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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten von Silicium. Insbesondere
betrifft diese Erfindung ein Verfahren zum Verarbeiten von polykristallinem
Silicium in ein Ausgangsmaterial, das in einem Czochralski-artigen
Verfahren nützlich
ist.
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Polykristallines
Silicium kann unter Verwendung eines Verfahrens zur chemischen Dampfabscheidung
(CDA) in einem Kaltwandglockengefäßreaktor hergestellt werden.
Typischerweise kommt dieses Verfahren durch die CDA eines hochreinen
Silans oder Chlorsilans auf einem erhitzten Substrat zustande. Das
resultierende Produkt ist ein polykristallines Siliciumwerkstück wie ein
Stab oder ein Band. Polykristallines Silicium kann verwendet werden,
um monokristallines Silicium zu bilden. Die meisten Halbleiterchips,
die in elektronischen Vorrichtungen verwendet werden, werden aus
monokristallinem Silicium hergestellt, das durch ein Czochralski-artiges
(CZ)-Verfahren hergestellt wird. In dem CZ-Verfahren wird ein monokristalliner
Siliciumbarren durch das Schmelzen von polykristallinem Siliciumausgangsmaterial
in einem Quarztiegel, das Stabilisieren des Tiegels und der Ausgangsschmelze bei
einer Gleichgewichtstemperatur, das Eintauchen eines Saatkristalls
in die Ausgangsschmelze, das Herausziehen des Saatkristalls, während die
Ausgangsschmelze auf dem Saatkorn kristallisiert, um einen Einkristallbarren
zu bilden, und das Herausziehen des Barrens während dieser wächst, hergestellt. Das
Schmelzen kommt bei einer Temperatur von 1.412°C bis 1.420°C in einer Umgebung aus inertem Gas
bei einem niedrigen absoluten Druck zustande. Der Tiegel wird kontinuierlich
um eine im Allgemeinen vertikale Achse gedreht, während der
Kristall wächst.
Die Geschwindigkeit, mit der der Barren aus der Ausgangsschmelze
gezogen wird, wird so ausgewählt,
dass ein Barren mit einem gewünschten Durchmesser
gebildet wird.
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Jedoch
werden polykristalline Siliciumwerkstücke üblicherweise verarbeitet, bevor
sie verwendet werden, um monokristallines Silicium in dem CZ-Verfahren
zu bil den. Die polykristallinen Siliciumwerkstücke werden üblicherweise in Stücke zerbrochen,
die geeignete Größen zur
Beladung des Tiegels aufweisen. Es können Mischungen aus Siliciumstücken mit
verschiedenen Größenverteilungen
verwendet werden, um die Füllmenge
zu maximieren, die in den Tiegel geladen wird.
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Ein
Verfahren, durch das polykristalline Siliciumwerkstücke verarbeitet
werden, ist ein mit der Hand verarbeitendes Verfahren. Die Arbeiter
in einer Reinraumumgebung platzieren die polykristallinen Siliciumwerkstücke auf
eine Arbeitsoberfläche
mit geringer Verunreinigung und schlagen auf die polykristallinen
Siliciumwerkstücke
mit einem Schlagwerkzeug mit geringer Verunreinigung ein, um polykristalline
Siliciumteile zu bilden.
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Die
Arbeiter sortieren dann händisch
die polykristallinen Siliciumteile in wenigstens zwei Größenverteilungen
und verpacken die sortierten polykristallinen Siliciumteile in hochreine
Tüten.
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Dieses
Verfahren leidet an den Nachteilen, dass es arbeitsintensiv und
teuer ist. Zudem leidet dieses Verfahren an dem Nachteil, dass jeder
Arbeiter die Stücke
etwas unterschiedlich bricht und sortiert, so dass sich das resultierende
Produkt in der Größenverteilung
von Arbeiter zu Arbeiter unterscheiden kann. Daher gibt es einen
dauernden Bedarf an verbesserten Verfahren zur Herstellung und Sortierung
polykristalliner Siliciumteile.
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JP-9239319
offenbart eine Siebvorrichtung für
gekörntes
Material, die einen zylindrischen Rotor enthält, der eine Vielzahl von Vertiefungen
enthält, die
am äußeren Teil
des Rotors positioniert sind. Der Durchmesser der Vertiefungen kann
verändert
werden, um gekörntes
Material von unterschiedlichen Größen aufzunehmen.
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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten von Silicium. Obwohl
die unten beschriebene Erfindung im Detail in Bezug auf polykristallines Silicium
beschrieben wird, würde
ein Fachmann auf dem Gebiet erkennen, dass das hierin beschriebene Verfahren
für polykristallines
Silicium oder monokristallines Silicium oder Kombinationen derselben
verwendet werden kann.
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Alle
Mengen, Verhältnisse
und Prozentangaben sind Gewichtsangaben, es sei denn, dieses wird anderweitig
angezeigt. Das Folgende ist eine Liste von Definitionen, wie sie
hierin verwendet werden.
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„Ein", „einer" und „eine" bedeuten jeweils ein/einer/eine
oder mehrere. „Kombination" bedeutet, dass zwei
oder mehrere Gegenstände
durch irgendein Verfahren zusammengeführt werden.
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Die
Abkürzung „°C" bedeutet Grad Celsius.
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Die
Abkürzung „°F" bedeutet Grad Fahrenheit.
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Die
Abkürzung „K" bedeutet Kelvin.
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Die
Abkürzung „kg" bedeutet Kilogramm.
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Die
Abkürzung „mm" bedeutet Millimeter.
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Die
Abkürzung „m/s" bedeutet Meter pro
Sekunde.
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„Teilchengröße" bedeutet die längste gerade Linie
zwischen zwei Punkten auf einem Teilchens. Zum Beispiel ist für kugelförmige Teilchen
die Teilchengröße der Durchmesser.
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Die
Abkürzung „U.p.m." bedeutet Umdrehungen
pro Minute.
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verarbeiten von Silicium.
Das Verfahren umfasst die Herstellung verschiedener Größenverteilungen
der polykristallinen Siliciumteile, die zur Verwendung in einem
CZ-Verfahren geeignet sind.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird, so wie es in Anspruch 1 dargestellt wird, ein Verfahren zum
Verarbeiten von Silicium zur Verfügung gestellt, umfassend:
- (1) Zerbrechen eines polykristallinen Siliciumwerkstückes in
eine Mischung aus polykristallinen Siliciumteilen, wobei die polykristallinen
Siliciumteile unterschiedliche Größen haben; und
- (2) Trennen der Mischung aus polykristallinen Siliciumteilen
in wenigstens zwei Größenverteilungen;
worin Schritt (1) durch ein Verfahren durchgeführt wird, umfassend:
(i)
Erhitzen des polykristallinen Siliciumwerkstücks auf eine Temperatur von
316 bis 760°C (600
bis 1400°F),
(ii)
Besprühen
des Produktes aus Schritt (i) mit einer Flüssigkeit aus einer Vielzahl
von Düsen,
und
(iii) Ausweiten von Rissen in dem Produkt aus Schritt (ii)
mit einer Trennvorrichtung.
