DE604476C - Funkenfaenger fuer Lokomotivschornsteine - Google Patents

Funkenfaenger fuer Lokomotivschornsteine

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DE604476C
DE604476C DEST50579D DEST050579D DE604476C DE 604476 C DE604476 C DE 604476C DE ST50579 D DEST50579 D DE ST50579D DE ST050579 D DEST050579 D DE ST050579D DE 604476 C DE604476 C DE 604476C
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Germany
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spark arrester
hollow body
chimney
spark
boundary surface
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ELISABETH STRAHL GEB SEIDELMAN
FRITZ STRAHL
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ELISABETH STRAHL GEB SEIDELMAN
FRITZ STRAHL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Funkenfänger für Lokomotivschornsteine Bei Lokomotiven tritt häufig ein unangenehmer Funkenflug aus dem Schornstein auf, dessen. Stärke im wesentlichen von der Art des zur Verwendung gelangenden Brennstoffs abhängt. Dieser Funkenflug bildet eine starke Gefahrenquelle sowohl für den Eisenbahnbetrieb selbst als auch für die Umgebung der Eisenbahnstrecke. Brände von hölzernen Bauwerken und Waldungen und von feuergefährlichen Stoffen in den Wagen von Güterzügen sind neben der Belästigung der anliegenden Ortschaften die Folgen solchen Funkenfluges.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein. Funkenfänger für Lokomotivschornsteine, der sich vom Führerstand aus ein- und ausschalten läßt und der aus einem im oder am Schornstein beweglich angebrachten flachen Hohl körper von der Querschnittsform des Schomsteins besteht, in dem die Rauchgase bei ihrem Durchtritt umgelenkt werden. Die Ausbildung des Funkenfängers nach der Erfmdung erscheint besonders zweckmäßig und erfüllt weitgehendst alle an einen Funkenfänger zu stellenden Anforderungen. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die untere Begrenzungsfläche des den Funkenfänger bildenden Hohlkörpers derart gelenkig angebracht ist, daß sie sich während der Bewegung des Funkenfängers zwangsläufig ein Stück weit von dem Hohlkörper abhebt.
  • Diese Bauweise vereinigt die Vorteile mehrerer bekannter Bauweisen in sich, ohne deren Nachteile aufzuweisen, und macht Funkenfänger dieser Gattung überhaupt Ferst praktisch verwendbar. Die Einrichtung nach der Erfindung gehört zu der Gattung von Funkenfängern, die nur im Bedarfsfalle ein-geschaltet werden. Auf diese Weise wirkt sich der bei allen Funkenfängern vorhandene Nachteil einer gewissen Drosselung des Zuges nicht so stark aus. Durch die Anordnung des Funkenfängers auf oder an dem Schornstein. läßt @er sich stets auch nachträglic4-leicht anbringen und zum Zwecke der Reparatur oder Auswechslung sehr schnell wieder entfernen. Die bisher bekannten Funkenfänger dieser Art, deren untere Begrenzungsfläche fest an dem Hohlkörper angebracht ist, sind praktisch nicht brauchbar, da sich unvermeidlich während des Betriebes Ruß und Staub im Hohlkörper niederschlagen, wodurch nach kurzer Betriebszeit der Funkenfänger außer Funktion gesetzt wird. Erst durch die Erfindung ist es möglich, derartige Funkenfänger in einfachster Weise während der Fahrt vom Führerstand aus zu reinigen und von dem niedergeschlagenen Staub und Ruß zu befreien. Durch Hinnndherbewegen des teilweise geöffneten Funkenfängers läßt sich der Staub herausschütteln, was noch durch die während der Fahrt herrschende Zugluft erleichtert wird. Ähnliche Konstruktionen dieser Art weisen ein Filter o. dgl. innerhalb des Hohlkörpers auf. Diese Bauarten sind aber praktisch ebenfalls unbrauchbar, da sich das Filter schnell zusetzt und nicht während der Fahrt gereinigt werden kann. Bei Befestigung des Funkenfängers am oberen Rande des Schornsteins liegen zweckmäßig die Gelenke zwischen Hohlkörper und Schornstein einerseits und zwischen unterer Begrenzungsfläche und Hohlkörper anderseits .einander am Umfang des Funkenfängers gegenüber. Nach der Erfindung ist ferner am Umfang des Funkenfängers dem Gelenk der unteren Begrenzungsfläche gegenüberliegend ein Anschlag angeordnet, der bei der Schließbewegung des Funkenfängers die untere Begrenzungsfläche wieder an den Hohlkörper andrückt.
