DE598337C - Selbstgaengerkehrpflug - Google Patents

Selbstgaengerkehrpflug

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DE598337C
DE598337C DER85526D DER0085526D DE598337C DE 598337 C DE598337 C DE 598337C DE R85526 D DER85526 D DE R85526D DE R0085526 D DER0085526 D DE R0085526D DE 598337 C DE598337 C DE 598337C
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Germany
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plow
tree
bolt
steering wheel
notches
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Expired
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DER85526D
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Max Ralle & Sohn
Original Assignee
Max Ralle & Sohn
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung setzt einen Kehrpflug mit Vorderkarre auf gekröpfter Achse und mit in einer Lenkgabel laufendem Hinterrad voraus, bei dem der Pflugbaum mit der Vorderachse in dem Sinne fest verbunden ist, daß er beim Heben des Landrades und beim Senken des Furchenrades eine Verdrehung um seine eigene Achse erfährt. Der Pflugkörper ist um den Pflugbaum drehbar und in drei Stellungen, einer Mittelstellung für den Transport des Pfluges und zwei Arbeitsstellungen für das Rechts- oder Linkspflügen, verriegelbar.
Bei der bekannten, wegen ihrer verhältnismäßigen Einfachheit und Billigkeit bei guter Festigkeit bewährten Ausführungsform stellt sich das Hinterrad, das beim Pflügen in der neuen Furche laufen soll, mit seiner Achse in dieselbe geneigte Lage, die die Vorderkarrenachse einnimmt, ein, wenn der Schaft des Lenk-
ao rades in der gebräuchlichen Weise mit dem Pflugbaum fest · verbunden ist. Daraus folgt nun wiederum, daß das Hinterrad gegen die Landseite der frischen Furche, welche von der ihm voraufgehenden Pflugschar gezogen wird, gedrängt wird. Da hierbei die Lenkbarkeit des Hinterrades (also die Drehbarkeit des Lenkgabelschaftes in seinem Lager) beeinträchtigt wird, so ergibt sich ein unsicherer Gang des Pfluges.
Das Hinterrad muß gegenüber dem Pflugbaum höhenverstellbar sein, um beim Transport des Pfluges und beim Umstellen des Pflugkörpers den Pflugbaum mit dem Pflugkörper hochhalten zu können und so auch das beim Ansetzen zu einer neuen Furche erforderliche Herabschwenken der nunmehr zu benutzenden Pflugschar zu erleichtern; beim Ziehen der Furche muß dagegen der Pflugbaum mit dem Pflugkörper gegen das Hinterrad gesenkt werden. Das gilt auch für die vorausgesetzte Bauart.
Erfindungsgemäß ist nun auf dem hinteren Ende des Pflugbaumes eine Büchse, in deren Führungsschlitz der Lenkradsphaft relativ höhenverstellbar ist, drehbar und gegenüber dem Pflugbaum verriegelbar angebracht, so daß ungeachtet der Verdrehung des Pflugbaumes um seine Achse das Hinterrad in jeder der drei möglichen Stellungen des Pfluges — Fahrstellung, Stellung beim Rechtspflügen und Stellung beim Linkspflügen — in die senkrechte Ebene eingestellt und in dieser Lage gehalten wird. Dabei kann die Höhenverstellung des Lenkrades und seine Senkrechtstellung durch ein und dieselben Mittel mit ein und demselben Handgriff geschehen, indem mittels eines mit dem Hebelgestänge zur Höhenverstellung gekuppelten Riegels ein mit Rasten versehenes, fest am Pflugbaum sitzendes Herzstück in den verschiedenen Stellungen festgelegt wird. Weil beim Übergang von einer zur anderen der besagten drei Stellungen die relative Höhenverstellung des Hinterrades ohnedies erfolgen muß, so vollzieht sich der ganze Vorgang in sehr einfacher Weise, und das Hinterrad stellt sich beim Ansetzen zu einer neuen Furche wie von selbst in die senkrechte Ebene ein. Das Herzstück hat
drei Rasten für den Riegel, eine nach oben gerichtete, welche dem gesenkten Hinterrad und der Transportstellung des Pfluges entspricht, und zwei nebeneinanderliegende, nach unten gerichtete, welche der Senkrechtstellung des Lenkradschaftes bei nach rechts oder links geneigter Vorderkarrenachse und entsprechend verdrehtem Pflugbaum entsprechen.
Ein solcher Pflug ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist ein Aufriß mit teilweisem Schnitt. Die Abb. 2 und 3 stellen die' relative Lage zwischen PfLugbaum mit Herzstück und Hinterrad in zwei verschiedenen Stellungen — beim Pflügen und beim Transport — dar. Abb. 4 ist eine schematische Darstellung, welche nur die Vorderkarrenachse, Pflugbaum mit Herzstück und Hinterrad beim Pflügen in der Stellung nach Abb. 2, von hinten gesehen, wiedergibt. ao Es ist (Abb. ι) α die Vorderkarre mit der gekröpften, durch das Stellzeug d in bekannter Weise einstellbaren Achse b der Vorderräder c. An dem Gestellrahmen α kann der Pflugbaum 0 um den annähernd senkrecht liegenden Bolzen f hin und her pendeln; nicht aber kann er sich frei um seine eigene Achse drehen. Er erfährt also eine ihm aufgezwungene Teildrehung um seine Achse, wenn'sich eines der Vorderräder gegenüber dem anderen hebt oder senkt. Seine Schwenkbarkeit um den Bolzen f wird beim Pflügen durch den den Pflugbaum von oben her umfassenden, bei h angelenkten Bügel g aufgehoben. Auf dem Pflugbaum β ist der Pflugkörper um etwa 180° verschwenkbar; er besteht aus einer langen Büchse i, die mittels der Arme k die Pflugschare I und Streichbretter m, gegebenenfalls auch die in gestrichelten Linien angedeuteten Vorschare oder Vorschneider trägt. Die Feststellung des Pflugkörpers in einer der beiden Arbeitsstellungen oder in der dazwischenliegenden Transportstellung geschieht in bekannter Weise durch Stellbogen η und Riegel 0; das Riegelgestänge ist nur zum Teil dargestellt.
