AT156994B - Luftabscheider für Brennstoff-Förderanlagen von lageveränderlichen Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Luftabscheider für Brennstoff-Förderanlagen von lageveränderlichen Brennkraftmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> LuftabscheiderfürBrennstoff-FörderaulagenvonlageveränderlichenBrennkraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung, insbesondere des in Fig. 2 des Zusatzpatentes Nr. 155430 (Zusatzpatent zum Stammpatente Nr. 153741) dargestellten Ausführungsbeispiels eines Luftabscheiders. Dort beeinflusst der die Schwenkbewegungen des Drehstiirks mitmachende Schwim- mer die Nadel eines Kegelventils. Bei den kleinsten Erschütterungen des Schwimmers öffnet sich das durch die Nadel gesteuerte Ventil, so dass Brennstoff durch das Ventil in die Luftableitung fliessen kann. Dies lässt sich gemäss der Erfindung durch eine Schiebersteuerllng an Stelle der Ventilsteuerung vermeiden. Bei Anwendung einer Schiebersteuerung können die Überdeckungen so gewählt werden, dass die mitunter auch bei brennstoffgefiilltem Luftabscheidergehäuse vorkommenden Erschütterungen des Schwimmers kein Aufsteuern der Luftableitung herbeiführen. Gemäss der Erfindung trägt der in der Luftabscheidekammer untergebrachte, den Abschluss der Luftableitung hervorrufende Schwimmer einen als Steuerschieber wirkenden Teil, der den Anfangsabschnitt der Luftableitung von dem anschliessenden Abschnitt der aus der Kammer führenden Luftableitung verschliesst, sobald und solange der vorbestimmte Stand des Brennstoffspiegels in der Kammer überschritten ist. Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt das Schema einer Brennstofförderanlage und einen Längsschnitt des Luftabscheiders, wobei angenommen ist, dass nur wenig Brennstoff in der Schwimmerkammer des Abscheiders vorhanden ist, und Fig. 2 einen vergrösserten Querschnitt durch einen Teil des Luftabscheiders. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 11-11 in Fig. l, wobei angenommen ist, dass die Schwimmerkammer ganz oder nahezu ganz mit Brennstoff gefüllt ist. Ein Luftabscheider 11 d ist über ein in seinem Gehäuseboden 12 eingeschraubtes Anschlussstüek 18 an die Druckleitung von zwei Forderpumpen 4 angeschlossen, die-gegebenenfalls Blasen enthaltenden - Brennstoff aus einem Brennstoffbehälter 3 über die durch Hähne B abschiessbaren EMI1.1 befestigt. Der entlüftete Brennstoff gelangt vom untersten Teil des Gehäuses durch eine Bohrung 1. 34, die in einem am Drehstück sitzenden pendelartigen Gewicht 133 vorgesehen ist, nach dem Hohlraum 135 im Drehstück und wird über ein Anschlussstück 7'3 und die Leitung 7 zum Saugraum einer Einspritzpumpe 1 geleitet, von wo der Brennstoff von den Einzelpumpen der Einspritzanlage über Druckleitungen 2 den nicht gezeichneten Maschinenzylindern zugeführt wird. Der von den Einzelpumpen nicht aufgenommene überschüssige Brennstoff wird über ein auf den gewünschten Druck im Saugraum der Einspritzpumpe vorgespanntes Überstromventil 9 auf die Saugseite der Förderpumpen 4 zurückgeleitet. Der Deckel li des Luftabscheidergehäuses trägt einen Zapfen 13 a, der sich weit in den Innenraum des Gehäuses erstreckt. Auf dem Zapfen ist das Drehstück mittels einer Büchse 1. 30 a gelagert, die in die Nabe des Drehstücks eingezogen ist. Auf dem Drehstück ist ein Bolzen 1. 36 befestigt, den ein Schwimmer 137 umgibt. An dem vom Drehstück abgekehrten Ende des Bolzens ist ein Ansehlag 736 36a *) Stammpatent Nr. 153741. <Desc/Clms Page number 2> angeordnet. Der Schwimmer ist in Richtung seiner Längsachse gesehen U-förmig ausgebildet und mit seinen beiden Schenkeln über das Drehstück geschoben, so dass er das pendelartig Gewicht 133 annähernd umschliesst (Fig. 3). Im Innern des Schwimmers sind Versteifungsrohre 137 a eingezogen, die ihn gegen etwaigen äusseren Überdruck widerstandsfähig machen. Der Schwimmer trägt oben in seiner Mitte eine Führungsbüchse 138, die den Bolzen 136 umschliesst. Die über den Schwimmer hinaus verlängerte Büchse 138 hat einen Bund 1. 