DE603538C - Kastenmagazin fuer Selbstladewaffen - Google Patents

Kastenmagazin fuer Selbstladewaffen

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DE603538C
DE603538C DEW91672D DEW0091672D DE603538C DE 603538 C DE603538 C DE 603538C DE W91672 D DEW91672 D DE W91672D DE W0091672 D DEW0091672 D DE W0091672D DE 603538 C DE603538 C DE 603538C
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DE
Germany
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magazine
feeder
lever
locking
cartridge
Prior art date
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Expired
Application number
DEW91672D
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English (en)
Inventor
Fritz Herlach
Theodor Rakula
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WAFFENFABRIK SOLOTHURN AG
Original Assignee
WAFFENFABRIK SOLOTHURN AG
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Publication date
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
    • F41A9/84Clips
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/66Arrangements thereon for charging, i.e. reloading
    • F41A9/67Arrangements thereon for charging, i.e. reloading having means for depressing the cartridge follower, or for locking it in a depressed position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Kastenmagazin für Selbstladewaffen Die Erfindung betrifft die weitere Ausbildung des Kastenmagazins nach Patent 6o2 728 sowie der zugehörigen Patronenpackungen und erstreckt sich auf Vervollkommnungen zur Erleichterung und Verbesserung der Arbeitsweise des Magazins im Betriebe. Zu dem Zweck sind besonders die Spannmittel für den Zubringer nebst der Wechselsperre für diesen und den Magazindeckel in eigenartiger -Weise ausgestaltet, auch sind Maßnahmen zur Verminderung der Patronen- und Zubringerreibung getroffen, um dadurch den Patronenvorschub im arbeitenden Magazin einwandfrei sicherzustellen.
  • Die Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Auf den Zeichnungen stellen dar: Fig. i eine Draufsicht auf ein an der Waffe angebrachtes Ansteckmagazin bei geöffnetem Deckel, Fig. 2 einen Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie C-D der Fig. i, Fig. q. einen Querschnitt nach Linie E-F der Fig. i, Fig.5 bis 8 ein Ausführungsbeispiel einer zweireihigen Patronenpackung für Rillenpatronen, Fig. g und io ein Ausführungsbeispiel einer zweireihigen Patronenpackung für Randpatronen und Fig. ii und 12 eine Ausführungsform des Magazins mit als Schutzdeckel ausgebildetem Zubringerspannhebel bei einmal geschlossenem, dann geöffnetem Magazin.
  • Das seitlich an die Waffe ansteckbare Magazin (Fig. i bis q.) besteht aus dem Mundstück i und dem damit fest verbundenen, an der Oberseite offenen Rahmen 2 nebst dem Boden 3. Haltelippen q. vorn am Mundstück 1 halten die Patronen in 'bekannter Weise in einer solchen Lage, daß sie einzeln von dem dafür eingerichteten Teil der Waffe (Verschlußstück 5) erfaßt und in ihrer Längsrichtung aus dem Magazin heraus in das Laufmundstück 6 hineingestoßen werden können.
  • Zum Festhalten des Magazins an der Waffe dient gemäß Fig. i ein Wulst 7 von halbkreisförmigem Querschnitt an der vorderen Magazinschmalseite, der zusammen mit einer ihn äufnehmenden Lagernut an der Waffe ein selbstlösendes Gelenk zum Abschwenken des Magazins nach vorn aus seiner Gebrauchslage bildet. An einer Haltenase 8 der hinteren Magazinschmalseite greift ein abgeflachter und drehbar in der Waffe gelagerter Bolzen 9 an, der durch eine nicht gezeichnete Feder dauernd in die sperrende Lage gedreht wird oder durch besondere Sperrmittel in der Freigabe- und der Sperrstellung arretierbar gemacht sein kann. Ein zu weites Hineinschwenken des Magazins in das Waffengehäuse verhindert eine mit der Magazinnase 8 zusammenarbeitende Anschlagfläche io.
  • Ist der Bolzen 9, dessen Griffstück in bequeme Reichweite des Daumens der das Magazin umfassenden Hand des Schützen gelegt ist, in seine Freigabestellung gedreht, so kann das Magazin um seinen Wulst 7 nach vorn bis zum Vorbeigang der Haltenase 8 am Bolzen 9 geschwenkt und hierauf aus der Waffe herausgezogen werden. Zum Anstecken wird ein Magazin zunächst mit seinem Wulst 7 in das Magazinlager derWaffe eingehängt, dann so weit nach hinten geschwenkt, daß die Nase 8 den Riegelbolzen 9 hintergreift.
