AT139546B - Kastenmagazin für Selbstladewaffen. - Google Patents
Kastenmagazin für Selbstladewaffen.Info
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Description
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Kastenmagazin für Selbstladewaffen.
Die Erfindung betrifft ein Kastenmagazin für selbsttätige Feuerwaffen. Sie bezweckt. ein leergeschossenes Magazin, das ein festes zum dauernden Verbleib an der Waffe sein kann oder zweckmässiger ein auswechselbares Ansteckmagazin ist, schnellsten wieder feuerbereit zu machen, zeitraubende Füllmassnahmen auszuschalten und das beschwerliche Mitführen gefüllter Magazine oder besonderer Füllvorrichtungen entbehrlich zu machen.
Hiezu ist das neue Magazin zunächst in an sich bekannter Weise zur Schaffung einer Öffnung für das Einbringen eines Patronenpaketes mit einem entfernbaren Seitenwandteil und einem von aussen spannbaren Zubringer versehen, der die Patronen gegen Haltelippen an der Magazinmündung vordrückt, von wo sie durch ein Organ der Waffe nach vorn herausgeschoben werden. Weiterhin ist bei dem Magazin erfindungsgemäss und abweichend von bekannten Anordnungen mit einer Zwangssteuerung zwischen dem Zubringer und dem beweglichen Magazinwandteil eine selbsttätig einfallende Sperrvorrichtung vorgesehen, die wechselweise entweder den in seine gespannte Lage zurückgeholten Zubringer gegen Vorschnellen oder die entgegen einer auf Öffnen wirkenden Feder in die Sehliesslage gebrachte Magazinwandung gegen Öffnen sichert.
Während es bei den bekannten Einrichtungen mit vom Aufklappen eines Magazindeckels abhängigem Zurückführen des Zubringers einer besonderen Sperre des Deckels in seiner geöffneten Lage gegen die Wirkung der Zubringerfeder bedarf, die zum Schliessen des Magazins von Hand besonders wieder gelöst werden muss, fällt dies bei der Einrichtung nach der Erfindung fort. Es vereinfacht sich sowohl die Handhabung bei der Munitionsversorgung als auch der Aufbau der Einrichtung an sich. Nach dem Zurückholen des Zubringers und Einlegen des Patronenpaketes ist lediglich eine Sehliessbewegung des Deckels erforderlich.
Für das Einlegen der Patronenpackungen in das Magazin ist es von Vorteil, das Magazin zunächst in bekannter Weise waagrecht liegend mit einer Breitseite nach oben an der Waffe anzuordnen und sodann diese obere Breitseite als einen um das waffenseitige Magazinende schwenkbaren Deckel auszubilden.
Das Magazin kann ansteckbar und abnehmbar ausgeführt sein, wozu sich eine Ausbildung als Blechkasten mit vorgesetztem Stahlmundstück empfiehlt. Das Mundstück ist dadurch der grösseren, durch das öftere Anstecken und Abnehmen bedingten Beanspruchung gewachsen und auch von genügender Festigkeit gegenüber den daran angreifenden Haltemitteln zum Anschliessen des Magazins an die Waffe sowie schliesslich auch als Träger für die Glieder und Gelenke des daran anzuordnenden Klappdeckels geeignet.
Das Zurückführen des Zubringers in seine Spannstellung zum Freimachen des von einem Patronenpaket im Magazin benötigten Raums wird durch einen Spannhebel erleichtert, der um ein Gelenk an der äusseren, vorderen Magazinecke schwenkbar gelagert ist, mit seinem gekrümmten Hebelarm vor einer Spannase des Zubringers herumgreift und hinter der hinteren Magazinwand in einem Handgriff endet.
Dann wird der Zubringer durch einen für den Schützen bequemen Zug am Spannhebel gespannt, der an der Nase des Zubringers entlang gleitend diesen auswärts drückt, und mit fortschreitendem Zurückdrücken des Zubringers und dabei wachsendem Federwiderstand wird der Abstand des Drehpunktes des Hebels von seinem Angriffspunkt am Zubringer ständig kleiner, so dass die am Hebelgriff aufzubringende Muskelkraft während des gesamten Spannvorganges trotz der sieh steigernden Spannung der Zubringerfeder annähernd gleich und mässig bleibt.
