DE605162C - Torpedoauffindevorrichtung - Google Patents

Torpedoauffindevorrichtung

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DE605162C
DE605162C DEJ43263D DEJ0043263D DE605162C DE 605162 C DE605162 C DE 605162C DE J43263 D DEJ43263 D DE J43263D DE J0043263 D DEJ0043263 D DE J0043263D DE 605162 C DE605162 C DE 605162C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/36Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means adapted to be used for exercise purposes, e.g. indicating position or course

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Torpedoauffindevorrichtung Beim Ein- und Übungsschießen mit Torpedos kommt es häufig vor, daß es Grundläufer gibt, die man bisher dadurch wiederzufinden suchte, daß man sofort Boote ausschickte,-.die nach den aufsteigenden Blasen zu suchen hatten, um dann dort eine Boje o. dgl. auszuwerfen. Auf diese Art konnten viele Torpedos nicht wiedergefunden werden. Nun hat man diesem zeitraubenden Übelstand zu begegnen versucht, indem man die Torpedos mit Bojen ausrüstete; - -aber entweder lösen sich diese Bojen zu früh, so daß der Torpedo noch in voller Fahrt ist und diese dadurch gestört wird, oder aber sie lösen sich .erst, nachdem der Torpedo fest im Grunde sitzt. Zudem arbeitet die Torpedomaschine meist noch weiter, nachdem der Torpedo sich bereits in den Grund gebohrt hat, so daß man auch diesem übelstand Rechnung tragen muß, was jedoch mit Schwierigkeiten verknüpft ist, weil dann die vorgesehenen Einrichtungen nicht mehr mit Sicherheit arbeiten.
  • Die vorliegende Erfindung sucht diesem Übelstand nun dadurch zu begegnen, da.ß zunächst durch Verzögerungseinrichtungen die gewöhnlichen Tiefenschwankungen ohne Einfluß bleiben, daß aber beim Grundlaufen des Torpedos die Triebluft sofort nach außen abgeführt, dadurch die Maschine gestoppt und erst dann eine Boje frei gemacht wird, die den Liegeort des Torpedos kenntlich; machen soll. Dadurch wird die Laufzeit des Torpedos sofort unterbrochen und sein Gewicht durch Abgabe des Triebstoffes vermindert, was. dem Aufstieg an sich zugute kommt. Versieht man die Boje mit Calciumfüllung und einem weit sichtbaren Anstrich, so ist sie leicht aufzufinden und damit das Suchen nach dem Grundläufer erledigt.
  • Dias Wesen der Erfindung beruht darin, daß durch Tiefen- und Druckkolben leim Ventil zur unmittelbaren Abführung des Triebstoffes nach außen geöffnet und dann erst eine Boje freigegeben wird.
  • Die Erfindung ist in den beifolgenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt und zeigen Abb. i, 2, 3 eine Zusammenstellungszeichnung in den verschiedenen Ansichten, Abb. q. einen Längsschnitt durch die Luftabsperrvorrichtung, Abb. 5 die Anlaßvorrichtung für das Luftabsperrventil im Schnitt, Abb.6 eine Ansicht auf das Luftäbsp:errventil, Abb.7 die Auslösevorriehtung der Boje, Abb. 8 und g den Haltearm für die Boje in -zwei Ansichten.
  • Die Torp.edflauffindevorrichtugng besteht aus der Luftahsperrvorrichtung r, die an die Hauptluftleitung 2 zwischen Kessel und Maschine des Torpedos angebaut ist, der Anlaßvorrichtung 3 für die Luftabsperrvorrichtung, die ebenfalls an die Hauptleitung 2 angebaut ist und durch einen Tiefendruckapparat g. bei bester Wassertiefe des Torpedos ausgelöst wird, der Boje 5, die nach Öffnung der Luftabsperrvorrichtung i von der Vorrichtung 6 aus ihrer Halterung befreit wird.
  • Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen. Taucht der Torpedo unter die erlaubte Wassertiefe, dann wird der Wasserkolben 7 des Tief endruckapparates q. gegen den Federdruck 8 von der äußeren Wasserpressung her hinunter gedrückt und betätigt mittels des D,opp;elheb:els 9 das Anlaßventil 3, dieses (auf Zeichnung Abb. 5) nach links drückend. Dadurch wird die Luftzuführung io geöffnet, und es strömt Luft aus der Hauptluftleitung 2 durch das Rohr i i nach der Außenseite des Kolbens 12, der durch die Ventilstange 13 mit dem Luftabsperrventil 14. in Verbindung steht und nun infolge des Luftüberdrucks dieses Ventil 14 nach der Hauptluftleitung 2 hin öffnet. Die Luft aus der Hauptluftleitung wird jetzt infolge dieses Vorganges durch das Rohr 15 über ein Rückschlagventil (nicht gezeichnet) nach außenbords geleitet. Der Kolben 12 wird in seiner Endstellung durch eine Feststellvorrichtung 16 festgehalten, so daß er nicht wieder in seine Ausgangsstellung, zurückfedern kann. Die Feder 17 dient dazu, den Kolben 12 auch bei luftleerem Kessel in seiner Ausgangsstellung festzuhalten, das Ventil. 14 also geschlossen zu halten. In seiner festgehaltenen Endstellung öffnet der Kolben 12 aber auch noch ein Loch 18, so daß nunmehr Luft durch dieses Loch 18 nach der Vorrichtung 6 mittels der Rohrleitung i 9 geleitet wird, wodurch der Kolben 20 gegen den Federdruck 21 gepreßt und der Doppelhebel 22 bewegt wird und mit seinen Zapfenenden 23 aus der zwischen Leitblechen gelagerten Boje 5 herauslöst, so daß diese frei wird und infolge ihres Auftriebes hochsteigt. Der Doppelhebel 22 dreht sich um seine Achse 2q., auf der eine Trommel25 frei laufend befestJ;gt ist, die das für die Boje 5 @erforderliehe Halteseil aufnimmt. Die Achse 2¢ ist in zwei Haltern 26 gelagert. Die, Boje 5 kann beliebig gestaltet werden, sie kann z. B. zweiteilig und aufklappbar ;sein, so daß sie mit einer größeren Sichtfläche oben schwimmt, sie kann vorteilhafierweise auch mit Calcium versehen werden, so daß man sie leicht auffinden kann. In die Rohrleitung 19 kann reit Vorteil noch eine die Luft aufhaltende Verzögerungseinrichtung eingebaut werden, um zu verhindern, daß die Vorrichtung 6 zu früh in Tätigkeit tritt und die Boje schon frei, macht, ehe die Torpedomaschine gestoppt hat.
  • An Stelle des gezeichneten Tief:endruckapparates ¢ kann auch der schon für die Tiefenstenerung vorhandene Verwendung finden; man würde dann die Anlaßvorrichtuag 3 im Maschinenraum an geeigneter Stelle unterbringen und die Rohrleitung i i durch das Mas.chinenranmschott führen.
  • Die Torpedoauffindungs.vorrichtung wird vorteilhafterweise hinter den Kessel des Torpedos zwischen diesem und der Maschine untergebracht.
  • Die Federn 8 des Tief.endruckapparates q. sind in bekannter Weise für die entsprechende Wassertiefe zu wählen und gegebenenfalls auszuwechseln.

