DE601583C - Spulenfuehleranordnung - Google Patents

Spulenfuehleranordnung

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DE601583C
DE601583C DEZ20816D DEZ0020816D DE601583C DE 601583 C DE601583 C DE 601583C DE Z20816 D DEZ20816 D DE Z20816D DE Z0020816 D DEZ0020816 D DE Z0020816D DE 601583 C DE601583 C DE 601583C
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DE
Germany
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sensor
coil sensor
movement
sensor arrangement
bolt
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Expired
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DEZ20816D
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OTTO ZETTEL
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OTTO ZETTEL
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

PATENTSCH
JVr 601 583 ¥ KLASSE 86 c GRUPPE
Otto Zettel in Neustadt, O.-S. Spulenfühleranordnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spulenfühleranordnung für Webstühle, insbesondere Automatenwebstühle. Bei den bekannten Vorrichtungen wird das mit dem Spulenfühler Zusammenarbeit ende, mit der Stillsetzvorrichtung verbundene Auslöseglied bei genügendem Garnvorrat in seiner Schwingbewegung nicht beeinflußt, bei ungenügendem Garnvorrat dagegen gesperrt. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird das Auslöseglied nicht durch den Fühler unmittelbar, sondern über ein zwischengeschaltetes Gestänge freigegeben oder gesperrt. Demgegenüber wird bei der Vorrichtung nach der Erfindung der Fühler unmittelbar mit einem riegelartigen Ansatz versehen, der bei jedem Prüf Vorgang ein quer zu seiner Bewegung bewegbares Auslöseglied bei genügendem Garnvorrat auffängt, bei ungenügenidem Vorrat dagegen freigibt. Dieses Auffangen des Auslösegliedes ergibt aber im Gegensatz zu der ersterwähnten, älteren Einrichtung die Möglichkeit einer wesentlich genaueren Überprüfung. .Durch die unmittelbare Beeinflussung des Auslösegliedes durch den Fühler wird eine wesentliche Wirkungsverbesserung erreicht und 3ie Anordnung von Zwischengliedern vermieden, die ein ungenaues Arbeiten herbeiführen.
Vorzugsweise kann das Auslöseglied mit einem mit dem Fühler verbundenen riegel-
. artigen Sperrglied zusammenarbeiten, das an seiner mit dem Auslösegliede zusammenarbeitenden Kante schneidenartig· ausgebildet ist. Das Auslöseglied seinerseits kann mit einem besonderen Halteansatz ausgerüstet sein. Das Auslöseglied wird nach jeder Prüfbewegung des Fühlers durch einen besonderen Antrieb in seine Ausgangsstellung zurückbewegt. Der Antrieb kann von einem sich synchron mit dem Schützen beim Schuß bewegenden Maschinenteil abgeleitet werden. Vorteilhafterweise kann das Auslöseglied mit dem Maschinenantrieb steil über einen mit einer Bewegungsnocke o. dgl. versehenen Schubteil in Verbindung stehen. Erfindungsgemäß ist der Schubteil mit einem in Abhängigkeit der Stellung des Auslösegliedes verstellbaren Bewegungshebel zum Einwirken auf die an sich bekannte Auslösevorrichtang ausgerüstet. Die Bewegung des Schubteiles kann von einer an der Schußwächterhammervorrichtung angeordneten, vorzugsweise nockenartig ausgebildeten Bewegungsvorrichtung abgeleitet werden.
Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Bild ι die Ansicht der Schuß fühler anordnung in Ruhestellung für einen Webstuhl mit Rechtsantrieb,
Bild 2 eine Seitenansicht auf einen Schnitt durch die Einrichtung· nach Bild 1, gemäß Linie 11-II, teilweise im Schnitt,
Bild 3 eine Ansicht eines Teiles der Anordnung· nach Bild 1, in gleicher Darstellung unter Fortlassung einiger Teile.
