DE569059C - Vorrichtung zur Zufuehrung von Patronen in mit radiale Patronenkammern tragendem Drehtrommelmagazin versehenen Maschinengewehren - Google Patents

Vorrichtung zur Zufuehrung von Patronen in mit radiale Patronenkammern tragendem Drehtrommelmagazin versehenen Maschinengewehren

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DE569059C
DE569059C DE1930569059D DE569059DD DE569059C DE 569059 C DE569059 C DE 569059C DE 1930569059 D DE1930569059 D DE 1930569059D DE 569059D D DE569059D D DE 569059DD DE 569059 C DE569059 C DE 569059C
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    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/73Drum magazines
    • F41A9/74Drum magazines with radially disposed cartridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zuführung von Patronen in mit radiale Patronenkammern tragendem Drehtrommelmagazin versehenen Maschinengewehren derjenigen Art, bei welcher das Magazin mittels des Verschlusses in absatzweise Teildrehungen versetzt wird. Bei den Vorrichtungen dieser Art wird bei der Teildrehung der Magazintrommel je eine Patrone unmittelbar in das Gehäuse mittels an dem ortsfesten Gestell sitzenden Teiles oder einer ortsfesten Grundplatte des Trommelträgers gezwungen. Die in das Gehäuse eingetretene Patrone wird alsdann in die Laufkammer durch den Verschluß eingeführt, weleher alsdann in die Schließlage gelangt. Diese bekannten Anordnungen machen eine besondere Ausbildung der Arbeitsteile erforderlich.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat den Zweck, auf sämtliche selbsttätigen Schußao waffen nach Art der Maschinengewehre anwendbar zu sein, welche am Verschluß einen Auszieher aufweisen, der mit federnden Zähnen ausgestattet ist, um die Patrone aus dem Magazin in radialem Sinne zu entnehmen und alsdann den eigentlichen Zuführungsteilen zuzuführen. Erfindungsgemäß ist jede radiale Magazinkammer an dem untersten Teil mit einem Bügel versehen, dessen hinter der untersten Patronenhülse verlaufender Mittelsteg in normaler Weise die Entnahme zu verhindern hat und durch an den Auszieherzähnen angebrachte Schrägebenen vorübergehend zwecks Entnahme der Patrone angehoben wird, während eine an dem ortsfesten Gestell vorgesehene Brücke als Anschlag wirkt, gegen den sich der Flansch der Patronenhülse beim Greifen der letzteren durch die Auszieherzähne anlegt.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. ι und 2 zeigen einen lotrechten Schnitt und die teilweise abgebrochene und geschnittene Draufsicht des Trommelmagazins und der damit zusammenwirkenden Teile kurz vor der Entnahme der Patrone.
Abb. 3 und 4 sind ähnliche teilweise Dar-Stellungen der Arbeitsteile bei der Entnahme der Patrone.
Abb. 5 und 6 zeigen die Seitenansicht und die teilweise geschnittene Draufsicht der Drehscheibe mit zusammenwirkenden Teilen.
Abb. 7 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie yx-jx der Abb. 5.
Abb. 8 und 9 zeigen die Draufsichten der Drehscheibe mit zugehörigen Teilen in zwei Arbeitslagen.
Abb. 10 zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie ιοχ-τοχ der Abb. 1.
