DE593354C - Vorrichtung zum OEffnen und Verschliessen von Gefaessen - Google Patents
Vorrichtung zum OEffnen und Verschliessen von GefaessenInfo
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- DE593354C DE593354C DEB158156D DEB0158156D DE593354C DE 593354 C DE593354 C DE 593354C DE B158156 D DEB158156 D DE B158156D DE B0158156 D DEB0158156 D DE B0158156D DE 593354 C DE593354 C DE 593354C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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- B65D45/32—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member
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Description
- Vorrichtung zum Öffnen und Verschließen von Gefäßen Gefäße, z. B. Flaschen, werden vielfach durch Kapseln, sog. Kronenverschlüsse, verschlossen. Diese Kapseln lassen sich nur einmal verwenden und können nach ihrer Entfernung von den Flaschen nicht mehr zum Verschließen der Flaschen benutzt werden.
- Es sind deshalb bereits Verschlußvorrichtungen für Flaschen oder andere Behälter vorgeschlagen worden, die als Ersatz für die Kapseln beliebig oft auf die Flaschen aufgesetzt werden können. Diese Verschlußvorrichtungen haben entweder die Form einer einfachen Kappe oder besitzen eine schwalbenschwanzartige Führung, mit der sie unter eine Wulst am Flaschenkopf aufgeschoben werden. Mit diesen bekannten Verschlußvorrichtungen ist vielfach ein ebenfalls bekannter Öffner für Kapseln verbunden: Diese Verschlußvorrichtungen haben aber-den Nachteil, daß sie die Flaschen o. dgl. nicht fest genug verschließen und bei innerem Überdruck in den Flaschen nicht dichthalten, da sie sich eben nicht fest genug auf die Flaschenköpfe aufschieben lassen. Andere bekannte Verschlüsse sind kappenähnlich ausgebildet -u_nd werden auf den Flaschenkopf aufgesetzt. Sie besitzen eine Schwenkklappe, deren Schwenkachse die verschiedensten Stellungen haben kann. Auch diese Verschlüsse haben den Nachteil, daß sie nicht genügend dichthalten.
- Durch den Erfindungsgegenstand werden die geschilderten Nachteile beseitigt. Mit ihm wird eine Vorrichtung zum Öffnen und Verschließen von Gefäßen, z. B. Flaschen, geschaffen, bei denen in der Nähe ihrer Öffnung eine Wulst vorhanden ist, unter welche beim Verschließen des Gefäßes Halteteile der Vorrichtung greifen. Die Erfindung ist durch einen in seinem Durchmesser veränderlichen und an den Rändern mit einwärts gerichteten Klauen besetzten Ring gekennzeichnet, bei dem die Klauen des unteren Ringrandes -beim Zusammenziehen des Ringes in die Einschnürung unter der Wulst des Gefäßes greifen, während die Klauen des oberen Ringrandes Widerlager für ein Druckorgan, z. B. eine starre Scheibe, bilden.
- Eine derartige Vorrichtung besitzt gegenüber den bekannten Vorrichtungen, die dem gleichen Zweck dienen, die Vorteile, daß sie besonders fest auf dem Gefäßkopf sitzt und dabei in ihrer Bauart verhältnismäßig einfach ist.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. x eine Aufsicht auf einen Einzelteil der Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. a eine Seitenansicht dieses Einzelteiles nach Fig. r, Fig. 3 und 4 eine Aufsicht bzw. eine Seitenansicht eines anderen Einzelteiles der Vorrichtung nach der Erfindung, Fig.5 und 6 schaubildliche Ansichten von weiteren Einzelteilen, Fig. 7 einen teilweisen Schnitt und eine teilweise Ansicht der ganzen Vorrichtung nach der Erfindung und Fig.8 eine Seitenansicht des Erfindungsgegen$tandes in seiner Gebrauchsstellung. Gemäß der Erfindung ist ein in seinem Durchmesser veränderlicher Ring 8 vorgesehen, der an seinen Rändern mit Halteteilen, z. B. Klauen 9 und 14, versehen ist. Von diesen Klauen, die nach dem Innern des Ringes zeigen, haben die Klauen 9 den Zweck, in eine Einschnürung io am oberen Ende des Flaschenkopfes ii einzugreifen und dadurch die Vorrichtung auf dem Flaschenkopf festzuhalten, während die Klauen 14 als Widerlager für ein Druckorgan, z. B. eine starre Scheibe 13, dienen. Zwischen der starren Scheibe 13 und dem oberen Rand 15 der Flasche ist eine an sich bekannte Dichtungsscheibe 12 angeordnet.
