DE478293C - Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand

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DE478293C
DE478293C DEB133554D DEB0133554D DE478293C DE 478293 C DE478293 C DE 478293C DE B133554 D DEB133554 D DE B133554D DE B0133554 D DEB0133554 D DE B0133554D DE 478293 C DE478293 C DE 478293C
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Germany
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flaps
springs
fire
carburettor
protective device
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Expired
Application number
DEB133554D
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AIR SECURITE ETS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4323Throttling devices (not control systems thereof)
    • F02M2700/4326Means for preventing back-fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand Man hat bereits vorgeschlagen, bei Brennkraftmaschinen das Zurückschlagen von Flammengasen aus dem Motor in den Vergaser dadurch zu verhindern, daß eine oder mehrere unter der Wirkung von Federn stehende Rückschlagklappen o. dgl. in das Einlaßrohr zwischen den Motor und den Vergaser eingeschaltet sind. Die Klappen bewirken das Auslöschen der sich in dem Einlaßrohr ausbreitenden Flammen durch Ersticken dieser Flammen. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen jedoch den Nachteil auf, daß die Klappe sehr dick und infolgedessen verhältnismäßig sehr schwer sein muß; um dem Drück der entzündeten Gase widerstehen zu können. Hierdurch wird einerseits der Motor beträchtlich abgebremst, anderseits ist die Betriebssicherheit verringert, weil die Klappe eine beträchtliche Trägheit aufweist. -Die diese Übelstände beseitigende Vorrichtung nach der Erfindung besteht insbesondere aus einer einfachen oder zwei- oder mehrteiligen Klappe, deren Teile gegebenenfalls gelenkig miteinander verbunden und in dem Einlaßrohr vorzugsweise schräg angeordnet sowie mit Rückzugsfedern versehen sind. Die Federn haben ständig das Bestreben, die beiden Teile der Platte in die Schließstellung zu führen. Über die Flächen der Klappen sind Stütz- oder Versteifungsglieder, die eine Art unterteilten Sitz bilden, in geeigneter Weise verteilt und zu dem Zweck angeordnet, jede Zerstörung dieser Klappen unter der Wirkung des Stoßes der entzündeten Gase zu verhindern. Auf diese Weise sind äußerst leichte und infolgedessen nur eine geringe Trägheit aufweisende Klappen verwendbar, so daß eine große Betriebssicherheit erzielt ist, ohne daß sich den dem Motor bei normalem Betriebe zugeführten Gasen bei ihrem Hindurchtreten ein beträchtliches Hindernis entgegenstellt.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an einem Verbrennungsmotor dargestellt.
  • Abb. = zeigt die Vorrichtung in einer Ansicht auf die rechte Seite der Abb.. 2, die ein Schnitt durch die die Vorrichtung enthaltende Rohrleitung ist und die Anordnung dieser Vorrichtung im Innern dieses Rohres zeigt. Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Abb. _.
  • Gemäß der dargestellten Ausführungsform besteht die Vorrichtung aus zwei auf einer gemeinsamen Achse 3 gelenkig gelagerten und mit Rückzugsfedern q. versehenen Platten =, 2. Die Federn haben ständig das Bestreben, diese Platten in die aus der Zeichnung ersichtliche Schließlage zurückzuführen. In dieser Schließstellung bilden die Klappen x, 2 gegenseitig vorzugsweise einen Winkel von beispielsweise =2o °. Die Ränder der Klappen legen sich auf die Innenwand des abzuschließenden Rohres 5. In dieser Schließstellung stützen sich die Klappen auf einen von beliebig vielen Scheiben 6 gebildeten Sitz. Die geeignete gegenseitige Stellung der Scheiben ist durch eine oder mehrere Querstangen 7 sowie durch die Stange 8 gesichert, auf der sich . die Schließfedern q.. der Klappen z, 2 abstützen. Zur Erleichterung des Zusammenbaues ist die von den Klappen =, 2 und ihren Scheiben 6 gebildete Vorrichtung in einem Rohr 5 gelagert, das mit einem dünnen Flansch g ausgerüstet ist. Der Flansch dient zur Befestigung des Rohres 5 an einer geeigneten Stelle des Einlaßrohres eines Verbrennungsmotors, beispielsweise an dem Austrittsrohr des Vergasers. Zu diesem Zweck ist das Rohr 5 an einer geeigneten Stelle mit Verstärkungen io (Abb. 3) ausgerüstet, die eine Befestigungsschraube ii aufnehmen. Diese Schraube dringt vorzugsweise quer durch die Wände des Rohres, in welches das Rohr 5 eingeführt ist, so daß dieses Rohr und die Teile, die dieses Rohr in der Betriebsstellung enthält, gesichert und verriegelt sind.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende In der Ruhestellung nehmen die einzelnen Teile die aus den Abb. i bis 3 ersichtliche Stellung ein, in der die Klappen i mit ihrem Rand an der Innenwand des Rohres 5 anliegen, während die Rückseite der Klappen auf den Rändern der eine Art Sitz für diese Platten bildenden Scheiben 6 aufliegen. Wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, wirken die Federn q. auf die Klappen i, 2 vorzugsweise mittels zwischengeschalteter Kappen 12, ohne daß die Federn die Klappen durchdringen.
  • Während des normalen Betriebes des Motors sind die Klappen i, 2 infolge der Saugwirkung des Motors in Richtung der Pfeile der Abb. 2 geöffnet und nehmen unter der Wirkung des Unterdruckes die in Abb. 2 gestrichelt angedeutete Stellung i', 2' ein, so daß die Gase völlig ungehindert hindurchtreten und ohne bemerkenswerten Widerstand zum Motor gelangen können, weil einerseits die Klappen i, 2 sehr leicht sind und anderseits der Widerstand, den die schwachen Federn q. dem Öffnen des Rohres entgegensetzen, sehr gering ist..
