DE591334C - Absperrschieber fuer Gase und Fluessigkeiten - Google Patents

Absperrschieber fuer Gase und Fluessigkeiten

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DE591334C
DE591334C DE1930591334D DE591334DD DE591334C DE 591334 C DE591334 C DE 591334C DE 1930591334 D DE1930591334 D DE 1930591334D DE 591334D D DE591334D D DE 591334DD DE 591334 C DE591334 C DE 591334C
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valve
slide
liquids
gases
uninterrupted
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DE1930591334D
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IRMA IND EN RUWMATERIALEN MIJ
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/22Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
    • F16K3/24Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
    • F16K3/26Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members with fluid passages in the valve member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. JANUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 gi GRUPPE
Absperrschieber für Gase und Flüssigkeiten
Patentiert im Deutsehen Reiche vom S.Juni 1930 ab
Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber für Gase und Flüssigkeiten mit einem von einer Laterne umgebenen und durch sich gegen seinen äußeren Mantel legende Dich-
!i turigsringe geführten, undurchbrochenen Kolbenschieber als Absperrmittel. Derartige Absperrschieber hat man bisher nur in der Art der bekannten Ventile ausgeführt, bei denen /.wischen Eintritts- und Austrittsscitc eine die ringförmige Sitzdichtung aufnehmende Zwischenwand eingeschaltet ist; diese Zwischenwand bedingt aber eine starke Richtungsänderung des Wassers oder Gases, und die notwendige Sitzabdichtung sowie die unvermeidliehen Hohlräume führen zu Wirbelbildungen, die starke Strömungsverluste zur Folge haben. Es sind auch bereits Schieberventile bekannt, bei denen die Anordnung einer Zwischenwand dadurch vermieden worden ist,
ao daß Ein- und Ausflußkanal schräg zueinander angeordnet sind und durch den in Richtung des einen Kanales verschiebbaren Schieber unmittelbar abgeschlossen werden, wobei die Bodenfläche des Schiebers derart abgerundet ist, daß ein wellenförmiger Durchfluß des Wassers oder Gases erreicht wird. Diese Schieberventile verwenden jedoch keinen unflurchbrochcneu, sondern einen durchbrochenen Schieber, wobei die unterhalb der Durchflußöffnung stehenbleibende Schieberwand eine Ausbuchtung des Eintritts- oder Austrittskanals notwendig macht, die es verhindert, daß ein gleichmäßiger Ouerschnittsübcrgang von der Eintritts- zur Austrittsseite erreicht wird. .
Die Schaffung eines gleichmäßigen Überganges ist bei Ventilen bereits versucht worden. Zu diesem Zweck ist das Ventil mit einer unterhalb des Sitzes angeordneten Verlängerung versehen worden, die der Form des Durchflußkanals angepaßt worden ist. Der Zweck konnte aber hier nicht völlig erreicht werden, weil die Ventilsitzfläche an·,sich eine Unterbrechung des gleichmäßigen Übergangsquerschnittes verlangt, außerdem die notwen- dige Verminderung des Ventildurchmessers unterhalb der Sitzfläche Hohlräume schafft, die Wirbelbiklungen hervorrufen.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bekannten Absperrschieber durch Kombination an sich bekannter Merkmale, nämlich die Benutzung eines undurchbrochenen Kolbenschiebers mit unten gewölbter Wand, der sich in einem Schiebergehäuse mit wellenförmig ineinander übergehendem Ein- und Auslaßkanal mit seiner Achse tangential an die Wellenlinie anlegt, wobei vorspringende Ecken und Einschnürungen vermieden sind, so daß bei geöffnetem Schieber ein ununterbrochener, gleichmäßiger Ouerschnittsübergang von der Eintritts- zur gegenüberliegenden Austrittsseite geschaffen wird...
Hierdurch ist eine erhebliche Herabsetzung .les Durchflußwidcrstandes erzielt worden.
Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind auf der ,Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch ein Absperrorgan nach der Erfindung mit langem Kolbenschieber.
Fig. 2 erläutert die Ausbildung bei Verwendung eines kurzen Kolbenschiebers.
Fig. 3 zeigt ein Absperrorgan mit entlastetem Kolbenschieber.
Fig. 4 erläutert eine weitere Bauart des entlasteten Absperrorgans.
Bei den dargestellten Ventilen ist der Kolbenschieber α in ein Gehäuse b eingesetzt, dessen Einlaßkanal c sich wellenförmig an· den Auslaßkanal d anschließt. Die Schieberachse verläuft dabei tangential zu der aus den Achsen des -Ein- und Auslaßkanals gebildeten Wellenlinie.
Der Schieber α nach Fig. 1 ist in eine Büchse e eingeschoben, die sich beiderseits gegen Dichtungsringe / und g stützt. Der Dichtungsring'/ ist so in das Gehäuse eingebaut, daß er keine vorstehenden Kanten zeigt und die Strömung· im Gehäuse b nicht stört. Das gleiche gilt für die Büchse e, die mit einer sich der Kanalform anpassenden Durchbrechung h versehen ist. Die Sicherung der Büchse h in der richtigen Lage erfolgt durch die Führungsschraube i.
Gegen den oberen Dichtungsring g legt sich der Druckteil k des Aufsatzes /. In den Aufsatz ist in bekannter Weise die Ventilspindel m eingeführt, die z. B. mittels eines Hammerkopfes η in eine Ausnehmung des Schiebers α eingreift.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die untere Abschlußwand 0 des Kolbenschiebers so gewölbt, daß sie einen ununterbrochenen gleichmäßigen Querschnittsübergang vom Eintrittskanal c zum Austrittskanal Geschafft. Dadurch werden Druckverluste des das Gehäuse b durchfließenden Mittels verhindert. Die Sicherung des Schiebers α in seiner richtigen Lage erfolgt durch einen Stift/), der in eine Nut q des Aufsatzes / eingreift.
Bei dem in Fig. 2 gezeichneten Ausführungsbeispiel besitzt der Kolbenschieber α nur eine kurze Länge, so daß er bei geschlossenem Ventil nur am Dichtungsring/ anliegt. In geöffneter Lage wird der Kolbenschieber a durch die Büchse e leicht geführt. Zwischen den Druckteil'£ und die Büchse e ist der Dichtungsring r eingelegt, der jedoch nicht bis an den Kolbenschieber α heranzureichen braucht.
In Fig. 3 ist ein entlasteter Kolbenschieber dargestellt. Die Entlastung erfolgt durch eine Bohrung s, welche den Kolbenschieber α längs durchsetzt und mit dem Raum t hinter dem Kolbenschieber in Verbindung steht,
übrigen ist die Ausbildung
Hch derjenigen nach Fig. 1.
Bei dem. Absperrorgan nach Fig. 4 ist die Entlastungsbohrung s in die Achse des Kolbenschiebers α verlegt. Außerdem ist der KoI- gr, benschieber an der Stelle u zur Verminderung seiner Reibung und seines Gewichtes ausgespart. Während die Ausführung nach Fig. 1 keinerlei Spindelabdichtung benötigt, muß bei den Ausführungen nach Fig. 2 bis 4 eine Spindelabdichtung vorgesehen werden.
nach Fig. 3
Im hn

