DE217261C - - Google Patents

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DE217261C
DE217261C DENDAT217261D DE217261DA DE217261C DE 217261 C DE217261 C DE 217261C DE NDAT217261 D DENDAT217261 D DE NDAT217261D DE 217261D A DE217261D A DE 217261DA DE 217261 C DE217261 C DE 217261C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/29Feeding of belted ammunition
    • F41A9/32Reciprocating-slide-type belt transporters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführvorrichtung für das Patronenband bei Maximgeschützen. Die Patronenzuführvorrichtung, welche bisher bei den Maximgeschützen verwendet wird, besteht aus einem Zuführblock, welcher an seinem oberen Teile mit einem quer zur Längsachse des Geschützes hin und her bewegbaren Schlitten versehen ist. An diesen Schlitten sind zwei unter Federwirkung
ίο stehende Zuführklinken angelenkt, durch welche das Patronenband schrittweise durch den Zuführungsblock vorwärtsbewegt wird, so daß die in dem Bande steckenden Patronen nacheinander in die erforderliche Lage gebracht werden, um diirch den Patronenträger aus dem Bande herausgezogen und hiernach zwecks Abfeuerns in den Lauf eingeführt zu werden. Das Hin- und Herbewegen des Schlittens in dem Zuführblocke wird durch einen Arm bewirkt, welcher seine Bewegung durch die Hin- und Herbewegungen des Geschützlaufes beim Feuern des Geschützes erhält. Der Zuführblock ist an seinem unteren Teile mit Sperrklinken versehen, durch welche das Patronenband an einer Bewegung gehindert wird, wenn der Zuführschlitten vor Vollendung seines Arbeitsweges zurückgezogen wird.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf den Zuführschlitten und seine federbelasteten Klinken. Diese Klinken, die lose auf ihrer Tragachse an dem Schlitten gelagert sind, wurden bisher in ihrer Arbeitsstellung lediglich durch die Seitenwände des Teiles des Zuführblockes gehalten, in welchem sich der Schlitten bewegt, so daß beim Herausziehen des Schlittens aus dem Zuführblocke die Klinken leicht unbeabsichtigt entfernt werden können. Auch wenn der Schlitten sich in dem Blocke befindet, können die Klinken ihre Arbeitslage durch Seitenverschiebung auf ihrer Tragachse ändern und durch Aufliegen gegen die Seitenwände des Führungsblockes schädliche Reibungen verursachen, durch welche die ordnungsmäßige Wirkungsweise der Vorrichtung beeinträchtigt wird.
Nach der Erfindung wird die Lagerung der Klinken auf ihrer Tragachse in der Weise bewirkt, daß die Klinken zwar von Hand ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen entfernt werden können, jedoch in ihrer Arbeitslage auf der Tragachse gesichert werden, so daß eine unbeabsichtigte Lösung oder seitliche Verschiebung der Klinken ausgeschlossen wird. In ähnlicher Weise ist die Befestigung der Klinkenfeder an dem Schlitten so ausgeführt, daß die Feder von Hand ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges entfernt werden kann, um im Bedarfsfalle eine gebrochene oder schadhafte Feder durch eine neue zu ersetzen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht. Fig. ι ist eine Oberansicht und Fig. 2 ein Querschnitt nach 1-1 der Fig. 1, welche den mit den Verbesserungen versehenen Zuführblock zeigt. Fig. 3 ist ein Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von rechts gesehen, Fig. 4 eine Seitenansicht des Schlittens nach Abnahme von dem Zuführblocke und nach Entfernung der mit ihm verbundenen Teile. Fig. 5 und 6 sind Endansichten des
Schlittens. Fig. 7 und 8 sind eine Seitenansicht und eine Endansicht einer der Zuführklinken. Fig. 9 und 10 sind eine Seitenansicht und eine Oberansicht, der Klinkenfeder. Fig. 11 bis 13 sind Seitenansichten, welche das Zusammensetzen der einzelnen Teile des Schlittens veranschaulichen. Fig. 14 ist eine Seitenansicht des Schlittens, welche das Maß der Winkelbewegung der Zuführklinken beim Zurückziehen des Schlittens und das Hinübergleiten des freien Endes der Klinken über die in dem Bande steckenden Patronen veranschaulicht. Fig. 15 bis 19 zeigen eine Ab^ änderung des Schlittens und seiner Klinken, und zwar ist Fig. 15 eine Seitenansicht des Schlittens und seiner Teile, Fig. 16 eine Endansicht des Schlittens nach Entfernung der Klinken, Fig. 17 und 18 eine Seitenansicht und eine Endansicht einer der Klinken, wäh-
20. rend Fig. 19 in Seitenansicht die Befestigung der Klinke an dem Schlitten zeigt.
