AT272880B - Gassperreinrichtung für Treibstoffpumpen - Google Patents

Gassperreinrichtung für Treibstoffpumpen

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AT272880B
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AT
Austria
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valve
pressure
piston
fuel
pump
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Application number
AT212067A
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English (en)
Inventor
Kurt Ing Thin
Original Assignee
Tonhaizer & Co Ohg Tankstellen
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gassperreinrichtung für Treibstoffpumpen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die erfindungsgemässe Gassperreinrichtung ist an einem Pumpenfilterblock einer üblichen Ausführungsform angeordnet, die aus einem Gusseisengehäuse --1-- besteht, in dem eine Zahnradpumpe -2-- angeordnet und durch eine Riemenscheibe --3-- über eine Antriebswelle - in Umdrehung gesetzt wird. In dem Gehäuse --1-- sind ein   Filter-5-,   ein   überströmventil --6-- und   eine Rücksaugkammer --7-- mit einem Schwimmer --8-angeordnet. Die Flüssigkeit wird durch die   Zahnradpumpe --2-- durch   einen   Bodenflansch-9--   in den Raum --10-- angesaugt und fliesst dann durch das Filter --5-- und den Kanal--11-zur   Pumpe-2--,   durch die sie in den Luftabscheider --13-- gedrückt wird.

   Von hier fliesst die Flüssigkeit durch die   Druckleitung --12-- zum   Messorgan des Messapparates. 



   In den   Luftabscheider --13-- münden   an seiner höchsten   Stelle --13'-- zwei   Rohre 
 EMI2.1 
 ein   Tauchrohr --14'-- an,   das in die   Rücksaugkammer-7-an   deren Boden ausmündet. Durch die Düse --16-- und das   Tauchrohr --14'-- wird   ein feiner Flüssigkeitsstrahl gepresst, der auf dem Boden der Rücksaugkammer --7-- gesammelt wird. Wenn die Flüssigkeit bis zu einer gewissen Höhe gestiegen ist, hebt sie den   Schwimmer --8-- an,   der das   Ventil --18-- öffnet   und damit eine Verbindung über den Kanal --19-- zu der Pumpe --2-- herstellt. Durch die Düse--17--erfolgt 
 EMI2.2 
 Ventildruck kann mit einer   Schraube --20-- eingestellt   werden, welche eine Druckfeder-21beeinflusst, die das Ventil belastet. 



   Die   Rücksaugkammer --7-- steht   über ein   Kolbenventil --22-- mit   der Aussenluft in Verbindung. Beim Einschalten der Treibstoffpumpe schliesst der sich sofort bildende Pumpendruck das   Kolbenventil --22-- dicht   ab und die Treibstoffabgabe kann beginnen. Wenn durch eine Undichtheit in der Saugleitung Luft mitgeführt wird, wird diese zum Teil von der höchsten   Stelle --13'-- des   Gehäuses --1-- des Pumpenblocks mit Treibstoff vermischt in die Rücksaugkammer --7-eingespritzt (bei normalem Betrieb mit dichter Saugleitung wird nur reiner Treibstoff eingespritzt), der Rest wird aber mit dem Treibstoff mitgefördert.

   Das in die Rücksaugkammer --7-- eingespritzte Treibstoff-Gasgemisch gibt nun dem Gas die Möglichkeit, sich abzuscheiden und die nun annähernd gasreine Flüssigkeit gelangt nach Anheben des   Schwimmers --8-- wieder   zur Saugseite der Pumpe --2--. Durch das versperrte Kolbenventil--22--an der Rücksaugkammer --7-- hat das abgeschiedene Gas keine Möglichkeit auszublasen und es bildet sich in der Rücksaugkammer --7-ein Überdruck, der bewirkt, dass Treibstoff über eine Leitung --23--, die unten an die 
 EMI2.3 
 Verbindung zwischen einer   Druckleitung --27- und   einer Druckleitung --28-- herstellt. Über diese Verbindung strömt Treibstoff zu einem Sperrkolben--29--, der als Stufenkolben ausgebildet ist.

   Der Treibstoff wirkt dabei durch den Druckverlust in den verschiedenen Rohrleitungen mit reduziertem Druck auf die grössere Kolbenfläche und bewegt den Sperrkolben --29-- nach links entgegen dem grossen Pumpendruck, wobei die kleinere als Ventil --30-- ausgebildete Kolbenfläche die Druckleitung --12-- abschliesst. Die Unterbrechung des Tankvorganges erfolgt dabei vollkommen   stossfrei.   



   Nach dem Abstellen des Motors sinkt der Pumpendruck, der bei geschlossener Pistole normal 1, 8 bis 2 atü beträgt, plötzlich auf Null ab, so dass das   Kolbenventil --22-- durch   eine Feder aufgedrückt 
 EMI2.4 
 damit--24-- in die Rücksaugkammer --7-- durch die Leitung-23--. Der Schwimmer-25bewegt sich nach unten und schliesst den   Steuerschieber--26-,   wodurch die Zapfsäule wieder einsatzbereit ist. 



   Nach dem Einschalten der Treibstoffpumpe drückt der Treibstoff mit vollem Druck auf die das   Ventil --30-- bildende   kleinere Fläche des   Sperrkolbens --29-- und   schiebt diesen nach rechts. 



