DE597776C - Elektrische Leuchte - Google Patents

Elektrische Leuchte

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Publication number
DE597776C
DE597776C DEP66679D DEP0066679D DE597776C DE 597776 C DE597776 C DE 597776C DE P66679 D DEP66679 D DE P66679D DE P0066679 D DEP0066679 D DE P0066679D DE 597776 C DE597776 C DE 597776C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluorescent tubes
electric
housing
tubes
tube
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Expired
Application number
DEP66679D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Kluge
Dipl-Ing Ernst Mann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
Application filed by Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH filed Critical Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/92Lamps with more than one main discharge path
    • H01J61/94Paths producing light of different wavelengths, e.g. for simulating daylight
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/26Signs formed by electric discharge tubes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. JUNI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 597776 KLASSE 54 h GRUPPE
. Elektrische Leuchte
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1932 ab
Für Dekorationszwecke und auch als Blickfang werden neuerdings in Schaufenstern und Verkaufsräumen vielfach elektrische Ständerleuchten verwendet, die aus einer von einem aufstellbaren Fußgehäuse ausgehenden elektrischen Leuchtröhre bestehen. In dem Fußgehäuse sind hierbei die Elektrodengefäße und gegebenenfalls auch die zum Röhrenbetrieb dienenden Transformationsgeräte untergebracht.
Die Erfindung bezweckt, die Dekorationsund Blickfangwirkung dieser Leuchten durch die bereits vorgeschlagene Verwendung mehrerer verschiedenfarbiger Leuchtröhren
X5 zu steigern und dabei gleichzeitig die mit der Verwendung von mehr als einer elektrischen Leuchtröhre auftretenden Schwierigkeiten in der Unterbringung der Elektrodengefäße zu vermindern. Insbesondere soll erreicht werden, daß auch für Leuchten, die aus mehreren Leuchtröhren bestehen, die üblichen zweipoligen Fußgehäuse verwendet werden können, die für einfarbige Leuchten benutzt werden.
Zu diesem Zwecke wird bei der elektrischen Leuchte nach der Erfindung von zwei verschiedenfarbigen elektrischen Leuchtröhren jeweils nur ein Elektrodengefäß im Fußgehäuse untergebracht. Die anderen Elektrodengefäße werden dagegen, indem die Leuchtröhren in an sich bekannter Weise hintereinandergeschaltet werden, in einem von den Röhren selbst getragenen Verbindungsstück angeordnet, so daß die Hintereinanderschaltung der Leuchtröhren durch ihre anderen Elektroden nicht erkennbar ist. Ein besonders wirkungsvolles Aussehen der neuen Leuchte kommt hierbei noch dadurch zustande, daß die beiden verschiedenfarbigen Leuchtröhren ganz oder zum Teil durch eine elektrische Leuchtröhre mit an sich bekannter längsverlaufender, zweckmäßig schraubenförmig verdrillter Scheidewand ersetzt sind, in deren beiden gesondert mit Elektroden ausgestatteten Kammern verschiedenfarbige Entladungen hervorgerufen werden.
Auf der Zeichnung sind in den Abb. 1 bis 8 mehrere Ausführungsbeispiele von gemäß der Erfindung ausgebildeten elektrischen Ständerleuchten in Ansicht dargestellt, bei- denen das von den Leuchtröhren selbst getragene Verbindungsstück aus einem die hintereinandergeschalteten Elektrodengefäße aufnehmenden' kapseiförmigen Gehäuse besteht.