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Das zum Munitionsersatz vorgesehene Patronenpaket kann für ein-oder für mehrreihige, z. B. zickzackförmige Lagerung der Patronen eingerichtet sein. Es enthält die gesamte Ladenmenge für ein Magazin in einem Halterahmen aufgereiht, aus dem heraus die Patronen durch den Magazinzubringer bis an die Haltelippen der Magazinmündung und damit in den Bereich des sie weiterhin in das Patronenlager des Waffenlaufes vorbringenden Waffenteils übergeschoben werden. Sperrmittel zur sicheren Fest-
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das Herausschieben der Patronen aus dem Halterahmen mittels des Magazinzubringers ohne besonderen Kraftaufwand vor sich gehen kann. Der geleerte Halterahmen wird beim Öffnen des Magazins selbsttätig ausgeworfen, indem er z. B. in an sich bekannter Weise zufolge seiner eigenen Schwere durch eine unter ihm befindliche Öffnung aus dem Magazin herausfällt.
Das neue Magazin kann zur Aufnahme von Rillenpatronen oder von Randpatronen durchgebildet sein. Um bei der letzten Patronenart das Verhängen der vordersten im Bereich der Waffenverschlussteile liegenden Patronen hinter dem Rand der nächstfolgenden zweiten und dritten Patronen auszuschalten, können am Magazin oder an der Waffe Abteiler an sich bekannter Art angeordnet sein. Selbstverständlich sind die Magazine auch geeignet, an einer Waffe in der Mehrzahl verwendet zu werden, indem beispielsweise je ein Magazin zu beiden Seiten der Waffe angebracht wird.
Weitere zweckmässige Einzelheiten des Magazins und der zugehörigen Patronenpackungen sind an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Auf den Zeichnungen stellen dar : Fig. 1 eine Draufsicht eines an der Waffe angebrachten Ansteckmagazins bei geöffnetem Deckel, Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 einen Längsschnitt nach den Linien C-D der Fig. 1, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. 1.
Fig. 5 bis 8 ein Ausführungsbeispiel einer zweireihigen Patronenpackung für Rillenpatronen und Fig. 9 und 10 ein Ausführungsbeispiel einer zweireihigen Patronenpackung für Handpatronen.
Das Magazin besteht aus dem Mundstück 1, dem an der Oberseite offenen Rahmen 2 und dem Boden 3, welche Teile zweckmässig durch Schweissen zu einem festen Ganzen miteinander verbunden sind.
Das aus Stahl mit widerstandsfähigen Wandungen gearbeitete Mundstück 1 trägt vorn die federharten Haltelippen 4, durch welche die Patronen in bekannter Weise in einer solchen Lage gehalten werden, dass sie einzeln von dem dafür eingerichteten Teil der Waffe (Verschlussstück 5) erfasst und in ihrer Längs-
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schieben des Zubringers entgegen der hiebei ständig wachsenden Spannung der Zubringerfeder 27 der Abstand der Rolle 25 von dem Auge 29 und damit auch der Hebelarm des auf sie wirkenden Kraftmoments stetig kleiner, und es ist am Spannhebelgriff 28 nur eine stets gleichbleibende mässige Kraft aufzubringen.
Eine Schraubenfeder 29, im Auge 29 hält den Spannhebel 26 selbsttätig dauernd in seiner in Fig. 1 dargestellten Ausgangsstellung, worin er gegen den Magazinansatz 65 anliegt, oder führt ihn aus einer verschwenkten Lage wieder dahin zurück. Die Zubringerfeder 27 wird im Zubringer durch dessen eingebogene Lappen 30 festgehalten und gestützt, ihr anderes Ende legt sich gegen den Magazinboden 3 ; in diesem befestigte Dorne 31 und 32 verhindern ein Herausspringen des äusseren Federendes bei geöffnetem Deckel l ?. Der Magazinboden trägt ein Auge 33, in welchem auf einem Bolzen 34 ein doppelarmiger Sperrhebel 35 gelagert ist, der durch eine sich im Boden 3 abstützende Feder 36 in seiner Normallage gehalten wird, in welcher er mit seiner Fläche 37 am Magazinboden 3 anliegt.
