DE604134C - Vorrichtung zur Flaechenaufschweissung duenner Platten - Google Patents

Vorrichtung zur Flaechenaufschweissung duenner Platten

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DE604134C
DE604134C DEI47030D DEI0047030D DE604134C DE 604134 C DE604134 C DE 604134C DE I47030 D DEI47030 D DE I47030D DE I0047030 D DEI0047030 D DE I0047030D DE 604134 C DE604134 C DE 604134C
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electrodes
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electrode
welding
thin plates
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/0033Welding locally a thin plate to a large piece

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

Die im Hauptpatent beschriebene Vorrichtung zur Flächenaufschweißung dünner Platten mittels auf die zu bearbeitende Fläche aufgesetzter Elektroden kennzeichnet sich durch die Anordnung mehrerer dicht nebeneinander liegender Paare von gegebenenfalls als Rollen ausgebildeten Elektroden in einem als Elektrodenträger dienenden Isolierstück, wobei stets zwei benachbarte Elektroden entgegengesetzte PoIarität aufweisen. Hierdurch ist die gleichmäßige Erwärmung einer breiten Fläche auf die notwendige Schweißtemperatur ohne starke Tiefenwirkung der Wärme erreichbar.
Die zusätzliche Erfindung bezweckt eine Vervollkommnung der oben beschriebenen Einrichtung, und zwar besteht das Neue darin, daß zwei Elektrodengruppen mit je mehreren Elektrodenpaaren abwechselnder Polarität in einer Reihe derart angeordnet sind, daß zwischen je zwei Elektroden der einen Gruppe eine Elektrode der anderen Gruppe liegt und daß beim Arbeiten der einen Elektrodengruppe die andere als stromlose Druckvorrichtung dient.
Der Vorteil ist hierbei der, daß insbesondere beim Aufschweißen oder Verschweißen dünner Metallstreifen oder Folien mittels des erreichbaren Wechselprozesses der Erhitzung eine besonders sorgfältige, die Güte der Verschweißung bestimmende Wärmeverteüung in der Oberflächenschicht und infolge gleichzeitiger Andrückung der aufzuschweißenden Plattenteile zwischen den jeweils stromführenden Elektroden eine völlig faltenlose Verschweißung der Metalle erreichbar ist.
Mit Vorteil ist ferner nach der Erfindung jede Elektrodengruppe für sich abhebbar und andrückbar ausgebildet. Hierdurch wird erreicht, daß die Plattenteile zwischen den Aufsetzstellen der jeweils stromführenden Elektroden vor dem Aufsetzen der jeweils als Druckglieder dienenden Elektroden gut beobachtet werden können und daß nach Erreichung des günstigsten Hitzegrades die stromlosen Elektroden mit der jeweils günstigsten Andrückzeit und dem geeignetsten Druck aufgesetzt werden können. Dadurch werden auch die durch Ableitung entstehenden Wärmeverluste auf ein Geringstmaß gebracht.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt sie in schematischer Darstellung die in einer Reihe angeordneten Elektrodengruppen mit Anhebung einer Gruppe.
Ein aufzuschweißendes dünnes Band α ist auf einen dickeren Körper b aufgelegt, der seinerseits auf einer Isolierunterlage c ruht. Zwei an eine Schweißstromquelle anschließbare Elektrodengruppen mit den Einzelelektroden 1, 3, 5, 7, 9,11 und 2, 4, 6, 8, 10,12 sind an Haltern ä, e angebracht. Sie werden abwechselnd an die Oberfläche des Bandes α angesetzt, und der
Strom wird zuerst beispielsweise der mit geraden Bezugsziffern bezeichneten Elektrodengruppe zugeführt, indem ein Doppelschalter f, g mit isolierendem Verbindungsteile die gezeichnete Stellung einnimmt. Dabei bilden beispielsweise die Elektroden 2, 6, 10 positive und die Elektroden 4, 8,12 negative Pole. Die Elektroden i, 3, 5 usw. sind in dieser Zeit ausgeschaltet und werden, gegebenenfalls nur zeitweise, als mecha-
to nische Druckvorrichtung an das Werkstück angedrückt. Beim Umschalten des Stromes wird die Elektrodengruppe 2, 4, 6 usw. zur Druckvorrichtung, und der Strom wird den anderen Elektroden 1, 3, 5 usw. zugeführt, und dann bilden z. B. die Elektroden 1, 5, 9 positive und die Elektroden 3, 7,11 negative Pole. Ein vor den Schalter f, g, Ji eingeschalteter Stromwender kann dazu dienen, die Stromrichtung auch innerhalb einer Gruppe so zu ändern1, daß die PoIarität der Elektroden wechselt. Naturgemäß ist auch Betrieb mit Wechselstrom möglich. Mittels dieses Wechselprozesses ist eine gleichmäßige Erwärmung der Oberflächenschicht α und ihre Verschweißung mit der Schicht δ erreichbar.
Indem auch hier das gesamte Werkstück auf einem verschieblichen Tisch oder die Elektrodengruppen an einem verschieblichen Träger (etwa wie bei Hobelbänken mit laufendem Tisch oder laufendem Werkzeug) gelagert sind, kann nach und nach ein langes Band verschweißt werden. Es ist auch Fortschaltung quer zur Elektrodenreihe möglich, um sehr breite Streifen zu verschweißen. Erfolgt die Fortbewegung ununterbrochen, so sind die einzelnen Elektroden als Rollen ausgebildet und brauchen dann nicht abgehoben, sondern nur abwechselnd abgeschaltet zu werden, während andererseits auch die Fortbewegung absatzweise erfolgen kann, indem dazu beide Elektrodengruppen zeitweise gleichzeitig abgehoben sein müssen.
Auf diese Weise kann neben Bändern oder Folien die Verschweißung verschiedener Werkstücke, wie z. B. mehrfach übereinandergeschichteter dünner Bleche und Bänder, Längsnähte von Rohren oder Zylindern, und die Verschwelßung von Blechen mit Winkeleisen und Trägern erfolgen. Für Fälle, wo der von den Druckelektroden ausgeübte Druck nicht ausreicht oder es sich aus anderen Gründen als notwendig erweist, noch besondere Druckvorrichtungen zu verwenden, ist dies leicht erreichbar, indem zwischen, hinter oder vor den Elektroden mechanische Druckvorrichtungen in Gestalt von Preßstempeln oder bei ununterbrochener Schweißung in Gestalt besonderer Druckrollen' angeordnet sein können.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Flächenauf schweißung dünner Platten nach Patent 603 486, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Elektrodengruppen mit je mehreren Elektrodenpaaren abwechselnder Polarität in einer Reihe derart angeordnet sind, daß zwischen je zwei Elektroden der einen Gruppe eine Elektrode der anderen Gruppe liegt und daß beim Arbeiten der einen Elektrodengruppe die andere als stromlose Druckvorrichtung dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Elektrodengruppe für sich abhebbar und andrückbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEI47030D 1933-04-21 1933-04-21 Vorrichtung zur Flaechenaufschweissung duenner Platten Expired DE604134C (de)

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CH424019A (de) * 1964-05-22 1966-11-15 Schlatter Ag Kollektorschweissmaschine zum Schweissen von Rotorwicklungsdrahtenden auf Kollektorlamellen

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DE603486C (de) 1934-10-01

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