  • Die Magazinoberseite ist durch einen Klappdeckel ii verschließbar, der mittels der Augen 12 und 13 und des Steckbolzens 14 am Mundstück i angelenkt ist. Eine vorgespannte Schraubenfeder 15 hält den Deckel il dauernd offen oder hat das Bestreben, ihn hochzuklappen, wenn er geschlossen ist.
  • Im Magazinrahmen 2 ist der mit einem unteren Fortsatz 2o (Fig. 4) versehene Zubringer 16 (Fig. 2) verschiebbar gelagert und geführt. Seitenflächen i9 (Fig. 4) am Fortsatz2o gleiten längs der verstärkten Seitenräder eines Schlitzes,-> i der unteren Magazinbreitseite, während Vorsprünge 2-9 den den Schlitz 21 umgebenden Wulst 23 unterfassen und so den Zubringer bei aufgeklapptem Deckel ii beim Patronenvorschub gegen Herausheben sichern. Eine Verbreiterung 24 (Fig. i) des Führungsschlitzes 21 erlaubt es, den Zubringer 16 ein-und auszubauen.
  • Auf dem aus der Magazinunterseite hervorragenden Zubringerfortsatz 2o sitzt eine Rolle 75 (Fig.2), in die sich ein Spannhebel 26 hineinlegt, wenn der Zubringer 16 entgegen dem Druck der Zubringerfeder 27 im Magazin nach hinten verschoben werden soll. Der Hebelgriff 28 liegt hinter der rückwärtigen Magazinschmalseite und ist an einem Hebelarm von solcher Krümmung befestigt, daß der vom letzteren auf die Zubringerrolle 25 ausgeübte Druck annähernd in die Bewegungsrichtung des Zubringers fällt..
  • Der Hebel 26 selbst ist in einem an der vorderen äußeren Magazinecke angeschweißten Auge 29 (Fig. 4) schwenkbar gelagert und wird durch eine im Auge 29 untergebrachte Schraubenfeder 29d selbsttätig dauernd in seiner in Fig. x dargestellten Ausgangsstellung festgehalten, in der er gegen den Magazinansatz 65 (Fig. 2) anliegt, oder aus einer verschwenkten Lage wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt. In solcher Anordnung kann der Zubringer 16 durch einen für den Schützen bequemen Zug am Spannhebel -.8, 26 gespannt werden, wobei während des fortschreitenden Zurückschiebens des Zubringers entgegen der dann ständig wachsenden Spannung der Zubringerfeder 27 der Abstand der Rolle 25 von dem Auge 29 und damit auch der Hebelarm des auf sie wirkenden Kraftmoments stetig kleiner wird und am Spannhebelgriff 28 nur eine stets gleichbleibende, mäßige Kraft aufzubringen ist.
  • Die Zubringerfeder 27 wird im Zubringer 16 durch dessen eingebogene Lappen 3o (Fig. 2) festgehalten und gestützt, ihr anderes Ende legt sich gegen den Magazinboden 3 (Fig. i). Im -LVIagazinboden befestigte Dorne 31 und 32 verhindern ein Herausspringen des äußeren Federendes bei geöffnetem Deckel ii.
  • Der Magazinboden trägt in einem Auge 39 (Fig. 2) und schwenkbar um den Bolzen 34 einen doppelarmigen Sperrhebel 35, der aus seiner durch Anliegen der Stützfläche 37 am Magazinboden 3 gegebenen Normallage entgegen der Federbelastung 36 ausschwingen kann. Beim Zurückziehen des Zubringers 16 trifft eine Schrägfläche 38 seines Lagerstücks 2o auf die Nase 39 am unteren Arm des Sperrhebels 35 auf, dieser wird dann entgegen dem Druck seiner Feder 36 nach unten geschwenkt.
  • Der Zubringer 16 läßt sich nun im Magazin noch etwas weiter zurückziehen, als es für das Hindurchtreten des unteren Armes des Sperrhebels 35 durch den im Lagerstück 2o befindlichen Schlitz 40 und für das nachfolgende Einschnappen seiner Nase 39 vor die Fläche 41 des Lagerstücks 2o notwendig ist. Bei diesem Überziehen trifft die Schrägfläche 38 des Lagerstücks 2o auch noch auf die Schrägfläche 42 am unteren Arm des Sperrhebels 35 auf. Dadurch wird dieser weiter, als es durch die Wirkung seiner Nase 39 möglich ist, nach unten geschwenkt.
