DE600186C - Wasserloser Gasbehaelter - Google Patents

Wasserloser Gasbehaelter

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DE600186C
DE600186C DEF73470D DEF0073470D DE600186C DE 600186 C DE600186 C DE 600186C DE F73470 D DEF73470 D DE F73470D DE F0073470 D DEF0073470 D DE F0073470D DE 600186 C DE600186 C DE 600186C
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DE
Germany
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gas
gas container
waterless
container
gas inlet
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Expired
Application number
DEF73470D
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English (en)
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Aug Kloenne GmbH
Original Assignee
Aug Kloenne GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/013Gas-holders of variable capacity with movables discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Wasserloser Gasbehälter Bei den bekanntgewordenen Bodenformen der wasserlosen Gasbehälter, besonders bei frei hängenden Kuppel- oder Kegelböden verursacht die im Zentrum angeordnete Gaszu-und -abflußleitung erhebliche Schwierigkeiten.
  • Vor allem ist hierbei nachteilig, daß das Leitungssystem eine starre, unnachgiebige Verbindung zwischen Bodensystem und Fundamentplatte herstellt.
  • Bei Einsenkungen, die ihren Ursprung in Erdrutsch oder Bodenverschiebungen haben, oder bei Geraderichten des Bauwerks besteht zwischen beiden Teilen keine Beweglichkeit. Hierdurch sind Gefahrenquellen gegeben, die sich in Zerstörung des Materials und im Zusammenhang damit in groben Undichtigkeiten äußern können.
  • Die vorliegende Erfindung gibt eine beweglich an dem Boden angeschlossene Gaszu-und -abflußeinrichtung wieder, bei der sich das Bodensystem des Behälters frei und ungehindert heben und senken kann.
  • Gemäß dem Erfindungsgegenstand wird die Beweglichkeit zwischen Behälterboden und feststehendem Gasein- und -austrittsstutzen durch die Anordnung eines ringförmigen Tauchverschlusses erzielt. Der in den Behälter hineinragende Stutzen trägt bei dieser Ausführungsform eine Flüssigkeitstasse, in die ein am Boden dicht angeschlossener, senkrecht verlaufender, dünnwandiger Blechzylinder eintaucht. Die Tauchung der Tasse muß dabei eine der zu erwartenden Einsenkung angepaßte Tiefe aufweisen, damit die Flüssigkeitssäule vom Gas nicht durchschlagen werden kann.
  • Eine Vereinfachung dieser Einrichtung läßt sich noch dadurch erzielen, daß die Gasleitungen ineinandergeschachtelt werden und der Abschluß gegen den Böden durch nur eine Tasse erfolgt.
  • Zweckmäßig wird die Tasse an der tiefsten Stelle des Bodens eingebaut, damit das aus dem Gas ausfallende Schwitzwasser dort zusammenfließt und durch die Tasse abgeführt werden kann. Diese Anordnung empfiehlt sich besonders bei Kuppel- oder Kegelböden, bei denen natürliches Gefälle vorhanden ist. Dem Wiederverdampfen der Kondensate wird auf diese Weise wirksam entgegengetreten, so daß das Gas in trockenerem Zustand den Behälter verläßt, als es hineingeschickt wurde. Dieser Tatsache kommt besonders in der kalten Jahreszeit erhöhte Bedeutung zu.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung im Schnitt beispielsweise veranschaulicht.
  • Der Gaseintrittsstutzen e ist in das zweckmäßig ausgebildete Kniestück k der Abflußleitung a gasdicht eingebracht und durch dieses bis über den Boden b geführt, der beispielsweise kalottenförmig ausgebildet ist.
  • Das vertikale Rohrende des Kniestücks k trägt dabei die mit Flüssigkeit f gefüllte Tasse t, in die der am Boden b dicht angeschlossene, nach unten verlaufende, dünnwandige Blechzylinder z eintaucht. Der überlauf u verhindert, daß die Tauchung bei Zufluß von Schwitzwasser eine angemessene Höhe überschreitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Wasserloser Gasbehälter mit frei hängendem Kuppel- oder Kegelboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasein-und -austrittstutzen an der tiefsten Stelle des Bodens mittels Flüssigkeitstassenabschluß beweglich angeschlossen sind, derart, daß dieser Abschluß gleichzeitig zur Abführung des aus dem Gas ausgeschiedenen Schwitzwassers dienen kann. a. Gasein- und -ausführung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Stutzen ineinandergeschachtelt sind und durch nur eine Flüssigkeitstasse mit dem Boden verbunden sind.
DEF73470D Wasserloser Gasbehaelter Expired DE600186C (de)

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DE600186C true DE600186C (de) 1934-07-17

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