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Das
Verfahren kann die Herstellung eines polykristallinen Siliciumwerkstückes durch
ein chemisches Dampfabscheidungsverfahren, das Zerbrechen des polykristallinen
Siliciumwerkstückes
in eine Mischung aus polykristallinen Siliciumteilen mit unterschiedlichen
Größen und
das Trennen der Mischung aus polykristallinen Siliciumteilen mit
unterschiedlichen Größen in wenigstens
zwei Größenverteilungen
umfassen. Das polykristalline Siliciumwerkstück kann durch ein Temperaturschockverfahren zerbrochen
werden. Alternativ dazu kann das Verfahren die Herstellung einer
Mischung aus polykristallinen Siliciumteilen mit verschiedenen Größen unter Verwendung
eines Fliessbettreaktorverfahrens und das Sortieren der Mischung
aus polykristallinen Siliciumteilen mit verschiedenen Größen in wenigstens zwei
Größenverteilungen
umfassen. In dem Verfahren dieser Erfindung kann eine Mischung aus
polykristallinen Siliciumteilen mit unterschiedlichen Größen, die
entweder durch das chemische Dampfabscheidungsverfahren oder durch
das Fliessbettreaktorverfahren hergestellt wurden, unter Verwendung eines
rotierenden Kerbenklassifikators sortiert werden.
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Die
polykristallinen Siliciumwerkstücke,
die in dem hierin beschriebenen Verfahren verwendet werden können, umfassen
Stäbe und
Bänder,
die durch Verfahren hergestellt werden können, die auf dem Gebiet bekannt
sind. Zum Beispiel können
polykristalline Siliciumstäbe
durch ein chemisches Dampfabscheidungsverfahren hergestellt werden, das
die chemische Dampfabscheidung eines hochreinen Chlorsilans oder
Silangases auf ein erhitztes Substrat umfasst, siehe Handbook of
Semiconductor Silicon Technology, herausgegeben von William C. O'Mara, Robert B. Herring
und Lee P. Hunt, Noyes Publications, Park Ridge, New Jersey, USA,
1990, Kap. 2, S. 39–58.
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Alternativ
dazu können
polykristalline Siliciumbänder
durch ein chemisches Dampfabscheidungsverfahren hergestellt werden,
wie es von Chandra et al. in der WO 01/61070 A1 beschrieben wird.
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Alternativ
dazu können
polykristalline Siliciumwerkstücke
durch ein Fliessbettreaktorverfahren hergestellt werden, wie solchen,
die durch die U.S. Patente 4,092,446 und 4,213,937 beschrieben werden.
Die polykristallinen Siliciumwerkstücke, die durch das Fliessbettreaktorverfahren
hergestellt werden, können
geeignet in Größen überführt werden, um
durch die unten beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen in Größenverteilungen
sortiert zu werden (z. B. kann das Fliessbettreaktorverfahren direkt eine
Mischung aus polykristallinen Siliciumteilen mit verschiedenen Größen herstellen,
die kein Zerbrechen vor dem Sortieren erfordern).
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Polykristalline
Siliciumwerkstücke,
die keine geeigneten Größen zur
Sortierung aufweisen, können
zerbrochen werden, um eine Mischung aus polykristallinen Siliciumwerkstücken mit
unterschiedlichen Größen herzustellen,
wobei die Größen zur Sortierung
durch die unten beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen geeignet
sind.
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Die
polykristallinen Siliciumwerkstücke
können
zum Beispiel durch das Schlagen mit einem gering verunreinigten
Schlagwerkzeug zerbrochen werden, wie dem, das in der
EP 0 539 097 A1 offenbart wird.
Alternativ dazu können
die polykristallinen Siliciumwerkstücke durch ein Temperaturschockverfahren
zerbrochen werden, wie solchen, die in der
GB 1 368 224 und der
EP 0 329 163 B1 beschrieben
werden.
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Alternativ
dazu können
die polykristallinen Siliciumwerkstücke durch ein Temperaturschockverfahren
zerbrochen werden, das das kontrollierte Erwärmen und Kühlen des polykristallinen Siliciumwerkstückes umfasst,
wodurch Spannungsrisse in dem polykristallinen Siliciumwerkstück gebildet
werden. Eine Trennvorrichtung kann zum Ausweiten der Risse verwendet
werden und das polykristalline Siliciumwerkstück in eine Mischung aus polykristallinen Siliciumteilen
mit unterschiedlichen Größen reduzieren.
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In
dem Temperaturschockverfahren wird das polykristalline Siliciumwerkstück auf eine
festgelegte Temperatur erhitzt und das erhitzte polykristalline
Silicium werkstück
wird mit einer Sprühflüssigkeit
gekühlt.
Das polykristalline Siliciumwerkstück kann auf eine Temperatur
von 316 bis 760°C
(600 bis 1.400°F),
alternativ auf 649 bis 760°C
(1.200 bis 1.400°F),
alternativ auf 316 bis 399°C
(600 bis 750°F),
alternativ auf 332 bis 399°C
(630 bis 750°F), alternativ
auf 343 bis 371°C
(650 bis 700°F)
erhitzt werden. Das polykristalline Siliciumwerkstück kann zum
Beispiel mit Laser-, Infrarot- oder Mikrowellenenergie erhitzt werden.
Verfahren und Vorrichtungen zum Erhitzen des polykristallinen Siliciumwerkstückes umfassen
zum Beispiel solche, die in der JP 63-287565 und den U.S. Patenten
4,565,913 und 5,464,159 offenbart werden.
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Vorrichtungen
zum Erhitzen sind auf dem Gebiet bekannt und kommerziell verfügbar. Zum
Beispiel wird ein geeigneter Mikrowellenbrennofen mit kontrollierter
Atmosphäre
zum Erhitzen von polykristallinem Silicium in 8 gezeigt
und ist kommerziell von Microwave Materials Technologies, Inc.,
of Oak Ridge, Tennessee, USA (Modell 101) verfügbar. Der Mikrowellenbrennofen 800 mit
kontrollierter Atmosphäre
umfasst eine Kammer mit kontrollierter Atmosphäre 801, die elektrisch
mit einem Steuerkasten 802 zur Steuerung der Temperatur
innerhalb der Kammer 801 verbunden ist. Eine Mikrowellenzuführung 803 liefert
Mikrowellenenergie an die Kammer 801 durch eine Wellenführungsanordnung 804.