Der Zuführblock A ist in geeignete Öffnungen der Seitenplatten B des Schloßgehäuses des Geschützes eingepaßt. Der Geschützlauf C ist mit dem üblichen Verschlußgehäuse C1 versehen, das in bekannter Weise mit 'dem Lauf in dem Schloßgehäuse beim Feuern des Geschützes hin und her gleitet.
In Führungen α des Zuführblockes (Fig. 1 bis 3) ist der Schlitten D zur Achse des Laufes beim Feuern des Geschützes quer verschiebbar. Er wird durch bekannte Mittel von dem hin und her gehenden Lauf bewegt, und zwar bestehen diese Mittel bei der därgestellten Ausführungsform aus dem Hebel E (Fig. ι und 2), der einen Stift E* trägt, welcher in einen Schlitz des Schlittens eingreift und von einem senkrecht in dem Zuführblocke gelagerten Zapfen E1 getragen wird.
An diesem Zapfen sitzt ein zweiter Hebel E2, der mit seinem freien Ende in die Nut C2 der Verlängerung einer der Verschlußgehäuseplatten C1 eingreift. F sind die Zuführklinken, welche auf der Unterseite des Schlittens D durch die Tragachse D1 mit dem Schlitten verbunden sind, und G ist ihre Feder. H sind die bekannten Sperrklinken und I ist das Patronenband.
Wie ans Fig. 4 bis 6 und 11 bis 14 er-
sichtlich' ist, besteht der Schlitten D aus einer rechtwinkligen Platte der üblichen Form, welche auf ihrer Unterseite Längsrippen D2 besitzt. Nahe an dem einen Ende dieser Rippen sind Querlöcher zur Aufnahme der Tragachse D1 vorgesehen, die in diesen Löchern fest gelagert ist. Das entgegengesetzte Ende des Schlittens ist auf der Unterseite mit zwei Klammern D3 versehen, die zum Halten der Feder G dienen.
Das der Tragachse D1 benachbarte Ende des Schlittens ist mit zwei Nuten D4 versehen (Fig. 6). Die Zuführklinken F sind neben ihren Lageraugen mit Ansätzen f versehen, die in die Nuten Z)4 des Schlittens eingreifen, wenn die Klinken sich in ihrer Arbeitsstellung auf der Tragachse D1 befinden (Fig. 2 und 14). Um ein seitliches Verschieben der Klinken auf ihrer Tragachse D1 zu ermöglichen, sind die Ansätze f bei f1 unterschnitten (Fig. 7 und 8), so daß ebene Flächen ' f2 gebildet werden, die gegen die Unterseite des Schlittens D anliegen, wenn sich die Klinken in der wagerechten Lage (Fig. 11) befinden. Sobald die Klinken diese Lage einnehmen, stehen die Ansätze f außer Eingriff mit den Nuten D4 des Schlittens D (Fig. 11), so daß die Klinken auf ihrer Tragachse seitlich frei bewegt werden können, und zwar entweder nach innen, um sie mit dem Schlitten zu verbinden, oder nach außen, um sie zu entfernen. Wenn die Klinken auf ihrer Tragachse so weit wie möglich nach innen geschoben werden, bis sie die benachbarten Teile der Rippen D2 auf der Unterseite des Schlittens treffen, so liegen ihre Ansätze f den Nuten Z)4 des Schlittens gegenüber und greifen in diese ein, sobald ihre freien Enden f3 unter dem Einfluß der Feder G nach unten gedreht werden (Fig. 13). Alsdann sind die Klinken in ihrer Arbeitsstellung auf der Tragachse gesichert.