Das Trommelmagazin ist durch eine Grundscheibe ι und eine trichterförmige Kappe 2, welche beide aus Metallblech bestehen, gebildet. Die Grundscheibe 1 ist durch irgendwelche Mittel mit dem Flansch 3' einer mittleren kegelförmigen Muffe 3 verbunden. Zwischen den beiden Teilen 1 und 2 ist eine kreisförmige Reihe
von parallelepipedischen Kästen 4, welche aus Metallblech bestehen und nach rückwärts offen sind, befestigt. Die Kästen verlaufen radial und in bezug auf die Grundscheibe 1 etwas nach einwärts geneigt. Das Innere dieser Kästen bildet eine entsprechende Anzahl von radialen Kammern, in welchen eine bestimmte Zahl von Patronen 5 Aufnahme findet. Die Patronen werden von unten durch eine vordere Öffnung 4' ίο des Kastens eingeführt, und zwar mit dem Geschoßende nach der Trommelachse zu, während der Rand 5' der Hülse in eine vordere Verbreiterung 4" des Kastens, wie aus Abb. 10 hervorgeht, hineinkommt. Infolge dieser An-Ordnung werden sämtliche Patronen gegen jede schädliche Gleitung nach der Trommelachse zu gehindert und orientieren sich nach dem Füllen der Magazinkammer selbsttätig so, daß der Rand der jeweilig oberen Patronenhülse hinter den Rand der nächst unteren greift. Die Gesamtzahl der Patronen wird nach abwärts in bekannter Weise durch die Feder 6 gedrückt, die innerhalb des Kastens angeordnet ist und auf die Stützplatte 7 einwirkt, die gleitbar im Kasten angeordnet und mittels der Verlängerung 7' entlang eines Schlitzes 4° der Kastenvorderwand geführt wird. Die unterste Patrone, welche mit ihrem Boden sich gegenüber der Öffnung 4' des Kastens befindet, findet keinen entsprechenden Halt durch die Verbreiterung 4" und könnte daher ausgleiten. Um dies zu verhindern, ist ein nachgiebig biegsamer Bügel 8 aus Metalldraht mit seinem mittleren Steg vor dem Patronenboden angeordnet und ist mittels seiner Schenkel, welche vorzugsweise bei 8' zwecks Erhöhung der Biegsamkeit gebogen sind, an den Seitenwänden des Kastens verankert. Diese Verankerung kann beispielsweise durch Festklemmen der Schenkelenden zwischen zurückgebogenen Zungen 9 erfolgen, welche von den seitlichen Wandungen des entsprechenden Kastens vorragen.
Das Trommelmagazin ist zwecks leichterer Handhabung und Förderung mit einem biegsamen Handgriff 10, vorzugsweise aus Leder, versehen, welcher mittels der Teile io' an der Kappe 2 festgehalten wird. Das Trommelmagazin ist bestimmt, als abnehmbares und . befestigbares Ganzes auf einen drehbaren Teil des an dem Maschinengewehr angebrächten Trägers aufgesetzt und nach dem Entleeren fortgenommen zu werden. Der drehbare Träger ist durch eine Scheibe 11 gebildet, welche an einem Hohlzapfen 12 abgestützt ist, dessen Grundplatte 12' durch das ortsfeste Gestell 13 befestigt wird. In diesem Gestell ist der Lauf 14 angeordnet, welcher zweckmäßig axial gleitbar ist, während hinter dem Lauf der Verschluß 15 in üblicher Weise vorgesehen ist. Der Verschluß muß für den Zweck der Erfindung in an sich bekannter Weise ausgebildet sein, nämlich in dem oberen Teil ein Paar von nachgiebig gelagerten Auszieherzähnen 15* aufweisen, die verschwenkbar, z. B. auf den Zapfen 15^, gelagert und bestimmt sind, beim Schließen des Verschlusses in den Rand 5' der Patronenhülse einzugreifen. Ebenfalls zu dem Zweck der Erfindung muß jeder dieser Auszieherzähne 15° an der oberen Fläche nach der Schrägebene 15' geschnitten sein. Beim Rücklauf des Verschlusses wird die gefaßte Patrone aus der ,Trommel losgelöst und durch entsprechende Arbeitsteile in Reihe mit der Lauf kammer 14 bewegt, worauf bei der Rückkehr des Verschlusses in seine Verriegelungslage die Patrone in den Lauf eingeschoben wird. Die Bewegungsteile für die Patrone sind für die Erfindung nebensächlich, ebenso wie die Ausbildung der übrigen an sich bekannten Arbeitsteile mit Ausnahme der nachgiebig gelagerten oder elastischen Auszieherzähne 15".
Die Mittelachse des Hohlzapfens 12 ist in der lotrechten Längsebene des Gewehres angeordnet, in welcher auch die Achsen des Laufes 14 und des Verschlusses verlaufen. Die Scheibe 11 ist an dem Hohlzapfen 12 mittels eines kegelförmigen Ringes 16 befestigt, dessen Innenbohrung ein Gewinde aufweist, das auf das entsprechende Außengewinde des Hohlzapfens 12 aufgeschraubt ist. Wird die Magazintrommel auf den Hohlzapfen 12 aufgesetzt, so gelangt die innen kegelförmige Muffe 3 der Trommel auf den entsprechenden Kegelteil des Ringes 16, wodurch eine Zentrierung erfolgt, während sich der Flansch 3' der Muffe 3 zum Abstützen an die Scheibe 11 legt. Diese Scheibe 11 trägt in entsprechender Anordnung einen oder eine Mehrzahl von vorspringenden Zapfen 17, welche bestimmt sind, in eine ebensolche Anzahl von Löchern einzutreten, die an dem Flansch 3' vorgesehen sind. Infolge dieser Anordnung wird nach dem Aufsetzen der Trommel auf die Scheibe 11 diese letztere mit der Trommel verriegelt, so daß die letztere mitbewegt wird, wenn der Scheibe 11 eine Drehbewegung erteilt wird.
