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Luftabscheider für Brennstoff-Förderanlagen von lageveränderliehen Brennkraftmasehinen.
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nabe mündet die Bohrung 17 für das Anschlussstück 18 der Druckleitung 5 der Förderpumpe. In die Aussparung 21 in der Nabe des Deckelstückes münden zwei radial gerichtete, im Drehstück befestigte Rohre 23, die sich bis nahe an die Innenfläche des zylindrischen Gehäuses 11 erstrecken.
Im deckelseitigen Lagerzapfen 19 a des Drehstüekes befindet sich eine Längsbohrung 24, die bis in die Mitte des Drehstückes geführt ist und dort in eine mit Gewinde versehene radiale Bohrung 25 mündet, in die ein ebenfalls radial gerichtetes und bis nahe zur Gehäuseinnenwand geführtes Rohr 26 geschraubt ist. Am freien Ende dieses Rohres ist ein Querrohr 27 mit leicht abwärtsgebogenen Enden befestigt, von denen sich das eine Ende bis nahe an den Deckel und das andere bis in die Nähe des Gehäusebodens erstreckt. Die Mündungen 28 an den Enden des Querrohres sind stark verengt. Im Querrohr 26 befindet sich eine frei bewegliche Kugel 29, die, ihrer Schwerkraft folgend, jeweils die tiefer liegende der beiden Öffnungen 28 abschliesst.
Die Nabe des Drehstückes trägt auf ihrer dem Rohr 26 gegenüberliegenden Hälfte ein pendelartiges Gewicht 30, wodurch der Schwerpunkt des Drehstückes in dieser Richtung aus der Drehachse heraus verlegt ist. Der im Gehäuseboden steckende Lagerzapfen 19 b ist mit einer Längsbohrung 32 versehen, die durch eine im Pendel 30 angeordnete Bohrung 33 verlängert ist und an dessen tiefster Stelle ausmündet.
Drückt die Förderpumpe 4 Brennstoff durch das Rohr 5, das Anschlussstück 18 und die Bohrung 17 über die Aussparungen 21, 22 durch die Rohre 23 in das Gehäuseinnere des Luftabscheiders, so prallt dieser Brennstoffstrom gegen die Gehäuseinnenwand, so dass etwa im Brennstoff enthaltene Luftteilchen sich willig abscheiden. Der von Luftteilchen befreite Brennstoff sammelt sich im tiefer liegenden Teil des Gehäuseraumes an, die Luft dagegen im oberen Teil des Gehäuseinnern. In der Normallage der Brennkraftmaschine, z.
B. eines Flugzeuges, liegt die Drehachse des Drehstückes in einer Horizontalebene u. zw. senkrecht zur Flugrichtung : Führt nun die Maschine auf-oder abwärts gerichtete Bewegungen aus, bei denen das Gehäuse des Luftabscheiders gegenüber dem Aussenraum um seine waagrecht bleibende Achse schwenkt, so sucht das Pendel das Drehstück in der gleichen Lage zum freien Aussenraum und zum sich waagrecht einstellenden Brennstoffspiegel im Gehäuse zu halten. Da der Brennstoff immer den unteren Teil des Innenraumes des Gehäuses auszufüllen bestrebt ist, bleibt die Mündung der Bohrung 33 des Pendels stets in luftfreien Brennstoff eingetaucht und dieser kann durch das Rohr 7 zur Einspritzpumpe abfliessen.
Ist im oberen Teil des Gehäuses Luft vorhanden, so gelangt diese durch eine der von der Kugel 29 freigegebenen Öffnungen 28 in die Bohrungen 25 und 24 des Drehstückes und von dort über das Rohr 10 und Ventil 9 zum Vorratsbehälter.
Sobald die Maschine sich seitlich neigt (z. B. Kurvenflug oder bei Rollen eines Flugzeuges), stellt sich die Drehachse des Drehstückes schräg oder gar senkrecht zum Brennstoffspiegel im Gehäuse ein. In diesen Fällen verschliesst die Kugel 29 die abwärts gerichtete Öffnung 28 des Rohres 27, so dass Luft aus der oben liegenden Öffnung 28 in das Drehstück und von dort zum Vorratsbehälter gelangen kann.
Um zu verhüten, dass zu viel Brennstoff den Weg über die Leitung 10 nach dem Vorratsbehälter 3 wählt, ist zweckmässigerweise in diesem zum Vorratsbehälter führenden Leitungsweg eine Drosselung vorgesehen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 wird die Drosselung durch die an den Enden des Rohres 27 vorgesehenen engen Bohrungen 28 erreicht. Die Drosselung kann auch durch an andern Stellen dieses Leitungsweges vorgesehene Verengungen oder Ventile erreicht werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist, ebenso wie bei dem vorher beschriebenen, das Anschlussstück des Rohres 7 für den entlüfteten Brennstoff an der Bodennabe angesehraubt, während die Brennstoffzuleitung 5 und die Leitung 10 für die Ableitung von Luft oder überschüssigen Brennstoff an dem Deckel 13 des Gehäuses angeschlossen sind. Das mittels der Zapfen 19 a, 19 b gelagerte Drehstück 20 ist zylindrisch ausgebildet. An seinem Umfang ist ein Schwimmerkörper 34 befestigt, der ringförmig die Nabe des Drehstückes zur Hälfte umschliesst.
Sowohl das Rohr 26, das mit den Bohrungen 25 und 24 für die Abführung von Luft oder überschüssigem Brennstoff in Verbindung steht, als auch die Rohre 23, die den oberen Teil des Gehäuseinnenraumes über den Ringraum 22 mit der Brennstoffzuleitung 5 verbinden, sind durch den Schwimmerkörper hindurchgeführt. Die Längsbohrung 32 im Lagerzapfen 19 b des Drehstückes ist über eine senkrecht zur Drehachse angeordnete Bohrung 35 an ein Rohr 36 angeschlossen, das gegenüber dem zur Luftableitung dienenden Rohr 26 am Drehstück befestigt ist. Das Rohr 36 mündet etwa in der Mitte zwischen Deckel und Boden des Gehäuses in der Nähe der Innenwandung des Gehäuses aus.
Sobald das Gehäuse etwas mehr als zur Hälfte mit Brennstoff gefüllt ist, ist der Schwimmer 34 infolge der Auftriebskraft bestrebt, das Rohr 26 für die Ableitung der Luft jeweils im oberen Teil des Gehäuseinnenraumes zu halten und die Mündung des Rohres für die Ableitung des entlüfteten Brennstoffes stets unter den Brennstoffspiegel zu tauchen.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 ist in dem ebenfalls zylindrischen Gehäuse 37, dem der gegebenenfalls Luftteilchen enthaltende Brennstoff durch die Leitung 5 zugeleitet wird, ein Ring 38 um zwei gleichachsige Zapfen 39,40 drehbar gelagert. Im Ring 38 ist das Drehstück 41 drehbar an zwei Zapfen 42,43 aufgehängt, deren gemeinsame Achse senkrecht zur Achse der Zapfen 39,40 verläuft. Infolge dieser um zwei senkrecht zueinanderliegende Drehachsen allseitig beweglichen
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