DE60358C - Schiffskoje - Google Patents
SchiffskojeInfo
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- DE60358C DE60358C DENDAT60358D DE60358DA DE60358C DE 60358 C DE60358 C DE 60358C DE NDAT60358 D DENDAT60358 D DE NDAT60358D DE 60358D A DE60358D A DE 60358DA DE 60358 C DE60358 C DE 60358C
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- railing
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- bed
- fastening
- parts
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B29/00—Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
- B63B29/02—Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
- B63B29/04—Furniture peculiar to vessels
- B63B29/10—Berths; Mounting ladders therefor
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Betten, wie sie z. B. an Bord von Schiffen und in
Schlafwagen benutzt werden. Die Neuerung besteht erstens in der Construction des zusammenlegbaren
Bettes, zweitens in der Construction, Einrichtung und Befestigung des Geländers an der Frontseite und drittens in der
Anordnung und Versteifung des Bettrahmens.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen verananschaulicht
im Querschnitt durch die Schmalseite eine mit der Neuerung versehene Bettstelle im' aufgeklappten Zustande. Fig. 2 stellt
in Endansicht und theilweisem Schnitt unter Fortfall des mittleren Rahmentheiles die in die
Höhe geklappte Bettstelle dar. Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichen Details eines Beschlagtheiles
derselben. Fig. 6 ist in kleinerem Mafsstabe eine Vorderansicht des Bettstellengeländers, und
zwar veranschaulichen die ausgezogenen Linien das nach links geschobene Geländer, die punktirten
Linien dasselbe nach rechts geschoben. Besagtes Geländer ist an einer Stelle sammt
einem Bruchtheil des Bettrahmens im Schnitt dargestellt, um zu zeigen, in welcher Weise
die gelenkartige Verbindung und die Befestigung hergestellt ist, welche erst gelöst werden
mufs, bevor das Geländer nach der anderen Seite geschoben werden kann. Fig. 7 stellt die
an der inneren und unteren Längsseite der Bettstelle angebrachte Versteifung dar, bestehend
aus parallelen, mit einander verbundenen Stangengliedern, welche so angeordnet sind,
dafs sie eine Ausbauchung des elastischen Bettstellenbodens nach unten bis zu einem hohen
Grade gestatten. Fig. 8 veranschaulicht in demselben Mafsstabe wie Fig. 1 und 2 ein
Ende des Geländers nebst zugehörigen Gelenktheilen und den Befestigungsmitteln am Bettstellenrahmen.
Fig. 9 ist eine Oberansicht dieses Endtheiles. Fig. 10 zeigt die Vorderansicht
eines Bruchtheiles des Geländers mit abgeänderter Befestigungsvorrichtung.' Letztere
ist eine hakenartige, an Stelle der deckeiförmigen in den voraufgehenden Figuren. Fig. 11
ist ein Querschnitt nach der gebrochenen Linie (Fig. 10) und Fig. 12 ein Theil der Ansicht
von Fig. 10, aber mit unbefestigter-Geländerstange
und in einer Stellung, welche ein Abheben des Geländers vom Bettgestell gestattet.
In den Fig. 1 bis 9 bezeichnet α den Bettrahmen
von rechteckiger Form mit Schmalenden α2 von ■ Winkeleisen, vorderer Rohrschiene
η und innerer Rohrversteifung c; ο sind an den Vorderecken des Bettgestelles errichtete
Pfosten, ebenso e an den inneren Ecken desselben. Letztbezeichnete Pfosten haben an
den Aufsenseiten um Zapfen e2 rotirende Rollen e3, welche in.Führungen oder Schlitzen/2
der an den Seiten der Kammer oder den Schottwänden befestigten Lagerplatte f laufen.
Gelenkartig mit dem oberen und mittleren Theil dieser Platte/" sind kurze, radial schwingende
Stangen g verbunden, und zwar bewegt sich das obere Ende g2 einer solchen Stange
mittelst Bolzens in einer glockenförmigen Erhebung f3 der Platte /, während das untere
freie Ende einen Schlitz g3 hat, in den ein an jedem Schmalende α2 des Bettgestelles befestigter,
mit Kopf versehener Bolzen a3 greift, so dafs, wenn das Bettgestell in der Pfeilrichtung
Fig. ι in die Höhe geklappt wird, die innere Längskante des Gestelles sich um be-
sagte Zapfen α3 als Bewegungscentren dreht, wodurch die Frictionsrollen e3 veranlafst werden
, die Schlitze f2 herunterzulaufen und die in Fig. 2 gezeichnete Stellung einzunehmen.