Die Kammer 801 hat die Sichtfelder 805 auf der
Seite 806 und in der Tür 807.
Ein Thermoelement 808 kann verwendet werden, um die Temperatur
innerhalb der Kammer 801 zu messen.
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Das
erhitzte polykristalline Siliciumwerkstück wird unter Verwendung verschiedener
hochreiner Flüssigkeiten,
z. B. eines Gases oder einer Flüssigkeit,
gekühlt.
Geeignete Gase umfassen Luft, inerte Gase wie Stickstoff oder Kombinationen
derselben. Geeignete Flüssigkeiten
umfassen Wasser oder verflüssigtes
inertes Gas. Wenn Wasser verwendet wird, kann deionisiertes, destilliertes
oder anderweitig gereinigtes Wasser verwendet werden, um die Verunreinigung
des Siliciums mit Verunreinigungen zu minimieren, die für den Kunden
unerwünscht
sind. Alternativ dazu können
Lösungen
von HF oder Ammoniumhydroxid in Wasser verwendet werden.
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Die
Flüssigkeit
wird auf das erhitzte polykristalline Siliciumwerkstück aus einer
Vielzahl von Düsen
gesprüht.
Die Größe und Form
der gebildeten Siliciumteile hängt
tendenziell von der Art der Düsen, der
Position und der Orientierung der Düsen und der Fliessgeschwindigkeit
der Flüssigkeit
ab. Der Abstand der Düsen
tendiert dazu, die Größenverteilung der
Mischung der gebildeten Siliciumteile zu beeinflussen. Die Düsen können einen
Abstand von 1 bis 6 Inch (1 Inch = 2,54 cm), alternativ dazu 2 bis
4 Inch, voneinander haben, um Teile mit der gewünschten Größe herzustellen. Die Orientierung
der Düsen
tendiert dazu, die Form der Siliciumteile zu beeinflussen. Ein flacher
Lüfter
und eine Rohrdüse,
die senkrecht zu der Achse des Werkstückes orientiert sind, tendieren
dazu, unregelmäßig geformte
Teile zu produzieren. Eine axiale Orientierung tendiert dazu, regelmäßige keil-
oder kuchenförmige
Teile zu produzieren. Die Art der Düse und das Sprühmuster
tendieren dazu, die Form der Teile zu beeinflussen. Ein kegelförmiges Sprühmuster
tendiert dazu, eine Anzahl halbrunder Teile zu produzieren. Ein
Sprühmuster
in der Form eines flachen Fächers
tendiert dazu, keilförmige
Teile zu produzieren. Ein Fachmann auf dem Gebiet würde erkennen,
dass die Größenverteilung
und Form der Teile auch dazu tendiert, durch das Verfahren, das
verwendet wurde, um das polykristalline Siliciumwerkstück herzustellen,
sowie durch die dadurch gebildeten inneren Spannungen beeinflusst
zu werden. Ein Fachmann auf dem Gebiet wäre in der Lage, Düsentypen
und -orientierungen ohne unangemessenes Experimentieren auszuwählen.
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Die
Flüssigkeit
wird so gesprüht,
dass sie genügend
Spannung erzeugt, um das polykristalline Siliciumwerkstück aufzureißen. Die
Geschwindigkeit der zu verwendenden Flüssigkeit hängt von dem Verfahren zur Herstellung
des polykristallinen Siliciumwerkstückes und der dadurch erzeugten
inneren Spannungen, der Art der zu verwendenden Flüssigkeit,
der Temperatur der zu verwendenden Flüssigkeit und der Temperatur
des Werkstückes
ab. Zum Beispiel kann, wenn Luft bei Raumtemperatur als die Flüssigkeit
verwendet wird, die Geschwindigkeit größer als 60 m/s für polykristalline
Siliciumwerkstücke sein,
die von der Hemlock Semiconductor Corporation hergestellt und auf
700°C (973
K) erhitzt werden. Wenn Luft bei Raumtemperatur als die Flüssigkeit verwendet
wird, ist die Geschwindigkeit größer als 130
m/s für
polykristalline Siliciumwerkstücke,
die von der Hemlock Semiconductor Corporation hergestellt und auf
600°C (873
K) erhitzt werden.
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Wenn
Wasser bei Raumtemperatur als die Flüssigkeit verwendet wird, ist
die Geschwindigkeit größer als
1 m/s für
polykristalline Siliciumwerkstücke bei
700°C (973
K). Wenn Wasser bei Raumtemperatur als die Flüssigkeit verwendet wird, ist
die Geschwindigkeit größer als
2,5 m/s für
polykristalline Siliciumwerkstücke,
die von der Hemlock Semiconductor Corporation hergestellt und auf
600°C (873
K) erhitzt werden.
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Das
erhitzte polykristalline Siliciumwerkstück kann in einem Löschtank
gekühlt
werden. 9 ist eine Draufsicht eines
Beispiels eines Löschtanks 900,
der zum Kühlen
des erhitzten polykristallinen Siliciumwerkstückes 901 verwendet
werden kann. Das erhitzte polykristalline Siliciumwerkstück 901 wird
in den Löschtank 900 auf
die Stützen 902 gestellt.
Die Stützen 902 können aus
jeglichem Material hergestellt werden, das keine (oder eine geringe)
Verunreinigung des erhitzten polykristallinen Siliciumwerkstückes 901 zur
Folge haben wird. Das erhitzte polykristalline Siliciumwerkstück 901 wird
mit einer Flüssigkeit
aus den Düsen 903 besprüht. Die
Flüssigkeit wird
von dem Einlass 904 zu dem Auslass 905 geführt. 10 ist
eine Querschnittsansicht des Löschtanks 900.
Die 10 zeigt die Orientierung der Düsensätze 1003 in
Bezug auf das erhitzte polykristalline Siliciumwerkstück 901.
Die Flüssigkeit kann
durch einen Satz Düsen 1003 oder
durch mehr als einen Satz Düsen 1003 zu
einem Zeitpunkt durchgeführt
werden. Die Sätze
der Düsen 1003 können entlang
der Rohre 1001 angeordnet sein. Die Rohre 1001 laufen
parallel zu dem erhitzen polykristallinen Siliciumwerkstück 901.
Die Rohre 1001 sind 60°,
90°, 180° und 270° zur Senkrechten
angeordnet. Jedoch würde
ein Fachmann auf dem Gebiet erkennen, dass andere Anordnungen der
Rohre und Düsen
verwendet werden können.
