DE499292C - Schussfadenabschneidevorrichtung fuer Webstuehle mit selbsttaetiger Schuetzenauswechselung - Google Patents

Schussfadenabschneidevorrichtung fuer Webstuehle mit selbsttaetiger Schuetzenauswechselung

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DE499292C
DE499292C DET33412D DET0033412D DE499292C DE 499292 C DE499292 C DE 499292C DE T33412 D DET33412 D DE T33412D DE T0033412 D DET0033412 D DE T0033412D DE 499292 C DE499292 C DE 499292C
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cutting device
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/70Devices for cutting weft threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußfadenabschneidevorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Schützenauswechselung Es sind am Breithalter angeordnete Schußfadenabschneidevorrichtungen bekannt, die nur nach erfolgter Schußspulenauswechselung in Arbeitsstellung treten, wobei die Sperrung von der Auswechselvorrichtung ausgelöst wird, so daß die Abschneidevorrichtung in Tätigkeit treten kann.
  • Ein den Schützeneindrucker bewegender Antriebshebel bewegt gleichzeitig einen Riegel des Fadenabschneiders. Während der Fadenabschneider zweimal schneidet, wird zugleich eine Verzögerung der Rückwärtsbewegung des mit dem Antriebshebel verbundenen Schützeneindruckers erzielt. Die Bewegung des Fadenabschneiders, die Auslösung und weitere Bewegung seines Riegels werden durch die Bewegung der Weblade gesteuert und nicht von unabhängigen Teilen, so daß vollkommene Präzision und Sicherheit der Wirkung erzielt ist.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht eines Webstuhls. Abb.2 zeigt die Abschneidevorrichtung in Arbeitsstellung.
  • i ist die Weblade, 2 die Webladenstelze und 3 ein an ihr angebrachter Vorsprung mit Rasten. In dem strichpunktiert dargestellten Webstuhlrahmen ist eine Welle q. drehbar gelagert, die mit dem Schützeneindrucker, welcher in der Zeichnung nicht dargestellt ist, verbunden ist und einen Antriebshebel 5 trägt. An das untere Ende des Antriebshebels 5 ist ein Finger 6 angelenkt, der in eine der Rasten des Vorsprungs 3 eingreifen kann. Dieser Finger 6 ist mit der Schußfühlervorrichtung verbunden und steht normalerweise unter der Bahn des Vorsprungs 3, wie es in Abb. i in ausgezogenen Linien dargestellt ist. Wenn einer der Schußfäden reißt oder ausbleibt, so nimmt dieser Finger 6 die in Abb. i in strichpunktierten Linien dargestellte Stellung ein. Wenn die Webladenstelze nach vorwärts geht, wird der Finger 6 durch den Vorsprung 3 bewegt, und der Antriebshebel 5 wird in die in strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung gebracht, wodurch der Schützeneindrucker bewegt wird, um das Einführen eines neuen Schützens zu bewirken.
  • Auf dem Drehzapfen 7, welcher den Finger 6 mit dem Antriebshebel s verbindet, sitzt das vordere Ende einer Antriebsschiene 8, deren anderes Ende gleitbar auf einem Block io ruht, der am Schützenbehälter 9 drehbar gelagert ist. Der Block io liegt auf einem Nocken 12, welcher auf der Nockenwelle ii sitzt und den Block io anhebt oder senkt. Der Nocken 12 ist so ausgebildet, daß der Block io während einer Umdrehung der Kurbelwelle in der angehobenen Stellung und während der nächsten Umdrehung der Kurbelwelle in der gesenkten Stellung verbleibt. Auf der Antriebsschiene 8 sitzt ein Haken 28. Auf der Rückseite der Webladenstelze 2 sitzt ein Anschlag 29, welcher mit dem Haken 28 in Eingriff gelangen kann. Wenn sich der Nokken 12 dreht, - wird der Block io abwechselnd gehoben und gesenkt, so daß er die Antriebsschiene 8 mit dem Haken 28 hebt und senkt. Diese Bewegung erfolgt derart, daß die Antriebsschiene 5 während einer Umdrehung der Kurbelwelle in der gehobenen Stellung und während der darauffolgenden Umdrehung der Kurbelwelle in der gesenkten Stellung gehalten wird.