  • Sobald eine Entzündung der Gase in der Saugleitung in der Nähe des Motors eintritt, hört das Ansaugen auf, und die Gase haben das Bestreben, zum Vergaser entgegengesetzt der Pfeilrichtung (Abb.2) zurückzuströmen. Infolgedessen schließen sich die Klappen i, 2 unter der vereinigten Wirkung der Feder q. und des Gasstoßes. Die Klappen legen sich daher mit ihrem Rand an die Innenfläche des Rohres 5 und verhindern hierbei völlig den Durchtritt der entzündeten Gase. In dieser Schließstellung legen sich die Klappen, wie bereits erwähnt ist; niitihrem Randgegen die Innenwanddes Rohres5, berühren aber diese Wand nur abdichtend. Das Abstützen der Klappen geschieht mittels der Scheiben 6, die für die Klappen ein starres und praktisch unnachgiebiges Widerlager bilden sowie ermöglichen, den Gasstößen Widerstand zu leisten, ohne irgendwelche Formveränderungen zu erleiden. Die entzündeten Gase erlöschen alsdann infolge Luftmangels und werden von einem anderen Motorzylinder wieder zurückgesaugt. Das alsdann wieder aufgenommene normale Ansaugen bewirkt wieder die Öffnung der Klappen i, 2. " Man kann sich leicht davon überzeugen, daß den Gasen infolge der Leichtigkeit der Klappen und der damit verbundenen sehr geringen Trägheit sowie infolge der geringen Kraft, welche die Schließfedern q. nur auszuüben brauchen, kein merkbarer Widerstand beim Ansaugen entgegengesetzt wird, so daß jeder infolge dieses Widerstandes entstehende Leistungsverlust fast vollständig vermieden ist.
  • Die Sitze der Klappen i und 2 können von einer beliebigen Anzahl Scheiben 6 gebildet sein, die vorzugsweise sehr dünn sind, um den dem Hindurchtreten der Gase entgegengesetzten Widerstand dieser Scheiben zu verringern. Die Platten können in dem Rohr 5 in beliebiger Weise befestigt sein. Die Platten können mittels Stangen 7, 8 festgehalten oder sogar in der Wand des Rohres -5 selbst beispielsweise mittels in dieser Wand angeordneter Kerben befestigt oder auch angelötet, angenietet o. dgl. sein. Die Platten i, 2 sowie ihre Scheiben können natürlich auch unmittelbar in dem Einlaßrohr des Motors in jeder geeigneten Weise angeordnet und befestigt sein. Die Rückzugsfedern können beliebig ausgebildet und in jeder gewünschten Anzahl verwendet sein. In manchen Fällen können diese Federn sogar ganz fortgelassen sein, wobei das Umlegen der Klappen in die Schließstellung durch die entzündeten Gase bewirkt wird.
  • An Stelle der Anordnung von Scheiben 6 auf der Rückseite der Klappen i, 2 zur Abstützung dieser Klappen und zur Verhinderung von Formveränderungen unter den Gasstößen können auch die Klappen i, 2 mittels geeigneter Rippen verstärkt sein, ohne daß ihr Gewicht bemerkenswert erhöht ist, wobei eine befriedigende Wirkungsweise der Vorrichtung gewährleistet ist.
  • Die in beliebiger Anzahl verwendeten Klappen i, 2 können miteinander unter einem beliebigen Winkel gelenkig verbunden oder auf jeder beliebigen Achse gelenkig gelagert sein. Man kann in dem Einlaßrohr ein oder mehrere Gruppen von Klappen i, 2 anordnen. Die Klappen können gegebenenfalls Öffnungen aufweisen oder aus Metallnetzen o. dgl. gebildet sein.
  • Die Vorrichtung kann an jeder beliebigen Stelle des Einlaßrohres eines Verbrennungsmotors angeordnet sein. Sie kann sich auch am Austrittsrohr des Vergasers in der Nähe der Drosselklappe an Stelle dieser Drosselklappe oder in dem Lufttrichter befinden und kann gegebenenfalls sogar mit dem Vergaser verbunden sein.. Der für sich allein oder --in Verbindung mit anderen Vorrichtungen verwendete Erfindungsgegenstand ist bei Verbrennungsmotoren o. dgl. im allgemeinen für alle diejenigen Fälle anwendbar, bei denen es sich um ein brennbares oder explodierendes Gemisch handelt, das aus Luft und einem brennbaren Gas bzw. Dampf besteht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einer in der Einlaßleitung eines Vergasers angeordneten, drehbaren Doppelklappe bestehende, selbsttätige Vorrichtung zum Verhindern des Zurückschlagens von Flammen in die Einlaßleitungen von Brennkraftmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz für die Doppelklappe (i, 2) aus beliebig vielen quer liegenden Lamellen (6) gebildet ist, die es ermöglichen, die Klappen aus einem sehr dünnen Metall von geringem Gewicht herzustellen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappenteile (i, 2) mittels auf einer gemeinsamen Querachse (8) angeordneten Federn (q.) auf ihren durch die quer liegenden Lamellen (6) gebildeten Sitzen in der Schließlage festgehalten werden und daß ferner die Federn zum Schutz gegen die Hitze zwischen den Lamellen angebracht sind.
DEB133554D 1927-09-13 1927-09-13 Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand Expired DE478293C (de)

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DEB133554D DE478293C (de) 1927-09-13 1927-09-13 Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand

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DEB133554D DE478293C (de) 1927-09-13 1927-09-13 Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand

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DE478293C true DE478293C (de) 1929-06-22

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