Nachdem das Magazin auf die Scheibe 11 einmal aufgesetzt worden ist, wird es in seiner Lage zeitweise durch ein Paar von federnden Klinken 18 verriegelt, welche in die Längsschlitze 12" des Hohlzapfens 12 eingesetzt und auf den Zapfen 19 verschwenkbar sind. Die unteren Enden der Klinken werden durch die Federn 20 beeinflußt, welche bestrebt sind, diese Enden über die Oberfläche des'Hohlzapfens 12 zu zwängen, so daß der Vorsprung i8' mit dem oberen Rand der Kegelmuffe 3 in Eingriff kommt und so das Magazin gegen Herausschieben zurückhält.
Innerhalb des Hohlzapfens 12 ist gleitbar eine Spindel 21 gelagert, "welche oben aus dem Hohlzapfen heraustritt und mit dem Handgriff 21' versehen ist. Die Spindel 21 wird dau-
ernd nach aufwärts durch die Feder 22 gezwängt und besitzt einen abgeflachten Zwischenteil 21", gegen welchen unter der Wirkung der Federn 20 die oberen abgerundeten Enden 18" der Klinken iS angelegt werden, sobald sich diese letzteren in der Verriegelungslage befinden. Durch das Stoßen der Spindel 21 nach abwärts, wie dies in gestrichelten Linien nach Abb. 1 gezeigt ist, gelangen die Teile 2iB von größerem Durchmesser, die sich oberhalb des Teiles 21° befinden, in Eingriff mit den Endteilen 18" und zwängen diese Endteile 18" nach außen, wodurch die Vorsprünge 18' nach einwärts verschwenkt werden und den Rand der Muffe 3 freigeben. Dadurch kann das Magazin durch Anfassen des Handgriffes 10 in der Richtung nach aufwärts herausgeschoben werden.
Die beschriebene Einrichtung ist besonders vorteilhaft, wenn man das Magazin mittels nur einer Hand in die und aus der Arbeitslage bringen will, was besondere Wichtigkeit hat, wenn das Maschinengewehr an Flugzeugen angebracht ist. Für das Einsetzen des Magazins in die Arbeitslage wird dasselbe mit einer Hand mittels
?-5 des Handgriffes 10 gegriffen und auf den Hohlzapfen 12 soweit wie möglich nach abwärts gestoßen, wobei es sich selbsttätig in beschriebener Weise verriegelt, während zwecks Heraushebens man nur nötig hat, mittels der den Handgriff 10 greifenden Hand den Handgriff 21' nach abwärts vorzustoßen und dann das ganze Magazin emporzuheben.
Zwecks absatzweiser Drehung der Scheibe 11 und infolgedessen des von ihr getragenen Magazins besitzt die Scheibe 11 an der unteren Fläche eine kreisförmige Reihe von Zapfen 23 in genau derselben Anzahl wie diejenige der radial verlaufenden Kästen 4. Mit diesen Zapfen 23 wirkt ein Riegel 24 nach Abb. 5, 6 zusammen, welcher außen und an der einen Seite des Gestelles 13 vorgesehen ist und in der Längsrichtung, beispielsweise durch Führungen 25 des Gestelles, gleiten kann. Dieser Riegel ist durch eine Spindel 26, welche durch einen Längsschlitz 13' des Gestelles frei hindurchgeht und außen einen Handgriff 26' trägt, mit dem Verschluß 15 verbunden, indem das innere Ende der Spindel in dem Verschluß eingeschraubt ist. Infolgedessen nimmt der Riegel 24 an den Hinundherbewegungen des Verschlusses teil. Der Riegel 24 besitzt eine Längsrippe 24', welche zwischen je zwei Paaren der Zapfen 2^ der Scheibe 11 eintreten kann (Abb. 6), wodurch die Scheibe 11 gegen jede