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Nach
dem Kühlen
kann das Werkstück
gerissen aber noch intakt sein. Daher kann das gerissene polykristalline
Siliciumwerkstück
eine Trennvorrichtung erfordern, um die Risse auszuweiten und das gerissenene
polykristalline Siliciumwerkstück
auf eine Mischung von Siliciumteilen mit unterschiedlichen Größen zu reduzieren.
Es kann jegliche Trennvorrichtung verwendet werden, die keine wesentliche Verunreinigung
der Mischung der Siliciumteile bewirkt. Die Trennvorrichtung kann
eine mechanische, Schall- oder vibrierende Trennvorrichtung sein.
Eine geeignete mechanische Trennvorrichtung kann einen Hammer wie
einen pneumatischen, elektrischen, magnetischen oder hydraulischen
Hammer umfassen.
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11 zeigt
eine Querschnittsansicht einer geeigneten mechanischen Trennvorrichtung 1100 zur
Verwendung in dieser Erfindung. Die mechanische Trennvorrichtung 1100 umfasst
eine pneumatische Hammerkammer 1101 mit einem Deckel 1102. Ein
gerissenes polykristallines Siliciumwerkstück 1103 kann in die
Kammer 1101 auf den Stützen 1104 positioniert
werden, die aus einem Material hergestellt sind, das keine (oder
nur eine geringe) Verunreinigung des Siliciums bewirken wird. Die
Anordnungen der pneumatischen Hämmer 1105, 1106 sind
parallel zu der Längsachse
des Werkstückes 1103 angeordnet
und sind in einem Winkel von 25° über der Horizontalen
positioniert. Die Hämmer
in einer Anordnung 1105 können von den Hämmern in
einer anderen Anordnung 1106 versetzt vorliegen, wie es
die 12 zeigt, welche eine Draufsicht der pneumatischen
Hammerkammer 1101 in 11 ist.
Jedoch würde
ein Fachmann auf dem Gebiet erkennen, dass die Anordnungen der Hämmer in
einer Linie oder versetzt vorliegen können und dass unterschiedliche Anordnungen
und Positionen der Anordnungen möglich
sind.
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Alternative
Verfahren zur Fragmentierung des polykristallinen Siliciumwerkstückes umfassen solche,
die in den U.S. Patenten 4,871,117; 5,464,159 und 6,024,306 und
der JP 07-061808 A offenbart werden.
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Die
Mischung der polykristallinen Siliciumwerkstücke mit unterschiedlichen Größen kann
durch eine Reihe von Verfahren in wenigstens zwei Größenverteilungen
sortiert werden. Die Mischung kann mit der Hand oder durch eine
Maschine sortiert werden. Zum Beispiel kann die Mischung der polykristallinen
Siliciumteile unter Verwendung von Verfahren und Vorrichtungen,
die auf dem Gebiet bekannt sind, sortiert werden, wie dem rotierenden
Siliciumsieb, das in dem U.S. Patent 5,165,548 offenbart wird. Alternativ
dazu kann die Mischung einem rotierenden Kerbenklassifikator zugeführt werden,
der die Mischung in wenigstens zwei Größenverteilungen sortiert. Die
Mischung kann dem Klassifikator durch jegliches geeignete Mittel
wie einen Trichter, eine Rinne oder ein Förderband wie eine Eimer-, Band-
oder Vibrationsförderanlage
zugeführt
werden.
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Der
rotierende Kerbenklassifikator kann eine Scheibe mit Einkerbungen
entlang der umlaufenden Kante oder einen Zylinder mit Einkerbungen
entlang der umlaufenden Kante enthalten. Die Einkerbungen entlang
der umlaufenden Kante des Zylinders können sich in der Größe von einem
ersten Ende des Zylinders bis zu einem zweiten Ende des Zylinders
vergrößern. Der
Zylinder kann massiv oder hohl sein. Alternativ dazu kann der Klassifikator
eine Anordnung enthalten, die zwei oder mehrere Anordnungen umfasst,
die eine oder mehrere Scheiben mit Einkerbungen entlang der umlaufenden
Kante enthalten. Die Einkerbungen können unterschiedliche Größen von Disk
zu Disk oder Anordnung zu Anordnung aufweisen.
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Die
Einkerbungen sind in ihrer Größe so angelegt,
dass sie Siliciumteile einer festgelegten Größe oder kleiner abfangen und
Siliciumteile mit einer größeren als
der festgelegten Größe aussondern. Der
Klassifikator kann eine einzelne Scheibe oder Zylinder mit Einkerbungen
entlang der umlaufenden Kante umfassen, die gleich groß sind und
die Größe ist derart,
dass Siliciumteile einer festgelegten Größe oder kleiner abgefangen
werden und Siliciumteile mit einer Größe, die größer als die festgelegte Größe ist, ausgesondert
werden. Dies bildet zwei Größenverteilungen.
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Alternativ
dazu kann eine Anordnung, die eine Vielzahl von Scheiben enthält, verwendet
werden, wobei die Scheiben Einkerbungen mit unterschiedlichen Größen auf
verschiedenen Scheiben aufweisen. Die Scheiben können so angeordnet sein, dass
die Mischung der Siliciumteile zuerst durch die Scheibe mit den
kleinsten Einkerbungen und dann durch weitere Scheiben mit größer werdenden
Einkerbungen geführt
wird.
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Ein
Beispiel solch einer Anordnung 100, die eine Vielzahl von
Scheiben 101 umfasst, wird in den 1 und 1a gezeigt. In den 1 und 1a hat die Anordnung 100 vier
Anordnungen 102a, 102b, 102c und 102d der
Scheiben 101 mit Einkerbungen 103 entlang den
umlaufenden Kanten 104 davon. Mehrere gekerbte Scheiben 101 sind
entlang eines Schafts 105 angeordnet, um die Anordnungen 102a–d zu bilden,
wobei jede Anordnung durch eine Platte 106 am Ende blo ckiert
ist. Die gekerbten Scheiben 101 und die Platten 106 werden
auf dem Schaft 105 mittels der Sicherungsstäbe 107 relativ
zueinander in Position gehalten, welche die Länge der Anordnung 100 in Längsrichtung
verlängern.
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Die
Anzahl der Einkerbungen 103 an der umlaufenden Kante von
jeder Scheibe 101 kann maximiert werden, um die effiziente
Trennung der Mischung der Siliciumteile zu erleichtern. Die Scheiben 101,
die jede der Anordnungen 102a–d bilden, sind in ihrer Größe derart
festgelegt, dass sie Siliciumteile einer bestimmten Größe oder
kleiner abfangen und Siliciumteile mit einer Größe, die größer als die bestimmte Größe ist,
abstoßen.