Die Bilder 4 und 5 sind Schnittdarstellungen durch einen Teil der Anordnung nach Bild ι, gemäß Linie IV-JV, in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Die Bilder 6 und 7 zeigen je einen Schnitt durch einen Teil der Anordnung nach Bild 1, gemäß Linie VII-VII, in den Darstellungen der Bilder 4 und 5 entsprechenden Arbeitsstellungen.
In der Zeichnung bedeutet α einen mit dem Brustbaum a2 verbundenen Ausrücktiscb eines Webstuhles. An dem Ausrücktisch ist ein Gehäuse b für die Fühleranordnung befestigt. c ist ein in seiner Längsrichtung verschiebbarer Fühler, der unter der Wirkung einer Feder d nach außen gedrückt wird, e ist der Webschützen mit voller Spule/, g ist ein vertikal verschiebbar gelagerter Schieber, der bestrebt ist, unter der Wirkung seines Eigengewichts herabzufallen. h ist ein unter Druck einer Feder Zz1 stehender, quer zur Bewegung des Schiebers g verschiebbarer Riegel, der mit -einem Schlitz^ in dem Schieber zusammenzuwirken vermag. Der Riegel h trägt einen vorzugsweise als Rolle ausgebildeten Anschlag Ji2, der mit einem nockenartigen Ansatz C1 am Fühler c zusammenwirkt. Der Schieber g ist mit einem Ansatz ^1 ausgerüstet, der mit einer mit dem Fühler c fest verbundenen Zunge C2 zusammenwirken kann. Das untere Endeg-2 des Schiebers g liegt im Bereich eines quer zu seiner Bewegungsrichtung verschiebbaren Schubteiles i, der an seinem Ende mit einem nockenartigen Ansatz I1 ausgerüstet ist. An dem Schubteil i is.t ferner bei i2 ein Hebel k schwenkbar angelenkt. is ist ein Auflager für den Hebel k. Quer zu dem Schubteil i ist oberhalb des Hebels k der übliche Aus-
*o lösehebel m angeordnet, der auf der Auslösewelle η befestigt ist und sich in Ruhestellung auf einem Anschlag mt am Gehäuse b auflegt. Der Auslösehebel m wird durch die Wirkung einer Torsionsfeder % auf den Anschlag W1 gedrückt. n2 ist eine übliche Auskröpfung der Auslösewelle n, auf der der Steuerhebel 0 des auf die Schaltwelle p befestigten Schalthebels P1 aufruht, q ist der Schußwächterhammer, der mit einer Kurve ^r1 ausgerüstet ist, die auf eine Rolle q2 des unter Federdruck stehenden Schubteiles i einwirkt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
In der in Bild 1 die vorderste Lage der Weblade veranschaulichenden Stellung erfolgt das, Abfühlen der Spule / durch den Fühler c. Die Größe der Längsverschiebung des Fühlers ist abhängig von dem auf der Spule
befindlichen Fadenvorrat. Durch Einwirkung des nockenartigen Ansatzes C1 am Fühler c auf den Anschlag A2 des. querverschiebbaren Riegels h wird zunächst die Sperrwirkung des Riegels h auf den Schieber g aufgehoben, worauf dieser unter Wirkung der Schwerkraft zu fallen beginnt. Bei genügender Rückbewegung des Fühlers c gelangt jedoch die Zunge c, unter den Ansatz ^1 am Schieber g, bevor der Schieber in die Schaltendstellung gelangen kann. In diese Schalt-Stellung kann der Schieber g nur dann kommen, wenn der Fühler c infolge ungenügenden Fadenvorrats nicht weit genug zurückgedrückt wird, um durch die Zunge c2 den Ansatz If1 unterfassen zu können. In Bild 6 ist der Schieber g in derjenigen tiefsten Stellung dargestellt, in die er infolge Sperrung durch die Zunge C2 gelangen kann.