Die Feder G besteht aus einem Metallstück, welches zwei gebogene, nachgiebige Arme g besitzt (Fig. 9 und 10); ihr flaches Ende ist so ausgeschnitten, daß es nach unten zwecks Bildung eines Griffstückes g1 umgebogen werden kann, während seitliche Flanscheng2 stehen bleiben, die zum Eingriff mit den Klammern Z)3 auf der Unterseite des Schlittens dienen, wobei sich das Griffstück zwischen die beiden Klammern legt Und somit die Feder an einer Seitenverschiebung hindert. Die freien Enden der nachgiebigen Arme g der Feder greifen in Rasten fl auf der Oberseite der Klinken F (Fig. 14) ein, um einen Federdruck auf die Klinken auszuüben. Durch den Eingriff der freien Enden der Federarme g in die Rasten /"4 der Klinken wird auch eine Längsverschiebung der Feder verhütet. Beim Einsetzen der federnden Platte· G werden die freien Enden ihrer Arme g oberhalb der Klinken und jenseits der Rasten fl gegen den Schlitten D gelegt (Fig. 12), während das entgegengesetzte Ende der Feder gegen den Schlitten nach innen gedrückt wird, bis seine Oberfläche dicht gegen die Unterseite des Schlittens anliegt. Diese Lage wird durch die Nachgiebigkeit der federnden Platte G ermöglicht. Die Feder G wird dann mittels des Griff Stückes g1 in der Längsrichtung von den Klinken entfernt, wobei seine Seitenflanschen g2 mit den Klammern D3 des
Schlittens in Eingriff kommen. Sobald die freien Enden der Arme g weit genug nach links bewegt sind, schnappen sie in die Rasten fi der Klinken ein. Die Feder G nimmt dann auf dem Schlitten ihre Arbeitsstellung ein und kann nur dadurch entfernt werden, daß zunächst die freien Enden der nachgiebigen Arme g aus den Rasten /"4 ausgehoben werden und die Feder G dann mittels
ίο des Griffstückes g1 derartig verschoben wird, daß ihre Seitenflanschen g2 mit den Klammern Z)3 außer Eingriff kommen.
Wenn die Teile sich in der Lage nach Fig. 14 befinden, können sich die Ansätze der Klinken frei in den Nuten D4 des Schlittens bewegen, sobald die Klinken beim Feuern des Geschützes sich um ihre Tragachse drehen; die Größe dieser Bewegung genügt indessen nicht, um die Ansätze außer Eingriff mit den Nuten zu bringen. Die Klinken werden auf die Weise in ihrer Lage gesichert, so daß sie sich auf ihrer Tragachse seitlich nicht verschieben können, obwohl ihre Winkelbewegung beim Feuern des Geschützes ungehindert ist.
Bei der in Fig. 15 bis 19 dargestellten Ausführungsform ist der Schlitten D an Stelle der Nuten D1 mit nach unten gerichteten Ansätzen D5 von halbrunder Form versehen, die eine solche Dicke besitzen, daß sie zwisehen sich und dem benachbarten Teile der Rippen D2 Aussparungen D6 (Fig. 16) freilassen, in welchen die Ansätze f der Klinken in deren Arbeitsstellung liegen. Die Ansätze f sind mit entsprechenden halbrunden Nuten f5 (Fig. 17) versehen, welche nur dann mit den halbrunden Ansätzen D5 in gleicher Flucht liegen, wenn die Klinken in ihre wa-
. gerechte Lage (Fig. 19) gedreht werden. In dieser Stellung können die Klinken sich frei auf ihrer Tragachse verschieben, so daß sie davon abgezogen oder daraufgeschoben werden können.
Die Erfindung ist auf die beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung nicht beschränkt, vielmehr können die einzelnen Teile der Vorrichtung, insbesondere die Klinken und die mit diesen zusammenwirkenden Teile des Schlittens, auch in anderer Weise ausgeführt werden. Die Teile müssen indessen stets so gebaut sein, daß die Klinken beim Gegendrücken gegen die Unterseite des Schlittens gegen den Widerstand ihrer Feder freigegeben und seitlich von ihrer Tragachse abgezogen werden können, sobald sie eine Winkeldrehung über ihre Arbeitslage hinaus erfahren haben.

Claims (2)

Pa TENT-A nspküche:
1. Zuführvorrichtung für das Patronenband bei Maximgeschützen, bei welcher ein durch die Bewegungen des Geschützlaufs bewegter Schlitten mit federnden, auf einer Achse des Schlittens lose drehbaren Zuführklinken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuführklinke (F) einen Ansatz (f) besitzt, der bei ihrer Arbeitsstellung in eine Nut (D1J des Schlittens (D) eingreift, und derartig unterschnitten ist, daß er bei einer Winkeldrehung über die Arbeitsstellung hinaus außer Eingriff mit der Nut kommt und die Klinke zum seitlichen Abziehen von ihrer Tragachse (D1J freigibt.
2. Zuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (D) durch nach unten gerichtete Ansätze (D5J begrenzte Aussparungen (D6J besitzt,
in welche die mit einer Nut (f5) versehenen Ansätze (f) der Klinken (F) eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT217261D 1908-09-03 Active DE217261C (de)

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