Claims (3)

  1. hÄTZNT-ANSYR, ÜC1-1L: i. Torpedpauffindevorrichtung mittels einer Boje, dadurch gekennzeichnet, daß zur zwangsläufigen Auslösung der Boje (5) druckluftgesteuerte Kolben (12, 2o) vorgesehen sind, die ihrerseits durch einen Tiefenkolben (7) mittelbar gesteuert werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der' Kolben (12) durch Druckluft nach Öffnen eines Anlaßventiis (3) bewegt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des Kolbens (12) ein Ventil (14) geöffnet wird, das dem Antriebsmittel des Torpedos den Weg durch das Rohr (15) nach außen hin unmittelbar freigibt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaßkolben (12) in seiner Arbeitsstellung durch eine Vorrichtung (16) festgehalten wird.
DEJ43263D 1931-12-17 1931-12-17 Torpedoauffindevorrichtung Expired DE605162C (de)

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DE (1) DE605162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064837B (de) * 1957-09-04 1959-09-03 Mak Maschinenbau Kiel Ag Vorrichtung zum Loesen einer Markierungsboje aus einem UEbungstorpedo

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064837B (de) * 1957-09-04 1959-09-03 Mak Maschinenbau Kiel Ag Vorrichtung zum Loesen einer Markierungsboje aus einem UEbungstorpedo

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