DE3901C - Funkenl-5schapparat für Lokomotiven und Lokomobilen - Google Patents
Funkenl-5schapparat für Lokomotiven und LokomobilenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J15/00—Arrangements of devices for treating smoke or fumes
- F23J15/02—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
- F23J15/022—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
1878.
Klasse 2O.
EDUARD BACHMANN in REUDNITZ bei LEIPZIG. Funkenlöschapparat für Locomotiven und Locomobilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1878 ab.
Bei den bisher angewendeten Funkenlöschern ist das in der Rauchbüchse concentrisch zum
Schornsteinrohr liegende Dampfablafsrohr mit einer gröfseren Anzahl runder Löcher an seinem
Umfang versehen, durch welche Löcher der zum Löschen der Funken bestimmte Dampf in
zur Axe des Schornsteins rechtwinkliger Richtung ausströmt.
Es wird hierdurch zwar eine Löschung der Funken bewirkt, aber auch gleichzeitig der Zug
beeinträchtigt und geschwächt, so dafs man denselben nicht mehr wie mit der gewöhnlichen
Blasevorrichtung reguliren und den Bedürfnissen des Feuers anpassen kann.
Des Erfinders verbesserter Funkenlöscher soll diesen Uebelstand beseitigen und eine vollkommene
Löschung der Funken herbeiführen, ohne den Zug der Blasevorrichtung zu beeinträchtigen,
und soll gleichzeitig eine Regulirung desselben gestatten.
Zu diesem Ende läfst Erfinder das vom Dampfcylinder kommende Abstofsdampfrohr a
mittelst einer konischen Erweiterung in das im Schornstein vertical und concentrisch stehende
Rohr b übergehen. In dem Rohr b bringt eiern ebenfalls concentrisch liegendes, durch drei
Stellschrauben d zu richtendes Rohr c an, welches oben in voller Weite offen ist, und mit
einem vorspringenden Flantsch das Rohr b verschliefst, während es sich nach unten zu
konisch verengt, und am untersten Ende in eine messerscharfe Cylinderschneide ausläuft,
welche der Richtung des ausströmenden Dampfes entgegen gerichtet ist. Ein in diesem
Rohre hängender Stab mit unterem Konusende kann durch den Regulatorhebel e E gehoben
und gesenkt werden, und somit die untere Oeffnung von c mehr oder weniger schliefsen.
Dem Rohre b giebt Erfinder auf seiner cylindrischen Aufsenfläche eine grofse Anzahl
länglich geschlitzter Löcher, welche nach innen zu so abgeschrägt sind, dafs der durch diese
Löcher strömende Dampf nicht radial, sondern mit einer nach oben gehenden Richtung ausströmt.
Erfinder erreicht hierdurch, dafs dieser ausströmende Dampf die Funken löscht, ohne den
Zug wesentlich zu beeinträchtigen. Ferner hat er es durch Heben und Senken des Regulatorhebels
Ee in der Hand, eine gröfsere oder geringere Portion des Abstofsdampfes durch
die geschlitzten Löcher in b treten zu lassen, je nachdem das verwendete Brennmaterial mehr
oder weniger Funken erzeugt. Der nicht zum Fimkenlöschen verwendete Dampf geht alsdann
durch das Rohr c und wirkt direct zugerzeugend. Es läfst sich somit durch Heben und
Senken des Regulators E e jedes beliebige Verhältnifs zwischen Stärke des Zuges und Menge
des zum Funkenlöschen verwendeten Dampfes herstellen, und somit diese Funkenlöschvorrichtung
sich allen Brennmaterialien anpassen.
K ist ein Hahn, der die Verbindung von a
mit dem Kessel vermittelt, so dafs nöthigenfalls directer Dampf zur Zugerzeugung und Funkenlöschung
verwendet werden kann.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann der Apparat leicht in jeder Rauchbüchse angebracht
werden.
Claims (2)
1. Die Form der Oeffnungen in dem durchbrochenen
Rohre b, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Die Regulirung des Dampfes, welcher zum Löschen der Funken dient, vermittelst eines
im inneren Rohre c angebrachten, zum Heben und Senken eingerichteten Konus, wie
gezeichnet und beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3901C true DE3901C (de) |
Family
ID=282786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3901D Active DE3901C (de) | Funkenl-5schapparat für Lokomotiven und Lokomobilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3901C (de) |
-
0
- DE DENDAT3901D patent/DE3901C/de active Active
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