  • Der Gebrauch des Funkenfängers erfolgt dann nach der Erfindung in der Weise, daß sich beim Öffnen die untere Begrenzungsfläche klapperartig abhebt und im völlig geöffneten Zustand des Funkenfängers wieder an den Hohlkörper anlegt. Der vorerwähnte Anschlag bewirkt beim Schließen des Funkenfängers, daß die untere Begrenzungsfläche an den Hohlkörper angedrückt wird. Es sind ferner Mittel vorgesehen, die ein Öffnen der unteren Klappe nur bis zu einer bestimmten Stellung zulassen, damit bei Einleitung der Schließbewegung die Klappe, stets in einem spitzen Winkel an den Anschlag stößt und daher zwangsläufig von diesem zugedrückt werden. muß.
  • Um die Reinigung des Funkenfängers während der Fahrt noch weiterhin zu erleichtern, kann im Schornstein ein Dampfblaserohr so angebracht sein, daß sich im teilweise geöffneten Zustand des Funkenfängers Dampf zur Reinigung in den Hohlkörper blasen lä,ßt. Gegebenenfalls kann hierfür das ohnehin vorhandene Blaseröhr Verwendung finden.
  • In den Figuren sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. i den Funkenfänger in seiner Anordnung auf einem Schornstein in geschlossenem Zustand geschnitten.
  • Fig. 2 zeigt denselben Funkenfänger in halb geöffnetem Zustand teils im Schnitt, teils in Ansicht, während Fig.3 den gleichen Funkenfänger in ganz geöffnetem Zustand in Ansicht wiedergibt. Fig.4 stellt einen Querschnitt durch die Labyrinthkanäle einer zweiten Ausführungsart des Funkenfängers' dar, und Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf diesen Funkenfänger.
  • Bei der Ausführungsform des Funkenfängers entsprechend den Fig. i bis 3 ist der Funkenfänger i gelenkig an einem besonderen Ring 2 befestigt, der seinerseits mittels eines Ansatzes 3 auf dem Lokomotivschornstein ¢ angebracht ist. Die Befestigung des Ringes 2 auf dem Schornstein 4 kann in irgendeiner Weise, z. B. mittels Schrauben, erfolgen. Der Funkenfänger i läßt sich um das Gelenk 5 an dem Ring 2 schwenken. Er besteht aus einem Hohlkörper, der einerseits durch einen ringförmigen, nach unten offenen Körper 6 gebildet wird, andererseits durch eine untere Begrenzungsfläche 7. Die Begrenzungsfläche 7 ist mittels eines Gelenkes 8 an dem Körper 6 befestigt, und zwar an der Stelle des Umfanges, die dem Gelenk 5 gegenüberliegt. Die Betätigung des Funkenfängers erfolgt durch ein Hebelgestänge, das in der Zeichnung nur schematisch angedeutet ist, und dessen Handgriff 9 sich im Führerstand der Lokomotive befindet. Die Bewegung dieses Handgriffes wird durch das Gestänge io auf den Hohlkörper 6, 7 übertragen.
  • Im geschlossenen Zustande des Funkenfängers liegt dieser auf Anschlägen i i im Innern des Schornsteines auf, - Im geöffneten Zustand bewirkt ein Anschlag 12, daß der Funkenfänger nicht weiter als bis in die senkrechte Lage des Körpers 6, 7 bewegt werden kann. " .
  • In dem Ausführungsbeispiel der Fig. i bis 3 sind die obere und untere Begrenzungsfläche des Hohlkörpers mit gegeneinän der versetzten runden Öffnungen 13,14 versehen, die zapfenartig so weit in das Innere des Hohlkörpers verlängert sind, daß die Rauchgase bei ihrem Durchtritt durch den Hohlkärger umgelenkt werden. Eine andere Ausführungsform dieser Umlenkungsweise zeigen die Fig. 4 und 5, nach denen länge Schlitze 19, 20 vorgesehen sind, @die durch entsprechende Lenkwände 21, 22 in der aus Fig. ¢ ersichtlichen Weise gebildet werden.