Die Tiefe von jeder Einkerbung 103 kann 40 bis 70% der
Breite der Einkerbung oder alternativ dazu 55–65% auf der gleichen Basis
betragen. Die Dicke von jeder Scheibe 101 kann derart gewählt werden,
dass die Länge
der Einkerbung 100 bis 120% der Breite der Einkerbung oder
alternativ dazu 100 bis 110% auf der gleichen Basis beträgt. Jede
Einkerbung 103 ist als die Hälfte eines Zylinders geformt
(z. B. ein Zylinder, der durch seine Längsachse aufgeschnitten ist).
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Alternativ
dazu kann ein Zylinder mit Einkerbungen, die entlang der umlaufenden
Kante ausgebildet sind, wobei die Einkerbungen entlang der Längsrichtung
des Zylinders so positioniert sind, um sich von einem ersten Ende
des Zylinders zu einem zweiten Ende des Zylinders zu vergrößern, verwendet
werden. Die Einkerbungen bewirken die differentielle Trennung der
Mischung aus Siliciumteilen nach Größe, während die Mischung entlang
der Länge
des Zylinders geführt
wird.
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Ein
Beispiel solch eines Zylinders wird in 2 gezeigt.
In 2 hat der Zylinder 200 ein erstes Ende 210,
ein zweites Ende 220 und eine umlaufende Kante 230 dazwischen.
An dem ersten Ende 210 hat der Zylinder 200 einen
ersten Satz von Einkerbungen 201, die entlang der umlaufenden
Kante des Zylinders 200 angeordnet sind. Jede Einkerbung 201 hat
einen Durchmesser von einem halben Inch an der Oberfläche des
Zylinders 200 und jede Einkerbung 201 erstreckt
sich nach innen in der Form einer Hälfte eines Ellipsoids. Es gibt
15 Reihen der Einkerbungen 201. Die Reihen der Einkerbungen 201 sind zueinander
versetzt. Der Zylinder 200 hat dann benachbart zu dem ersten
Satz der Einkerbungen 201 einen zweiten Satz von Einkerbungen 202.
Jede der Einkerbungen 202 hat einen Durchmesser von 1 Inch an
der Oberfläche
der Zylinder 200 und jede Einkerbung 202 erstreckt
sich nach innen in der Form einer Hälfte eines Ellipsoids. Es gibt
5 Reihen der Einkerbungen 202. Die Reihen der Einkerbungen 202 liegen
voneinander versetzt vor. Der Zylinder 200 hat benachbart
zu dem zweiten Satz der Einkerbungen 202 einen dritten
Satz von Einkerbungen 203. Jede der Einkerbungen 203 hat
einen Durchmesser von 1½ Inch
an der Oberfläche
des Zylinders und jede Einkerbung 203 erstreckt sich nach
innen in der Form einer Hälfte
eines Ellipsoids. Es gibt 5 Reihen von Einkerbungen 203.
Die Reihen der Einkerbungen 203 liegen voneinander versetzt
vor. Der Zylinder 200 hat benachbart zu dem dritten Satz
der Einkerbungen 203 einen vierten Satz von Einkerbungen 204.
Jede der Einkerbungen 204 hat einen Durchmesser von 2 Inch
an der Oberfläche
des Zylinders und jede Einkerbung 204 erstreckt sich nach
innen in der Form einer Hälfte
eines Ellipsoids. Es gibt 5 Reihen der Einkerbungen 204.
Die Reihen der Einkerbungen 204 liegen voneinander versetzt
vor. Der Zylinder 200 hat benachbart zu dem vierten Satz
der Einkerbungen 204 einen fünften Satz von Einkerbungen 205.
Jeder der Einkerbungen 205 hat einen Durchmesser von 2½ Inch
an der Oberfläche
des Zylinders und jede Einkerbung 205 erstreckt sich nach
innen in der Form einer Hälfte
eines Ellipsoids. Es gibt 5 Reihen der Einkerbungen 205.
Die Reihen der Einkerbungen 205 liegen voneinander versetzt
vor. Der Zylinder 200 hat benachbart zu dem fünften Satz
der Einkerbungen 205 einen sechsten Satz von Einkerbungen 206. Jeder
der Einkerbungen 206 hat einen Durchmesser von 3 Inch an
der Oberfläche
des Zylinders und jede Einkerbung 206 erstreckt sich nach
innen in der Form einer Hälfte
eines Ellipsoids. Es gibt 5 Reihen der Einkerbungen 206.
Die Reihen der Einkerbungen 206 liegen voneinander versetzt
vor. Der Zylinder 200 hat benachbart zu dem sechsten Satz
der Einkerbungen 206 einen siebten Satz von Einkerbungen 207. Jeder
der Einkerbungen 207 hat einen Durchmesser von 3½ Inch
an der Oberfläche
des Zylinders und jede Einkerbung 207 erstreckt sich nach
innen in der Form einer Hälfte
eines Ellipsoids. Es gibt 5 Reihen der Einkerbungen 207.
Die Reihen der Einkerbungen 207 liegen voneinander versetzt
vor. Jeder Satz Einkerbungen ist 1½ Inch von dem nächsten Satz
Einkerbungen entfernt angeordnet.
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Die
Zahl der Einkerbungen in dem Umfang von jeder Scheibe oder Zylinder
ist nicht kritisch, sie kann aber maximiert werden, um eine effiziente
Trennung der Mischung der Siliciumteile zu erleichtern. Das Versetzen
der Reihen von Einkerbungen kann durchgeführt werden, um die Zahl der
Einkerbungen zu maximieren. Die Form der Einkerbung kann zum Beispiel
kubisch, zylindrisch, halbzylindrisch, ellipsoid, halbellipsoid
oder keilförmig
sein. Die Tiefe von jeder Einkerbung kann 40 bis 70% der Breite
der Einkerbung gemessen an der umlaufenden Kante oder alternativ
dazu 55 bis 65% auf der gleichen Basis sein. Ein Fachmann auf dem
Gebiet wäre
in der Lage, die Zahl der Einkerbungen, die Größe der Einkerbungen, den Abstand
der Einkerbungen und die Anzahl der Sätze oder Anordnungen der Einkerbungen ohne übermäßiges Experimentieren
zu variieren.
