DE606512C - Elektrische Entladungsroehre mit Metalldampffuellung, insbesondere fuer Lichtausstrahlung - Google Patents

Elektrische Entladungsroehre mit Metalldampffuellung, insbesondere fuer Lichtausstrahlung

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Publication number
DE606512C
DE606512C DEN34076D DEN0034076D DE606512C DE 606512 C DE606512 C DE 606512C DE N34076 D DEN34076 D DE N34076D DE N0034076 D DEN0034076 D DE N0034076D DE 606512 C DE606512 C DE 606512C
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DE
Germany
Prior art keywords
tube
metal vapor
light emission
electric discharge
disc
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Expired
Application number
DEN34076D
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English (en)
Inventor
Cornelis Bol
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/04Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/045Thermic screens or reflectors

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH
4. DEZEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 606512 KLASSE 21 f GRUPPE 82 oi
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1932 ab
Beim Gebrauch von elektrischen ; Entladungsröhren, die Metalldampf, insbesondere Dämpfe von schwer verdampfbaren Metallen, ζ. B. Natrium, enthalten, wurde es als nachteilig gefunden, daß der Metalldampf eine große Neigung zeigt, sich in einem Röhrenteil zu kondensieren, der im Betrieb eine niedrigere Temperatur als die Entladungsbahn annimmt, besonders in dem Raum rings um den
to Quetschfuß. Die in diesem Raum herrschende Temperatur ist in der Regel erheblich niedriger als diejenige, die in dem Teil der Entladungsröhre herrscht, in welchem die Entladung stattfindet. Dies hat zur Folge, daß der Dampfdruck in manchen Fällen im Betrieb nicht die gewünschte Höhe erlangt. Dieser dann zu niedrige Metalldampfdruck kann, wie Versuche gezeigt haben, auf die Nutzwirkung der zum Aussenden von Lichtstrahlen verwendeten Entladungsröhre einen nachteiligen Einfluß ausüben.
Man hat schon vorgeschlagen, das Füßchen einer Entladungsröhre mit Metalldampf-, wie Natriumdampffüllung, aus einem gewohnlichen Glase (etwas Bleiglas) herzustellen, das aber von dem benutzten Metalldampf stark angegriffen wird. Um dieses Füßchen vor dem Metalldampf zu schützen, hat man dabei zwischen dem Entladungsraum und dem Füßchen eine aus hitzebeständigem Material, z. B. Glimmer, bestehende Scheibe angeordnet, die bis an die Wand reicht oder einen derartigen Durchmesser hat, daß zwischen dem Scheibenrand und der Röhrenwand eine schmale ringförmige Öffnung verbleibt.
Es wurde nun gefunden, daß, um während längerer Betriebsdauer das Vordringen des Metalldampfes in dem abgeschlossenen Raum zu vermeiden, sorgfältig auf eine möglichst gute Abdichtung der Spalte zwischen der Scheibe und der Röhrenwand geachtet werden muß. Läßt man, wie beim bekannten Vorschlag angegeben, eine schmale ringförmige Öffnung zwischen der Scheibe und der Röhrenwand übrig, so wird in verhältnismäßig kurzer Zeit eine beträchtliche Menge des Metalldampfes durch diese Öffnung, hindurch in den abgeschlossenen Raum, aus dem der Dampf gerade ferngehalten werden soll, gelangen.
Die Erfindung befaßt sich mit einer insbesondere für Lichtausstrahlung dienenden elektrischen Entladungsröhre, die Metalldampf, insbesondere Dämpfe schwer flüchtiger Metalle, z. B. Natrium, enthält und in der ein Raum, z. B. der rings um den Quetschfuß gebildete Raum, durch eine aus wärmebeständigem Stoff, etwa Glimmer, bestehende Scheibe vom übrigen Teil der Entladungsröhre abgeschlossen ist und bezweckt, den Abschluß dieses Raumes in konstruktiv einfacher Weise wirksam zu verbessern.
Gemäß der Erfindung wird die Röhrenwand mit einer Einbuchtung versehen, gegen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Cornells BoI in Eindhoven, Holland.
welche die Scheibe anliegt. Durch Zusammenwirkung dieser Scheibe mit der erwähnten Einbuchtung wird ein sehr guter Abschluß er halten; auch ist die Herstellung der Röhre sehr erleichtert. Würde man nämlich den Durchmesser der Scheibe und die innere Weite der Röhrenwand, gegen die die Scheibe anliegen soll, einander gleichmachen, um in dieser Weise eine gute Abdichtung zu erhalto ten, so würde das Einbringen der Scheibe in den Röhrenhals sehr schwer sein, zumal die Scheibe über die Röhrenwand schleift und dadurch leicht verstellt werden würde. Die größte Schwierigkeit würde in diesem Falle jedoch die bei allen praktischen Fabrikationsverfahren zugelassene Toleranz in der inneren Weite des Röhrenhalses verursachen. Es würde selbstverständlich praktisch unmöglich sein, bei jeder Röhrenweite eine genau p,asao sende Scheibe zu suchen.