Da die Bewegung der Schubstange i von der Bewegung des Schuß wach terhammers über die mit diesem verbundene Hubkurve q1 und die am Ende der federbelasteten Schubstange i befindliche Laufrolle q2 - abgeleitet wird, findet bei jeder Schußbewegung des Schützens eine hin bzw. her gehende Schubbewegung der Stange i statt. Solange der Schieberg· an einem Herabsinken durch die Zunge C2 gehindert wird, bewegt sich der an der Stange i drehbar gelagerte Hebel k frei unter dem Schieber g. Durch Bewegung der Schubstange i in Richtung des Pfeiles B, eine Bewegung, die gleichzeitig mit dem Schuß des Schützens in die entgegengesetzte Endstellung stattfindet, gelangt der Nocken I1 zur Einwirkung auf das untere Ende des Schiebers g, wodurch dieser angehoben und in seine Anfangsstellung zurückgeführt wird. Inzwischen ist auch der Fühler c in seine Anfangsstellung zurückgegangen, so daß der Nocken C1 mit dem Anschlag Ji2 außer Eingriff gekommen ist und der Riegel h durch die Feder H1 wieder in die Sperrlage für den Schieber gelangen kann. Infolgedessen tritt beim Hochgehen des Schiebers g der Riegel h in den Sperrschlitz gs ein.
Ein vollständiges Herabfallen des Schiebers g tritt erst dann ein, wenn die Zunge C2 infolge ungenügender Zurückdrückung des Fühlers nicht mehr so weit vorgeschoben wird, daß sie den Ansatz ^1 aufzufangen ver- no mag. Alsdann fällt der Schieber g so wreit herunter, daß das untere Ende g2, das zweckmäßigerweise auch mit einer Rolle ausgestattet sein kann, auf das Schubstangenende I1 aufschlägt. Die Einstellung der betreffenden Teile ist derart getroffen, daß die Schubstange i in diesem Augenblick ihre dem Pfeil B entgegengesetzte Bewegung so weit durchgeführt hat, daß zwar der Nocken i1; nicht aber der Hebel k unter dem Schieber g vorbeigetreten ist. Infolgedessen stoßt der Hebel k bei der weiteren Bewegung der
Schubstange i gegen das untere Ende des Schiebers g. Infolge Schrägstellung des Hebels k wird sein freies Ende angehoben. Der Hub wirkt auf den Auslösehebel m, der in bekannter Weise durch Senken des Steuerhebels ο in den Schwingungsbereich, des Schußwächterhammers gelangt und hierdurch vermittels Drehung der Schaltwelle p bei automatischen Webstühlen einen selbsttätigen Spulenwechsel herbeiführt. Der Schieber g wird auch aus dieser tiefsten Stellung bei der nächsten Bewegung der Schubstange i in Richtung des Pfeiles B mit Hilfe des Nokkens I1 in die Anfangsstellung zurückgebracht.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Spulenfühleranordnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenfühler (c) mit einem riegelartigen Ansatz (c2) versehen ist, der bei jedem Fühlvorgang die Bewegung eines quer zu seiner eigenen Bewegungsrichtung bewegten Auslösegliedes (g·) bei genügendem Garnvorrat spent, bei ungenügendem Vorrat dagegen nicht beeinflußt.
  2. 2. Spulenfühleranordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied (g) durch einen vom Fühler (c, C1) gesteuerten Riegel (K) während der Ruhestellung des Spulenfühlers in seiner unwirksamen Stellung gesperrt ist.
  3. 3. Spulenfühleranordnung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühleransatz (cs) schneidenartig ausgebildet ist und diese Schneide bei genügend großem Hube des Spulenfühlers (c) einen besonderen Halteansatz (gj) am Auslöseglied (g) unterfaßt.
  4. 4. Spulenfühleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem riegelartigen Ansatz (c2) am Spulenfühler gesteuerte Auslöseglied (g) nach jeder Prüfbewegung des Fühlers in seine Ausgangsstellung zurückbewegt wird.
  5. 5. Spulenfühleranordnung nach- Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbewegung des AuslösegHedes in die Ausgangsstellung durch einen besonderen Antrieb (it) erfolgt.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEl)RfCKT IK !1KrCiISImI C[CBHKT
DEZ20816D 1933-02-19 1933-02-19 Spulenfuehleranordnung Expired DE601583C (de)

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