- Wie bereits erwähnt, ist der Ring 8 in seinem Durchmesser veränderlich. Dies hat den Zweck, daß die Klauen 9 beim Verengen des Ringes in die Einschnürung io am Flaschenkopf gedrückt werden können und auf diese Weise die Vorrichtung auf den Flaschenkopf pressen. -Mit dem Verengen des Ringes ist also ein Anzug der Vorrichtung auf den Flaschenkopf verbunden.
- Das Verengen des Ringes kann mit den verschiedensten Mitteln durchgeführt werden. Zweckmäßig ist der Ring an einer Stelle offen und besitzt hier lappenartige Ansätze 7, 7', die zum Verengen des Ringes gegeneinander gedrückt werden können. Hierzu können ebenfalls wieder verschiedene Mittel vorgesehen sein. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist an den lappenartigen Ansätzen 7, 7' z. B. mittels Backen 6, 6' ein Schwenkorgan i, 2 angelenkt. Die Schwenkachse ist mit 4 bezeichnet. In einem Abstand von der Schwenkachse 4 sind an den Backen 6, 6' Druckglieder, z. B. warzenartige Erhöhungen 5, 5', angeordnet, die nach innen zeigen, d. h. gegen die lappenartigen Ansätze 7, 7' gerichtet sind. Letztere besitzen an der Außenseite Anzugsflächen, indem sie z. B. gewölbt sind. Die Schwenkachse 4 des Schwenkorgans i, 2 geht durch die Ansätze 7, 7' lose hindurch, so daß sich die Ansätze in der Längsrichtung der Achse auf ihr verschieben können.
- Wird nun der Schwenkhebel i, 2 mit seinem Ende i in Pfeilrichtung 3 (Fig. 7) verschwenkt, so gleiten die Erhöhungen 5, 5' auf die gewölbten Ansätze 7, 7' auf und drücken letztere dadurch zusammen. Der Ring 8 wird. auf diese Weise zusammengezogen, wobei die Klauen 9 in die Einschnürung io am Flaschenkopf gedrückt werden. Die Vorrichtung wird also.beim Verschwenken des Hebels oder Schwenkorgans i, 2 besonders fest auf den Flaschenkopf gedrückt.
- Zweckmäßig ist das Schwenkorgan i, 2 als an sich bekannter Kapselöffner ausgebildet, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Öffnen und Verschließen von Gefäßen, die in der Nähe ihrer Öffnung eine Wulst aufweisen, unter welche beim Verschließen des Gefäßes Halteteile der Vorrichtung greifen, gekennzeichnet durch einen in seinem Durchmesser veränderlichen und an den Rändern mit einwärts gerichteten Klauen (9, 14) besetzten Ring (8), wobei die Klauen (9) des unteren Ringrandes beim Zusammenziehen des Ringes (8) in die Einschnürung (io) unter der Wulst des Gefäßes greifen, während die Klauen (i4) des oberen Ringrandes Widerlager für ein Druckorgan, z. B. eine starre Scheibe (i3), bilden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (8) an einer Stelle offen ausgebildet und an dieser Stelle mit lappenartigen Ansätzen (7, T) versehen ist, die durch ein oder mehrere Druckglieder (5, 5') zwecks Zusammenziehung des Ringes (8) zusammengedrückt werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch:[ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lappenartigen Ansätze (7, 7') des Ringes (8) Anzugsflächen, z. B. gewölbte Außenflächen, aufweisen und verschiebbar auf der Achse (4) eines mit Druckgliedern, z. B. warzenartigen Erhöhungen (5, 5'), versehenen Schwenkorganes (i, 2) gelagert sind, so daß sie beim Verschwenken des letzteren zusammengedrückt werden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkorgan (i, 2) als an sich bekannter Kapselöffner ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB158156D DE593354C (de) | 1932-11-08 | 1932-11-08 | Vorrichtung zum OEffnen und Verschliessen von Gefaessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB158156D DE593354C (de) | 1932-11-08 | 1932-11-08 | Vorrichtung zum OEffnen und Verschliessen von Gefaessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593354C true DE593354C (de) | 1934-02-24 |
Family
ID=7003889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB158156D Expired DE593354C (de) | 1932-11-08 | 1932-11-08 | Vorrichtung zum OEffnen und Verschliessen von Gefaessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593354C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2286101A1 (fr) * | 1974-09-26 | 1976-04-23 | Solica Georges | Ustensile pour fermer des bouteilles par une capsule couronnee |
-
1932
- 1932-11-08 DE DEB158156D patent/DE593354C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2286101A1 (fr) * | 1974-09-26 | 1976-04-23 | Solica Georges | Ustensile pour fermer des bouteilles par une capsule couronnee |
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