Drehung gehindert ist. In dieser Längsrippe 24' ist ein Fenster und gegenüber diesem etwas nach abwärts ist in dem Riegel selbst ein Ausschnitt 24" vorgesehen, in welchem ein Hemmungsanker 27 Aufnahme findet. Dieser Anker wird zwecks Verschwenkbarkeit in einer waagerechten Ebene durch ein Winkeleisen 240 gehalten, welches auf der einen Seite des Riegels 24 vorspringt. Der Anker ist mit dem Winkeleisen durch einen lotrechten Zapfen 28 verbunden und wird mittels einer federnd gelagerten, gegen die Bodenwandung des Ausschnittes 24" anliegenden Spindel 29 normalerweise in die seitliche oder Offerstellung gedrängt, wie in Abb. 6 gezeigt ist, Hs der hintere Zahn 27' des Ankers sich gegen den Riegel 24' anlegt. Der wirksame Teil des Riegels, welcher mit den Zapfen 23 zusammenarbeitet, besteht aus einer in Gestalt einer Schrägebene ausgebildeten Längsrippe 27", welche, sobald der Anker nach dem Riegel zu verschwenkt worden ist, d. h. in die Verriegelungslage gelangt, in das Fenster der Rippe 24' eintritt und den fehlenden Teil dieser Rippe, wie aus Abb. 8 ersichtlich ist, ausfüllt. Infolgedessen befindet sich der Anker, wenn der Verschluß 15 geschlossen oder nahezu geschlossen ist (Abb. 5 und 6), innerhalb des Kreisumfanges, der durch die inneren Flächen der Zapfenreihe 23 begrenzt ist, wobei die Rippe 24' des vollständig oder nahezu - vollständig vorgeschobenen Riegels zwischen zwei Paaren der Zapfen 23 hindurchgleitet und die Scheibe 11 verriegelt. Wenn der Verschluß nach rückwärts bewegt wird und den Riegel 24 nach Abb. 8 zur Rückbewegung zwingt, muß die Rippe 27" zwischen je zwei Zapfen 23 des betreffenden Paares hindurchgleiten, wodurch der Anker veranlaßt wird, eine Schwenkbewegung auszuführen und sich dem Riegel zu nähern. Nachdem das genannte Paar der Zapfen überschritten ist, erhält der Anker 27 95-wiederum eine Schwenkbewegung nach außen, wodurch der Anker geöffnet wird. Bei der Rückkehr des Verschlusses in die Schließlage kommt die Rippe 27" des offenen Ankers zwischen das nächstfolgende Paar der Zapfen 23 in Eingriff, und da sich der Anker infolge des Aufstützens des Zahnes 27' gegen den Riegel 24 nicht mehr öffnen kann, so zwingt die Rippe 27" denjenigen Zapfen 23, welcher sich hinter der genannten Rippe befindet, zum Durchgang durch das in der Rippe 24' vorgesehene Fenster, wie aus Abb. 9 ersichtlich ist. Auf diese Weise wird die Scheibe 11 gezwungen, in dem durch den Pfeil angegebenen Sinne eine Teildrehung auszuführen, was durchaus möglich ist, weil das Ende der Rippe 24 des Riegels noch nicht in Eingriff mit dem entsprechenden Paar der Zapfen 23 gekommen ist. Sobald jedoch der Riegel in die Lage nach Abb. 6 gelangt, hat er bereits die Scheibe 11 in dem durch den Pfeil in Abb. 9 angegebenen Sinne um einen Winkel zur Teildrehung gebracht, der dem radialen Abstand eines Zapfenpaares 23 entspricht. Dadurch wird in ähnlicher Weise eine absatzweise Drehung der Scheibe 11 und somit des Magazins bewerkstelligt, und zwar während des Rückwärtshubes des Verschlusses und kurz bevor
dieser letztere in die Schließlage gegen den Lauf 14 angelangt ist.