38 a (Fig. 2), an dem zwei enge Querrohren 739 befestigt sind, die an der Innen- fläclle der Büchse 138 münden. Die freien Enden dieser Röhrchen sind hakenförmig nach oben umgebogen. Im Bolzen 136 ist eine Längsbohrung 140 vorgesehen, die einerseits über eine Stichbohrung in eine Ringnut 141 des Bolzenumfangs und anderseits über entsprechende Bohrungen in dem Dreh- EMI2.1 ist eine Längsbohrung 142 angeordnet, die über eine Stiehbohrung in eine in die Zapfenoberfläche eingedrehte Ringnut 143 ausmündet. Die Längsbohrung 142 des Zapfens 13 a ist über das Anschluss- stück 14 und die Leitung 10 a an das Saugrohr S der Maschine angeschlossen. Im Deckelzapfen 13 a ist neben der Längsbohrung 142 eine zweite Längsbohrung 144 vorgesehen. Von ihr zweigen Stichbohrungen zu Ringnuten 145 zu beiden Seiten der Ringnut 143 ab, denen über das in den Deckel geschraubte Anschlussstück 146 Sperröl zugeführt wird. Das Sperröl verhindert ein Vordringen von Brennstoff entlang dem Zapfen 13 a nach der Luftableitung 142, 143. Solange der Brennstoff im Gehäuseinnern des Luftabscheiders eine vorausbestimmt Höhe nicht erreicht hat, steht der Schwimmer in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung. Hiebei sind die Quer- röhrchen hen 139 über die Ringnut 141 und die Bohrung 140 im Bolzen 136 sowie die Ringnut 143 und die Längsbohrung 142 im Zapfen 13 a an die Luftableitung 10 a angeschlossen. Im oberen Teil des Gehäuseinnenraums vorhandene Luft kann somit über den beschriebenen Weg nach dem Saugrohr der Maschine gelangen. Steigt der Brennstoff bis oder über den vorausbestimmten Stand an, so wird der Schwimmer 1. 37 so weit angehoben, dass eine am Bolzen gleitende Büchse 138 die Ringnut 141 verdeckt, so dass die Verbindung zwischen den Querröhrehen 139 und der Bohrung 140 bzw. 142 unterbrochen ist. Steigt der Brennstoffspiegel weiter an, bis das Ende der Büchse 138 am Anschlag 136 a des Bolzens anliegt (Fig. 3), so bleibt die Luftableitung durch die Büchse auch dann dicht verschlossen, wenn der Brennstoff die umgebogenen Enden der Querröhrehen überspült. Die reichliche Überdeckung der Ringnut 141 nach oben und unten durch die Büchse 138 verhindert selbst dann den Übertritt von Brennstoff in die Luftableitung, wenn der Schwimmer infolge von Erschütterungen sich etwas bewegt. Die umgebogenen Enden der engen Querrohrehen ragen bei höchster Lage des Schwimmers in den jeweils oberen Teil des Innenraums und, wenn der Brennstoffspiegel. höher steht als die nach oben gebogenen Röhrchen, so vermag der Brennstoff die in den Röhrchen eingeschlossene Luft nicht zu verdrängen. Eine am Drehstück befestigte Scheidewand 148 verhindert ein unmittelbares Übertreten des durch die Rohre 132 eintretenden Brennstoffes nach den die Luft ableitenden Querröhrehen 139 und vermeidet ein Auftreffen des eintretenden Brennstoffs auf den Schwimmer und damit unruhige, auf-und abgehende Bewegungen des Schwimmers. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Luftabscheider für Brennstofförderanlagen von lageveränderlichen Brennkraftmaschinen, wie Flugmotoren, gemäss dem Patente Nr. 155430, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Luftabscheidekammer untergebrachte, den Abschluss der Luftableitung hervorrufende Schwimmer (1. 37) einen als Steuerschieber wirkenden Teil (738) trägt, der den Anfangsabschnitt der Luftableitung von dem anschliessenden Abschnitt der aus der Kammer führenden Luftableitung versehliesst, sobald und solange der vorbestimmte Stand des Brennstoffspiegels in der Kammer überschritten ist.
