DE549320C - Verfahren und Einrichtung zur Vergasung staubfoermiger, fester oder fluessiger Brennstoffe - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Vergasung staubfoermiger, fester oder fluessiger Brennstoffe

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DE549320C
DE549320C DEH117403D DEH0117403D DE549320C DE 549320 C DE549320 C DE 549320C DE H117403 D DEH117403 D DE H117403D DE H0117403 D DEH0117403 D DE H0117403D DE 549320 C DE549320 C DE 549320C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J2300/00Details of gasification processes
    • C10J2300/09Details of the feed, e.g. feeding of spent catalyst, inert gas or halogens
    • C10J2300/0913Carbonaceous raw material
    • C10J2300/093Coal
    • C10J2300/0933Coal fines for producing water gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Vergasung staubförmiger, fester oder flüssiger Brennstoffe Gegenstand des Hauptpatents 541 158 ist ein Verfahren zur Vergasung staubförmiger, fester oder auch flüssiger Brennstoffe, gegebenenfalls unter Zusatz von Wasserdampf in geschlossenen, von außen erhitzten Vergasungskammern, bei dem zwischen der Staubzuführung und dem Hauptgasabgang Gas von höherem Heizwert abgezogen wird. Hinter den einzelnen Zwischengasabgängen in der vornehmlich waagerecht sich erstreckenden Vergasungskammer angeordnete durchbrochene Querwände sollen hierbei die Entnahme eines möglichst unvermischten Reichgases erleichtern.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß eine ähnliche Zwischengasentnahme auch bei Vergasungskammern möglich ist, die sich hauptsächlich in senkrechter Richtung erstrecken. Solche Kammern bieten den Vorteil, daß der herabsinkende, zu vergasende Staub mit-verhältnismäßig einfachen Mitteln während seiner vollständigen Vergasung in Schwebe' gehalten werden kann. Er wird zweckmäßig dem oberen Teil der Vergasungskammer zugeführt, während die entwickelten Gase und der gegebenenfalls zugesetzte Wasserdampf hauptsächlich von unten nach oben strömen und so dem raschen Herabsinken auch größere Brennstoffteilchen entgegenwirken. Diese Trägergase können daher verhältnismäßig ruhig dahinströmen, was die Trennung in Reich- und Armgas wesentlich erleichtert.
  • Um ein stets gleichmäßig zusammengesetztes Reichgas abziehen zu können, soll die Mündung der Abzugskanäle für dieses Gas nur geringe senkrechte Höhe besitzen, also die Form eines waagerechten Schlitzes in der Wandung der Vergasungskammer aufweisen. Noch günstiger ist es, wenn die Mündungsebenen der Gasentnahmeleitungen senkrecht zur Richtung des Staubstromes liegen. In beiden Fällen werden diese Mündungen zweckmäßig durch Schirme vor dem Einfall von Staubteilchen geschützt.
  • Der obere Teil der Vergasungskammer, in welchem der Entgasungsvorgang des zugeführten Brennstoffes vor sich geht, kann ebenso wie beim Verfahren des Hauptpatents auf niedrigerer Temperatur gehalten werden als die übrigen Kammerteile, um ein besonders heizkräftiges Reichgas zu erzeugen, das im Falle der Verwendung fester Brennstoffe einem Schwelgas, im Falle der Verwendung flüssiger Brennstoffe einem Olgas ähnlich ist. Die Hauptmenge des erzeugten Gases stellt jedoch in beiden Fällen ein weniger heizkräftiges Mischgas dar, das in seiner Zusammensetzung dem Koksofengas oder einer Mischung von Kolksofengas und Wassergas entspricht, wie sich aus der sehr hohen Temperatur des unteren Teiles der Vergasungskammer ergibt, bei der Olefine und andere hochmolekulare Kohlenwasserstoffe nicht entstehen können bzw. alsbald zersetzt werden.
  • In der Zeichnung ist ein schematischer Vertikalschnitt durch eine Vergasungskammer gemäß der Erfindung dargestellt.
  • In die Kammer a, die von außen in irgendeiner, hier nicht dargestellten Weise durch fremdes oder eigenes Gas geheizt wird, gelangt der Brennstaub durch das Zuführungsrohr c, das am oberen Ende angebracht ist, während der Zersetzungsdampf am unteren Kammerende bei d eingeführt wird. Der Staub durchfällt zunächst den oberen Teil a1 der Kammer, der unter verhältnismäßig niedriger Temperatur gehalten wird, und wird hier entschwelt oder entgast. Das in a1 entstehende hochwertige Gas wird bei P abgeführt.
  • Der entgaste Staub fällt dann in den hocherhitzten Kammerteil a2 und wird hier mit dem von unten zuströmenden Wasserdampf zu Wassergas zersetzt. Dieses Wassergas, das einen wesentlich niedrigeren Heizwert hat als das Reichgas bei P, wird bei f aus der Kammer abgezogen.
  • Bei der Beheizung mit dem Eisengas wird ein Teil des in a2 entstandenen Wassergases durch die Öffnung s in die neben der Kammer liegenden Heizkanäle geleitet und hier mit Luft verbrannt.
  • Vor den Gasabgängen f und e können Platten q aus irgendeinem Material in beliebiger Lage derart angeordnet werden, daß ihre Unterkanten ungefähr in gleicher Höhe liegen wie die Unterkanten der Gasabgänge, damit der Staub in diese Abgänge nicht mitgerissen wird und das Gas ungefähr in einer Ebene senkrecht zur Bewegungsrichtung des Staubstromes entnommen wird. Da sich die Gasbeschaffenheit in der Richtung des Staubstromes ständig verändert, wird durch die Entnahme in einer senkrecht zu ihr liegenden Ebene erreicht, daß das abgezogene Gas eine bestimmte gleichmäßige Beschaffenheit hat.
  • Die Entnahme des Gases in einer zur Richturig des Staubstromes senkrechten Ebene kann auch dadurch erzielt werden, daß die Gasabgänge als schmale Schlitze ausgebildet sind, die in der Richtung des Staubstromes sehr niedrig sind. Damit der nötige Durchgangsquerschnitt vorhanden ist, reichen diese Schlitze um den ganzen Umfang oder wenigstens einen großen Teil des Umfanges der Kammerwände herum.
  • Um den Staub nach Möglichkeit in der Kammer zurückzuhalten, sind die Gasabgänge f und p nach oben verlängert und in ihrem Querschnitt wesentlich erweitert, so daß die Gasgeschwindigkeit in ihren oberen Teilen sehr gering ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Vergasung staubförmiger, fester oder flüssiger Brennstoffe nach Patent 541:158, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergasung in einer sich hauptsächlich in senkrechter Richtung erstreckenden Vergasungskammer durchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstaub dem oberen Teil der Vergasungskammer zugeführt wird, während die entwickelten Gase und der gegebenenfalls zugesetzte Wasserdampf hauptsächlich von unten nach oben strömen.
  3. 3. Vergasungskammer zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsebenen der Gasentnahmeleitungen senkrecht zur Richtung des Staubstromes liegen.
DEH117403D 1928-07-21 1928-07-21 Verfahren und Einrichtung zur Vergasung staubfoermiger, fester oder fluessiger Brennstoffe Expired DE549320C (de)

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