Jegliche Drehung der Scheibe 11 in entgegengesetztem, nicht gewünschtem Sinne wird durch eine federbelastete Klinke 30 verhindert (Abb. 6), welche mit der Scheibe 11 ein Ganzes bildet und im Eingriff mit den Zähnen eines Klinkenrades 30' steht, welches mit dem Flansch der Grundplatte 12' ein Ganzes bildet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende:
Die relative Lage der Zapfenreihe 23 und des Riegels 24 muß derart angeordnet sein, daß am Ende der absatzweisen Drehung der Scheibe 11 die radiale Mittelebene eines Kastens 4 mit der lotrechten Längsmittelebene der Vorrichtung zusammenfällt. Die sich am Boden des Kastens, d. h. gegenüber der Öffnung 4', befindende Patrone steht in Reihe mit den Auszieher-
ao zähnen 15® des Verschlusses, während der Flansch 5' der Hülse gegen "die Brücke 31 anstößt, welche einen Vorsprung des Gestelles bildet (Abb. 1 und 2). Sobald der Verschluß 15 in die Schließlage vorgeschoben wird, werden die Auszieherzähne 15® mittels ihrer geneigten Flächen 15' zunächst auf den mittleren Steg des Bügels 8 einwirken und heben den Bügel in die unwirksame Lage, während; sobald der Verschluß in die Schließlage angelangt ist, die Auszieherzähne die Patrone 5 fassen, welche infolgedessen nicht zurückspringen kann, da sie sich mit ihrem Flansch 5' gegen die Brücke 31 anlegt (Abb. 3, 4). Beim Rücklauf des Verschlusses wird die Patrone aus dem Kasten 4 des Magazins entnommen und in irgendeiner Weise in den Lauf eingeführt. Zu gleicher Zeit sinkt in dem betreffenden Kasten 4 eine weitere Patrone nach abwärts, während sich der Bügel 8 entsprechend verschwenkt, um diese Patrone zu verriegeln. Beim Rückgang des Verschlusses erfolgt die absatzweise Drehung der Scheibe 11 und infolgedessen der Magazintrommel, so daß die unterste Patrone des folgenden Kastens in die Entnahmelage gelangt. Auf diese Weise wirkt die Vorrichtung, bis sämtliche Patronen nach und nach aus den nacheinanderfolgenden Kästen entnommen worden sind. Infolgedessen, daß die absatzweise Drehung der Magazintrommel durch den Verschluß nicht während des heftigen Rücklaufhubes, sondern während des sanfteren Rückwärtshubes erfolgt, der durch die elastische Wirkung der Spannfeder bewirkt wird, wird erreicht, daß verklemmungslose Wirkungsweise gesichert wird.
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Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Zuführung von Patronen in mit radiale Patronenkammern tragendem Drehtrommelmagazin versehenen Maschinengewehren, in welcher die Patrone aus dem Magazin in radialem Sinne durch Vermittlung von federnden Zähnen" des an dem Verschluß vorgesehenen Ausziehers entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede radiale Kammer (4) an dem untersten Teil mit einem Bügel (8) versehen ist, dessen hinter der untersten Patronenhülle verlaufender Mittelsteg in normaler Weise die Entnahme zu verhindern hat und durch an den Auszieherzähnen (15°) angebrachte Schrägebenen (15') vorübergehend zwecks Entnahme der Patrone angehoben wird, während eine an dem ortsfesten Gestell vorgesehene Brücke (31) als Anschlag wirkt, gegen den sich der Flansch (5') der Patronenhülse beim Greifen der letzteren durch die Auszieherzähne anlegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem scheibenförmigen Träger der Magazintrommel, der drehbar auf einem hohlen Zapfen gelagert ist, welcher auf dem Gestell befestigt und mit elastischen Rückhalteklinken für das Magazin versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (18), die in Längsschlitzen der Wandung des Hohlzapfens gelagert sind und durch Federn (20) in die wirksame Rückhaltelage gebracht werden, durch eine Spindel gesteuert sind, die gleitbar im Inneren des Hohlzapfens angeordnet ist und aus dem letzteren vortritt, um mit Hilfe eines Griffknopfes (21') gesteuert zu werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit einem absatzweisen Antriebsteil für die Trägerscheibe der Magazintrommel, bestehend aus einem Riegel, welcher unmittelbar mit dem Verschluß verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (24) eine Längsrippe (24') aufweist, welche bestimmt ist, sich zwischen zwei Paaren der Zapfen einer kreisförmigen, von der unteren Fläche der Trägerdrehscheibe (11) vorspringenden Zapfenreihe (23) einzuschieben und welche auf einem bestimmten Teil (25") teilweise unterbrochen und an dieser Stelle mit einem Hemmungsanker (27) versehen ist, der frei beim Rücklauf des Verschlusses zwischen den Zapfen eines Paares der Zapfen hindurchgeht und sich- zwischen die beiden Zapfen des nächstfolgenden Paares beim Rückwärtshub des Verschlusses zwecks der absatzweisen Teildrehung der Scheibe einschiebt, so daß infolge des Eingriffes der Rippe (24') mit zwei gegenüberliegenden Zapfenpaaren die Drehscheibe (11) nunmehr verriegelt ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930569059D 1929-10-11 1930-10-11 Vorrichtung zur Zufuehrung von Patronen in mit radiale Patronenkammern tragendem Drehtrommelmagazin versehenen Maschinengewehren Expired DE569059C (de)

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