Die in Abb. 1 dargestellte elektrische Ständerleuchte besteht aus einem den Fuß der Leuchte bildenden "zylindrischen Gehäuse i, auf dessen Deckfläche zwei Rohransätze 2, 3 zur Unterbringung der Elektroden 4, 5 von zwei hochstrebenden und dicht aneinanderliegenden verschiedenfarbigen elektrischen Leuchtröhren 6, 7 ange-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Ernst Mann in Berlin und Richard Kluge in Berlin-Tenipelhoj.
bracht sind. Die an den oberen Enden der beiden Leuchtröhren angebrachten Elektroden 8, 9 sind in einem von den beiden Leuchtröhren getragenen kapselförmigen Gehäuse 10 untergebracht. Die beiden Elektroden 4, 5 sind durch Drähte 11, 12 mit der Sekundärwicklung eines im Gehäuse ι untergebrachten Streufeldtransformators 13 verbunden," dessen Primärwicklung an die in das Gehäuse eintretenden Leitungen 14, 15 angeschlossen ist. Die beiden Elektroden 8, 9 sind durch einen Draht 16 miteinander verbunden, so daß beide verschiedenfarbigen Leuchtröhren 6, 7 hintereinandergeschaltet sind. Am Gehäuse 1 ist endlich noch ein den unteren, waagerecht verlaufender Teil der beiden Leuchtröhren überdeckendes gebogenes Metallblech 17 befestigt, auf welchem zur Schau zu stellende Gegenstände aufgestellt werden können. Eine der beiden Leuchtröhren kann beispielsweise durch Verwendung einer Neonfüllung rotleuchtend und die andere Leuchtröhre durch Verwendung einer Füllung aus Neon, Argon und Quecksilber blauleuchtend oder bei gleichzeitiger Verwendung eines braunen oder grünen Glasgefäßes grünleuchtend sein. Die beiden elektrischen Leuchtröhren können aber auch bei Verwendung anderer Füllungen noch andersfarbig erscheinen. Das den Fuß bildende Gehäuse 1 und das zusätzlich vorgesehene kleine Gehäuse 10 können aus Metall, aber auch gegebenenfalls aus Isolierstoff bestehen.
Die Ständerleuchten nach den Abb. 2 und 3 haben im wesentlichen die gleiche Ausbildung, nur daß in diesem Falle die wiederum dicht aneinanderliegenden Leuchtröhren 6, 7 etwas anders gebogen sind und das von den beiden hintereinandergeschalteten, verschiedenfarbigen elektrischen Leuchtröhren getragene kleine Gehäuse 10 kugelförmig gestaltet ist. Auch bei diesen beiden Ständerleuchten sind am Fußgehäuse 1 besondere Bleche 17 zur Aufstellung von irgendwelchen Gegen- ; ' - ständen angebracht, obwohl die zur Schau zu;< stellenden Gegenstände gegebenenfalls auch j unmittelbar an den Leuchtröhren befestigt ' oder aufgehängt werden können. · ;
Bei der Ständerleuchte nach der Abb. 4 sind die beiden hochstrebenden elektrischen Leuchtröhren durch eine einzige elektrische Leuchtröhre mit längsverlaufender und schraubenförmig verdrillter Scheidewand ersetzt. In den beiden längsverlaufenden Kammern 18, 19 dieser Leuchtröhre werden durch Vorsehung geeigneter Füllungen ebenfalls verschiedenfarbige Entladungen hervorgerufen. Die sich an die unteren Katnmerenden anschließenden Elektroden 4, S sind wiederum in Rohransätzen 2, 3 des Fußgehäuses ι und die sich an die oberen Kammerenden anschließenden Elektroden 8, 9 in einem von der Scheidewandröhre getragenen kugelförmigen Gehäuse 10 untergebracht, Auch diese beiden Elektroden 8, 9 sind untereinander durch einen Draht 16 verbunden, so daß die Entladungen in den beiden Kammern der Röhre ebenfalls hintereinandergeschaltet sind.