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Absperrschieber für Gase und Flüssigkeiten mit einem von einer Laterne umgebenen und durch sich gegen seinen äußeren Mantel legende Dichtungsringe geführten, undurchbrochenen Kolbenschie- gC) ber als Absperrmittel, dadurch gekennzeichnet, daß der Ein- und Auslaßkanal im Schiebergehäuse in einfacher Wellenform ineinander übergehen, wobei sich die untere gewölbte Wand des mit seiner g5 Achse tangential an -die Wellenlinie angelegten Kolbenschiebers derart an die Übergangswelle anschmiegt, daß bei geöffnetem Schieber ein ununterbrochener, gleichmäßiger Ouerschnittsübergang von der Eintritts- zur gegenüberliegenden Austrittsseite geschaffen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930591334D 1930-06-08 1930-06-08 Absperrschieber fuer Gase und Fluessigkeiten Expired DE591334C (de)

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DE591334C true DE591334C (de) 1934-01-19

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ID=6572918

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DE1930591334D Expired DE591334C (de) 1930-06-08 1930-06-08 Absperrschieber fuer Gase und Fluessigkeiten

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903879C (de) * 1943-05-22 1954-02-11 Rosenthal & Mendle Schraegsitzventil
DE1007586B (de) * 1952-07-01 1957-05-02 Kopparfors Ab Ventil fuer zum Absetzen von Feststoffen neigende Medien
DE1052763B (de) * 1953-07-24 1959-03-12 Rich Klinger Ag Kolbenventil
DE1194216B (de) * 1959-02-27 1965-06-03 Waagner Biro Ag Unbeluefteter Verschluss zur Absperrung und Regulierung
DE2828249A1 (de) * 1978-06-28 1980-01-03 Messerschmitt Boelkow Blohm Einrichtung zum steuern oder regeln der durchflussmenge von heissgas in einem stroemungskanal, insbesondere von brennstoffreichen gasen fuer die brennkammer von raketentriebwerken
EP0150780A3 (de) * 1984-01-26 1986-07-23 Klinger AG Absperrventil

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