DE595138C - Kabelschwebebahn mit durch Propeller angetriebenen Fahrzeugen - Google Patents

Kabelschwebebahn mit durch Propeller angetriebenen Fahrzeugen

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DE595138C
DE595138C DEF72600D DEF0072600D DE595138C DE 595138 C DE595138 C DE 595138C DE F72600 D DEF72600 D DE F72600D DE F0072600 D DEF0072600 D DE F0072600D DE 595138 C DE595138 C DE 595138C
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DE
Germany
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propellers
cable suspension
car
vehicles
driven
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DEF72600D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/06Safety devices or measures against cable fracture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Für Schwebebahnen ist es bekannt, mehrere Wagen durch ein gemeinsames, in sich geschlossenes, d.h.. umlaufendes Seil zu verbinden, das aber durch besondere Motoren angetrieben wird. In einem anderen Falle ist für Hängebahnen eine durch eine Zugmaschine angetriebene größere Wagenreihe mittels Seilen verbunden. Ferner wurde vorgeschlagen, Hängebahnfahrzeuge zu einem ununterbrochenen Zuge aneinanderzureihen, wobei einzelne Wagen zum Bewegen Propeller besitzen. Des weiteren hat man ein für Hoch,- oder Schwebebahnen dienendes Fahrzeug an beiden Enden mit Propellern ausgestattet, die wechselseitig zum Antrieb oder zur Fahrthemmung und zum Bremsen dienen. Dieses letztere Zusammenwirken der Propeller wird gemäß der Erfindung bei einer Kabelschwebebahn nutzbar gemacht, die ins-
ao besondere zum Überqueren von Flüssen, Häfen und sonstigen Gewässern sowie unwegsamen Geländestücken und den Anforderungen nicht mehr genügenden örtlichen Stadtverkehrsanlagen geeignet ist. Nach Art des Pendelverkehrs sind zwei mit je einem Propeller versehene Fahrzeuge durch ein endloses Zugseil miteinander verbunden, wobei die beiden Propeller wechselseitig zum Antrieb oder zur Fahrthemmung und zum Bremsen dienen. Hierbei besteht der weitere Vorteil, daß immer,nur ein bestimmter Teil des Zugseils beansprucht wird, während das übrige Seil leichter gehalten werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele.
Die Abb. 1, 3 und 4 sind Längs- und die Abb. 2 und 5 sind Draufsichten zu den Abb. 1 und 4 der vereinfacht veranschaulichten Anlagen.
α bezeichnet die Türme zum Tragen der Fahrkabel & für die je mit einem Propeller versehenen Fahrzeuge c, die zur Personenoder Lastenförderung dienen oder für beides ausgebildet sein können (Abb. 1 und 2). Über die in den Türmen α gelagerten Seilscheiben d ist das Zugseile geleitet, das die im Pendel-' betrieb fahrenden Propellerwagen verbindet. Zweckmäßig wird auch noch ein besonderes Hilfsseil vorgesehen. Zum Betriebe wird nur der eine oder andere durch einen Propeller bewegte Wagen benutzt. Der Propeller des jeweilig gezogenen Wagens dient lediglich zur Fahrthemmung und zum Bremsen, wenn die Wagen sich vor ihrem Ziele befinden. Wenn erforderlich, werden die Seilscheiben d noch hilfsweise angetrieben. Jedes Fahrzeug ist nur mit einem Propeller versehen, von denen je nach Fahrtrichtung der eine zum Antrieb und der andere zur Hemmung oder Bremsauslösung dient, wenn der Antriebspropeller "o ausgeschaltet ist. Bei Zugseilinstandsetzungen lassen sich die abgekuppelten Wagen getrennt auch allein betreiben.
In Abb. 3 sind die Fahrkabel b geneigt angeordnet. Zum Bewegen des jeweils nach *>5 unten laufenden Fahrzeuges c wird dessen
Eigengewicht nutzbar gemacht, wobei das unten, d. h. am anderen Ende der Kabelbahn, befindliche Fahrzeug c" sich nach oben bewegt. Hierzu sind beide Wagen, wie bei dem ersten Beispiel erwähnt, durch das über die Scheiben d geführte Zugseil*? verbunden. Der abwärts fahrende Wagen c' muß, wie beim Anfahren, infolge der nach einer gewissen Fahrt auftretenden Hemmung durch den nach
ίο oben zu bewegenden Wagen c" durch den eigenen Propeller angetrieben werden. Ist der Wagen C auf der Kabelbahn unten und der Wagen c" oben angelangt, so beginnt für die Rückfahrt das Spiel umgekehrt. Zur besonderen Sicherheit ist die Antriebsmöglichkeit der Seilscheiben rf beibehalten. Durch die Ausnutzung der freien Fahrt des abwärts rollenden Wagens durch Eigengewicht soll der Kraftbedarf für die Anlage vermindert
so werden.
Abb. 4 zeigt im Grundgedanken die Anlage nach Abb. 3, jedoch mit dem Unterschied, daß nicht zwei Kabelbahnen nebeneinanderliegen, sondern einen durchgehenden Strang bilden. Das Gefälle des Kabels ist von der mittleren Stütze a' zu den niedrigeren Stützen a hin gerichtet. Beide Fahrzeuge sind durch das Zugseil e verbunden, so daß sie sich in ihren Endstellungen ebenfalls wechselweise an dem tiefsten und an dem höchsten Punkt der Kabelbahn b befinden. Der in der Darstellung von der Stütze«' aus durch sein Eigengewicht nach unten fahrende Wagen c' zieht den Wagen C" aufwärts und wird dadurch in seiner Fahrtgeschwindigkeit in gewissen Grenzen geregelt. Je nach der Notwendigkeit werden auch hierbei die Wagen durch den Propeller und, wenn notwendig, mittels der Seilscheiben d angetrieben.
Statt je eines Wagens auf jeder Fahrstrecke können auch mehrere zusammenhängende Fahrzeuge Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kabelschwebebahn mit durch Propeller angetriebenen Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Art des Pendelverkehrs zwei mit je einem Propeller versehene Fahrzeuge durch ein endloses Zugseil miteinander verbunden sind und die beiden Propeller wechselseitig zum Antrieb oder zur Fahrthemmung und zum Bremsen dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF72600D 1932-01-21 1932-01-21 Kabelschwebebahn mit durch Propeller angetriebenen Fahrzeugen Expired DE595138C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4104408A1 (de) * 1990-02-21 1991-08-22 Gruber Hans Verwenden von vorrichtungen zum transportieren, bestehend aus mehreren einheiten, trennbar voneinander, einzeln angetrieben
DE4230905C1 (de) * 1992-09-16 1993-07-22 Meinrad 6803 Edingen-Neckarhausen De Troendle
DE4213087C1 (en) * 1992-04-21 1993-08-05 Hans 5000 Koeln De Lambrecht Land-bound hovercraft for transporting universal freight - balances total wt. by bearer gas cells and is guided by guide ropes on double support rows

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DE4104408A1 (de) * 1990-02-21 1991-08-22 Gruber Hans Verwenden von vorrichtungen zum transportieren, bestehend aus mehreren einheiten, trennbar voneinander, einzeln angetrieben
DE4213087C1 (en) * 1992-04-21 1993-08-05 Hans 5000 Koeln De Lambrecht Land-bound hovercraft for transporting universal freight - balances total wt. by bearer gas cells and is guided by guide ropes on double support rows
DE4230905C1 (de) * 1992-09-16 1993-07-22 Meinrad 6803 Edingen-Neckarhausen De Troendle

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