Beim Zurückziehen des Zubringers 16 trifft eine Schrägfläche 38 seines Lagerstückes 20 auf die Nase 39 am unteren Arm des Sperrhebels 35 auf. Dieser wird dabei entgegen dem Druck seiner Feder 36 nach unten geschwenkt. Der Zubringer 16 lässt sieh nun im Magazin noch etwas weiter zurückziehen, als es für das Hindurchtreten des unteren Armes des Sperrhebels 35 durch dell im Lagerstück 20 befindlichen Schlitz 40 und für das nachfolgende Einschnappen seiner Nase 39 vor die Fläche 41 des Lagerstückes 20 notwendig ist, und es trifft bei solchem Überziehen die Schrägfläche 38 des Lagerstückes 20 auch noch auf die Sehrägfläehe 42 am unteren Arm des Sperrhebels 35 auf.
Dadurch wird dieser weiter, als es durch die Wirkung seiner Nase 39 möglich ist, nach unten geschwenkt. Hört dann der rückbewegende Druck auf den Zubringer auf, so gleitet er unter dem Einfluss der Zubringerfeder wieder ein Stück nach vorn, bis die Nase 39 des unter dem Druck seiner Feder 36 hochsehwenkenden Sperrhebels 35 vor der Fläche 41 des Lagerstückes 20 einhakt und den Zubringer am weiteren Vorgehen in gespannter Stellung sperrt.
Vorher hat der Sperrhebel 35 mit der Nase 43 seines aufwärts gerichteten zweiten Armes den unter der Wirkung der Feder 15 hochstrebenden Deckel 11 in seiner zugeklappten Schliessstellung gehalten. Zufolge der beim Zurückführen des Zubringers 16 bewirkten Drehung des Sperrhebels 35 war aber jetzt der Deckel 11 freigegeben worden und schnellte in seine gezeichnete Öffnungslage hoch. Die Anordnung der zweiten Schrägfläche 42 am unteren Sperrhebelarm sichert das einwandfreie Arbeiten der Sperrvorrichtung und belässt für die Herstellungsgenauigkeit der sperrenden Fläche an den Hebelnasen 9 und 43 weitere Spielräume.
Die am oberen Sperrhebelarm sitzende Nase 43 wird beim Wiederzuklappen des Deckels 11 von der Schrägfläche 44 seines Halteschlitzes 45 getroffen, beiseitegedrängt und soll dabei vor ihrem folgenden Zurückschnappen in die den geschlossenen Deckel haltende Sperrlage den Hebel 3J so weit schwenken, dass dessen Nase 39 den gespannten Zubringer zum Vorschnellen freigibt. Dazu ist nun die Nase 39 hinsichtlich der Tiefe ihrer Eingriffsfläche niedriger als die Nase 4.). was wiederuni für den Vorgang des Ausrastens von 43 aus 44, wo es sich störend auswirken würde, durch die mittels der Hebelschräge 42 beim Zusammenarbeiten mit der Zubringerschräge 38 bewirkte geringe Überdrehung des Hebels 35 ausgeglichen ist.
Die zum Auffüllen eines Magazins der vorgeschilderten. Art bestimmte Patronenpackung ist zweireihig und enthält die gesamte Lademenge des Magazins. Sie hat eine solche Länge, dass sie in dem im Magazin bei zurückgezogenem Zubringer 16 und geöffnetem Deckel 77 freigemachten Zugang und Raum hineinpasst und vor ihr im Magazinmundstück 1 noch ein freier Raum verbleibt, der die aus den Haltegliedern der Packung herausgeschobenen Patronen in loser Ordnung und Anlage zueinander aufnimmt. Es ist zweckmässig, die Patronenpackung zur Aufnahme einer geraden Anzahl von Patronen einzurichten und ihre beiden Enden symmetrisch zueinander auszubilden. Dann kann die Packung mit der einen oder der andern Breitseite nach dem Magazin gewendet in dieses eingelegt werden.
Der die Patronen der Packung zusammenhaltende Rahmen 46 bzw. 47 besteht nach den in den Fig. 5 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispielen aus einem Stück U-förmigen Stahl-, Weiss- oder Messing-
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Randstärke der Patronen gleich, er ermöglicht ein engeres Zusammenrücken der beiden Patronenreihen aneinander und macht deren Zusammenhalt so sicher, wie derjenige von Rillenpatronen ohne einen solchen Absatz ist. An seinen beiden Enden, u. zw. an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken, trägt der Patronenrahmen 46 bzw. 47 je einen durch Wegfräsen der Enden der Innenvorspriinge 49 bzw. der Rillen 50
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umfasst und die Patronen am unbeabsichtigten Herauswandern aus dem Rahmen sichert.
