DE652970C - Gaserzeuger fuer Fahrzeuge, bei dem die Vergasung im Querstrom erfolgt - Google Patents

Gaserzeuger fuer Fahrzeuge, bei dem die Vergasung im Querstrom erfolgt

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DE652970C
DE652970C DEK138232D DEK0138232D DE652970C DE 652970 C DE652970 C DE 652970C DE K138232 D DEK138232 D DE K138232D DE K0138232 D DEK0138232 D DE K0138232D DE 652970 C DE652970 C DE 652970C
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DE
Germany
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gas generator
gas
fuel
slope
shaft
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DEK138232D
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Heinrich Koppers GmbH
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Heinrich Koppers GmbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Gaserzeuger für Fahrzeuge, bei dem die Vergasung im Querstrom erfolgt Die ' Erfindung betrifft einen Gaserzeuger für Fahrzeuge, bei dem die Vergasung im Querstrom .erfolgt und der Schacht an der Gasabzugseite in der Vergasungszone eine als Gassammelraum dienende Ausbuchtung aufweist, in der sich der Brennstoff abböscht und aus dem das Gas oberhalb der Brennstoffböschung entnommen wird.
  • Durch die Erfindung soll vermieden werden, daß bei derartigen Anlagen die Brennstoffsäule mit ihrer ganzen Last auf der Schlackenschicht ruht, damit die Bildung von Schlackenballen vermindert und die sich bildende Schlacke aus dem Gaserzeuger ohne wesentliche Störung des Vergasungsvorganges entfernt werden kann. Um dies zu erreichen, ist es zwar bereits bekannt, den unteren Schachtteil des Gaserzeugers geneigt anzuordnen, so daß eine schräge Schachtfläche entsteht, 'auf der das Brennstoffbett auch nach Öffnen der Schlackentür abgestützt ist. Dieser bekannte Gaserzeuger wird aber mit aufsteigendem Zug betrieben.
  • Ferner soll durch die Erfindung vermieden werden, daß die Schlacke den ganzen Raum zwischen Lufteintritt und Gasabgang ausfüllt und dadurch die Beschaffenheit des Gases beeinträchtigt wird. Schließlich soll erreicht werden, daß die Luftdüse nicht in den Vergasungsraum hineinragt, damit das ganze Brennstoffbett durch den Vergasungsvorgang .erfaßt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist daher die dem Gassammelraum gegenüberliegende, nicht bis auf den Gaserzeugerboden reichende Schachtwand in der Vergasungszone in Richtung nach der Schachtmitte geneigt und weist an ihrem unteren Ende eine bis auf den Gaserzeugerboden reichende bogenförmige Erweiterung auf, in welcher die wassergekühlte Luftdüse parallel zu der geneigten Schachtwand angeordnet ist.
  • Durch diese Anordnung des Lufteintrittes gegenüber dem über der Böschung des Brennstoffbettes liegenden Gasabzug strömen die Verbrennungsgase in schräger Aufwärtsbewegung quer durch das Brennstoffbett und verteilen sich von der Eintrittsöffnung aus gleichmäßig über das ganze Brennstoffbett. Außerdem liegt infolge der besonderen Ausbildung des Gaserzeugers gemäß der Erfindung der sich im Betriebe vor der Lufteintrittsdüse bildende Klumpen geschmolzener Schlacke in der unteren Ausbuchtung des Gaserzeugers außerhalb der Reduktionszone, so daß der Gasstrom durch die Reduktionszone von der Schlacke nicht gehindert und die Umsetzung des Gases mit dem in der Reduktionszone befindlichen Brennstoff unbeeinträchtigt bleibt. Die bei der Vergasung schmelzende Asche fließt .also in dem Gaserzeuger gemäß der Erfindung durch die Schwerkraft nach unten, während die Gasentwicklung in entgegengesetzter Richtung, nämlich in der schräg aufwärts gerichteten Verbindungslinie zwischen Lufteintritt und Böschungsoberfläche des Brennstoffbettes, stattfindet.
  • Vorzugsweise wird die Brennstoffböschung durch eine Reihe von Roststäben gestützt, von denen ein Teil mit einer den Gassammelraum über der Böschung verschließenden Tür verbunden ist, so daß bei geöffneter Tür die Schlacke durch den freiliegenden unteren Teil der Böschung abgezogen werden kann.
  • Weiterhin bestehen vorzugsweise die bogenförmige Erweiterung und der Boden des Gaserzeugers aus einer Hohlwand, durch die Kühlluft strömt, die am Boden durch eine in der Fahrtrichtung liegende Öffnung eir-und an der bogenförmigen Erweiterung durch eine Öffnung austritt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgcgenstand dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Gaserzeuger und Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i.
