DE604446C - Einstellbares Brechwerkzeug fuer Stoss- und Nadelbrecher - Google Patents

Einstellbares Brechwerkzeug fuer Stoss- und Nadelbrecher

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DE604446C
DE604446C DEK133212D DEK0133212D DE604446C DE 604446 C DE604446 C DE 604446C DE K133212 D DEK133212 D DE K133212D DE K0133212 D DEK0133212 D DE K0133212D DE 604446 C DE604446 C DE 604446C
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crushing
needle
adjustable
eccentric
breakers
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JULIUS KRATZ
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JULIUS KRATZ
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/12Mills with non-rotating spiked members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Bei mehrstufigen Stoß- oder Nadelbrechern werden die Brechwerkzeuge — die Nadeln, — für Vor- und Nachzerkleinerung durch gemeinsame Schwingen gegen den in manchen Fällen .als Fördermittel ausgebildeten Brechgutträger bewegt. Ältere und auch noch neuere Ausführungen zeigen sie, den Stoß unnachgiebig übertragend, mit den Schwingen starr verbunden. Das hat neben unruhigem to Gang des Brechers den Nachteil, daß Brüche vorkommen können, wenn die Nadeln auf harte Fremdkörper, z. B. metallische Gegenstände, die namentlich in der Kohle nicht selten zu finden sind, stoßen. Um dieser Gefahr vorzubeugen, ruhen bei später bekanntgewordenen Ausführungen die Brechwerkzeuge mit Hilfe von Zwischengliedern, nur durch Federdruck gehalten, auf entsprechenden Seiten zweier Doppelschwingen verbindenden Querstücke, von welchen sie sich abheben, wenn der Druck der Feder dadurch überwunden wird, daß die Nadeln auf einen Gegenstand stoßen, der härter als das zu brechende Gut ist, während die Schwingen, durch die Nachgiebigkeit der Feder von den Brechwerkzeugen gelöst, bei ein- oder beiderseits aussetzender Zerkleinerung ihre Bewegung fortsetzen. Diesem Zweck dient auch eine bekannte Ausführung, bei der die Brech-Werkzeuge unter Zwischenschaltung von Spiralfedern mit Schrauben pendelnd an die Querstücke aufgehängt sind, eine Einrichtung, die aber besondere Vorkehrungen zur Sicherung des Winkels erfordert, unter welchem die Nadeln das zu zerkleinernde Gut treffen müssen.
Abgesehen von einer nur in beschränktem Maße bei letztgenannter Ausführung mit Hilfe- der die Federn spannenden Schrauben möglichen Einstellung eines gewissen Brechdrucks, mangelt diesen bekanntgewordenen Ausführungen die Möglichkeit einer Einwirkung auf die Zerkleinerung des Gutes gänzlich, d.h. sie besitzen kein Mittel zur günstigsten Verteilung des jeweiligen Zerkleinerungsgrades auf Vor- und Nachzerkleinerung. Bei Anthrazit z. B. erfordern aber sowohl Stückigkeit als auch sonstige je nach seiner Herkunft verschiedene, sein Verhalten beim Brechen bedingende Eigenschaften ein sorgfältiges Verteilen der Zerkleinerung auf die Werkzeuge der Vor- und Nachzerkleinerung, weil durch Herabminderung des Anfalls minderwertigen Kleingutes zugunsten hochwertiger Körnungen bedeutende Mehrerlöse beim Brechen zu erzielen sind und meist ganz bestimmte Kornsorten bevorzugt werden, auf deren größten Anfall hinzuwirken ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Erfindung ermöglicht ein solches Einwirken auf die Zerkleinerung durch zwei sich gegenseitig ergänzende Maßnahmen. Es können einerseits die Spitzen der den Brechdruck nachgiebig auf die Schwingen α übertragenden Werkzeuge der Vor- und Nachzerkleine-
rung b bzw. c unabhängig voneinander auf ihren günstigsten Abstand vom Brechgutträger d eingestellt, d.h. bei der Vorzerkleinerung den vorkommenden größten Stücken und bei der Nachzerkleinerung einem größten Anfall jeweils bevorzugten Korns angepaßt werden — ganz unabhängig auch vom jeweils erforderlichen Brechdruck — mit Hilfe der Stellschraubene, durch die die Querstücke/
to an die Schwingen angeschlossen sind. Andererseits kann auch der Hub der Schwingen und damit auch der der Brechwerkzeuge der Sprödigkeit und den sonstigen Eigenschaften des Brechgutes angepaßt und so auf den Grusanfall beim Brechen eingewirkt werden, da namentlich bei sprödem Gut um so mehr minderwertiges Kleingut sich löst, je tiefer die Nadeln, besonders die groben der Vorzerkleinerung, in das Brechgut eindringen.
Diese Anpassung des Schwingenhubes ist möglich durch die Anordnung der ruhiger als Kurbeln arbeitenden Exzenter g auf an sich bekannten, exzentrisch auf die Antriebswelle aufgekeilten, z. B. außen kegelforangen Büchsen A, durch deren jeweilige Stellung zu den Exzenternaben der Hub bedingt wird.
Mit Hilfe beider im Zusammenhang miteinander stehenden Einstellungsmöglichkeiten kann bei aufmerksamer Beobachtung die Zerkleinerung derart geregelt werden, daß einerseits nicht allein durch Vermeidung zu tiefen Eindringens der Nadeln in das zu brechende Gut, sondern auch durch Verhinderung eines Stauens groben Gutes vor der Vorzerkleinerung der Anfall minderwertigen Kleingutes gering bleibt und andererseits auch größter Anfall jeweils bevorzugter Körnungen beim Nachbrechen entsteht..

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einstellbares Brechwerkzeug für mehrstufige, mit Schwingen arbeitende Stoß- oder Nadelbrecher, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechköpfe für Vor- und Nachzerkleinerung an an den Schwingen befestigten und mittels Schrauben ihnen gegenüber einstellbaren, den Brechdruck aufnehmenden Querstücken unter Zwischenschaltung nachgiebiger Mittel sitzen.
  2. 2. Brechwerkzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Exzenternaben und Antriebswelle der den Antrieb der Schwingen bewirkenden Exzenter exzentrische Buchsen angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DEK133212D 1934-02-16 1934-02-16 Einstellbares Brechwerkzeug fuer Stoss- und Nadelbrecher Expired DE604446C (de)

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