  • Hört dann der rückbewegende Druck auf den Zubringer auf, so gleitet er unter dem Einfluß der Zubringerfeder wieder ein Stück nach vorn, bis die Nase 39 des durch die Federbelastung 36 hochschwenkenden Sperrhebels 35 vor der Rastfläche 41 des Lagerstücks 2o einhakt und den Zubringer am weiteren Vorgehen in gespannter Stellung sperrt. Vorher, also vor der beschriebenen rückdrückenden Wirkung des zurückgeholten Zubringers, hatte der Sperrhebel 35 mit der Nase 43 seines aufwärts gerichteten zweiten Arms den infolge der Federbelastung 15 hochstrebenden Deckel ii in seiner zugeklappten Schließstellung gehalten. Die vom ankommenden Zubringer 16 ausgelöste Drehung des Sperrhebels 35 hatte aber jetzt den Deckel ii freigegeben, und dieser schnellte in seine gezeichnete Offnungslage hoch.
  • Die zweite Steuerschrägfläche 42, wie beispielsweise am unteren Sperrhebelarm gezeichnet, sichert das einwandfreie Arbeiten der Sperrvorrichtung und läßt für die Herstellungsgenauigkeit der sperrenden Flächen an der Hebelnasen 39 und 43 weitere Spielräume. Die am oberen Sperrhebelarm sitzende Nase 43 wird beim Wiederzuklappen des Deckels ii von der Schrägfläche 44 seines Halteschlitzes 45 getroffen, beiseitegedrängt und soll dabei vor ihrem folgenden Zurückschnappen in die den geschlossenen Deckel haltende Sperrlage den Hebel 35 soweit schwenken, daß dessen Nase 39 den gespannten Zubringer zum Vorschnellen freigibt.
  • 'Um dies zu erreichen, ist die Nase 39 hinsichtlich der Tiefe ihrer Eingriffsfläche niedriger als die Nase 43. Diese Ausbildung würde sich andererseits wiederum für den vom zurückgeholten Zubringer herbeigeführten Vorgang des Ausrastens von 43 - aus 44 an sich störend auswirken, ist aber durch die mittels der Hebelschrägfläche 42 beim Zusammenarbeiten mit der Zubringerschrägfläche 38 bewirkte geringe Überdrehung des Hebels 35 wieder ausgeglichen. Zur Erzielung der gleichen Wirkung könnte die zweite Steuerschrägfläche 42 auch am oberen Sperrhebelarm angeordnet sein, wobei dann die Eindringtiefe der Sperrnase 41 gegenüber der der Nase 43 etwas größer zu wählen wäre.
  • Die zum Auffüllen eines Magazins der vorgeschilderten Art bestimmte Patronenpackung ist zweireihig und enthält die gesamte Lademenge des Magazins. Sie hat eine solche Länge, daß sie in den im Magazin bei zurückgezogenem Zubringer 16 und geöffnetem Deckel ii freigemachten Zugang und Raum hineinpaßt, wobei vor ihr im Magazinmundstück i noch ein freier Raum verbleibt, der die aus den Haltegliedern =der Packung herausgeschobenen Patronen in loser Ordnung und Anlage zueinander aufnimmt.
  • Der die Patronen der Packung zusammenhaltende Rahmen 46 bzw. 47 besteht nach den in den Fig. 5 bis io dargestellten Ausführungsbeispielen aus einem Stück U-förmigem Blech, dessen Seitenwände durch Sicken 48, wie sie Fig. 8 zeigt, versteift sein können, und greift mit zwei längs gerichteten Innenvorsprüngen 49 (Fig. 6) in die Rillen bzw. mit zwei Längsrillen 5o (Fig. io) über die Ränder der Patronen, wodurch die Patronen gegen Herausfallen in Richtung der Patronenlängsachse gesichert sind. Die Randpatronen sind dabei gemäß Fig. io durch einen Absatz 51 im Boden des Rahmens 47 in zwei Reihen nebeneinander in verschiedener Höhenlage ausgerichtet. Die Höhe dieses Absatzes 51 ist der Randstärke der Patronen gleich. Der Absatz ermöglicht ein engeres Zusammenrücken der beiden Patronenreihen aneinander und macht deren Zusammenhalt so sicher, wie derjenige von Rillenpatronen ohne einen solchen Absatz ist.