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3 zeigt
einen rotierenden Kerbenklassifikator mit der Anordnung 100,
die in 1 gezeigt wird. Die Enden des Schafts 105 sind
rotierend an einem Träger 108 fixiert,
der auf einer Basis 109 aufliegt. Die Mittel zur rotierenden
Befestigung des Schaftes 105 an den Träger 108 können übliche Lager
sein. Die Anordnung 100 kann auf den Trägern 108 so positioniert
sein, dass die Anordnung 100 eine Steigung von 5 bis 20° oder alternativ
dazu 10 bis 12° über der
Horizontalen aufweist. Die Steigung der Anordnung 100 ist
so positioniert, um die Bewegung einer Mischung aus Siliciumteilen
durch Schwerkraft entlang einer Rutschplatte 110 zu erleichtern.
Die Träger 108 können in
der Höhe
einstellbar sein, um die Änderung
der Steigung zu erleichtern. An dem oberen Ende des Schafts 105 ist
ein Treibmechanismus 111 zur Übertragung einer Rotationsenergie
auf die Anordnung 100 befestigt. Die Rotationsenergie kann
durch jegliches geeignetes Mittel wie einen elektrischen Motor oder
einen pneumatischen oder hydraulischen Antrieb bereitgestellt werden.
Der Antriebsmechanismus 111 kann mit dem Schaft 105 direkt
oder über
geeignete Mittel wie ein Band, eine Kette, ein Getriebe oder Kombinationen
derselben verbunden sein. Die Anordnung 100 kann mit einer Geschwindigkeit
gedreht werden, die ausreicht, um eine Tangentialgeschwindigkeit
von 15 bis 32 cm pro Sekunde zur Verfügung zu stellen.
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Der
Zuführverteiler 112 ist
am oberen Ende der Anordnung 100 positioniert. Die Mischung
der Siliciumteile kann mittels des Zuführverteilers 112 zu der
Anordnung 102a zum Starten des Trennverfahrens geführt werden.
Die Form des Zuführverteilers 112 ist
nicht kritisch und kann eine Rinne sein, wie es in 3 gezeigt
wird, oder jegliche andere sinnvolle Konstruktion zur Zuführung der
Material teile zu einer rotierenden Anordnung, einschließlich aber
nicht beschränkt
auf, ein Trichter, ein Förderband,
eine Rutschplatte oder eine Kombination derselben.
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In 3 wird
die Anordnung 100 in einem Sammelbehälter 113 positioniert
gezeigt, der die äußeren Wände 114 und
die Trennwände 115 umfasst. Die
Trennwände 115 trennen
den Sammelbehälter 113 in
eine Anzahl von Kammern zur Trennung der Siliciumteile, die durch
jede der Anordnungen 102a–d eingefangen wurden. In dem
Sammelbehälter
auf einer Achse, die im Allgemeinen parallel zum Schaft 105 vorliegt,
ist auch eine Rutschplatte 110 positioniert. Eine Rutschplatte 110 kann
an jeder Seite der Anordnung 100 positioniert sein. Die
Rutschplatte 100 funktioniert so, dass sie die gravitationsbedingte
Bewegung der Mischung aus Siliciumteilen entlang der Länge der
Anordnung 100 ermöglicht. Die
Rutschplatte 110 kann statisch fixiert sein oder sie kann
in einer solchen Weise gehalten werden, um eine Vibration oder Bewegung
zu ermöglichen,
um die Bewegung der Siliciumteile entlang ihrer Länge zu erleichtern.
Ein Fachmann auf dem Gebiet würde erkennen,
dass die Anordnung 100 nicht in einer integralen Behältervorrichtung
positioniert sein muss, wie es gezeigt wird, sondern getrennte Sammelbehälter aufweisen
kann, die unter jeder Anordnung 102a–d positioniert sind. Die untere
Behälterwand 114 und
der Boden 109 haben darin verschließbare Anschlüsse 116 zur
Entfernung der sortierten Siliciumteile aus den Kammern.
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Die 4, 5, 6 und 7 zeigen einen
rotierenden Kerbenklassifikator einschließlich des in 2 gezeigten
Zylinders 200. Die 4 zeigt eine
Vorderansicht des rotierenden Kerbenklassifikators 400.
Die 5 zeigt eine Draufsicht auf den rotierenden Kerbenklassifikator 400.
Die 6 zeigt eine linksseitige Ansicht des rotierenden
Kerbenklassifikators 400. Die 7 zeigt
eine rechtsseitige Ansicht des rotierenden Kerbenklassifikators 400.
Der Zylinder 200 hat einen Schaft 403, der sich
durch die Mitte der Längsrichtung
des Zylinders 200 erstreckt. Der Zylinder 200 ist
drehend auf einem Träger 401 durch
den Schaft 403 befestigt. Der Träger 401 liegt auf
einer Basis 402 auf. Die Mittel zur drehenden Befestigung
des Schafts 403 an dem Träger 401 können übliche Lager
sein. Der Zylinder 200 kann in den Trägern 401 so positioniert
sein, dass der Zylinder 200 mit einer Steigung von 0 bis
20° oder
alternativ dazu 5 bis 12° über der
Horizontalen ansteigt. Die Steigung des Zylinders 200 ist
so angeordnet, um die Bewe gung einer Mischung von Siliciumteilen
entlang der Fördervorrichtung 404 zu
erleichtern. Die Träger 401 können in
der Höhe
einstellbar sein, um die Änderung
der Steigung zu erleichtern. An dem ersten Ende 405 des
Schafts 403 ist der Antriebsmechanismus 407 zur
Vermittlung von Rotationsenergie auf den Zylinder 200 befestigt.
Die Rotationsenergie kann durch jegliches geeignete Mittel wie einen
elektrischen Motor oder einen pneumatischen oder hydraulischen Antrieb
geliefert werden. Der Antriebsmechanismus 407 kann mit
dem Schaft 403 direkt oder durch jegliches geeignete Mittel
wie ein Band, eine Kette, ein Getriebe oder Kombinationen derselben
verbunden sein. Alternativ dazu wird ein Fachmann auf dem Gebiet
erkennen, dass der Antriebsmechanismus direkt mit dem Zylinder durch
jegliches geeignete Mittel verbunden sein kann, wie solchen, die
oben beschrieben werden. Der Zylinder 200 kann mit einer
Geschwindigkeit gedreht werden, die ausreichend ist, um eine Tangentialgeschwindigkeit
von 15 bis 32 cm pro Sekunde zur Verfügung zu stellen.