  • Bei dem in Abb. i dargestellten Gaserzeuger dient zur Aufnahme des Brennstoffes i ein kastenförmiger Vorratsbehälter 2. In der Vergasungszone ist die Schachtwand 3 in Richtung nach der Schachtmitte geneigt. An die schräge Wand 3 schließt sich die rückwärtige, bogenförmige Erweiterung q. an, in der die Lufteintrittsdüse 5 parallel zur Schachtwand angeordnet ist. Die Lufteintrittsdüse 5 wird durch Wasser gekühlt, das durch die Rohrleitung 6 zufließt und durch die Rohrleitung 7 abfließt.
  • Auf der der schrägen Schachtwand 3 gegenüberliegenden Seite ist am Schacht der Gassammelraum 8 vorgesehen, der unten durch die natürliche Böschung des Brennstoffes. i begrenzt wird. In diesen Gassammelraum 8 mündet der Gasabzug g. -Um ein A useinanderfallen der den Gassammelraum begrenzenden Böschung des Brennstoffes zu verhindern, ist in der Böschungsebene eine Reihe von Roststäben io, ioa vorgesehen, von denen der untere Roststab mit der Tür i i verbunden ist, die den Gassammelraum 8 verschließt. -Wenn die Tür i i geöffnet wird, wird gleichzeitig der Roststab i oa zurückgezogen, und es ist dann möglich, aus dem unteren Teil des Gaserzeugers die angesammelte Schlacke zu entfernen, nachdem vorher zweckmäßig das Nachrutschen des Brennstoffes. mittels eines durch den Zwischenraum zwischen den Roststäben io hindurchgesteckten, bis, auf die schräge Wand 3 reichenden Schiebers o. dgl. verhindert wird.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, ist der Boden und die Erweiterung ¢ ,doppielwandig ausgebildet. Zwischen beiden Wänden kann Luft strömen, die durch die in der Fahrtrichtung liegende Öffnung 12 eintritt und durch die rückwärtige Öffnung 13 entweicht, so daß die Erweiterung q. und der Boden gekühlt werden. Bei dem Betrieb des Gaserzeugers gemäß der Erfindung bildet sich vor dem Lufteintritt 5 ein mehr # oder weniger großer Ascheklumpen, wie auf der Zeichnung ange-=:e#`eit@t. Die eigenartige Lage des Lufteintrittes gegenüber dem Gassammelraum 3 ergibt eine vollständige Ausnutzung des Brennstoffes.
  • Auf der Zeichnung ist der Lpfteintritt nur in. Form einer .einzelnen Öffnung dargestellt. Statt dessen ist es aber auch möglich, eine Reihe von Öffnungen in der Ebene der Öffnung 5 vorzusehen, die gegebenenfalls mit getrennt vom Führerstand des Fahrzeuges zu betätigenden Klappen beherrscht werden können. Dadurch ist es möglich, je nach der Menge Gas, die der Gaserzeüger liefern soll, die Vergasungszone zu vergrößern oder bei Verminderung der Leistung zu verkleinern, ohne daß das Feuer im Gaserzeuger erlischt.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRÜCF1R: i. Gaserzeuger für Fahrzeuge, bei dem die Vergasung im Querstrom erfolgt und der Schacht an der Gasabzugseite, in der Vergasungszone eine als Gassammelraum dienende Ausbuchtung aufweist, in der sich der Brennstoff .abböscht und aus. dem das Gas oberhalb der Brennstoffböschung entnommen wird, dadurch gekennzeichn--t, daß die dem Gassammelraum (8) gegenüberliegende, nicht bis auf den Gaserzeugerboden reichende Schachtwand (3) in der Vergasungszone in Richtung nach der Schachtmitte geneigt ist und an ihrem unteren Ende ;eine bis auf den Gaserzeugerboden reichende bogenförmige Erweiterung (q.) aufweist, in welcher die wassergekühlte Luftdüse (5) parallel zu der geneigten Schachtwand (3) angeordnet ist.
  2. 2. Gaserzeuger mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffböschung durch Birne Reihe von Roststäben (10, i oa) gestützt wird, von denen ein Teil mit der den Gassammelraum (8) über -der Böschung verschließenden Tür (i i) verbunden ist, so daß bei geöffneter Tür die Schlacke durch den freiliegenden unteren Teil der Böschung abgezogen werden kann.
  3. 3. Gaserzeuger nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die bogenförmige Erweiterung (q.) und der Boden des Gaserzeugers aus einer Hohlwand bestehen, durch die Kühlluft strömt, die am Boden durch die in der Fahrtrichtung liegende Öffnung (i2) ein- und an der bogenförmigen Erweiterung durch die Öffnung (i3) austritt.
DEK138232D 1935-06-12 1935-06-12 Gaserzeuger fuer Fahrzeuge, bei dem die Vergasung im Querstrom erfolgt Expired DE652970C (de)

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DE (1) DE652970C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE876131C (de) * 1940-11-21 1953-05-11 Daimler Benz Ag Gaserzeuger, insbesondere Fahrzeuggaserzeuger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE876131C (de) * 1940-11-21 1953-05-11 Daimler Benz Ag Gaserzeuger, insbesondere Fahrzeuggaserzeuger

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