DE539232C - Vorrichtung zum Einfuehren von Druckluft in die mit Wasserballast gefuellte Kopfkammer von UEbungstorpedos zur Ausstossung des Ballastes - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuehren von Druckluft in die mit Wasserballast gefuellte Kopfkammer von UEbungstorpedos zur Ausstossung des BallastesInfo
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- DE539232C DE539232C DES93766D DES0093766D DE539232C DE 539232 C DE539232 C DE 539232C DE S93766 D DES93766 D DE S93766D DE S0093766 D DES0093766 D DE S0093766D DE 539232 C DE539232 C DE 539232C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
- F42B19/36—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means adapted to be used for exercise purposes, e.g. indicating position or course
- F42B19/38—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means adapted to be used for exercise purposes, e.g. indicating position or course with means for causing torpedoes to surface at end of run
- F42B19/40—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means adapted to be used for exercise purposes, e.g. indicating position or course with means for causing torpedoes to surface at end of run by expelling liquid ballast
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Description
- Vorrichtung zum Einführen vdn Druckluft in die mit Wasserballast gefüllte Kopfkammer von Übungstorpedos zur Ausstoßung des Ballastes Die Erfindung betrifft Torpedogeschosse für Ausübungszwecke, deren mit Wasserballast gefüllte Kopfkammer entleert wird, um den Auftrieb des Geschosses zu vergrößern und so den Aufstieg des Geschosses an die Wasseroberfläche zu sichern, wenn es zum Stillstand kommt oder an Geschwindigkeit verliert.
- Zu dem Zwecke wird in der Vorrichtung zum Einführen von Druckluft in die Kopfkammer zwecks Austreibens des Ballastwassers das zwischen der Kopfkammer und dem Druckluftbehälter eingeordnete Ventil in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Geschosses gesteuert, wozu eine hydrodynamisch beeinflußte Platte o. dgl. benutzt wird.
- Wenn ein übungsgeschoß mit dieser Einrichtung aus irgendeinem Grunde an Geschwindigkeit einbüßt und die Geschwindigkeit unter einen bestimmten Wert sinkt, so verstellt sich die dann nicht mehr unter genügender hydrodynamischer Wirkung stehende Platte und vermittelt die Öffnung des Ventils, das danach Druckluft in die Kammer eindringen läßt und dadurch eine Entleerung der Kammer vom Ballastwasser herbeiführt.
- Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar sind Abb. i ein Längsschnitt des Kopfendes eines Torpedos mit der neuen Vorrichtung, Abb.2 ein Teilschnitt dazu in vergrößertem 1laßstabe. Die Kammer i im Kopfe des Torpedos wird durch ein Schott 3 abgeschlossen. Das axiale Rohr 4 enthält den Tiefen- und Neigungsanzeiger. Ein Druckluftbehälter 5 mit Füllventil 6 und Verschlußschraube 7 ist an der Außenhaut 2 befestigt. Der Behälter 5 steht durch ein Rohr 8 mit dem Ventilgehäuse 9 in Verbindung; der Ventilkegel io wird durch eine Feder i i in der Schließlage gehalten, und der Kanal 12 im Ventilgehäuse mündet in die Kammer aus.
- Im Gehäuse 9 ist bei 13 eine Klappe oder Platte 14 drehbeweglich gelagert, die vor dem Abschuß des Torpedos mit der Außenhaut :2, bündig liegt und durch eine Klinke 15 verriegelt gehalten wird, während die Nase 16 der Plattennabe 14 unter der Wirkung einer Feder 17 steht, die in einer Hülse 18 eingeschlossen ist und auf die Nase 16 ständig einen Druck im Sinne der Drehung der Klappe oder Platte 14 um ihre Drehachse 13 ausübt, wie der Pfeil in Abb. 2 andeutet.
- Die Plattennabe besitzt einen Teil i9 von kleinerem Durchmesser, der konaxial zur Drehachse 13 liegt und sich zu einem Daumen 2o erweitert. Zwischen der Nabe und der Stange des Ventils io ist eine um den Stift 22 drehbare Klinke 2i eingelagert. Die um den Stift 24 drehbare Klinke 15 greift in eine Aussparung 23 der Platte 14, während ihr Arm 25 an die Stange 26 der hydrostatischen Platte 27 anfaßt, auf deren Außenseite der Wasserdruck lastet, und zwar ent gegen dem Druck der Feder 28 in der Kappe 29, die die Platte 27 gegen die Kammer i abgeschlossen hält.
- Auf dem Boden der Kammer ist ein waagerechtes, zur Kammer offenes Rohr 30 mit Abschlußventil 33 für den Austritt des Wassers, angeordnet, und eine Feder 32 hält das Ventil geschlossen. Der Teller 31 des Ventils öffnet sich nach dem Außenwasser hin -durch das Rohr 3-., dessen Mündung aber von einem-Rückschlagventil 35 unter dem äußeren Wasserdruck geschlossen gehalten,wird. Das Ventil 35 kann sich im Bereiche der Länge des auf einen Zapfen 37 spielenden Schlitzes 36 unter der Wirkung des in der Kammer i auftretenden Drucks öffnen.
