DE663335C - Kohlenwassergaserzeuger - Google Patents

Kohlenwassergaserzeuger

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DE663335C
DE663335C DEB159538D DEB0159538D DE663335C DE 663335 C DE663335 C DE 663335C DE B159538 D DEB159538 D DE B159538D DE B0159538 D DEB0159538 D DE B0159538D DE 663335 C DE663335 C DE 663335C
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gas generator
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DEB159538D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Kohlenwassergaserzeuger Bei der Herstellung von Kohlenwassergas aus insbesondere feinkörniger oder backender Kohle, die in großer und flacher Schicht im Generator auf der Säule des entgasten Brennstoffs ausgebreitet wird, ist festgestellt worden, daß die Kohle nicht gleichmäßig erwärmt bzw. entschwelt wird. Es ist ermittelt worden, daß dieser Nachteil von der Entstehung von Kanälen und Durchbrüchen in der Kohleschicht herrührt.
  • Diesem Nachteil hat man zu begegnen versucht, indem man die Schicht des. frischen Brennstoffs, die auf -dem entgasten Brennstoff ruht, in senkrechter Richtung durch Zwischenwände unterteilte, wodurch eine gewisse Auflockerung des frischen Brennstoffs erreicht wird. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß nach wie vor die frische Kohle, zumal wenn feinkörnige oder backende Kohle verwendet wird, nur mangelhaft erwärmt bzw. entschwelt wird.
  • Wird .erfindungsgemäß der Gaserzeuger zusätzlich mit einem an .sich bekannten zentralen Aufsatz auf .dem Rost ausgestattet, der bis dicht an das Gebilde .der Zwischenwände heranreicht, so wird der gekennzeichnete Nachteil vermieden, und darüber hinaus wird es ermöglicht, wie in längerem Betrieb nachgewiesen worden ist, auch backende Kohle mit .größerem Feinkorngehalt unter praktisch durchaus befriedigenden Durchsatzleistungen zu vergasen. Dazu wurde noch einwandfrei eine Erhöhung des Heizwertes des auf diese Weise erzeugten Kohlenwassergase.s: festgestellt. Der .auf dein Rost angeordnete Aufsatz kann .so eingerichtet sein, daß er sich zugleich mit dem Rost dreht. Verzichtet man aber auf das Mitdrehen des Aufsatzes, dann wird man den Aufsatz durch die Schicht frischen Brennstoffs hindurchführen. Er dient dann als Kern und Auflager der Zwischen: wände. Die Zwischenwände können auch gemeinsam mit dem Rührwerk verwendet werden, welches dazu dient, die oberste Schicht des frischen Brennstoffs aufzulockern und einzuebnen., um gleichfalls den Entschwelungsvorgang zu begünstigen.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i .den Gaserzeuger mit den Zwischenwänden im senkreten Querschnitt.
  • Abb. a zeigt einen horizontalen Schnitt durch den Aufbau der Zwischenwände. Abb.3 und ¢ zeigen einen senkrechten Schnitt durch eine einzelne Zwischenwand. Abb. 5 zeigt den Gaserzeuger mit dem die Kohleschicht durchdringenden Aufsatz.
  • Im Generator i gemäß der Abb. i liegt auf der Schicht 2 des entgasten Brennstoffs die Schicht des frischen Brennstoffs 3. Zur Abführung der Heißblasegase dienen die Schlitze q. und der Ausgang 5. Der Ausgang 6 dient für die Abführung' des Nutzgases. Der auf dem Rost 7 aufgebaute Aufsatz S durchdringt die Säule des entgasten Brennstoffs und.reicht bis dicht an das Gebilde der Zwischenwände g, welches sich oberhalb dieser Säule befindet. Diese Zwischenwände, welche die Schicht des frischen Brennstoffs z. B. sternförmig durchdringen, dienen zur Aufteilung dieser Schicht.
  • In Abb.2 ist die Aufteilung bzw. Untere teilurig der Schicht durch die senkrechs Wände dargestellt, die radial vom Gaserzen-, germittelpunkt ausgehen und die Schicht des frischen Brennstoffs in Sektoren unterteilen. Hierdurch liegen die Zwischenwände so, daß sie beim Stock ern durch die Löcher i o nicht behindern. Die Zwischenwände selbst haben zweckmäßig sich nach unten verjüngende For# men, wie dies in Abb.3 und q. dargestellt ist, die einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i darstellen, von denen die Abb. 3 eine Metallhohlwand zeigt und Abb. ¢ eine Steinwand.
  • Gemäß der Ausführungsform nach Abb.5 ist der auf dem Rost angeordnete Aufsatz i i durch die Schicht des frischen Brennstoffs hindurchgeführt. Der Aufsatz kann dann, als feststehende Säule, als Kern und Auflager für die Zwischenwände 9 dienen.
  • Beim Betrieb des Generators entweichen die Heißblasegase in der Trennzone zwischen dem entgasten und frischen Brennstoff durch die Schlitze q. und den Ausgang 5 zu einer Verbrennungskammer und gegebenenfalls. zum Abhitzekessel. Nach dem Heißblasen, also in der, Gaseperiode, steigt das in dem entgasten Brennstoff 2 erzeugte heiße Wassergas, untermischt mit Wasserdampf, hoch und durchstreicht den frischen Brennstoff, der isenkrecht von den Wänden g durchsetzt ist, die die Schicht des frischen Brennstoffs aufteilen. Diese Aufteilung in Verbindung mit dem bis nahe an die Zwischenwände reichenden oder die Zwischenwände als. Kernstück derselben durchdringenden Aufsatz bewirkt, daß das heiße Gemisch statt in einzelnen Kanälen oder Durchbrüchen die Kohle zu durchdringen, nunmehr vornehmlich am Umfang !des Aufsatzes aufsteigt und unter Ver-@vnittlung der unter den Zwischenwänden beehenden Sammelräume mehr in der Mitteleärtie der Schicht frischen Brennstoffs wirksam wird und so die Schicht des frischen Brennstoffs in gleichmäßiger Verteilung durchzieht, wobei die Kohle erwärmt und entschwelt wird. Das Nutzgas, d. h. das Gemisch von Wassergas und Wasserdampf und Schwelgas zieht durch den Auslaß wieder ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kohlenwassergaserzeuger finit Zwischenwänden, die die Schicht des frischen Brennstoffs in senkrechter Richtung unterteilen, .dadurch gekennzeichnet, daß der Erzeuger zusätzlich mit einem an sich bekannten zentralen Aufsatz auf den Rost ausgestattet ist, der bis dicht an das Gebilde der Zwischenwände heranreicht, so daß das Kernstück des Gebildes die Fortsetzung des Aufsatzes nach oben darstellt.
  2. 2. Kohlengaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Aufsatz das sternförmige Gebilde der Zwischenwände abstützt bzw. in das Gebilde übergeht.
  3. 3. Kohlenwassergaserzeuger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator im Oberteil radial vom Generatormittelpunkt aus ausgehende Zwischenwände besitzt, die die Brennstoffschicht in Sektoren unterteilen. q.. Kohlenwassergaserzeuger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Zwischenwände sich nach unten verjüngen.
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