Bei der Ständerleuchte nach Abb. 5 streben vom Ständerfuß 1 zwei Leuchtröhren 6,. 7 aufwärts, deren obere Enden sich in einer abwärts gerichteten Röhre mit verdrillter „Scheidewand und zwei längsverlaufenden Kammern 20, 21 vereinigen. Es ist also in diesem Falle nur ein Teil der beiden Röhren 6 und 7 durch eine Scheidewandröhre ersetzt. Auch hierbei sind die an die beiden Rohrkammern 20, 21 angeschlossenen Elektroden 8, 9 in einem kugelförmigen Gehäuse 10 untergebracht und durch einen Draht 16 elektrisch leitend miteinander verbunden. Das Gehäuse kann noch zusätzlich, wie dargestellt, durch einen vom Fußgehäuse 1 hochstrebenden Stab 22 gestützt werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 finden wiederum zwei gesonderte Röhren 6, 7 Anwendung, die in diesem Falle jedoch zur Darstellung des bekannten Äskulapzeichens ineinandergeschlungen sind. Das die beiden oberen Elektroden aufnehmende Gehäuse 10 hat eine zur Ergänzung des Zeichenbildes dienende Gestalt und kann zweckmäßig einen mit der Leuchtfarbe der Röhre 6 übereinstimmenden Farbenanstrich, etwa bei grüner Röhre 6 einen grünen Farbanstrich, erhalten. Bei der Ständerleuchte nach den Abb. 7 und 8 sind die beiden verschiedenfarbigen, vom Fußgehäuse 1 hochstrebenden Leuchtröhren 6, 7 ebenfalls in eigenartiger Weise ineinandergeschlungen. Während bei der Ständerleuchte nach Abb. 7 das die oberen Elektroden 8, 9 enthaltende Gehäuse 10 von den oberen Rohrenden vollkommen eingeschlossen ist, ist bei der Ständerleuchte nach Abb. 8 das kleine Gehäuse 10 freistehend über dem Röhrenende angeordnet, so daß es einen oberen Abschluß der einen globusartigen Eindruck erweckenden Ständerleuchte bildet. Zur Aufstellung von Gegenständen kann zwischen den Röhren 6, 7, wie in Abb. 7 gezeigt, eine Platte 23 angeordnet sein, die auf einem vom Fußgehäuse 1 ausgehenden Stab 24 befestigt ist.
Die Gestalt des Fußgehäuses 1, der beiden verschiedenfarbigen Leuchtröhren und des die oberen Elektroden enthaltenden kleinen Zusätzgehäuses kann eine mannigfach andere sein. Das Fußgehäuse 1 kann, wenn die beiden hintereinandergeschalteten Röhren schon an Netzspannung zünden, wie dies
beispielsweise bei Verwendung von Glühelektroden der FaE ist, statt zur Unterbringung von Transformationsgeräten nur zur Unterbringung von Vorschaltwiderstän-S den dienen. Gegebenenfalls können die Transformations- oder Vorschaltgeräte aber auch außerhalb der Leuchte aufgestellt werden. Die Leuchten können statt aufgestellt auch mit dem Fußgehäuse nach oben aufgehängt werden oder endlich auch mit dem Fußgehäuse an einer Seitenwand befestigt werden, so daß sie dann nach Art eines Leuchtarmes wirken.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrische Leuchte mit von einem Fußgehäuse frei hervortretenden verschiedenfarbigen elektrischen Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei verschiedenfarbigen' elektrischen Leuchtröhren (6, 7) jeweils nur ein Elektrodengefäß (4,5) im Fußgehäuse (1) untergebracht ist, während die anderen Elektrodengefäße (8, 9) in einem von den Röhren selbst getragenen und zur Hintereinanderschaltung der Leuchtröhren dienenden Verbindungsstück (10) angeordnet sind.
  2. 2. Elektrische Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Leuchtröhren ganz oder zum Teil durch eine einzige elektrische Leuchtröhre mit an sich bekannter längsverlaufender, zweckmäßig schraubenförmig verdrillter Scheidewand ersetzt sind, in deren beiden gesondert mit Elektroden ausgestatteten Kammern (18,19 bzw. 20,21) verschiedenfarbige Entladungen hervorgerufen werden. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP66679D 1932-12-21 1932-12-22 Elektrische Leuchte Expired DE597776C (de)

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DEP66679D DE597776C (de) 1932-12-21 1932-12-22 Elektrische Leuchte

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