DE595671C - Zahnradwechselgetriebe - Google Patents
ZahnradwechselgetriebeInfo
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- DE595671C DE595671C DEH132170D DEH0132170D DE595671C DE 595671 C DE595671 C DE 595671C DE H132170 D DEH132170 D DE H132170D DE H0132170 D DEH0132170 D DE H0132170D DE 595671 C DE595671 C DE 595671C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2714/00—Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing
- F16H2714/04—Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing with specially adapted devices
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. APRIL 1934
17. APRIL 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT!
KLASSE 20 b GRUPPE 5 Os
Humboldt-Deutzmotoren A.-G. in Köln-Deutz*)
Zahnradwechselgetriebe
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zahnradwechselgetriebe, insbesondere für den
Lokomotivantrieb, durch Brennkraftmaschinen.
Man hat schon sämtliche Einzelkupplungen der Gangstufen in derartigen Getrieben als
Reibungskupplungen ausgeführt. Die Fahrkupplung des ersten Ganges muß aber den übrigen Schleif kupplungen gegenüber eine
to weitaus größere Reibungswärme umsetzen. Bei der Schaltung des zweiten und der weiteren
Gänge kann die Drehzahl der Brennkraftmaschine vermindert werden, so daß die Kupplung fast ohne zu schleifen eingerückt
wird. Das ist aber bei der ersten Gangstufe nicht möglich, da die Drehzahl einer Brennkraftmaschine
nur auf eine gewisse Mindestgeschwindigkeit herabgesetzt werden kann. Die Beschleunigung der Lokomotive bis auf
diese Mindestdrehzahl geschieht daher unter dauerndem Schleifen der Kupplung, welche
die entwickelte Reibungswärme abführen muß und dabei einer besonders starken Abnutzung
der Reibbeläge ausgesetzt ist.
Bei der Entwicklung des vorliegenden Wechselgetriebes waren die Abstände der
Getriebewellen auf Grund der beschränkten Raumverhältnisse der Lokomotive derart bestimmt,
" daß der Antrieb entweder unmittelbar durch die in Verlängerung der Motorwelle
liegende erste Getriebewelle oder über ein Vorgelege und zurück auf die erste Getriebewelle
geführt werden ■ mußte. Zudem war die Aufgabe gestellt, eine Schleifkupplung,
welche die Beschleunigung der Lokomotive im ersten Getriebegang vermittelt, außerhalb des Getriebegehäuses anzuordnen,
um dadurch eine bessere Wärmeableitung und Zugänglichkeit zwecks Auswechslung abgenutzter
Reibbeläge zu schaffen.
Die gekennzeichnete Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein innerhalb
des Getriebegehäuses lose auf der ersten Getriebewelle laufendes Zahnrad über einen
die Schleifkupplung umgreifenden Käfig fest mit dem treibenden Teil der Kupplung verbunden
ist. Im Vergleich mit bekannten Getrieben, welche eine außerhalb des Gehäuses befindliche 'Hauptkupplung und zu jedem
Gange gehörige Einzelkupplungen besitzen, wird beim vorliegenden Wechselgetriebe die
Schleifkupplung des ersten Ganges bzw. eine Hauptkupplung gespart.
Eine feste Verbindung des ersten, im Getriebegehäuse gelagerten Zahnrades mit der
Antriebswelle ist an sich nicht neu. In diesem Falle liegt aber die Kupplung des ersten
Ganges hinter dem ersten Zahnrad, vom Antrieb aus gesehen. Wenn dagegen diese Kupplung des ersten Ganges nicht als Schleifkupplung
ausgebildet war, um die verhältnismäßig große Beschleunigungsarbeit beim An-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Albert Finsterwalder in Köln-Riehl.
fahren zu übertragen, benutzte man eine sämtlichen Gangstufen gemeinsame Hauptkupplung,
die dann außerhalb des Gehäuses angebracht wurde. Damit war aber keine S Ersparnis einer Kupplung oder aber keine
Außenanordnung der ersten Gangkupplung, wie beim vorliegenden Wechselgetriebe, vorhanden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem ölgesteuerten Getriebe erläutert. Abb. ι ist ein Längsschnitt nach der Linie A-E der Abb. 2, welche selbst einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. ι darstellt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem ölgesteuerten Getriebe erläutert. Abb. ι ist ein Längsschnitt nach der Linie A-E der Abb. 2, welche selbst einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. ι darstellt.
Die Welle 3, welche unmittelbar die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine sein kann,
trägt an ihrem Ende den treibenden Teil 4 der vor dem Getriebegehäuse 5 gelagerten
Lamellenkupplung 6. Mit dem treibenden Teil der Kupplung ist das erste Zahnrad 7
über einen die Kupplung umgreifenden Käfig 2 und die Hülse 8 fest verbunden. Bei
ausgerückter Kupplung 6 läuft das Rad 7 lose auf der ersten Welle 14 des Getriebes. Das
Zahnrad 7 steht mit einem auf der Vorgelegewelle 9 sitzenden Rad 10 in Eingriff. Auf
dieser Welle ist lose drehbar ein Rad 11 angeordnet, welches mittels der Kupplung 12
mit der Welle zwecks Einschaltung des zweiten Ganges verbunden werden kann. Ein
Zahnrad 13, das vom Vorgelege angetrieben wird, sitzt fest auf der Welle 14.
