DE604164C - Werkzeug zur Herstellung von Hohlkoerpern, insbesondere Flaschen, aus Papier usw. - Google Patents

Werkzeug zur Herstellung von Hohlkoerpern, insbesondere Flaschen, aus Papier usw.

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DE604164C
DE604164C DEB156568D DEB0156568D DE604164C DE 604164 C DE604164 C DE 604164C DE B156568 D DEB156568 D DE B156568D DE B0156568 D DEB0156568 D DE B0156568D DE 604164 C DE604164 C DE 604164C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/59Shaping sheet material under pressure
    • B31B50/594Modifying the shape of tubular boxes or of paper bottle necks

Landscapes

  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Werkzeug zur Herstellung von Hohlkörpern, insbesondere Flaschen, aus Papier usw. Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Herstellung von Hohlkörpern, insbesondere Flaschen, aus gepreßtem Papier o. dgl. Sie betrifft die besondere Ausbildung des Werkzeuges, das als Form für die Pressung der Flasche, insonderheit des Flaschenhalses bzw. der Wulst am oberen Ende desselben, die den Einbau des Verschlußdeckels gewährleistet, verwendet wird.
  • Eine derartige Preßform wird, wie bekannt, nachdem das Werkstück, beispielsweise eine vorgefaltete Papierhülse, in sie eingesetzt wurde, besonderen Arbeitsstationen, in welchen die Pressung des Werkstückes erfolgt, zugeführt. Die eigentliche Preßarbeit wird:, in einer solchen Station von einem Preßstempel geleistet, der in die in der Preßform sitzenden Papierhülse eingeführt wird und diese gegen die Form preßt. Die Preßform muß dabei derart ausgebildet sein, daß das Werkstück nach erfolgter Pressung aus ihr entfernt werden kann, was mit Rücksicht beispielsweise auf das wulstartig zu einem Kopf aufgeweitete Halsende der Flasche besondere Maßnahmen erfordert.
  • Bei den bekanntenAusführungen derartiger Flaschenwerkzeuge ist derjenige -Werkzeugteil, der zur Pressung des Halses dient, zweiteilig gehalten, damit die beiden Teile des Werkzeugs nach erfolgtem Preßvorgang, währenddessen sie durch die Führungsbahnen des Maschinengestells zusammengehalten werden, auseinandergedrückt werden können, um das Herausnehmen der Flasche mit der starken Halswulst aus dem Werkzeug zu ermöglichen.
  • Diese bekannten Einrichtungen sind insofern nachteilig, als bei ihnen einmal der Preßdruck des Werkzeugs durch die Führungsbahnen des Maschinengestells aufgenommen werden muß, die dadurch in erheblichem Maße dem Verschleiß unterworfen werden und alsbald den Verschluß des Werkzeugs während des Preßvorgangs nicht mehr gewährleisten. Als Folgeerscheinungen ergeben sich unerwünschte Preßformen. Weiterhin wird durch die Zweiteiligkeit des Werkzeugs die erforderliche große Durch.laßöffnung für die gepreßte Halswulst nicht erreicht, die Halswulst wird vielmehr, wie die Erfahrungen gelehrt haben, bei der Herausnahme der Flaschenform elliptisch zusammengebogen. Auch hieraus entstehen wieder schlechte Preßformen, die letzten Endes den sicheren Deckelverschluß nicht gewährleisten.
  • Hier setzt nun die vorliegende Erfindung ein, die darin besteht, daß einmal der Werkzeugteil, der der Pressung des Flaschenhalses dient, drei- oder mehrteilig ausgebildet ist, und daß ferner dieses mehrteilige Werkzeug durch eine im Werkzeug selbst angeordnete Schließvorrichtung während des Preßvorgangs dicht geschlossen gehalten wird. Beabsichtigt und erreicht wird durch die erfindungsgemäße Konstruktion, daß während des Preßvorgangs der absolut sichere Verschluß des Flaschenwerkzeuges und nach erfolgter Preßung ein zwängungsfreies Herausnehmen der Flasche auch bei stark ausgeprägter Halswulst gewährleistet wird.
  • Die beigegebene Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgedanken. i ist der Hauptkörper des Flaschenwerkzeuges. 2 sind die drei Segmentstücke, die durch Federn 3 auseinandergedrückt werden können. Durch Verdrehen des Ringes 5, der die kurzen Keilflächen 6 besitzt, werden die Keile q. verschoben, die wiederum sodann. auf die erwähnten, an ihrer Rückseite mit Keilflächen versehenen Segmentstücke 2 einwirken und das Werkzeug schließen. Nach Verdrehen des Ringes 5 im entgegengesetzten Sinne werden die Segmentstücke 2 durch Federn 3 auseinandergedrückt, und das Werkzeug wird geöffnet. Die Betätigung des Ringes 5 erfolgt durch einen Bolzen 7, der im Hauptkörper i geführt ist und der durch einen Mechanismus, der außerhalb des Werkzeuges liegt, verstellt wird.
  • Ein Öffnen des Werkzeuges während des Preßvorgangs ist also ausgeschlossen. Die Preßformen werden also immer die beabsichtigte Ausführung erreichen. Das Herausnehmen der Flasche aus dem Werkzeug wird auch bei starker Ausbildung der Halswulst durch die drei- oder mehrteilige Form des zur Pressung des Flaschenhalses dienenden Werkzeugteiles zwängungsfrei ermöglicht, so däß Deformationen der Halswulst nicht eintreten können. Damit ist aber auch der sichere Verschluß der Flasche durch den Verschlußdeckel gewährleistet. Das Werkzeug bezieht sich nicht nur auf die Herstellung von Flaschen aus Papier, sondern ist auch geeignet für die Herstellung anderer entsprechender Hohlkörper.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeug zur Herstellung von Hohlkörpern, insbesondere Flaschen, aus Papier usw., das als Preßform dient und mit eingesetztem Werkstück von Arbeitsstation zu Arbeitsstation geführt wird, wobei die eigentliche Preßarbeit in den betreffenden Arbeitsstationen durch einen einzuführenden Preßstempel verrichtet wird, dadurch ,gekennzeichnet, daß der der Pressung des Halses dienende, mindestens zweiteilige Werkzeugteil durch eine Schließvorrichtung während des Durchlaufens der Arbeitsstationen geschlossen gehalten wird, wobei diese Schließvorrichtung im Werkzeug selbst untergebracht ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugteil, der zur Pressung der Halsform dient, Brei-oder mehrteilig ausgebildet ist.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß des der Pressung des Halses dienenden, aus Segmentstücken (2) bestehenden Werkzeugteils durch Verdrehen eines Ringes (5) bewirkt wird, der über Keilflächen (6) die Keile (q.) verschiebt, die unmittelbar auf die Segmentstücke (2) einwirken, und daß die öffnung des Verschlusses durch Zurückdrehen des Ringes (5) erzielt wird, wobei die Federn (3) die Segmentstücke (2) auseinanderdrücken.
DEB156568D 1932-07-15 1932-07-15 Werkzeug zur Herstellung von Hohlkoerpern, insbesondere Flaschen, aus Papier usw. Expired DE604164C (de)

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