DE613361C - Anordnung von mindestens zwei in verschiedenen Leuchtfarben aufleuchtenden, schraubenfoermig gewundenen Leuchtroehren - Google Patents
Anordnung von mindestens zwei in verschiedenen Leuchtfarben aufleuchtenden, schraubenfoermig gewundenen LeuchtroehrenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/92—Lamps with more than one main discharge path
- H01J61/94—Paths producing light of different wavelengths, e.g. for simulating daylight
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. MAI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M613361 KLASSE 21 f GRUPPE 83 μ
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1932 ab
Leuchtröhren mit positiver Säule werden vornehmlich für die Reklamebeleuchtung verwendet.
Hierbei wird das Rohr mit einer Gasfüllung versehen, worunter nicht nur eine aus einem oder mehreren Gasen, sondern
auch eine aus einem oder mehreren Dämpfen oder aus einem Gemisch, von Gas und Dampf
bestehende Füllung verstanden wird. Man erhält auf diese Weise die bekannten rot oder
blau, gegebenenfalls auch grün aufleuchtenden Röhren. Um die Werbewirkung zu erhöhen
und den Beschauer stärker zu fesseln, werden mit Vorliebe zwei eine verschiedenartige
Gasfüllung enthaltende und dementsprechend in verschiedener Farbe aufleuchtende Rohrteile kombiniert, wiobei das eigentliche
Leuchtrohr mit einer Scheidewand versehen ist, wodurch zwei Kammern entstehen, die entsprechend der Gasfüllung beispielsweise
rot und blau aufleuchten. Sofern die Scheidewand verdrillt im Mantelrohr angeordnet
wird, erhält man demzufolge zwei dicht nebeneinanderliegende, in verschiedenein
Farben aufleuchtende, schraubenförmig gewundene Leuchtbänder.
Die beiden verschiedenartigen Farben sind jedoch nur auf kurze Entfernung getrennt
voneinander zu erkennen. Da nun derartige, der Reklame dienende Leuchtröhren häufig in
gewisser Höhe an Häusern angebracht werden, kann der Beschauer schon aus verhältnismäßig
dichter Nähe die beiden getrennten Farben nicht mehr erkennen, sondern er sieht nur noch, ein Mischlicht Infolge dieser
die beabsichtigte Wirkung völlig aufhebenden Umstände haben sich diese durch eine
Scheidewand in zwei Kammern unterteilten Leuchtröhren in der Praxis nicht einführen,
lassen, zumal ihre Herstellung, besonders bei großen Längen, recht schwierig und teuer ist
und sich, außerdem Buchstaben schwer hieraus herstellen ließen.
Diese Übelstände lassen sich vermeiden, wenn eine Anordnung von mindestens zwei
in verschiedenen Leuchtfarben aufleuchtende, schraubenförmig gewundene elektrische
Leuchtröhren verwendet werden. Die Herstellung dieser Röhren, selbst in Schraubenform
und auch bei großer · Länge, ist bedeutend einfacher, aber wenn nun auch, wie mit der Erfindung vorgeschlagen wird, die
Entfernung je zweier mit gleichem Schraubendurchmesser derartig gewundener Leuchtröhren
nicht größer als der Durchmesser der Leuchtröhre selbst gewählt wird, erreicht man
auch die beabsichtigte Wirkung, zwei in verschiedenartigen Farben aufleuchtende Leuchtbänder
nebeneinander zu erhalten. Infolge des an sich kleinen Abstandes, der jedoch nicht größer als der Durchmesser der Röhre όο
sein soll, erhält der Beschauer den Eindruck, als wenn ein fortlaufendes Rohr vorhanden
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Ernst Mann, Herman Frey, Günther Menschell und Johannes Petrus Maria Mutsaers
in Eindhoven, Holland.
sei, in dem zwei oder mehrere verschiedenfarbige Leuchtbänder schraubenförmig gewunden
vorgesehen sind. Bei größeren Abständen der Leuchtröhren voneinander wird dieser Eindruck aufgehoben, da dann der
Zwischenraum zwischen den einzelnen Leuchtbändern zu groß ist. Wird die Entfernung
der Leuchtröhren voneinander jedoch nicht größer als der Durchmesser der Leuchtröhre
ίο gewählt, so wird in vorzüglicher Form dieser geschilderte Eindruck erhalten. Es wird auch
vermieden, daß, selbst bei größeren Entfernungen, der Beschauer nur ein Mischlicht
sehen kann.
Ein Leuchtrohr schraubenförmig, beispielsweise auf ein ausgestrecktes gerade und gegebenenfalls
in anderer Farbe aufleuchtendes Leuchtrohr aufzuwickeln, ist bekannt, doch kann natürlich auf diese Weise niemals der
beabsichtigte Eindruck auf den Beschauer erreicht werden.
