodenleiste c auf dem gehobenen Pressenuntertheil h, die unterste Schiene dagegen auf die Schneckengänge zu liegen kommt. Der Anschlagdeckel s wird geschlossen und die Maschine in Gang gesetzt, wobei auf die Deckleiste d ein leichter Druck von Hand ausgeübt wird. Der sich verschiebende Kamm m stöfst die vor ihm in den Rinnen k liegenden Hölzchen auf die Bodenleiste, während gleichzeitig die erste Schiene durch die Schneckengänge herabbewegt und durch den Greifer s2 auf die erste Reihe Hölzchen niedergedrückt wird. Während dieser Zeit ist der Kamm zurückgegangen , so dafs abermals Hölzchen in die Rinnen k gelangen, wobei die Hin- und Herbewegung der Rückplatte 0 die regelmäfsige, richtige Lagerung der Hölzchen und die mit dieser Platte sich bewegenden Führungsplättchen o1 die gleichmäßige Vertheilung der Hölzchen in den Rinnen bewirken.
Die Krümmung der Seitenflächen der Backen« und des Gewichtes q verhindert hierbei ein Einklemmen einzelner Hölzchen zwischen denselben.
Durch das nunmehr erfolgende Vorschieben des Kammes wird die nächste Hölzchenreihe auf die erste Schiene gestofsen, durch die Schnecken b die zweite Schiene herabbewegt

Claims (5)

  1. und vermittelst des Greifers s2 auf die zweite Hölzchenreihe angedrückt, während welcher Zeit der Kamm wieder zurückgegangen ist, und so fort, bis der Einlegrahmen gefüllt ist, worauf die Maschine abgestellt wird und die Schnecken mittelst des Handrades j' oder durch Seitenverschiebung so verstellt werden, dafs die Deckleiste d auf die oberste Hölzchenreihe herabgleiten kann.
    Der Pressenuntertheil h senkt sich dabei in dem Mafse, als die Füllung des Rahmens fortschreitet.
    Nun wird der Anschlagdeckel s geöffnet, und durch Anschlagen desselben an die frei vorstehenden Enden der in den senkrechten Rinnen / geführten Hölzchen werden diese gleichgestofsen; hierauf wird der Anschlagdeckel und der obere Pressentheil (Widerlager) j angehoben, so dafs die hakenförmigen Enden des letzteren über die Deckleiste greifen, worauf durch Niederdrücken des Trittes u auf den Rahmen eine durch die federnde Sperrklinke u1 regulirbare, so starke Pressung ausgeübt wird, dafs die Hölzchen nach dem Aufstecken der Verschlufshaken auf die Spindeln g in ihrer gegenseitigen Lage unverrückbar festgehalten werden.
    Der gefüllte Einlegrahmen kann nun aus der Maschine herausgenommen werden, wobei sich der Pressenuntertheil h durch sein Gegengewicht h2 selbsttätig in seine Anfangsstellung hebt. Die Hölzchen können alsdann der weiteren Arbeit des Beizens, Paraffinirens, T.unkens u. s. w. zugeführt werden.
    Wie leicht einzusehen, kann die beschriebene Maschine, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen , auch liegend angeordnet werden, in welchem Falle nur das auf die im Behälter befindlichen Hölzchen wirkende Gewicht q durch eine geeignete Zug- oder Druckvorrichtung beständig an die Hölzchen gedrückt erhalten werden mufs, während der eine Theil der Presse durch eine geeignete Hebelvorrichtung in waagrechter Richtung an den anderen Theil angedrückt wird.
    Patenτ-Ansρrüche:
    i. Eine Einlegemaschine für Zündhölzchen, gekennzeichnet durch zwei parallel gelagerte und nach entgegengesetzten Richtungen sich umdrehende Schnecken oder Schrauben b b, zwischen welchen der Einlegrahmen sammt den Schienen eingesetzt ist, und einen hin- und herbewegten Kamm m, welcher die aus einem Behälter in parallele Führungsrinnen k gelangenden Hölzchen reihenweise aus den letzteren in den Einlegrahmen vorschiebt, worauf durch die Schneckengänge auf jede Hölzchenreihe eine Schiene herabbewegt wird.
  2. 2. Bei der unter i. gekennzeichneten Maschine eine Vorrichtung zum Pressen des gefüllten Einlegrahmens, bestehend aus einem verschiebbaren Prefsstück h und einem drehbaren, über den Einlegrahmen zu stellenden Widerlager _/, wobei durch einen Tritthebel u mit federnder Sperrklinke M2 das Prefsstück mit regulirbarem Druck gegen das Widerlager angehoben werden kann.
  3. 3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine ein über den Rinnen k angeordneter Behälter zur Aufnahme der Hölzchen, bestehend aus den feststehenden seitlichen Backen nn, der in der Querrichtung hin- und herschiebbaren Rückplatte ο mit den Führungsplättchen o1 und der Klappe o2 und der verschiebbaren Schliefsplatte p.
  4. 4. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine zum Gleichstofsen der zwischen den Schienen des Einlegrahmens eingesetzten Hölzchen vor dem Pressen ein an dem Maschinengestell drehbarer Anschlagdeckel s, welcher an dem Einlegrahmen bei dessen Füllung anliegt und mit einem durch ein Hebelwerk bewegten Greifer s2 versehen ist, der jede der durch die Schnecken herabbewegten Schienen auf die darunter liegende Hölzchenreihe andrückt.
  5. 5. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine ein mit dem Ausrückhebel verbundener und gegen eine auf einer der Schneckenwellen sitzende unrunde Scheibe α' vorstehender Finger v1, um die Maschine abstellen zu können, wenn eine Hölzchenreiheauf die darunter liegende Schiene vorgeschoben ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60798D Einlegemaschine für Zündhölzchen Expired - Lifetime DE60798C (de)

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