- Die Klappe oder Platte 14 besitzt- eine äußere Nase 38, die unter der Wirkung des Wasserstromes steht, um die Platte nieder= zuhalten, insbesondere wenn die Vorrichtung in der Kugelzone des Kopfes angeordnet ist; natürlich darf die Nase nicht über den größten Querschnittsdurchmesser des Torpedos hinausgehen.
- Befindet sich der Torpedo noch im Lancierrohr, so wird die Platte 14 gegebenenfalls mit ihrer Nase 38 in ihrer gewöhnlichen Lage gehalten, so daß die Vorrichtung nicht in Wirkung treten kann. Ist der Torpedo aber abgeschossen worden und erreicht er die von der hydrostatischen- Platte 27 bestimmte Tiefe, beispielsweise 3 m, so geht die Platte 27 zurück und entriegelt mit ihrer Stange 26 die Klinke r5 der Platte 14, die -sich dann unter der Wirkung der Feder 17 in der Pfeilrichtung etwas dreht und nunmehr nicht mehr von der Klinke 15 gefußt werden kann, in welcher Tiefe sich danach auch der Torpedo befinden mag: Solange als der Torpedo in Bewegung ist,. wird die Platte 14, obschon von der Klinke 15 entsperrt, durch den hydrodynamischen Druck des Wassers, in dem der Torpedo vorgeht, niedergedrückt gehalten; sobald er aber am Ende seiner Bahn an Geschwindigkeit verliert, überwindet die Feder 17 den Druck des Wassers auf die Platte 14 und dreht sie in der Pfeilrichtung. Dabei öffnet der Daumen 2o der Plattennabe das Ventil io, und die im Behälter 5 befindliche Druckluft entweicht durch das Rohr 8, Ventil i o und den Kanal 12 in die Kammer i, um das Ballastwasser durch die Leitung 30, 34 und Ventile 33, 35 aus der Kammer zu treiben; wo= durch der Auftrieb des Torpedos- vergrößert wird. Es wird hier also die Kammer i, d. h. das Vorderende oder der Kopf des Torpedos, am Ende seiner Bahn automatisch entlastet, d. h. entballastet, und der Torpedo muß daher an die Oberfläche steigen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung,, zum Einführen von Druckluft in die mit Wasserballast gefüllte Kopfkammer von Übungstorpedos zum Zwecke der Ausstoßung des Wasserballastes und Erleichterung des Wiederfin-.dens des.Übungsgeschosses, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil zwischen Kopfkammer und Druckluftbehälter in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Geschosses gesteuert wird, und zwar durch eine hydrodynamisch beeinflußte Platte.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, nach Anspruch die Steuervorrichtung des Ventils vor dem Abschießen durch eine Klinke (15) o: dgl. gesichert ist, die erst dann, beispielsweise durch eine hydrostatische Platte (27), entriegelt wird, wenn das Torpedogeschoß eine bestimmte Wassertiefe erreicht hat.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausstoßen des Wasserballastes aus der Kopfkammer - (i) des Torpedos die= nende Preßluft getrennt eon dem den Motor speisenden Behälter aus einem besonderen Behälter (5) geliefert wird. -
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die Steuervorrichtung des Ventils aus einer schwenkbaren, federbeeinflußten, vorzugsweise mit einer äußeren Nase (38) versehenen Klappe oder Platte (i4) besteht, die entgegen der Federwirkung während der normalen Bewegung des Geschosses durch hydrodynamische Wirkung in ihrer Stellung gehalten ist, wobei die Nabe der Platte (14) zu einem Daurrien ausgebildet ist, der auf das Ventil (io) einwirkt. '
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil (35), das im geschlossenen Zustande, bündig mit der Außenhaut des Torpedos liegt. .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES93766D DE539232C (de) | 1929-08-30 | 1929-09-07 | Vorrichtung zum Einfuehren von Druckluft in die mit Wasserballast gefuellte Kopfkammer von UEbungstorpedos zur Ausstossung des Ballastes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT350826X | 1929-08-30 | ||
| DES93766D DE539232C (de) | 1929-08-30 | 1929-09-07 | Vorrichtung zum Einfuehren von Druckluft in die mit Wasserballast gefuellte Kopfkammer von UEbungstorpedos zur Ausstossung des Ballastes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE539232C true DE539232C (de) | 1931-11-26 |
Family
ID=25997862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES93766D Expired DE539232C (de) | 1929-08-30 | 1929-09-07 | Vorrichtung zum Einfuehren von Druckluft in die mit Wasserballast gefuellte Kopfkammer von UEbungstorpedos zur Ausstossung des Ballastes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE539232C (de) |
-
1929
- 1929-09-07 DE DES93766D patent/DE539232C/de not_active Expired
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