DE599373C - Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine

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DE599373C
DE599373C DEL81912D DEL0081912D DE599373C DE 599373 C DE599373 C DE 599373C DE L81912 D DEL81912 D DE L81912D DE L0081912 D DEL0081912 D DE L0081912D DE 599373 C DE599373 C DE 599373C
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DEL81912D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B7/00Linking machines, e.g. for joining knitted fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung des Verfahrens zur Herstellung eines Strumpfes mit französischer Ferse in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine nach Patent 558 994. Nach diesem Verfahren werden zu beiden Seiten des Fersenwinkels je ein Zug längerer Maschen gebildet, zwischen die der Fersenwinkel beim Ketteln eingeschlossen wird.
  • Bei dem genannten Verfahren ist es üblich, daß man zuerst die Langreihe des Fußseitenteils auf die Kettelmaschine aufstößt. Hierbei maß jede Masche aufgestoßen werden, da sonst die ausgelassenen Maschen ' fallen. Nachdem dieser Zug längerer Maschen aufgestoßen ist, ergibt sich die Länge für die Sparlinie im Fersenteil. Letztere maß, falls ihre Länge der Breite der Langreihe im Fußseitenteil nicht entspricht, etwas eingestoßen oder ausgedehnt werden. Das ist bei den festen Fersenlinien auch gut möglich. Es können daher leichte Fehler im Verhältnis der Länge der Fersenspurlinie und der Breite der Langreihe im Fußseitenteil ausgeglichen werden.
  • Bei der geschilderten Arbeitsweise ist es jedoch schwierig, den ganzen Zug längerer Maschen des Fußseitenteils richtig aufzustoßen. Dieser wird nämlich nicht nur von der Langreihe allein, sondern auch von dem s en 'krecht auf dem inneren Ende der Lang z3- reihe stehenden kurzen Stück Sparlinie gebildet, das einige Reihen in den -;Längen hinaufreicht. Dieses Stück Sparlinie maß beim Aufstoßen mit der senkrecht zu ihm stehenden Langreihe des Fußseitenteils in leine Linie gestreckt werden. Dabei werden gerade die Maschen, die den Ursprung des rechten Winkels bilden, oft fallen gelassen oder nicht richtig aufgestoßen. Das gibt eine unsaubere Kettelnaht zwischen Fersenläppchen und Fußseitenteil, deren Festigkeit nicht genügendist.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch vermieden, daß zum Zusammenketteln des Fersenläppchens mit dem Fußseitenteil zuerst die Sparlinie des Fersenläppchens auf eine vorher auf der Kettelmaschine markierte Länge, die der Summe der Breite der Langreihe des Fußseitenteils und der Länge der senkrecht zu letzterer stehenden kurzen Sparlinie entspricht, aufgestoßen wird, `vorauf der Zug längerer Maschen (Langreihe und kurze Sparlinie) folgt.
  • Die Zeichnung erläutert die Erfindung üi einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Abh. z den Fußteil und die Fersenläppchen eines Strumpfes mit französischer Ferse und Fuß, der in einem Arbeitsgang au_ f der flachen Kulierwirkmaschine gearbeitet wurde, Abb. a den auf dem Kamm einer Rundkettelmaschine aufgestoßenen geraden Maschenzug (Sparlinie an der Ferse), Abb.3 beide Maschenzüge, die den Fersenwinkel einschließen, auf dem Kamm einer Rundkettelmaschine aufgestoßen.
  • Auf der flachen - Kulierwirkmaschine zur Herstellung eines Strumpfes mit französischer Ferse und Fuß in einem Arbeitsgang hat man gemäß dem Patent 558 994 zur Erleichterung des Kettelns an dem Fußseitenteil 3 und dem Fersenläppchen 2 je einen Zug längerer Maschen gebildet. Der eine ZugGr-H wird aus einer Spurlinie gebildet, die an der Innenkante der Fersenläppchen entlang geführt wird, und zwar bis einige Maschenreihen in den Längen i hinein. Der zweite Zug C-D-L wird gebildet aus dem kurzen Stück Spurlinie D-L und der dazu senkrecht stehenden Langreihe C-D. Die beiden Züge schließen den Fersenwinkel A ein.
  • Bisher hat man erst die Langreihe C-Dy von der jede Masche aufgestoßen werden muß, mit der einschließenden Spurlinie D-L aufgestoßen, um dadurch die Aufstoßbreite für die Spurlznie G-H, deren Länge durch Einstoßen oder Ausdehnen leicht regelbar ist, zu bestimmen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung -wird die Maschenzahl der Langreihe C-D und die der kurzen senkrecht zu ihr stehenden Spurlinie D-L auf der Kettelmaschine markiert, wie dies in Abb. 2 und 3 durch die Pfeile 6 und 7 dargestellt ist. Man beginnt aber im Gegensatz zu dem bisherigen Verfahren mit dem Aufstoßen der Linie Cr-H. Die Abb. 2 zeigt die aufgestoßene Linie rr-H auf dem Kamm einer Rundkettelmaschine. Die aufgestoßenen Maschen sind durch die Kreuze der Linie Q-H angedeutet. Da diese Linie am Strumpf eine gerade Linie ist, so läßt sie sich. verhältnismäßig leicht aufstoßen. Man behält durch diese Gerade für die weiterhin aufzustoßenden Maschen ein klares Bild. Der Linienzug C-D--L bleibt noch klar erkenntlich. Die aufgestoßenen Maschen der Linie C-H dienen dem zwei Richtungen einnehmenden Linienzug C-D-L als Führung beim Aufstoßen, da nunmehr gleichsam Masche auf Masche aufgestoßen werden muß.
  • Um den Zug C-D-L aufzustoßen, -wird der Teil 5 herumgeschwenkt, und die Maschen L-D -werden auf die ersten Nadeln des Linienzuges G-H aufgestoßen. Dann wird die Langreihe C-D in die Richtung des Kammes der Kettelmaschine gestreckt und auf die übrigen Nadeln des Linienzuges Cr-H aufgestoßen, wie dies die Abb.3 zeigt. Die Kreise 4 bezeichnen die Langmaschen des Zuges Es wird hierdurch eine leichtere Art des Aufstoßens erzielt, die den Fersemvinkel sauber und fest einschließt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFL Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit französischer Ferse in einem Arbeitsgang auf der Sachen Kulierwirkmaschine nach Patent 558 994 dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenketteln des Fersenläppchens (2) mit dem Fußseitenteil (3) zuerst die Spurlinie des Fersenläppchens. (Cr-H) auf eine vorher auf der Kettelmaschine markierte Länge (6 bis 7) aufgestoßen wird, -worauf der Zug längerer Maschen (C-D-L) folgt, der in der Hauptsache aus der Langreihe des Fußseitenteils gebildet wird.
DEL81912D 1932-09-01 1932-09-01 Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes in einem Arbeitsgang auf der flachen Kulierwirkmaschine Expired DE599373C (de)

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