DE604694C - Stauanlage mit abschwimmbarer Stauwand - Google Patents

Stauanlage mit abschwimmbarer Stauwand

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DE604694C
DE604694C DED64090D DED0064090D DE604694C DE 604694 C DE604694 C DE 604694C DE D64090 D DED64090 D DE D64090D DE D0064090 D DED0064090 D DE D0064090D DE 604694 C DE604694 C DE 604694C
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Expired
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DED64090D
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PAUL DREISSIG
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PAUL DREISSIG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Stauanlage mit abschwimmbarer Stauwand Es gibt Stauanlagen, bei welchen die Stauwand bei Hochwasser vom Ufer aus gelöst werden kann, so daß die Stautafeln abschwimmen und den Durchflußquerschnitt freilegen. Bei derartigen Anlagen sind die nebeneinander angeordneten, durch Ketten miteinander verbundenen Stautafeln in der Regel gleich lang. Sie liegen in der Staustellung mit ihren Seitenrändern lose aufeinander und sind an aufrechte Stützen angelehnt, derart, daß jede Stautafel einen ungleicharmigen Hebel bildet. Der kurze Hebelarm einer solchen Stautafel bildet jedesmal das Widerlager für den langen Hebelarm der folgenden Stautafel. Beim Entfernen der Stauwand wird die der ersten Stautafel als Widerlager dienende Stütze am Ufer weggenommen; dadurch dreht sich die erste Stautafel unter dem Druck des Wassers um ihre zweite Stütze und schwimmt ab, wobei sie der folgenden Stautafel die Stützung -entzieht. Auf diese Weise kommen alle Stautafeln der Reihe nach zum Abschwimmen. Diese bekannte Bauweise hat den Nachteil, daß das Abwälzen der Stautafeln um ihre in dem Flußbett stehenden festen Stützen bei starker Verkiesung des Oberwassers, selbst bei reißendem Hochwasser, nicht mit Sicherheit eintritt, da die hinter den Stautafeln lagernden Kiesmassen nicht so weit nachgeben, daß die übereinanderliegenden Seitenränder zweier Stautafeln aneinander vorbeigleiten können.
  • Durch die Erfindung soll dieser Mangel beseitigt werden, so daß unter allen Verhältnissen. ein zuverlässiges Abschwimmen der Stautafeln gewährleistet ist. Gemäß der Erfindung werden kurze und lange Stautafeln abwechselnd aneinandergereiht, von denen die kurzen Stautafeln an die im Flusse stehenden festen Stützen lose angelehnt sind und mit ihren Seitenrändern die Widerlager für die langen Stautafeln bilden. Die uferseitigen Stautafeln werden am Ufer durch losnehnbare Pfosten gestützt. Bei dieser Anordnung stehen vor den langen Stautafeln keine in der Wehrschwelle befestigten Stützen, so daß die Drehung der langen Stautafeln um die Stützen selbst fortfällt; das Abwälzen einer kurzen Stautafel um ihre Stütze erfolgt nach der noch nicht freigelegten Öffnung hin und vollzieht sich gemeinsam mit der Drehung der zugehörigen langen Stautafel. Das Einknikken dieser beiden Tafeln wird durch den Zug der bereits abgeschwommenen Stautafeln vorteilhaft unterstützt. Die uferseitige Stütze ist als Doppelpfosten ausgebildet, dessen einer Pfosten fest und dessen -anderer Pfosten lose in einer Aussparung der Wehrschwelle sitzen und die durch einen Sperrhebel lösbar miteinander verriegelt sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen Abb. i die Stauanlage in der Draufsicht, Abb. z :eine Ansicht der Anlage von Unterwasser her, Abb.3 und q. die Befestigung des Doppelpfostens in der Wehrschwelle in der Strömungsrichtung, Abb.5 die Verriegelung des Doppelpfostens.
  • Die Stauanlage besteht aus langen Stautafeln e und aus kurzen Zwischentafeln f, die abwechselnd aneinandergereiht und durch Ketten! miteinander verbunden sind. Die kurzen Stautafeln f sind lose an die im Flußbett angeordneten festen Stützen c angelehnt, während die langen Stautafeln e sich mit ihren Enden lose gegen die Enden der kurzen Stautafeln/ legen. Die uferseitige Stütze ist als Doppelpfosten ausgebildet. Der Pfostena ist fest in einer Aussparung k der Wehrschwelle befestigt, während der Pfosten b nur lose in die Aussparung k eingesetzt ist. Das untere Ende des Pfostens b ist in der Strömungsrichtung beiderseits abgeschrägt, um das Abschwimmen des Pfostens zu .erleichtern. Am oberen Ende sind die beiden Pfosten a und b durch einen Sperrhebel L und eine Sperrnase in (Abb.5) lösbar miteinander verriegelt. Der lose Pfosten b ist durch eine Kette i an der ersten Stautafel befestigt, um das Abtreiben des Pfostens zu verhindern.
  • Soll die Stauwand bei Hochwasser entfernt .und der Durchflußquerschnitt freigegeben werden, so wird vom Ufer aus der Sperrhebel l aus der Sperrnase m herausgezogen und damit der Pfosten b seines Haltes beraubt. Dieser legt sich unter dem Druck des Wassers um und .entzieht seinerseits der ersten Stautafele das uferseitige Widerlager. Der Pfosten b und die erste Stautafel werden von dem Wasser mitgerissen, wobei der hinter der kurzen Stautafel f liegende Kies nachstürzt, so daß die kurze Stautafel f zusammen mit der langen Stautafel e der folgenden öffnung dem Druck des Wassers ohne weiteres nachgibt und diese gemeinschaftlich, durch die zweite öffnung abschwimmen. In gleicher Weise vollzieht sich das Abschwimmen der folgenden Stautafeln.
  • Der Flußquerschnitt kann auch in einzelnen Abschnitten freigegeben werden; hierzu ist nur elforderlich, an den gewünschten Stellen im Flußbett Doppelpfosten nach Art der uferseitigen Stütze anzuordnen und den Sperrhebel durch Ketten oder Seile vom Ufer aus bedienbar zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Stauanlage mit abschwimmbarer Stauwand, bei welcher mehrere nebeneinander angeordnete, durch Ketten miteinander verbundene Stautafeln in der Staustellung mit ihren Seitenrändern lose aufeinanderliegen ünd'än aufrechte Stützen angelehnt sind, dadurch gekennzeichnet, daß kurze und lange Stautafeln abwechselnd aneinandergereiht sind, von denen die kurzen Stautafeln (f) an den Stützen (c) lose anliegen und mit ihren Seitenrändern. die Auflagerflächeu für die langen Stautafeln (e) bilden. a. Stauanlage nach dem Anspruch i, dadurch 'gekennzeichnet, daß die uferseitige Stütze für die erste Stautafel aus einem Doppelpfosten (a, b) besteht, dessen einer Pfosten (a) fest und dessen anderer Pfosten (b) lose in einer Aussparung (k) der Wehrschwelle sitzen und die durch einen Sperrhebel lösbar miteinander verriegelt sind.
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