Es würde an der Wirkungsweise des Getriebes nichts ändern, wenn die Kupplung 12
auf der Welle 14 angeordnet wäre und zur Einschaltung des Zahnrades 13 dienen würde.
Das Rad 11 müßte in diesem Falle auf der Vorgelegewelle 9 fest aufgekeilt sein.
Die Welle 14 trägt an ihrem Ende ein Kegelrad 15, das abwechselnd nach Verschiebung
der Kupplungshülse 16 über eines der Kegelräder 17 oder 18 die Welle 19 in dem
einen oder anderen Drehsinne antreibt. Diese Schaltung von Vor- auf Rückwärtsgang und
umgekehrt wird durch eine übliche Gabel 20 mittels eines Handhebels 21 vorgenommen.
Auf der Welle 19, beiderseits der Kegelräder 17 und 18 laufen lose je ein Stirnrad
22 und 23. Sie stehen durch Hülsen 24 und 25 mit je einer außerhalb des Gehäuses liegenden
Zweischeibenschleifkupplung 26 und 27 in Verbindung und können abwechselnd mit der Welle 19 verbunden werden. Auf der
Zeichnung sind die Ölzuführungen 28 und 29 für die Betätigung der Kupplungen angedeutet,
welche mit einem außerhalb des Getriebes liegenden Teil fest verbunden sind.
Die außenliegende Anordnung der Scheibenkupplung 26 und 27 besitzt für die Anwendung
des Getriebes für eine Kleinlokomotive den Vorzug, daß die übrigen auf der
Welle 19 innerhalb des Gehäuses gelagerten Getriebeteile in den Raum zwischen den beiden
Hauptträgern 40 und 41 der Lokomotive hineinpassen. Je nach Einschaltung eines
der Räder 22 oder 23 wird eine Zwischenwelle 30 durch das Zahnrad 31 oder 32 getrieben.
Ein Zahnrad 33 überträgt die Drehung auf die Blindwelle 34 durch das Zahnrad 35. Die um 900 zueinander versetzten
Kurbeln 36 und 37 dienen dem unmittelbaren Antrieb der Treibachsen.
Oberhalb des Getriebes ist ein Handrad 38 und das Gehäuse 39 für den Drehschieber der
Ölsteuerung angedeutet. Die Druckölpumpe, die Verbindungsleitungen zu den einzelnen
Kupplungen und die Druckzylinder der Kupplungen 6 und 12 sind auf der Zeichnung fortgelassen.
Die Schaltung geschieht in folgender Reihenfolge:
Erster Gang: Kupplung 6 und 26 eingerückt;
Zweiter Gang: Kupplung 12 und 26 eingerückt;
Dritter Gang: Kupplung 6 und 27 eingerückt;
Vierter Gang: Kupplung 12 und 27 eingerückt.
Die übrigen Kupplungen bleiben jeweils ausgerückt. Insbesondere bei der Einschaltung
des ersten Ganges ist die Kupplung 26 vor der Kupplung 6 eingerückt, damit letztere
die Schleifarbeit übernimmt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zahnradwechselgetriebe, insbesondere für den Lokomotivantrieb, durch Brennkraftmaschinen, mit einer außerhalb des Getriebegehäuses liegenden Schleifkupplung zum unmittelbaren Antrieb der in Verlängerung der Motorwelle liegenden ersten Getriebewelle, dadurch gekennzeichnet, daß ein innerhalb des Getriebegehäuses (5) lose auf der ersten Getriebewelle (14) laufendes Zahnrad (7) über einen die Schleifkupplung (6) umgreifenden Käfig (2) fest mit dem treibenden Teil (4) der Kupplung verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH132170D DE595671C (de) | 1932-06-18 | 1932-06-18 | Zahnradwechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH132170D DE595671C (de) | 1932-06-18 | 1932-06-18 | Zahnradwechselgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE595671C true DE595671C (de) | 1934-04-17 |
Family
ID=7176563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH132170D Expired DE595671C (de) | 1932-06-18 | 1932-06-18 | Zahnradwechselgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE595671C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1229574B (de) * | 1961-02-11 | 1966-12-01 | Voith Gmbh J M | Zwischen zwei benachbarten Treibradsaetzen eines Schienentriebfahrzeugs angeordnetes Stroemungsgetriebe |
-
1932
- 1932-06-18 DE DEH132170D patent/DE595671C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1229574B (de) * | 1961-02-11 | 1966-12-01 | Voith Gmbh J M | Zwischen zwei benachbarten Treibradsaetzen eines Schienentriebfahrzeugs angeordnetes Stroemungsgetriebe |
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