Um eine Vermischung des von dem Leuchtrohr ausgestrahlten Lichtes auf jeden Fall zu
verhindern und scharf getrennte Leuchtbänder zu erhalten wie auch um die Herstellung des
Rohrgebildes zu erleichtern, kann es zweckmäßig sein, die Röhre an den einander zugewandten
Seiten abzuflachen, im Falle also," wo die Schraube aus zwei Rohren zusammengesetzt
ist, kann den Röhren ein halbkreisförmiger Querschnitt gegeben werden, wobei die flachen Seiten der Rohrwandung einander
zugewandt sind. Weiterhin kann es zu dem gleichen Zweck vorteilhaft sein, zwischen den
einander zugewandten Teilen der Leuchtröhrenkörper Körper anzubringen, die undurchlässig
sind für die in den Röhren erzeugten Lichtstrahlen, zu welchem Zweck beispielsweise
Körper aus einer leitenden, vorzugsweise aus kohlenstoffhaltigem Stoff bestehenden Schicht verwendet werden.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, die Leuchtröhren um einen Körper zu winden,
der sich dann in der Achse des aus den schraubenförmig gewundenen Leuchtröhren bestehenden Rohrgebildes befindet; solches
erleichtert die Herstellung und kann noch weitere Vorteile mit sich bringen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt zwei schraubenförmig gewundene . Leuchtröhren " mit dem Kennzeichen dieser
Erfindung. Fig. 2 veranschaulicht einen Querschnitt durch zwei neben- bzw. ubereinanderliegende
Röhren.
Das in Fig. 1 veranschaulichte Leuchtrohrgebilde besteht aus den Leuchtröhren 1 und 2,
die an den Enden mit Elektrodenkammern versehen sind, von denen in der Zeichnung
nur die unteren Kammern 3 und 4 veranschaulicht sind, in denen in bekannter Weise
die Elektroden 5 und 6 angeordnet sind. Die beiden Leuchtröhren sind derartig schraubenförmig
gewunden, daß sie eine zweigängige Schraube darstellen, wobei die Entfernung der Röhren voneinander nicht größer ist als
der Durchmesser der Leuchtröhre selbst. Die Leuchtröhren enthalten verschiedenartig zusammengesetzte
Gasfüllungen, so daß beispielsweise die Röhre 1 rotes Licht ausstrahlt
und die Leuchtröhre 2 in einem bläuen Licht aufleuchtet. Vorzugsweise werden zwei einander
zugewandte Seiten der Röhren abgeflacht, wie in Fig. 2 veranschaulicht. Zwischen
den einander zugewandten Seiten der beiden Röhren kann ein Körper angebracht werden,
der undurchlässig ist für die in den Röhren erzeugten Strahlen. Dieser Körper wird
zweckmäßig aus einer leitenden Schicht, beispielsweise aus einem kohlenstoffhaltigen
Stoff, bestehen.
■ An Stelle von zwei schraubenförmig gewundenen Leuchtröhren 1 und 2 köninen stattdessen
auch mehrere angeordnet sein, so daß auf diese Weise ein beispielsweise drei verschiedenartige
Farben enthaltendes schraubenförmig gewundenes Leuchtband sichtbar wird.
Claims (5)
1. Anordnung von mindestens zwei in verschiedenen Farben aufleuchtenden,
schraubenförmig gewundenen Leuchtröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung je zweier mit gleichem Schraubendurchmesser
gewundener Leuchtröhren nicht größer als der Durchmesser der Leuchtröhren ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leinander zugewendeten
Seiten der Röhren abgeflacht sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre
um einen in der Achse der Schrauben angeordneten Körper gewunden sind. «5
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
einander zugewendeten Teilen der Leuchtröhren Körper angebracht sind, die undurchlässig
sind für die in den Röhren erzeugten Lichtstrahlen.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der undurchlässige
Körper aus einer leitenden Schicht, vorzugsweise aus einem kohlenstoffhaltigen Stoff besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| FR752589D FR752589A (fr) | 1932-04-24 | 1933-03-17 | Disposition de tubes lumineux multicolores |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEN33609D DE613361C (de) | 1932-04-24 | 1932-04-24 | Anordnung von mindestens zwei in verschiedenen Leuchtfarben aufleuchtenden, schraubenfoermig gewundenen Leuchtroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613361C true DE613361C (de) | 1935-05-17 |
Family
ID=7346582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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| CA2066604A1 (en) * | 1990-07-18 | 1992-01-19 | Koichi Hayashi | Variable color lamp |
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1932
- 1932-04-24 DE DEN33609D patent/DE613361C/de not_active Expired
- 1932-09-12 BE BE390947D patent/BE390947A/xx unknown
-
1933
- 1933-03-17 FR FR752589D patent/FR752589A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR752589A (fr) | 1933-09-26 |
| BE390947A (de) | 1932-10-31 |
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