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Die
Fördervorrichtung 404 beginnt
an dem ersten Ende 210 des Zylinders 200 und läuft zu dem zweiten
Ende 220 des Zylinders 200. Die Mischung der Siliciumteile
kann mittels der Fördervorrichtung 404 zu
dem ersten Ende 210 des Zylinders 200 zum Starten
des Trennverfahrens gefördert
werden. Die Fördervorrichtung 404 läuft längsseitig
benachbart zu dem Zylinder 200 und fördert die Mischung der Siliciumteile
entlang der Länge
des Zylinders 200 von dem ersten Ende 210 zu dem
zweiten Ende 220. Die Art der Fördervorrichtung 404 ist
nicht kritisch und sie kann eine vibrierende Fördervorrichtung sein, wie es in 4 gezeigt
wird, oder jegliche andere geeignete Konstruktion, einschließlich aber
nicht eingeschränkt auf,
eine Eimerfördervorrichtung
oder ein Bandförderer
zur Zuführung
von Materialteilen zu einer rotierenden Anordnung. Ein Fachmann
auf dem Gebiet würde
erkennen, dass andere Konstruktionen verwendet werden könnten, um
die Mischung der Siliciumteile entlang der Länge des Zylinders zu fördern, wie
ein Trichter, eine Rinne, eine Rutschplatte oder Kombinationen derselben.
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In 4 wird
der Zylinder 200 hinter einem Sammelbehälter 408 positioniert
gezeigt, der die äußeren Wände 409 und
die Trennwände 410 umfasst. Die
Trennwände 410 trennen
den Sammelbehälter 408 in
eine Anzahl von Kammern zur Trennung der Siliciumteile, die durch
jeden Satz der Einkerbungen 201–207 ein gefangen werden.
Ein Fachmann auf dem Gebiet würde
erkennen, dass der Zylinder 200 alternativ dazu getrennte
Sammelbehälter
aufweisen kann, die unter jedem Satz der Einkerbungen 201–207 positioniert
sind.
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Das
Verfahren dieser Erfindung ist zum Sortieren einer Mischung von
Größen von
Siliciumteilen in zwei oder mehrere Größenverteilungen nützlich. Das
Verfahren ist zur Sortierung von für Halbleiter geeigneten Siliciumteilen
zur Verwendung von zum Beispiel in einem Czochralski-artigen Verfahren
zur Herstellung von hochreinem monokristallinen Silicium geeignet.
Die Formen der Siliciumteile, die durch das Verfahren dieser Erfindung
sortiert werden können, umfassen,
sind aber nicht eingeschränkt
auf, Klumpen, Schnitzel, Flocken, Kügelchen, Körner und Pulver.
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Die
Teilchengröße und die
Gewichtsverteilung der Mischung der Siliciumteile mit unterschiedlichen
Größen, die
unter Verwendung des Verfahrens zu trennen sind, hängen von
verschiedenen Faktoren ab, einschließlich davon, ob ein Fliessbettreaktorverfahren
verwendet wird, um die Mischung der Siliciumteile herzustellen,
oder ob ein chemisches Dampfabscheidungsverfahren verwendet, um
ein polykristallines Siliciumwerkstück herzustellen, dem Verfahren, das
verwendet wird, um die polykristallinen Siliciumwerkstücke zu zerbrechen
und der endgültigen
Verwendung der sortierten Siliciumteile. Jedoch kann eine Mischung
aus Siliciumteilen, bei der bis zu 90% der Siliciumteile eine Teilchengröße von 0,1
bis 150 mm aufweisen, verwendet werden. Siliciumteile mit einer
Teilchengröße von mehr
als 150 mm können
einem weiteren Brechen ausgesetzt werden, bevor sie dem Klassifikator
zugeführt
bzw. neu zugeführt
werden.
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Die
Anzahl der Größenverteilungen,
in die die Mischung der Siliciumteile getrennt wird, wird von den
Erfordernissen der Endverwendung der Siliciumteile abhängen. Die
Mischung der Siliciumteile wird in wenigstens zwei Größenverteilungen
oder alternativ dazu in wenigstens drei Größenverteilungen getrennt. Zum
Beispiel kann die Mischung der Siliciumteile wie folgt in wenigstens
7 Größenverteilungen getrennt
werden: weniger als 10 mm, 10 bis 25 mm, 25 bis 45 mm, 45 bis 75
mm, 75 bis 100 mm, 100 bis 150 mm und größer als 150 mm. Optional können die Teile
in einer oder mehreren der Größenverteilungen in
einem Verhältnis
kombiniert werden, das den Erfordernissen des Kunden entspricht.
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Die
hierin offenbarten Vorrichtungen können aus üblichen Ingenieurmaterialien
hergestellt werden. Die Komponenten, die nicht mit dem Silicium
in Kontakt kommen, können
aus geeigneten Metallen wie Edelstahl, Eisen, Aluminium und Plastikarten konstruiert
werden. Die Komponenten, die mit dem Silicium in Kontakt stehen,
vermitteln keine oder nur eine geringe Oberflächenverunreinigung auf das
Silicium. Daher können
die Komponenten, die mit Silicium irgendwo in dem Verfahren in Kontakt
stehen, aus wenig verunreinigenden Materialien wie ultrahochmolekulargewichtigem
Polyethylen (UHMGPE), Polypropylen, Perfluoralkoxyharz (PFA), Polyurethan (PU),
Polyvinylidenfluorid (PVDF), TEFLON®, Wolframcarbid,
Silicium und Keramik hergestellt werden. Die Kerbenscheiben und
Zylinder können
aus PVDF, UHMGPE oder Silicium bestehen.
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Das
Silicium kann optional ein oder mehrere Male in dem oben genannten
Verfahren durch Verfahren, die auf dem Gebiet bekannt sind, gereinigt werden.
Zum Beispiel kann das Siliciumwerkstück entweder vor oder nach dem
Zerbrechen, entweder vor oder nach dem Sortieren der Mischung der
Siliciumteile mit unterschiedlichen Größen in unterschiedliche Größenverteilungen
oder Kombinationen davon gereinigt werden.
-
Zum
Beispiel können
die Siliciumteile durch das Verfahren gereinigt werden, das in dem
U.S. Patent 5,851,303 offenbart wird, das das aufeinander folgende
In-Kontakt-Bringen
der Siliciumteile mit gasförmigen
Wasserstofffluorid und dann mit einer wässrigen Lösung, die wenigstens ein halbes
Prozent Wasserstoffperoxid enthält,
und danach das Trocknen der zerbrochenen Stäbe umfasst. Alternativ dazu können die
Siliciumteile durch anisotropes Ätzen
an der Oberfläche
gereinigt werden, wie es in dem kanadischen Patent Nr. 954425 oder
dem U.S. Patent 4,971,654 beschrieben wird. Andere Verfahren zur Reinigung
von Silicium umfassen solche, die in den U.S. Patenten 5,753,567;
5,820,688 und 6,309,467 beschrieben werden.