Hinter der Büchse i sitzt nun auf dem Pflugbaum fest das Herzstück -p, und liinter diesem ist auf dem Ende des Pflugbaumes wiederum eine Büchse q verdrehbar. Das hintere Ende der Büchse hat einen- trichterartigen Schlitz r, in dem sich der Schaft s der Lenkgabel des Hinterrades t auf und nieder und zugleich um das Gelenk u schwingend bewegen kann. Das Gelenk u sitzt an dem Stellhebel v, der um ein von der Büchse q getragenes Gelenk 1/ schwingt und durch Stellzeug w in bekannter Weise festgelegt werden kann. Eine Lenkstange χ verbindet einen kurzen Arm des Hebels ν mit dem um den Bolzen y' schwingenden Riegel y. Schließlich sitzt an der Büchse q dicht hinter dem Herzstück f noch eine geschlitzte Schiene z, die dem Riegel y zur seitlichen Führung dient.
Das Herzstück fi hat, wie aus der größeren Darstellung in den übrigen Abbildungen hervorgeht, einen dreistrahligen Ausschnitt und bildet auf diese Weise die drei Rasten 1, 2, 3 für den in seinem unteren Endstück keilförmig gestalteten Riegel y. In der Hochstellung des Pflugbaumes beim Transport (Abb. 1) liegt der Riegel y in der oberen Rast 1. Beim Pflügen liegt er, je nachdem rechts oder links gepflügt wird, in einer der unteren Rasten. Wird der Stellhebel υ gesenkt oder gehoben, so gelangt im ersten Teil der Bewegung der Riegel y in die Mitte zwischen die drei Rasten 1, 2, 3, und es ist dann das relative Verschwenken zwischen PfLugbaum e und Gabelschaft s möglich. Dieses Verschwenken, dem unmittelbar darauf das Eintreten des Riegels in die der neuen Einstellung entsprechende Rast folgt, vollzieht sich bei einer leichten seitlichen Bewegung des Stellhebeis wie von selbst; insbesondere findet sich beim Ansetzen einer neuen Furche der Riegel y vermöge des zwischen den Rasten 2 und 3 vom Herzstück φ gebildeten Sattels und seiner eigenen Keilgestalt wie von selbst in die richtige Rast 2 oder 3 hinein, und beim Heben des Pflugbaumes zum Übergang in die Transportstellung gleitet der Riegel in die obere Rast. Abb. 4 läßt die relative Stellung zwischen Vorderrädern und Hinterrad beim Pflügen erkennen. Das rechte Vorderrad läuft in der zuletzt gezogenen Furche, die durch den zwischen Vorderkarrenachse und Hinterrad wirksamen Pflugkörper bereits wieder zugeworfen ist, während das linke Vorderrad c auf dem noch ungepflügten Lande läuft. Daraus ergibt sich die Schräglage der gekröpften Achse b und die Lage des gegen den Vorderkarren durch den Bügel g festgelegten, nach hinten und unten geneigten Pflugbaumes e in der nun geneigt Gegenden Mittelebene des Pfluges. Das Hinterrad t aber läuft vermöge der erfindungsgemäßen Anordnung in senkrechter Ebene in der neu entstehenden Furche nächst deren Rande.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. SelbstgängerkehrpfLug mit gegenüber der. Vorderkarrenachse unverdrehbarem Pflugbaum, an dem die Pflugkörper schwenkbar gelagert sind, und mit in der Höhe verstellbarem hinterem Lenkrad, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Pflugbaumes (e) in einer Büchse (q) drehbar gelagert ist, die den am Stellhebel (v) angelenkten Schaft des Lenkrades (t) in einem Schlitz senkrecht führt und gegenüber dem Pflugbaum mittels des Stellhebels so verriegelbar ist, daß sowohl in der Transportstellung wie auch in den jeweiligen Arbeits-Stellungen des Pfluges unbeschadet der hierbei nach rechts oder links geneigten Lage
    der Vorderkarrenachse das Lenkrad stets senkrecht auf dem Boden steht.
  2. 2. Kehrpflug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Pflugbaum ein Herzstück (p) mit einem Ausschnitt befestigt ist, durch den drei Rasten (i, 2, 3) für den mit dem Stellhebel verbundenen auf und ab bewegten Riegel (y) gebildet werden, nämlich eine nach oben gerichtete Rast (1) für die TransportsteUung des Pfluges und zwei schräg nach unten und außen gerichtete Rasten (2 und 3) mit einem sattelartigen Zwischensteg, in deren einer der Riegel beim Pflügen gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER85526D 1932-07-30 1932-07-30 Selbstgaengerkehrpflug Expired DE598337C (de)

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