Diese Lappen laufen in längs des Rahmens abstehenden Fortsätzen 53 ans. mit dellen sie nach dem Einlegen des Rahmens in das Magazin unter die Nase 54 eines auf einem im Magazinrahmen 2 gelagerten Bolzen 55 drehbaren
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Magazindeckel mit einem zweiten Arm 57 über die Oberkante des Magzinrahmens 2 vor, so dass er beim Zuklappen des Deckels 11 von diesem niedergedrückt wird und mit seiner Nase 34 den Lappen 52 am
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Vorderende des Patronenrahmens 46 bzw. 47 durch Druck auf ihre Fortsätze 53 aus der Vorschubbahn der Patronen ausbiegt.
Das geschieht im letzten Teil der Schliessbewegung des Deckels, und der gleichzeitig freigegebene Zubringer kann die Patronen, ohne wesentlichen Widerstand zu finden, aus dem Patronenrahmen heraus gegen die Haltelippen des Magazinmundstückes vorschieben.
Die Sicherung des Patronenrahmens 46 bzw. 47 gegen Längsverschiebung im Magazin kann z. B. so erfolgen, dass der Patronenrahmen sich mit seinem der Magazinmündung zugekehrten Bodenrand gegen die Nase 54 des Winkelhebels 56 legt, während seinem ändern Ende eine im Magazinrahmen ? befestigte Nase 58 gegenübersteht. Diese kann so angeordnet sein, dass beim Anstehen des Patronenrahmens an der Nase 54 zwischen seinem äusseren Ende und der Nase 58 ein freier Zwischenraum besteht, um den der Patronenrahmen beim Zurückziehen des Zubringers 16 mit zurückgenommen wird, um aus dem Bereich der Nase 54 des Winkelhebels 56 zu gelangen. Damit der Rahmen 46 bzw. 47 im Magazin auch gegen Verdrehen oder Querverschieben gesichert ist, sind im Magazin Abstützflächen für die Längskanten 59 der Seitenwandteile des Patronenrahmens vorgesehen.
Die untere Abstützfläche wird vom Begrenzungsrand 60 einer in an sich bekannter Weiser das Herausfallen eines geleerten Patronenrahmens aus dem Magazin ermöglichenden Druchbrechung 61 (Fig. 1) in der unteren Magazinbreitseite gebildet. Ferner hat der Deckel 11 eine Nut 62, gegen deren Längskante 63 sich die obere Patronenrahmenkante 59 anlegt, wenn der Deckel zugeklappt ist. Ein durch fortlaufendes Ausstossen seiner Patronen unter dem Druck des Magazinzubringers während des Feuerns geleerter Patronenrahmen 46 bzw. 47 fällt durch die Öffnung 61 nach unten heraus, sobald der dabei zwischen den Rahmenseitenwänden hindurch vorgelaufene Zubringer für das Wiederauffüllen des Magazins in seine hintere Spannstellung zurückgeholt worden ist.
Selbstverständlich kann ein Magazin auch in von der Waffe abgenommenem Zustand nachgeladen werden, wozu im übrigen an Stelle einer Patronenpackung auch lose Patronen verwendbar sind. Damit der Verschluss der Waffe nach dem Leerschiessen eines Magazins selbsttätig in seiner Öffnungsstellung stehenbleibt und nach erfolgtem Wiederauffüllen des Magazins sofort das Weiterfeuern einleiten kann, stösst der Magazinzubringer j ! 6 in an sich bekannter Weise, z. B. mit seinem Lagerstück 20, in seiner vorderen Endstellung auf die diesem gegenüberstehende Nase 64 eines im Ansatz 65 des Magazinrahmens 2 um einen Bolzen 66 drehbaren Hebels 67.
Dieser drückt mit seiner ändern Nase 68 auf den in der Waffe
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1. Kastenmagazin für Selbstladewaffen, bei dem zum Freimachen des für das Einlegen eines Patronenpaketes erforderlichen Raumes das Zurückdrücken des Zubringers und das Entfernen einer Magazinwandung in Abhängigkeit voneinander erfolgen, dadurch gekennzeichnet, dass eine selbsttätig einfallende Sperrvorrichtung 3. 5 (Fig. 2) wechselweise entweder den in seine Spannstellung zurückgeholten Zubringer (16) gegen Vorschnellen oder die entgegen einer öffnenden Federbelastung (15) in die Schliesslage gebrachte bewegliche Magazinwand (11) gegen Öffnen sichert.