  • An seinen beiden Enden, und zwar an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken, trägt der Patronenrahmen 46 bzw. 47 j e einen durch Wegfräsen der Enden der Innenvorsprünge 49 bzw. der Rillen 5o gebildeten Lappen 52, der einwärts gebogen ist, je um die äußerste Patrone an den beiden Rahmenenden herumfaßt und die Patronen gegen unbeabsichtigtes Herauswandern aus dem Rahmen sperrt. Diese Lappen laufen in längs des Rahmens abstehenden Fortsätzen 53 (Fig. 3) aus, mit denen sie nach dem Einlegen des Rahmens in das Magazin unter die Nase 54 (Fig. 3) eines um einen im Magazinrahmen 2 gelagerten Bolzen 55 drehbaren Winkelhebels 56 greifen.
  • Dieser Winkelhebel 56 ragt infolge des Drucks seiner Feder 56-T bei geöffnetem Magazindeckel mit einem zweiten Arm 57 über die Oberkante des Magazinrahmens 2 hervor, so daß er beim Zuklappen des Deckels ii von diesem niedergedrückt wird und mit einer Nase 54 den Lappen 52 am Vorderende des Patronenrahmens 46 bzw. 47 durch Druck auf die Fortsätze 53 aus der Vorschubbahn der Patronen ausbiegt. -Das geschieht im letzten Teil der Schließbewegung des Deckels. Der gleichzeitig freigegebene Zubringer kann dann die Patronen, ohne wesentlichen Widerstand zu finden, aus dem Patronenrahmen heraus gegen die Haltelippen des Magazinmundstücks vorschieben.
  • Die Sicherung des Patronenrahmens 46 bzw. 47 gegen Längsverschiebung im Magazin kann z. B. so erfolgen, daß der Patronenrahmen sich mit seinem der Magazinmündung zugekehrten Bodenrand gegen die Nase 54 des Winkelhebels 56 legt, während seinem anderen Ende eine im Magazinrahmen 2 befestigte Nase 58 (Fig. i) zweckmäßig in solcher Lage gegenübersteht, daß ein voller Rahmen an ihr vorbei von oben her in das Magazin eingelegt werden kann, ohne daß es nötig ist, den Rahmen mit seinem Vorderende zugleich unter die Nase 54 des Winkelhebels 56 unterzuschieben.
  • Damit der Patronenrahmen 46 bzw. 47 im Magazin auch gegen Verdrehen oder Querverschieben gesichert ist, sind im Magazin Abstützflächen für die Längskanten 59 der Seitenwandteile des Patronenrahmens vorgesehen. Die untere Abstützfläche wird vom Begrenzungsrand 6o (Fig. i) einer in bekannter Weise das Herausfallen eines geleerten Rahmens aus dem Magazin ermöglichenden Durchbrechung 61 in der unteren Magazinbreitseite gebildet. Ferner hat der Deckel ii eine Nut 62 (Fig. 4), gegen deren Längskante 63 sich die obere Patronenrahmenkante 59 anlegt, wenn der Deckel zugeklappt ist.
  • Damit der Verschluß der Waffe nach dem Leerschießen eines Magazins selbsttätig in seiner Offnungsstellung stehenbleibt und nach erfolgtem Wiederauffüllen des Magazins sofort das Weiterfeuern einleiten kann, stößt der Magazinzubringer 16 in an sich bekannter Weise, z. B. mit seinem unteren Fortsatz 2o, in seiner vorderen Endstellung auf die diesem gegenüberstehende Nase 64 (Fig. 2) eines im Ansatz 65 des Magazinrahmens 2 um einen Bolzen 66 drehbaren Hebels 67. Dieser drückt mit seiner anderen Nase 68 auf den in der Waffe gelagerten Unterbrecherhebel 69, der seinerseits die Abfeuerungsmöglichkeit unterbricht oder durch unmittelbares Verriegeln des Verschlußstücks dieses nach dem letzten Schuß aus dem .Magazin in seiner zurückgelaufenen Öffnungsstellung abfängt und festhält.
  • Praktische Versuche haben ergeben, daß es zweckmäßig ist, die schon mit Öffnungen 61 und 2i zum Entfernen geleerter Patronenrahmen bzw. zum Durchtritt der Zubringerspannase versehene untere Magazinbreitseitenwandung noch weiterhin so weit zu durchbrechen, daß über ihre ganze Ausdehnung nur schmale Haltestege 70 (Fig. 12) stehenbleiben. Diese bilden sodann schmale Gleitleisten für die auf ihnen lagernden Patronen eines in das Magazin eingelegten Patronenpakets. Dadurch ist die Reibung der vom Zubringer 16 im Magazin und in ihren eigenen Halterahmen vorgeschobenen Patronen derart verringert, daß selbst bei außergewöhnlichen Verschmutzungen Vorschubstörungen nicht auftreten und die Vorholkraft der Zubringerfeder 27 stets ausreicht, um die Patronen einwandfrei zur Magazinmündung hin nachzuschieben. Eingedrungener Schmutz, der beim Arbeiten des Magazins von den Patronen und dem Zubringer abgestreift und zur Seite gedrängt wird, findet in den Bodendurchbrechungen Platz und Ausweichmöglichkeit, ohne sperrend und klemmend zu wirken.
