DE594095C - Kohlenwassergaserzeuger - Google Patents

Kohlenwassergaserzeuger

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DE594095C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
    • C10J1/213Carburetting by pyrolysis of solid carbonaceous material in a carburettor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)

Description

  • Kohlenwassergaserzeuger Bei der Herstellung von Kohlenwassergas in Kohlenwassergaserzeugern mit einem über dem Rost angeordneten hohlen Aufsatz hat sich herausgestellt, daß die auf der entgasten Schicht des Brennstoffes lagernde Schicht frischen Brennstoffes aus dem aufsteigenden heißen Wassergas nicht genügend Wärme für den Entgasungsvorgang empfängt, so daß mehr oder minder entgaster Brennstoff aus dem Entgasungsteil in den Vergasungsteil des Generators. gelangt, Die Folge ist, daß bei dem jeweiligen Heißblasen des im Entgasungsteil befindlichen Brennstoffes Verluste dadurch entstehen, daß wertvolle Kohlenwasserstofe aus dem halb vergasten Brennstoff verlorengehen.
  • Gemäß der Erfindung läßt sich eine bessere Entgasung der Schicht frischen Brennstoffes dadurch erreichen, daß man dem hohle; Aufsatz eine solche Höhe gibt, daß seine oberste Begrenzung sich noch innerhalb der Glutzone des Vergasungsschachtes befindet und bis dicht an die aufgebrachte Brennstoffschicht im Entgasungsteil des Generators heranreicht und daß man den Aufsatz in seinem oberen Umfang mit Austrittsöffnungen für die Vergasungs- bzw. Entgasungsmedien versieht.
  • Beim Heißblasen des entgasten Brennstoffes im Unterteil des Erzeugers gelangt die größere Menge der Heißblaseluft durch den Rost in die Säule des entgasten Brennstoffes. Eine kleinere Menge tr'tt jedoch durch den hohlen Aufsatz und weiter durch die an .dessen oberem Ende angeordneten Auslässe in die Säule des entgasten Brennstoffes gerade in Höhe der Trennzone von entgastem und frischem Brennstoff. Die an der letzten Stelle sich entwickelnden heißen Verbrennungsgase passieren radial, nahezu horizontal, dicht unterhalb der Schicht frischen Brennstoffes die Schicht entgasten Brennstoffes und strömen zu. den am Umfang des Gaserzeugers angeordneten Auslässen hin. Auf diese Weise wird unmittelbar unterhalb der Schicht frischen Brennstoffes eine Zone höchster Wärmekonzentration geschaffen, welche im Sinne der' Entgasung des frischen Brennstoffes höchst wirksam ist.
  • Der Aufsatz besteht aus feuerfestem Material oder aus Eisen und kann durch Wasser gekühlt sein. Durch seine Aushöhlung und durch die oberen Auslässe werden als Medien während der Blaseperiode Luft und während der Gaseperiode Dampf geführt. Der Aufsatz hat auch die Wirkung, daß die Ent-und Vergasung im Kern der Brennstoffsäule gefördert wird. Gesteigert kann sie noch dadurch werden, daß man den Aufsatz anstatt mit rundem Querschnitt vieleckig ausführt. Bei Anwendung eines Drehrostes wird hierbei eine Auflockerung des Brennrostes bewirkt, wodurch die in der Brennstoffsäule aufsteigenden Medien (Luft und Dampf) vorzugsweise zur Mitte gelenkt werden. Zum gleichen Zwecke kann auch der Aufsatz außen mit senkrechten Längsrillen versehen werden unter Beibehaltung der runden, gegebenenfalls eckigen Form.
  • An sich ist die Verwendung von Aufsätzen in Gaserzeugern, in denen Kohle vergast wird, bekannt. Diese Aufsätze sind entweder geschlossen oder haben, über ihre ganze Ausdehnung verteilt, Austrittsöffnungen für die verschiedenen Medien. In diesem Falle wird mit der Anordnung und Ausbildung des Aufsatzes der Zweck verfolgt, die Heißblasegase, welche infolge der Luftzufuhr durch den Rost entstehen, in der ganzen Höhe des Rostaufsatzes durch Zweitluft restlos zu verbrennen.
  • Auf der Zeichnung ist der Kohlenwassergaserzeug,er gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i dargestellt.
  • Abb. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene andere Ausführungsformen des Querschnittes des Rostaufsatzes.
  • Bei dem gezeichneten Beispiel handelt es sich um einen Generator, bei welchem die oberste Brennstoffschicht durch eine Vorrichtung eingeebnet und aufgelockert wird.
  • Im Generator i ist auf dem Drehrost 2 ein mit ihm fest verbundener, mit Hohlraum 9 versehener Aufsatz 3 angeordnet, der bis nahe an die Brennstoffschicht 8 heranreicht, d. h. dessen obere Begrenzung sich noch innerhalb der Glutzone befindet. Am oberen Umfang des Aufsatzes befinden sich Öffnungen 4, durch welche beim Blasen Luft und beim Gasen Dampf in die Brennstoffsäule eintritt. Es gelangen also die durch das Rohr 5 eintretenden Vergasungsmittel Luft bzw. Dampf einmal durch die äußeren Schlitze 6 des Rostes 2 und das andere Mal gleichzeitig durch die öffnungen q. des Aufsatzes 3 in die Brennstoffsäule.
  • Der in Abb. 2 gezeigte Querschnitt des Aufsatzes 3 zeigt ihn als Vieleck mit Hohlraum 9, die Abb.3 einen Querschnitt, dessen Umfang mit Rillen 7 versehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kohlenwassergaserzeuger mit .einem über dem Rost angeordneten hohlen Aufsatz; dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Aufsatz .eine solche Höhe hat, daß seine oberste Begrenzung sich noch innerhalb der Glutzone des Brennstoffes im Vergasungsschacht befindet und bis' dicht an die aufgebrachte Brennstoffschicht im Entgasungsteil heranreicht und daß er an seinem oberen Umfange mit Austrittsöffnungen für die Vergasungsmittel ausgestattet ist.
DE1930594095D 1930-11-26 1930-11-26 Kohlenwassergaserzeuger Expired DE594095C (de)

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