Der erfindungsgemäßen Konstruktion haften solche Schwierigkeiten jedoch nicht, an, und es können nach wie vor die üblichen Toleranzen in der Röhrenweite zugelassen as werden. Der Durchmesser der Scheibe kann nämlich noch etwas kleiner gewählt werden als die geringste zugelassene Röhrenweite, so daß beim Einbringen der Scheibe keine Schwierigkeiten zu befürchten sind. Durch die Zusammenwirkung der Scheibe und der Einbuchtung der Röhrenwand wird trotzdem eine sehr gute Abdichtung erhalten.
Die Wand des vom Entladungsraum abgeschlossenen Teiles der Röhre oder die in diescm Teil befindlichen Glasgegenstände können, wenn solches, erwünscht ist, aus einem Glas hergestellt werden, das gegen den in dem Entladtingsraum benutzten Dampf nicht widerstandsfähig ist. Man kann z. B. ein sich im abgeschlossenen Raum befindliches Quetschfüßchen in bekannter Weise aus einem gegen den Dampf nicht widerstandsfähigen Glase, in das die Stromzuführungsdrähte sich gut einschmelzen lassen, herstellen. Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Entladungsröhre näher erläutert.
Die Wand dieser Entladungsröhre besitzt einen kugelförmigen Teil i, der aus Borsilikatglas mit wenig Kieselsäure besteht. In manchen Fällen ist es empfehlenswert, diese Wand aus zwei Schichten herzustellen. Die Innenschicht, die an den Entladungsraum grenzt, kann in diesem Fall aus dem erwähnten Borsilikatglas hergestellt werden, während man die Außenschicht aus einer anderen Glasart herstellen kann. An der Wand der Entladungsröhre ist 'ein Quetschfuß 2 angeschmolzen, der aus Bleiglas besteht und die Elektroden der Entladungsröhre 2 trägt. Diese Elektroden bestehen aus !einer Glühkathode 3 und zwei Anoden 4. Die Stromzuführungsdrähte dieser Elektroden sind durch den Quetschfuß hindurch nach außen geführt. Die Zuleitungen der Elektroden werden zweckmäßig mit einer Schicht aus Isoliermaterial, z. B. aus Magnesiumoxyd, überzogen oder mit einer Röhre aus solchem Stoff umgeben.
In der Wand der Entladungsröhre befindet sich eine Einbuchtung 5. Auf dem Quetschfuß ist eine isolierende Scheibe 6 angebracht, die z. B. aus Glimmer besteht und die Haltedrähte der Elektroden sehr eng umschließt und die mit ihrem Rand an der Einbuchtung 5 anliegt, wodurch ein guter Abschluß zwischen dem den Quetschfuß 2 umgebenden Raum und dem unteren Teil der Entladungsröhre erzielt wird. Die Scheibe 6 kann auch aus Metall, z. B, Chromeisen, hergestellt werden. In diesem Fall kann die Scheibe mit ihrem Rand an der Glaswand angeschmolzen und mit einer dünnen Glasschicht überzogen werden. Die Zuleitungen der Elektroden werden beim Gebrauch einer Metallscheibe isoliert durch diese Scheibe hindurchgeführt.
In dem unteren Teil der Entladungsröhre ist eine Natriummenge sowie eine Edelgasmenge enthalten. Die Entladungsröhre eignet sich besonders gut für Beleuchtungszwecke. Der Natriumdampf kann nicht in den oberen Teil der Entladungsröhre hineindringen, wodurch eine unerwünschte Kondensation dieses Dampfes in dem Raum um den Quetschfuß 2 herum verhütet wird, der im Betrieb gewöhnlieh eine bedeutend niedrigere Temperatur annehmen wird als die Umgebung der Elektroden. Außerdem wird verhütet, daß der Natriumdampf das Glas angreift, aus dem der Quetschfuß hergestellt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Elektrische Entladungsröhre, insbesondere für Lichtausstrahlung, die Metalldampf, insbesondere Dämpfe von schwer verdampfharen Metallen, etwa Natrium, enthält, bei der ein Raum, insbesondere der rings um den Quetschfuß gebildete Raum, durch eine aus wärmebeständigem Stoff, etwa Glimmer, bestehende Scheibe von dem Entladungsraum der Entladungsröhre abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe gegen eine in der Röhrenwand vorgesehene Einbuchtung anliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN34076D 1931-11-24 1932-08-14 Elektrische Entladungsroehre mit Metalldampffuellung, insbesondere fuer Lichtausstrahlung Expired DE606512C (de)

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DE606512C true DE606512C (de) 1934-12-04

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FR741266A (de) 1933-02-08

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