Die Stangen g ermöglichen somit das Niederklappen, Aufklappen und Inderschwebehalten
des Bettgestelles (Fig. 1) und tragen vollständig das Gewicht desselben. Beim
Niederklappen laufen die Rollen e3 in den Schlitzen f2 nach oben und legen sich gegen
die Schultern f*. Nach Vollführung dieser Bewegung kann das Geländer i und das zur
Versteifung dienende innere Stangensystem in die Lage Fig. 1 gebracht werden. Das Stangensystem
c oder Hängewerk besteht aus einem tiefer liegenden mittleren Theil c2 und aufsteigenden
äufseren Enden c3 mit Drehzapfen c*,
welche in Lagern /5 in Lagersockeln fe des
Bettgestelles beweglich sind; cB c6 sind massive,
mit den Theilen c2 c3 parallel laufende Streben, welche mit ersteren durch kurze Anker c7 und
Muffen c8 verbunden sind. Durch Anordnung und Construction besagten Strebewerkes ist erreicht,
dafs infolge seiner Lage an der inneren Längskante des Gestelles das Netz j sich hängemattenartig
nach unten ausdehnen kann, ohne dafs die darauf liegende Person mit den Stangen in Berührung kommt; ferner ist dem ganzen
Bettgestell eine grofse Tragfähigkeit gegeben, während die Zapfenlagerung des Strebewerkes
ein flaches- Heranklappen desselben an die Unterseite des Bettrahmens ermöglicht.
Das Geländer i besteht aus einer Anzahl mit einander verbundener waag- und senkrechter
Stangen und hat an den unteren Enden rechts und links herabhängende Arme P, welche mittelst
Augen i3 eine Stange k aufnehmen, die wiederum ihrerseits von kurzen, an den Enden
und der Mitte eines um die Stange η drehbaren Rohres m befestigten Kurbeln / umschlossen
ist. Die Stange η ist an ihren Enden in starrer Verbindung mit den Eckpfosten ο
des Bettgestelles. Letztere haben halbrunde Köpfe mit Schraubenbolzen ο3 in ihren Mitten.
ρ sind diesen Köpfen entsprechende Kappen an den entgegengesetzten Enden des Geländers,
welche mit Aussparungen p2 versehen sind (Fig. 9). Die Befestigung des Geländers an
Säulen 0 erfolgt, indem man die Kappen über die Köpfe legt und das Geländer mittelst der
Schrauben an den Pfosten befestigt.
Das Geländer nebst Zubehör an der Vorderseite des Bettes besteht also aus der festen
Stange n, dem dieselbe umschliefsenden Rohr m mit festen Kurbeln / und Stange k an ihren
freien Enden, welche von beweglichen Zwischenstücken is mittelst Augen erfafst wird, so dafs,
wenn das Geländer angehoben wird, nach voraufgegangener Lösung der Schrauben o3 ein
Abheben desselben von den Säulenköpfen und Herunterklappen ermöglicht ist.
In ähnlicher Weise wird das Geländer in die punktirte Stellung (Fig. 6) gebracht. Man
löst die Schrauben o3, hebt das Geländer etwas an, was die Drehung der Kurbeln / und des
Rohres m ermöglicht, und schiebt das Geländer auf der Stange k nach rechts, woselbst es an
dem dort befindlichen Pfosten in schon beschriebener Weise befestigt wird.
Die Stange k kann zum Aufhangen von Gardinen etc. benutzt werden. Auch ist es
nicht nöthig, ein Rohr m von der Länge der Stange η zu verwenden, kurze Hülsen erfüllen
denselben Zweck.
Die in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellte
Abänderung des Geländers i zeigt die Enden des letzteren mit konischen. Vertiefungen p,
denen entsprechend konisch gestaltete Zapfen o2 an den oberen Enden der Eckpfosten ο entsprechen.
Am unteren Theil eines jeden der beiden Eckpfosten sind Schraubenstifte o1 angeordnet,
um welche sich auf der Stange k verschiebbare Haken o4 mittelst Aussparungen o5
legen zwecks Befestigung bezw. Lösung des Geländers an dem einen oder anderen der Eckpfosten
0.
Das Geländer ist mit der Stange k durch die gekröpften Arme P und Stange k wiederum
durch die Kurbeln Z mit dem Rohr m drehbar verbunden, welches sich um die feste Stange η
dreht. Löst man die Mutter q und schiebt den Haken o4 in der Richtung des Pfeiles
zurück (Fig. 10), so kann man das Geländer mit seinen konischen Endvertiefungen ρ von
den Zapfen o2 der Pfosten abheben, wobei die Stange k mit den gekröpften Armen P eine
Drehung um die Stange η mittelst Rohres m und
Kurbeln / vollführt, worauf das Geländer gänzlich heruntergeklappt bezw. zur Seite geschoben
werden kann.