  • Während einer Schützenauswechselung wird der Haken 28, da der Antriebshebel 5 und der Finger 6 in der strichpunktierten Arbeitsstellung stehen, in die strichpunktierte Lage gebracht, so daß bei der Rückbewegung der Webladenstelze der Anschlag 29 nicht mit dem Haken 8 in Eingriff kommt und die Antriebsschiene 8 in der strichpunktierten Stellung verbleibt. Während der nächsten Umdrehung der Kurbelwelle werden der Block =o und der Haken 28 in der gesenkten Stellung gehalten.
  • Bei der nächstfolgenden Rückwärtsbewegung der Weblade kommt der Anschlag 2g mit dem Haken 28 in Eingriff, und durch die Antriebsschiene 8 wird der Antriebshebel 5 in die Normalstellung zurückgeführt. Nach der Beendigung des Schützenauswechselvorganges wird der Antriebshebel 5 während einer Umdrehung der Kurbelwelle noch in der Arbeitsstellung festgehalten und erst bei der nächsten Umdrehung der Kurbelwelle in die Normalstellung zurückgeführt.
  • Auf dem Brustbaum, 13 sitzt eine Welle 1q., an der ein Riegel 15 und ein Hebel 16 befestigt sind. Mit dem Hebel 16 ist eine Kulisse 17 verbunden, die ihrerseits mit einem Schlitz über einen Stift 1g des Antriebshebels 5 greift. Der Riegel 15 hat einen Haken 2o und wird durch eine Feder 2i ständig nach aufwärts gezogen.
  • Wenn der Antriebshebel s in seine Arbeitsstellung bewegt wird, zieht er die Kulisse 17 herunter, wodurch auch der Riegel 15 entgegen der Wirkung der Feder 21 nach abwärts gezogen wird. Wenn der Antriebshebel 5 in die Normalstellung zurückgeht, wird der Riegel 15 in die angehobene Stellung zurückgezogen.
  • Auf dem Scherenteil 22 sitzt ein Breithalter 23. Auf dem einen Ende des Breithalters 23 ist ein Fadenabschneider 24 angeordnet. Dieser Fadenabschneider wird durch die Wirkung einer auf den Hebel 25 wirkenden Feder 26 nach vorwärts gezogen, ist aber normal in der zurÜckgezogenen Stellung durch den Eingriff des Hakens 2o des Riegels 15 und den Hebel 25 festgehalten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn die Schußfühlervorrichtung ein Auswechseln des Schützen verlangt, wird der Antriebshebel 5 in die in Abb. = strichpunktierte Arbeitsstellung gedreht, wodurch der Riegel 15 heruntergezogen wird und den Hebel 25 freigibt, so daß der Abschneider 24 nach vorwärts gestoßen wird, wie es in Abb. 3 dargestellt ist. Am Ende der Vorwärtsbewegung der Weblade trifft ein Lederpuffer 27 gegen den Hebel 25, wodurch der Abschneider 2q., entgegen der Wirkung der Feder 26, nach rückwärts gezogen wird. Der Abschneider schneidet hierbei das Ende des Schußfadens ab, welches aus der Gewebekante hängt.
  • Wenn der Antriebshebel s in die Normalstellung zurückgeht, wird der Riegel 15 wieder nach oben geführt, so daß bei der nächstfolgenden Bewegung der Weblade der Hebel 25 von dem Haken 2o des Riegels 15 erfaßt wird und der Abschneider 2q. wieder in der Normalstellung festgehalten wird.
  • Wie beschrieben, verbleibt der Antriebshebel 5 noch während einer Umdrehung der Kurbelwelle nach der Vollendung der Schützenauswechselung in der Arbeitsstellung, so daß der Riegel 15 auch noch während einer Umdrehung der Kurbelwelle in der gesenkten Stellung verbleibt, nachdem die Schützenauswechselung' beendigt ist und erst nach der nächsten Umdrehung der Kurbelwelle in die gehobene Stellung zurückgeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schußfadenabschneidevorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger SchÜtzenauswechselung, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schützeneindrucker und die Abschneidevorrichtung antreibende Antriebshebel (5) mit einer Antriebsschiene (8) gelenkig gekuppelt ist, deren anderes Ende gleitbar auf einem am Schützenbehälter (g) drehbar gelagerten Block (=o) ruht, der durch einen in ständiger Drehung befindlichen Nocken (i2) während einer Umdrehung der Kurbelwelle angehoben und während der folgenden Drehung der Kurbelwelle gesenkt bleibt, und auf der Antriebsschiene (8) ein Haken (28) angeordnet ist, der mit einem auf der Webladenstelze (2) angeordneten Anschlag (2g) in Eingriff gelangt und den Antriebshebel (5) in Schneidstellung bringt.
DET33412D 1927-04-27 1927-04-27 Schussfadenabschneidevorrichtung fuer Webstuehle mit selbsttaetiger Schuetzenauswechselung Expired DE499292C (de)

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