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BEISPIELE
-
Diese
Beispiele sind dazu vorgesehen, die Erfindung einem Fachmann auf
dem Gebiet zu illustrieren und sollten nicht als beschränkend für den Umfang
der Erfindung, wie er in den Ansprüchen dargestellt wird, interpretiert
werden.
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Beispiel 1
-
Es
wird ein polykristalliner Siliciumstab durch ein chemisches Dampfabscheidungsverfahren
hergestellt. Der Stab ist in etwa zylindrisch in seiner Form und
wiegt 15 bis 25 kg. Der Stab wird auf eine Temperatur von 365 bis
377°C (690
bis 710°F)
in einem Mikrowellenraum erhitzt, wie oben beschrieben und in 8 gezeigt
wird (von Microwave Materials Technologies, Inc., of Knoxville,
Tennessee, USA). Der erhitzte Stab wird auf eine Sprühlöschvorrichtung übertragen,
die oben beschrieben und in den 9 und 10 gezeigt
wird. Der erhitzte Stab wird mit deionisiertem Wasser bei Raumtemperatur
aus einer Vielzahl von Düsen
besprüht.
Der erhitzte Stab wird für
1 bis 5 Minuten besprüht
und die Oberflächentemperatur
verringert sich auf 52 bis 79°C
(125 bis 175°F).
Der Stab ist gerissen, aber immer noch intakt. Der gerissene Stab
wird auf eine mechanische Trennvorrichtung, die oben beschrieben
und in den 11 und 12 gezeigt
wird, übertragen.
Die mechanische Trennvorrichtung umfasst eine pneumatische Hammerkammer.
Der gerissene polykristalline Siliciumstab wird mit einer Vielzahl
pneumatischer Hämmer
geschlagen und zerbricht. Die resultierende Mischung der Siliciumteile
wird auf eine vibrierende Fördervorrichtung übertragen.
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Die
Mischung wird dem rotierenden Kerbenklassifikator 400 in
den 4 bis 7 durch die vibrierende Fördervorrichtung 404 zugeführt. Die
vibrierende Fördervorrichtung
vibriert zwischendurch bei der Resonanzfrequenz der Mischung der
Siliciumteile und bei niedrigeren Frequenzen zur Steuerung der Zuführgeschwindigkeit
der Mischung der Siliciumteile. Der Zylinder 200 rotiert
bei einer Geschwindigkeit von 5 bis 10 U.p.m. Die Mischung der Siliciumteile
wird in fünf
Größenverteilungen
sortiert und in den Sammelbehältern 408 gesammelt.
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ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine dreidimensionale Ansicht einer Anordnung 100, die
eine Vielzahl von Kerbenscheiben 102 zur Verwendung in
einem rotierenden Kerbenklassifikator gemäß dieser Erfindung umfasst.
-
1a ist
eine Endansicht der Anordnung 100 in 1.
-
2 ist
eine Vorderansicht eines Zylinders 200 zur Verwendung in
einem rotierenden Kerbenklassifikator gemäß dieser Erfindung.
-
3 ist
eine Forderansicht eines rotierenden Kerbenklassifikators gemäß dieser
Erfindung und umfasst die Anordnung 100 von 1.
-
4 ist
eine Vorderansicht eines rotierenden Kerbenklassifikators gemäß dieser
Erfindung und umfasst den Zylinder 200 von 2.
-
5 ist
eine Draufsicht auf den rotierenden Kerbenklassifikator in 4.
-
6 ist
eine linksseitige Ansicht des rotierenden Kerbenklassifikators in 4.
-
7 ist
eine rechtsseitige Ansicht des rotierenden Kerbenklassifikators
in 4.
-
8 ist
ein Mikrowellenbrennofen mit kontrollierter Atmosphäre zum Erhitzen
der polykristallinen Siliciumwerkstücke.
-
9 ist
eine Draufsicht auf einen Löschtank zur
Verwendung in dem Verfahren dieser Erfindung.
-
10 ist
eine Querschnittsansicht des Löschtanks
in 9.
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11 ist
eine Querschnittsansicht einer mechanischen Trennvorrichtung zur
Verwendung in dem Verfahren dieser Erfindung.
-
12 ist
eine Ansicht von oben auf eine pneumatische Hammerkammer in der
mechanischen Trennvorrichtung der 11.
-
- 100
- Anordnung
- 101
- Scheiben
- 102a
- Anordnung
von Scheiben
- 102b
- Anordnung
von Scheiben
- 102c
- Anordnung
von Scheiben
- 102d
- Anordnung
von Scheiben
- 103
- Einkerbungen
- 104
- umlaufende
Kanten der Scheiben
- 105
- Schaft
- 106
- Platte
- 107
- Sicherungsstäbe
- 108
- Träger
- 109
- Basis
- 110
- Rutschplatte
- 111
- Antriebsmechanismus
- 112
- Zufuhrverteiler
- 113
- Sammelbehälter
- 114
- äußere Wände
- 115
- Trennwände
- 116
- Anschlüsse
- 200
- Zylinder
- 201
- erster
Satz von Einkerbungen
- 202
- zweiter
Satz von Einkerbungen
- 203
- dritter
Satz von Einkerbungen
- 204
- vierter
Satz von Einkerbungen
- 205
- fünfter Satz
von Einkerbungen
- 206
- sechster
Satz von Einkerbungen
- 207
- siebter
Satz von Einkerbungen
- 210
- erstes
Ende des Zylinders 200
- 220
- zweites
Ende des Zylinders 200
- 230
- umlaufende
Kante des Zylinders
- 400
- rotierender
Kerbenklassifikator
- 401
- Träger
- 402
- Basis
- 403
- Schaft
- 404
- Fördervorrichtung
- 405
- erstes
Ende des Schafts 403
- 407
- Antriebsmechanismus
- 408
- Sammelbehälter
- 409
- äußere Wände
- 410
- Trennwände
- 800
- Mikrowellenbrennofen
- 801
- Kammer
mit kontrollierter Atmosphäre
- 802
- Kontrollschrank
- 803
- Mikrowellenzufuhr
- 804
- Wellenführungsanordnung
- 805
- Sichtfenster
- 806
- Seite
- 807
- Tür
- 808
- Thermoelement
- 900
- Löschtank
- 901
- Werkstück
- 902
- Träger
- 903
- Düsen
- 904
- Einlass
- 905
- Auslass
- 1001
- Rohre
- 1003
- Sätze von
Düsen
- 1100
- mechanische
Trennvorrichtung
- 1101
- pneumatische
Hammerkammer
- 1102
- Deckel
- 1103
- gerissenes
polykristallines Siliciumwerkstück
- 1104
- Träger
- 1105
- Anordnung
pneumatischer Hämmer
- 1106
- Anordnung
pneumatischer Hämmer