Claims (3)
1. Ein aufklappbares Bett (Koje) für Schiffe, Schlafwagen etc., bestehend aus einem Bettrahmen,
welcher an seiner inneren Seite von radial schwingenden, einerseits gelenkartig mit den Schmalwänden der Koje,
andererseits mit den schmalen Enden des Bettrahmens mittelst Zapfen (a3) und
Schlitze (g3) verbundenen Stangen (g) getragen wird, wobei die inneren Enden der
Schienen (a2) nach oben gekröpft sind und Pfosten (e) bilden, welche aufsen um
Zapfen- (e1) rotirende Rollen (e3) haben, die
in verticalen Schlitzen (f2) der Befestigungsplatten
(f) laufen, wenn das Bett auf- bezw. niedergeklappt wird, in welch letzterem
Falle das Bettgestell auf den Stützen (h) der Befestigungsplatte zur Auflage gelangt.
2. An dem vorstehend gekennzeichneten Bett
die Anordnung und Anwendung eines Strebewerkes, bestehend aus einer Anzahl
mit einander verbundener Stangen in einer Verticalebene parallel zu einander, so zwar,
dafs die mittleren Theile dieser Stangen tiefer als die mittelst Zapfen drehbar auf
der Unterseite des Bettrahmens an der hinteren inneren Kante desselben gelagerten
Enden liegen, wie dies in den Fig. ι, 2 und 7 die mit c c1 c3 c* c5 ce und c7 bezeichneten
Theile veranschaulichen.
3. Die Anordnung und Anwendung eines Geländers mit Verbundgelenk und excentrischer
oder .concentrischer Bewegung zwecks Befestigung bezw. Lösung des Geländers, so
zwar, dafs durch einen Zug nach aufsen und darauf folgendes Anheben die Verbindung
desselben mit dem Bettgestell aufgehoben wird, während durch Herunterdrücken
und darauf folgendes Einwärtsdrücken die Befestigung am Bettgestell erfolgt,
wobei Rohr (m) mit Kurbeln (I) um • Stange (n) und die Zwischenstücke (PJ um
Stange (k) schwingen und das Geländer je nach Bedarf zur Seite geschoben oder
heruntergeklappt werden kann.
An dem unter 3. gekennzeichneten Geländer die Verbindung der mit Verbundgelenken versehenen Geländertheile mit den zur Befestigung dienenden Theilen, bestehend aus mit Schlitzen (p2·) versehenen Kappen (p) an beiden Enden des Geländers, welche sich über die halbkugeligen Enden (c?) der Pfosten (0) legen und mittelst Schraubenbolzen daselbst befestigt werden, wie dies in den Fig. 6, 8 und 9 veranschaulicht ist. Als Abänderung der unter 4. beanspruchten Einrichtung die Vorrichtung zur Befestigung des Frontgeländers, bestehend aus konisch oder kugelig ausgehöhlten Enden (p) der Geländerstange, welche über kugelige oder konische Zapfen (01J der Pfosten (0) greifen, in Verbindung mit den in Verbundgelenken beweglichen Geländertheilen, welche durch einen dreh- und verschiebbaren Haken (ol o5 o®), Schraubenstift (01J und Mutter (q) gesichert werden, wie dies in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellt ist.
An dem unter 3. gekennzeichneten Geländer die Verbindung der mit Verbundgelenken versehenen Geländertheile mit den zur Befestigung dienenden Theilen, bestehend aus mit Schlitzen (p2·) versehenen Kappen (p) an beiden Enden des Geländers, welche sich über die halbkugeligen Enden (c?) der Pfosten (0) legen und mittelst Schraubenbolzen daselbst befestigt werden, wie dies in den Fig. 6, 8 und 9 veranschaulicht ist. Als Abänderung der unter 4. beanspruchten Einrichtung die Vorrichtung zur Befestigung des Frontgeländers, bestehend aus konisch oder kugelig ausgehöhlten Enden (p) der Geländerstange, welche über kugelige oder konische Zapfen (01J der Pfosten (0) greifen, in Verbindung mit den in Verbundgelenken beweglichen Geländertheilen, welche durch einen dreh- und verschiebbaren Haken (ol o5 o®), Schraubenstift (01J und Mutter (q) gesichert werden, wie dies in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60358C true DE60358C (de) |
Family
ID=334503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60358D Expired - Lifetime DE60358C (de) | Schiffskoje |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60358C (de) |
-
0
- DE DENDAT60358D patent/DE60358C/de not_active Expired - Lifetime
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