DE363376C - Funkenfaenger - Google Patents

Funkenfaenger

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DE363376C
DE363376C DEN20017D DEN0020017D DE363376C DE 363376 C DE363376 C DE 363376C DE N20017 D DEN20017 D DE N20017D DE N0020017 D DEN0020017 D DE N0020017D DE 363376 C DE363376 C DE 363376C
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chimney
sieve
conical
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spark
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DEN20017D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Funkenfänger. Gegenstand der Erfindung ist ein Funkenfänger für Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl., dessen besonderer Vorteil darin besteht, daß er die feuergefährlichen Funken zurückhält, den Zug jedoch nicht vermindert. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Funkenfängers gemäß der Erfindung in aufrechtem Schnitt dargestellt.
  • Den in der Zeichnung in Ansicht dargestellten Kamin a umgibt auf bekannte Art der Mantel b, welcher mit dem Kamin einen zum Auffangen und Sammeln der Lösche genügend weiten Raum einschließt. Die Lösche kann aus diesem Raum zeitweise durch die Tür c hindurch entfernt werden. Oberhalb der Mündung des Kamins ist mit diesem konachsial ein unten uns oben offenes kegelstutzenförmiges Sieb d angeordnet, dessen untere Öffnung ungefähr in derselben Höhe liegt wie die obere Öffnung des Kamins und ungefähr im Durchmesser ein Drittel so groß ist als der Kamin. Der Durchmesser der oberen Öffnung des Siebes d ist ungefähr ebenso groß oder etwas größer als der Durchmesser des Kamins. An den oberen Rand des Siebes d schließt sich ein zweiter, ebenfalls ein Sieb bildender stumpfer Kegel e an, dessen untere Öffnung der oberen Öffnung des Sie-I.es d entspricht und welcher sich mit seinem oberen Rande an die bekannte Rückschlagfläche f des Mantels d anschließt. Das Sieb d kann im Mantel b auf beliebige Art festgelegt werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der obere Spreizring g des Siebes d durch radiale Eisenbänder h mit dem Mantel b verbunden.
  • Die aus dem Kamin austretenden, mit Dampf vermischten Rauchgase gelangen aus dem inneren Drittel des Kamins unmittelbar ins Freie, wodurch keine Feuergefahr vorhanden ist, da der Kern des Gasstromes bekanntlich keine feuergefährlichen Funken enthält. Aus dem das äußere Drittel des Kaminquerschnittes bildenden Ring werden die feuergefährlichen Funken . durch die Siebe d und e seitlich abgelenkt, so daß sie teilweise durch die Fläche f und teilweise durch den Mantel b zurückgehalten werden. Die Siebe d und e werden am zweckmäßigsten aus Drahtgeflecht hergestellt, dessen öffnungen etwas kleiner sind als die gefährlichen Funken. (Die Versuche an Lokomotiven haben als am zweckmäßigsten Sieböffnungen von 2 bis 3 mm Weite ergeben.) Die Siebe d und c überbrücken zwar vollkommen den Weg der mit Funken geschwängerten Rauchgase, sie lassen jedoch einen solch großen Querschnitt frei, daß der Zug des Kamins nennenswert nicht vermindert wird.
  • Vorsichtshalber kann an der oberen Offnung des Siebes d.noch ein drittes kegelfÖrmiges Sieb i befestigt sein, dessen obere öffnung mit der unteren öffnung des Siebes d ungefähr gleich groß ist, so daß der freie Weg der Gase im Querschnitt nicht vermindert wird, die gegebenenfalls mitgerissenen Funken jedoch in das Sieb aus diesem in den Kamin und von hier in den Rauchkasten zurückfallen. Versuche haben erwiesen, daß dieses dritte Sieb i in den meisten Fällen nicht notwendig ist, da auch ohne dieses vollkommen befriedigende Ergebnisse erzielt werden.
  • Selbstredend können die beidem Siebe d, e auch durch ein einziges entsprechend geformtes Sieb ersetzt werden, dessen untere Öffnung ebenso wie die untere Öffnung des Siebes d angeordnet wird und welches mit seiner oberen Kante an die Fläche f anschließt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Funkenfänger für Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl. mit einem den Kamin umgebenden, oben mit einer Rückschlagfläche versehenen Mantel, welcher den Kamin bei Freilassen eines zum Auffangen der rückgehaltenen Loderasche geeigneten Raumes umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Mündung des Kamins ein oder mehrere kegelförmige Siebe derart angeordnet sind, daß die untere Öffnung des untersten Kegels sich an den mittleren, gefährliche Funken nicht leitenden Kern der Kaminmündung anschließt, die obere Kante hingegen an die Rückschlagfläche des Kaminmantels angeschlossen ist, so daß die Siebe den Weg der mit Funken geschwängerten Gase überbrücken.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Funkenfängers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß am oberen Teile des an die Kaminmündung angeschlossenen kegelförmigen unteren Siebes ein derartiges kegelförmiges Sieb befestigt ist, dessen obere Öffnung ungefähr gleich groß wie die untere Öffnung des kegelförmigen unteren Siebes bzw. wie der Querschnitt des nicht gefährlichen Kaminkernes ist.
DEN20017D 1920-09-02 1921-06-15 Funkenfaenger Expired DE363376C (de)

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DE363376C true DE363376C (de) 1922-11-07

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DEN20017D Expired DE363376C (de) 1920-09-02 1921-06-15 Funkenfaenger

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