Claims (1)
- 2. Magazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der für das Einlegen eines Patronenpaketes entfernbare Magazinwandteil (11, Fig. 3) die um ein Gelenk (12, 1. 1, an der Magazin- mündung (1) aufklappbar angeordnete oder Breitseitenwandung ist.3. Magazin nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung für den geschlossenen Magazindeckel (11) und den in seine Spannstellung zurückgeführten Zubringer (16) aus einem im Magazinbodenteil gelagerten Sperrhebel (35) mit zwei gleichgerichteten Sperrnasen (43 und 39) besteht, von denen je eine mit je einem der beiden zu sperrenden Organe (11 bzw. 16) zusammenarbeitet und die so gegeneinander abgestimmt sind, dass durch die Drehung, die dem Sperrhebel (35) durch das vorübergehende Zurückdrängen seiner einen Sperrnase (43 oder 39) mittels Schrägflächen (44 bzw.38) am ankommenden Deckel oder Zubringer entgegen einer Federbelastung (36) erteilt wird, die andere Sperrnase (39 oder 43) vorübergehend in eine das von ihr festgehaltene Organ (Zubringer 16 oder 11) freigebende Stellung übergeführt wird.4. Magazin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Sperrnasen (39 bzw. 43) des Sperrhebels (35), die zu ihrem Einfallen hinter das Sperrgegenglied (41 bzw. 44) des Zubringers (16) bzw. des Deckels (11) in Zusammenarbeit mit diesen den Sperrhebel vorübergehend entgegen seiner Federbelastung (36) zurückschwenken, eine zweite Steuerschrägfläche (42) zugeordnet ist, die in Zusammenarbeit mit dem von der zugehörigen Sperrnase (39) festzuhaltenden Teil (16) dem Sperrhebel (, 35) vorübergehend eine etwas grössere Rückdrehung erteilt, als die rüekdrängende Wirkung der beiden Sperrnasen (89 und 43) und deren Eindringtiefe in das Sperrgegenglied (41 bzw.44) des von ihnen festzuhaltenden Organs (16 bzw. 11) beträgt.5. Magazin nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Ansteckmagazin EMI4.2 stück (1) besteht, das die Patronenhaltelippen (4, Fig. 2), die Mittel (7, 8) zum Anschliessen an die Waffe und die Halteglieder (12) für den aufklappbaren Seitenwandteil (11) trägt. <Desc/Clms Page number 5>6. Magazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zubringer (16) in seine Spannstellung, die das Freimachen des im Magazin zum Einlegen eines Patronenpaketes benötigten Raums bewirkt, mittels eines Hebels (26) zurückführbar ist, der um ein Gelenk (29) an die äusseren Magazinvorderecke schwenkbar gelagert ist und, mit gekrümmtem Hebelarm einen zweckmässig mit einer reibungsvermindernde Anlagefläche (Rolle 25) versehenen Vorsprung (20) des Zubringers hintergreifend, in der Nähe der Magazinhinterseite mit einem Griffstück (28) endigt.7. Magazin nach den Ansprüchen l und 2 zur Aufnahme von Patronenpaketen nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Hebel (56, Fig. 3) am Magazinmundstück, der, bei geöffnetem Magazindeckel (11) unter Federbelastung (56a) in dessen Bewegungsbahn hineinragend, dem Patronenhaltelappen (53) eines eingelegten Patronenpaketes Raum zur Beibehaltung seiner Sperrlage gibt, während er bei der Schliessbewegung des Deckels von diesem in eine den Haltelappen (53) bis zur Freigabe der Patronen ausbiegende Lage mitgenommen wird.8. Magazin nach Anspruch l zur Aufnahme ein-oder mehrreihiger Patronenpackungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (46, Fig. 5 bzw. 47, Fig. 9) einer in das Magazin eingelegten Packung gegen Längsverschiebung durch Vorsprünge (58, Fig. 1, 54, Fig. 3) des Magazinkastens und gegen Verdrehung durch die Längskanten (59, Fig. 6 und 10) seiner Seitenwandteile abstützende Gegenkanten (60, Fig. 1, und 63, Fig. 4) der Magazinbreitseiten gesichert ist, wobei die Gegenkante (60) in der unteren Magazin- wandung vom Begrenzungsrand einer das Herausfallen eines geleerten Patronenrahmens aus dem Magazin ermöglichenden Durchbrechung (61, Fig. 1) gebildet sein kann. EMI5.1
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