Claims (1)
- 2. Luftabseheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer den Anfangsabschnitt (1. 39) der Luftableitung trägt und an einem radial am pendelnden Drehstück (130, 133) befestigten, den anschliessenden Abschnitt (140) der aus der Kammer führenden Luftableitung enthaltenden Stück (1. 36) geführt ist, wobei der als Steuerschieber ausgebildete Teil des Schwimmers diese beiden Abschnitte der Luftableitung verschliesst, sobald und solange der vorbestimmte Stand des Brennstoffspiegels in der Kammer überschritten ist.3. Luftabscheider nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfangsabschnitt (139) der Luftableitung in der Lagerfläche einer am Schwimmer sitzenden und an dem radialen Führungsstück (136) geführten Steuerhülse (138) ausmündet und der im radialen Führungsstück liegende Abschnitt der Luftableitung (140) auf der Oberfläche dieses Stücks beginnt und im Innern des Stücks bis zu dem aus der Kammer führenden Endabschnitt der Luftableitung führt.4. Luftabscheider nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfangsabschnitt der Luftableitung durch zwei quer zum radialen Führungsstück angeordnete Röhrchen (139) gebildet ist, die an der Steuerhülse ("73 des Schwimmers sitzen und sich parallel zur Gehäuseachse bis in die Nahe der beiden Stirnflächen des Gehäuses erstrecken.5. Luftabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Querröhrehen (139) hakenförmig zurückgebogen sind, <Desc/Clms Page number 3> 6. Luftabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das radiale Führungsstück (136) für den Schwimmer an seinem freien Ende als Anschlag (136 a) für das von der Gehäuseachse abgekehrte Ende (138 a) der Steuerhülse ausgebildet ist, gegen den diese Hülse bei der höchsten Sehwimmerlage anschlägt.7. Luftabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (137) in Richtung seiner Längsachse gesehen U-förmig ausgebildet ist und mit den Schenkeln die Achse des Drehstücks (130) und das Pendel (133) umgreift (Fig. 3).8. Luftabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das den Schwimmer tragende pendelnde Drehstück (130) auf einem an einer Stirnseite des Abscheidergehäuses zweckmässig an dem Deckel (13) sitzenden Zapfen (13 a) gelagert ist, in dessen Innern der nach aussen führende Endabsehnitt (142) der Luftableitung angeordnet ist und an dessen Oberfläche dieser Endabschnitt ausmündet, wobei er an den im radialen Führungsstück (136) liegenden Abschnitt (140) der Luftableitung angeschlossen ist.9. Luftabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfangsabschnitt (134) des Auslasskanals für den luftbefreiten Brennstoff im Pendel (133) des Drehstücks, ein mittlerer Abschnitt (135) dieses Kanals in der Hohlnabe des Drehstücks und sein Endabschnitt durch die hohle Gehäusenabe geführt ist.
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