  Der hinter der grösseren Kolbenfläche befindliche Treibstoff kann durch die   Druckleitung --28-- und   
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Kleinere Gasmengen können durch eine in dem Kolbenventil --22-- angeordnete kleine Ausblasdüse in die Atmosphäre entweichen, so dass die Sperreinrichtung erst in Funktion tritt, wenn der geförderte Treibstoff nicht innerhalb der Eichtoleranz liegt, da erst dann eine Drucksteigerung in der   Rücksaugkammer-7-eintritt.   



   In dem Deckel--32--der Schwimmerkammer--24--ist ein   Schnüffelventil--33--   angeordnet, das der   Schwimmer --25-- in   seiner oberen Endlage verschliesst. Somit kann nach Sperrung der Abgabe von Treibstoff bei mitgefördertem Gas Treibstoff nicht nach oben aus der Schwimmerkammer --24-- austreten, falls es verabsäumt werden sollte, den Motor sofort abzustellen. Durch das   Schnüffelventil --33-- kann   aber Luft zur Be- und Entlüftung der Schwimmerkammer--24--einwandfrei ein-und ausblasen, wenn der Schwimmer nicht in seiner oberen Lage ist.

   In dem   Deckel --32-- der Schwimmerkammer --24-- ist   ferner ein federbelastetes   Kolbenventil --34-- angeordnet,   welches durch eine   Leitung --35-- mit   dem Druckraum des Pumpenfilterblockes verbunden ist und daher beim Einschalten der Treibstoffpumpe geschlossen wird. Nach dem Abschalten der Treibstoffpumpe, wenn die Gassperrsicherung angesprochen hatte, öffnet das   Kolbenventil --34-- unter   Federdruck sofort und gibt eine Belüftung der   Schwimmerkammer --24-- frei,   auch wenn der   Schwimmer --8-- in   seiner obersten Lage des   Schnüffelventil-33-geschlossen   hält. Dadurch wird erreicht, dass durch Absinken des Schwimmers -   der Steuerschieber --26-- in   kürzester Zeit in seine Normalstellung gelangt. 



   Bei extrem grossen Gasmengen im Treibstoff tritt ein direkter Kreislauf in der Pumpe auf, wozu an der einen Seite des Pumpenfilterblockes eine   Verbindungsleitung --36-- zwischen   der Druckseite und der Saugseite des Pumpenfilterblockes vorgesehen ist. Wenn der erzeugte Druck im   Pumpenfilterblock   durch extrem grosse Gasmengen merklich abgesunken ist, kann das Treibstoff-Gasgemisch über diese   Verbindungsleitung --36-- in   sich umlaufen bzw. es reisst die Treibstoffsäule im Pumpenfilterblock ab. Für das neuerliche Ansaugen beim Einschalten der Treibstoffpumpe ist es notwendig, diese   Verbindungsleitung --36-- abzuschliessen,   wozu ein   Sperrventil --37-- mit   einem   Handtaster-38-vorgesehen   ist.

   Nach dem Ansaugen führt durch Nachlassen des Druckes eine Feder das Sperrventil in die offene Betriebsstellung wieder zurück. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gassperreinrichtung für Treibstoffpumpen mit einer Rücksaugkammer, die über ein schwimmergesteuertes Ventil mit der Pumpe und einen Nippel mit der Aussenluft in Verbindung steht, 
 EMI3.1 
 über ein Kolbenventil (22) steuerbar ist, welches unter dem Druck des geförderten Treibstoffes schliesst und unter Federdruck öffnet, und dass die Rücksaugkammer (7) mit einer Schwimmerkammer (24) verbunden ist, deren Schwimmer (25) einen Steuerschieber (26) zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Druckseite der Pumpe und einem Sperrkolben (29) zum Abschluss der Druckleitung (12) des Treibstoffes betätigt. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. in an sich bekannter Weise als Stufenkolben ausgebildet ist, wobei die kleinere Kolbenfläche ein Ventil (30) zum Abschluss der Druckleitung (12) trägt, und zur Rückführung des Sperrkolbens (29) dient, wogegen die grössere Kolbenfläche über eine Druckleitung (28) mit dem Steuerschieber (26) verbunden ist. EMI3.3 Steuerschieber (26) eine Rückströmbohrung (31) aufweist, die in die Schwimmerkammer (24) mündet und zur Rückführung von Treibstoff bei der Rückführung des Sperrkolbens (29) dient. EMI3.4 einen Deckel (32) der Schwimmerkammer (24) ein Schnüffelventil (33) zur Be- und Entlüftung eingebaut ist, welches durch den angehobenen Schwimmer (25) schliessbar ist.
    EMI3.5 den Deckel (32) der Schwimmerkammer (24) ein Kolbenventil (34) eingebaut ist, welches unter dem Druck des geförderten Treibstoffes schliessbar und bei abgeschalteter Pumpe unter Federdruck öffenbar ist, um bei geschlossenem Schnüffelventil (33) eine Belüftung zwecks Entleerung der Schwimmerkammer (24) in die Rücksaugkammer (7) zu ermöglichen. EMI3.6 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 zwischen der Druck- und der Saugseite der Pumpe eine Verbindungsleitung (36) angeordnet ist, die durch ein handbetätigtes Ventil (37) abschliessbar ist.
AT212067A 1967-03-06 1967-03-06 Gassperreinrichtung für Treibstoffpumpen AT272880B (de)

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