  • Um andererseits auch Verschmutzungen des Magazininnern möglichst vorzubeugen, ist gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. ii und 12 die an sich fast völlig offene Magazinunterseite wieder durch einen Deckel abgeschlossen. Er wird von dem hierzu plattenartig verbreiterten Zubringerspannhebe126, 28 gebildet. Auf diese Weise ist ein um das vordere, äußere Magazinauge 29 schwenkbarer Abschlußdeckel geschaffen, dessen aufstehender, gekrümmter Vorderrand 26 im Zusammenarbeiten mit der unteren Zubringerspannase (20, 25 in Fig.2) den Zubringer in die Spannstellung zurückführt und dessen für den Vorbeigang der Zubringerspannase vertiefte Mittelfläche 2611 den aus dem Magazininnern kommenden Schmutz ungehindert durch die durchbrochene untere Breitseitenwandung hindurch austreten läßt. In der Normalruhelage (Fig. ii) schließt der Spannhebel 26 das Magazin unten vollständig ab.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kastenmagazin für Selbstladgwaffen nach Patent 6o2 728 mit einem den Zubringer in seine das Nachfüllen ermöglichende Spannstellung zurückholenden Spannhebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (26) um ein Gelenk (29) an der äußeren Magazinvorderecke schwenkbar gelagert ist, mit gekrümmtem Hebelarm einen zweckmäßig mit einer reibungsvermindernden Anlagefläche (Rolle 25) versehenen Vorsprung (2o) des Zubringers hintergreift und in der Nähe der Magazinhinterseite in einem Griffstück (z8) endigt.
  2. 2. Magazin nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Klappdeckel (ii in Fig. 12) gegenüberliegende untere Magazinbreitseitenwandung zur Verminderung der Patronen- und Zubringerreibung bis auf schmale Haltestege und Gleitleisten (7o) für die Patronen durchbrochen ist.
  3. 3. Magazin nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zubringerspannhebel (26 in Fig. 12) als Staubschutzdeckel ausgebildet ist, der in seiner Normalruhelage die untere, von Durchbrechungen (2i, 61) durchsetzte Magazinbreitseitenwandung abschließt.
  4. 4. Kastenmagazin mit einer Spannstellung für den in seine Spannstellung zurückgeholten Zubringer und den zum Einlegen eines Patronenpakets entfernbaren Magazindeckel nach Patent 602 728 und insbesondere einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Sperrnasen (39 bzw. 43) des Sperrhebels (35), die zu ihrem Einfallen hinter das Sperrgegenglied (4i bzw. 44) des Zubringers (i6) bzw. des Deckels (ii) im Zusammenarbeiten mit diesen den Sperrhebel vorübergehend entgegen seiner Federbelastung (36) zurückschwenken, eine zweite Steuerschrägfläche (42) zugeordnet ist, die im Zusammenarbeiten mit dem von der zugehörigen Sperrnase (39) festzuhaltenden Teil (i6) dem Sperrhebel (35) vorübergehend eine etwas größere Rückdrehung erteilt, als die rückdrängende Wirkung der beiden Sperrnasen (39 und 43) und deren Eindringtiefe in das Sperrgegenglied (4i bzw. 44) des von ihnen festzuhaltenden Organs (i6 bzw. ii) beträgt.
  5. 5. Kastenmagazin zur Aufnahme von Patronenpaketen nach Anspruch i, gegebenenfalls bis 4, mit einer Vorrichtung zum Ausbiegen der Patronenhaltelippen der Packung, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Einwirkung des beweglichen Magazinwandteiles (ii) unterliegendes Organ (Hebel 56) am Magazinmundstück bei geöffnetem Deckel (ii) in eine dem Patronenhaltelappen (g3) eines eingelegten Patronenpaketes Raum zur Beibehaltung seiner Sperrlage gebende Abseitsstellung ausgerückt ist, während es von dem sich schließenden Deckel in eine den Haltelappen (g3) bis zur Freigabe der Patronen ausbiegende Lage mitgenommen wird.
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