  • Ein an der Stelle des Gelenkes 5 i:ü das Schornsteininnere hineinragender Anschlag i 7 dient dazu, dis -untere Begrenzungsfläche beim Zuklappen des. Funkenfängers zu schließen. Ein in den Abbildungen nicht dargestellter Anschlag am Gelenk 8 der unteren Blegrenzungsfläche muß, bewirken, daß sich die Fläche 7 nie weher öffnet, als daß sie beim Schließen des Funkenfängers mit der Gleitfläche des Anschlags 17, wie in Fig. 2 dargestellt, einen spitzen Winkel bildet, damit eine sichere Schließbewegung gewährleistet ist.
  • Die Betätigung und Wirkungsweise des Funkenfängers ist aus den Figuren klar ersichtlich. Soll der Funkenfänger außer Wirkung gesetzt werden, so wird @er mittels des Hebels 9 geöffnet, wobei sich während des Öffnungsvorganges eine Stellung entsprechend Fig. 2 ,ergibt. Die untere Begrenzungsfläche 7 öffnet sich so weit, daß der auf der Fläche abgelagerte Staub und Ruß nach unten herausfallen kann. Diese Reinigung kann auch durch das im Schornstein 4 angebrachte Dampfblaserohr 18 verbessert werden. Durch Hirnundherbewegen des Hebels 9 kann sein Schwenken des Funkenfängers und dadurch eine weitere Reinigung durch Herausschütteln des Staubes bewirkt werden.
  • Der vollständig geöffnete Funkenfänger befindet sich in der in Fig. 3 dargestellten Lage, deren Endstellung durch den Anschlag 12 festgelegt ist. In dieser Lage hängt der klapperartige Tei17 senkrecht herab. Um ein Klappern dieses Teiles während der Fahrt zu vermeiden, kann, etwa in Verbindung mit dem Anschlag 12, eine in der Zeichnung nicht dargestellte Verschlußvorrlchtung angebracht sein, die in geöffnetem Zustand des Funkenfängers den Tei17 an den Tei16 andrückt.
  • Wird nun der Funkenfänger wieder geschlossen, so gelangt er wieder in die Stellung, die in Fig.2 dargestellt ist, wobei, wie aus dieser Figur ersichtlich, der Teil. 7 gegen den Anschlag 17 stößt und bei der weiteren Schließbewegung auf diesem gleitet, so daß er sich selbsttätig an den Ob-erteil 6 anlegt, sobald der Funkenfänger vollständig geschlossen ist.
  • Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke läßt sich auch verwirklichen, wenn der Funkenfänger, etwa in Art einer Drosselklappe, gelenkig innerhalb, des Schornsteines angebracht ist, wobei dann der Bietätigungshebel an der Drehachse außen angreifen müßte. Die Anordnung entsprechend dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat den Vorzug, daß durch den bei der Fahrt auftretenden Luftzug der Funkenfänger wirksam gekühlt wird. Hierdurch wird einerseits seine Lebensdauer erhöht, anderseits wird die Löschung der Funken gefördert.
  • Die Einrichtung ist äußerst einfach und läßt sich ohne weiteres serienweise herstellen und bequem auch an fertigen Lokomotiven anbringen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Funkenfänger für Lokomotivschornsteine, der sich vom Führerstand aus :eir-und ausschalten läßt und der aus einem im oder am Schornstein beweglich angebrachten flachen Hohlkörper von der Q uerschnittsform des Schornsteins besteht, in dem die Rauchgase bei ihrem Durchtritt umgelenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzungsfläche (7) des Hohlkörpers (6) derart gelenkig angebracht ist, daß sie sich während der Bewegung des. Funkenfängers zwangsläufig .ein Stück weit von dem Hohlkörper abhebt.
  2. 2: Funkenfänger nach Anspruch i, der am oberen Rande des Schornsteins gelenkig befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke zwischen Hohlkörper und Schornstein einerseits (,5) und zwischen unterer Begrenzungsfläche und Hohlkörper anderseits (8) einander am Umfang des Funkenfängers gegenüber:-liegen.
  3. 3. Funkenfänger nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Funkenfängers dem Gelenk (8) der unteren Begrenzungsfläche (7) gegenüberliegend ein Anschlag (i,7) angeordnet ist, der bei der Schließbewegung des Funkenfängers die untere Begrenzungsfläche wieder an den Hohlkörper andrückt. . q.. Funkenfänger nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, ein Dampfblaserohr (18) so im Schornstein (q.) angebracht ist, daß sich im teilweise geöffneten Zustand des Funkenfängers Dampf zur Reinigung in den Hohlkörper blasen läßt.
DEST50579D 1933-02-28 1933-02-28 Funkenfaenger fuer Lokomotivschornsteine Expired DE604476C (de)

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